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  • Lisa Stutzky & Susanne Bormann — Folge 6
    Lisa Stutzky, Casterin aus Berlin, (Systemsprenger, Generation Beziehungsunfähig) erläutert im Gespräch mit Susanne Bormann, inwieweit Film und Besetzung derzeit auch immer ein politisches Unterfangen ist und warum es wichtig ist, BIPOC- und LGBTQIA+ Personen in den Castingprozess und die Stoffentwicklung mit einzubinden — man könne die eigene Position und den strukturellen Rassismus eben oft nur schwer selbst erkennen.Wir sprechen über den Lernprozess als Grundlage für Filmschaffende um in punkto Diversität Normalität und Quote zu schaffen und darüber, wie wichtig Filmfiguren als Vorbilder sind, um sich selbst hohe Ziele zu stecken und sich repräsentiert zu fühlen. Es geht aber auch um grundlegende Fragen des Castingprozesses allgemein, z.B. um die besondere Beziehung zwischen Caster·innen und Schauspielenden und Lisa Stutzky erklärt, warum sie sich für die Absagen fast genauso viel Zeit nimmt wie für die Vorschläge.Ein Podcast der Deutschen Filmakademie.Podcast Homepage · Facebook · InstagramPräsentiert von MUBI, dem kuratierten Streaming-Service, der außergewöhnliche Kinofilme aus der ganzen Welt zu Euch nach Hause bringt. Als Close-up-Hörer·innen könnt ihr MUBI jetzt 30 Tage kostenlos ausprobieren: Unter mubi.com/close-upMehr zum Gast:Lisa Stutzky auf www.imdb.comMehr zum Host:Susanne Bormann InstagramSusanne Bormann AgenturFoto: Elsa van DamkeSchnitt: Nicolai ZielAufnahme: SonnenstudioMusik: Martin TodsharowProduktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga GoossensTechnische Umsetzung: Mattia TezzeleKapitel00:00:00 Einleitung00:03:11 Biographisches und Gretchenfrage00:08:22 Die politische Verantwortung im Casting-Beruf00:13:01 Lisa Stutzkys Weg zum Film00:18:25 Wie entsteht das Ensemble einer Besetzung?00:28:58 Laien-Casting/Community-Casting/Neue Schauspieler·innen entdecken00:36:45 Diversität/inclusives Casting01:00:09 Beispiele aus dem divers orientierten Casting-Prozess01:07:17 Missverhältnis zwischen Männer und Frauenfiguren/Diskriminierung von Frauen im Film01:13:11 Delicate Scenes (Nacktszenen) und die hilfreiche Funktion von Itimitätskoordinator·innen01:22:29 Das Verhältnis zwischen Caster·innen und Schauspielenden01:33:58 e-Castings01:37:58 Die Herausforderung als Caster·in Schauspielenden abzusagen01:53:03 Wie schützt man sich vor der Vereinnahmung durch den Beruf, wo zieht man die Grenzen?02:03:32 Tips für Berufsanfänger
    8/11/2021
    2:07:06
  • Christian Petzold & Christian Schwochow — Folge 5
    Aufgewachsen in einer Reihenhaussiedlung in der Nähe von Solingen, inmitten vielzähliger Autobahnen, wird das Kino zum Sehnsuchtsort. Christian Petzold spricht mit seinem Regiekollegen Christian Schwochow über den Versuch, die Dualität des Schönen und des Schrecklichen in seinen Filmen zu verbinden, warum es problematisch sein kann zu jung ins Regie-Fach einzusteigen, wie er teilweise über Jahre Notizen im Kopf für einen Filmstoff sammelt und dann in drei Wochen ein Drehbuch runterschreibt, über seine Arbeit mit Schauspieler·innen, die bei ihm nicht vor 8 Uhr geweckt werden dürfen und über die Sehnsucht, das eigene Land in Filmen neu zu sehen. Wo nicht immer das drin ist was drauf steht.Ein Podcast der Deutschen FilmakademiePodcast Homepage · Facebook · InstagramPräsentiert von MUBI, dem kuratierten Streaming-Service, der außergewöhnliche Kinofilme aus der ganzen Welt zu Euch nach Hause bringt. Als Close-up-Hörer·innen könnt ihr MUBI jetzt 30 Tage kostenlos ausprobieren: Unter mubi.com/close-upMehr zum Gast:Christian Petzold auf www.filmportal.deMehr zum Host:Christian Schwochow Facebook und InstagramChristian Schwochow AgenturFoto: privatSchnitt: Rainer SchwochowAufnahme: SonnenstudioMusik: Martin TodsharowProduktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule BartramTechnische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie NietheKapitel00:00:00 Intro00:03:22 Aufgewachsen in einer Reihenhaussiedlung wird das Kino zum Sehnsuchtsort00:12:17 Christian Petzolds Affinität zu Autoszenen – welche besonderen Perspektiven und Stimmungen diese „Zelle“ als Spielort ermöglicht00:21:48 Die Verbindung zwischen Theorie und Emotion beim Filme machen00:28:26 Über die Gleichzeitigkeit des Schönen und des Schrecklichen00:31:30 Germanistik- und Theaterwissenschaftsstudium in den 80ern in Berlin – zwischen Wissensdurst und Winterdepression00:35:21 Was die Bildungsreform „Bologna“ zerstört hat – wie wichtig es ist, Zeit zu haben sich zu entwickeln und sich auch mal „verlaufen“ zu dürfen00:38:47 Die Wendezeit während des Studiums an der DFFB – ein Moment des Augen Aufreißens, „das Kino ist dazu da zu sehen, zu empfinden“00:50:19 Schauspielerfahrungen während des Studiums an der DFFB und in der Schule00:58:11 über Diskussion, Kritik, Preise, Neid, Eifersucht und wie Konkurrenz an der Uni die Atmosphäre vergiften kann01:12:58 Große Hürden bei der Entwicklung für „Die Innere Sicherheit“ hätten fast zur Aufgabe des Berufs geführt01:15:55 Die Entstehung seiner Geschichten: zwei Jahre Vordenken und in drei Wochen runterschreiben01:21:25 Dialoge: die Wahrheit liegt jenseits der Kriterien von Alltagssprache und Überhöhung01:31:12 Wo stelle ich die Kamera hin und warum: Wo ist die emotionale Dichte dieser Szene?01:36:22 Drehvorbereitung – das Ensemble zusammenwachsen lassen und die Orte kennen lernen01:46:26 Der Drehtag: Annäherung an die Szene – stundenlang ausprobieren01:58:21 Wie schneidet man, wenn man meistens nur einen Take dreht?02:06:03 Zweifel sind wichtig02:10:07 Die Phasen mit einzelnen Schauspielerinnen (Julia Hummer, Nina Hoss, Paula Beer)02:17:41 Haltung zu Netflix und über das Regieexperiment „Dreileben“, gemeinsam mit Dominik Graf und Christoph Hochhäusler02:23:53 Prozess der Stoffentwicklung02:26:32 Was man als junge Filmschaffende Person wissen sollte
    8/4/2021
    2:31:53
  • Wolfgang Thaler & Susanne Bormann — Folge 4
    Wolfgang Thaler gilt durch seine Arbeiten in Spiel- und Dokumentarfilmen mit Filmschaffenden wie Pepe Dankwart, Ullrich Seidel und Michael Glawogger als Kameramann der Extreme. Im Gespräch mit Susanne Bormann beschreibt er, wie ihn die Neugier und der Wunsch starke Bilder zu kreieren immer wieder selbst ins Risiko treibt.Für Wolfgang Thaler zählt vor allem die Frage, wie er mit seinen Bilder die größtmögliche emotionale Wirkung erzielen kann und im gegenseitige Beobachten sieht er das prinzipielle Geheimnis für gute Bilder. Wir sprechen darüber, wie wichtig ist es für einen Kameramenschen ist eine vertrauensvolle Beziehung zu Protagonist·innen aufzubauen, über die Zusammenarbeit mit seinem Sohn und darüber, was es bedeutet, sich in der Arbeit mit dem Elend der Welt auseinander zu setzen und dann in den Überfluss zurück nach Hause zu kommen.Ein Podcast der Deutschen FilmakademiePodcast Homepage · Facebook · InstagramPräsentiert von MUBI, dem kuratierten Streaming-Service, der außergewöhnliche Kinofilme aus der ganzen Welt zu Euch nach Hause bringt. Als Close-up-Hörer·innen könnt ihr MUBI jetzt 30 Tage kostenlos ausprobieren: Unter mubi.com/close-upMehr zum Gast:Filmografie auf www.filmportal.deMehr zum Host:Susanne Bormann InstagramSusanne Bormann AgenturFoto: privatSchnitt: Nicolai ZielAufnahme: CleanfeedMusik: Martin TodsharowProduktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Mirijam OlbrichTechnische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie NietheKapitel00:00:00 Einleitung00:03:43 Biografisches und die „Gretchenfrage“00:09:45 Als Kameramann der Extreme – Wonach wählst Du Deine Projekte aus?00:13:30 Kameraarbeit beim Dokumentarfilm00:19:20 Die besondere Beziehung zwischen dem Kameramenschen und den Protagonist·innen00:31:12 Erste Kontaktaufnahme mit den Protagonist·nnen beim Dokumentarfilm am Beispiel von „Whores’ Glory“00:38:03 Wie geht man damit um, wenn die untragbaren Umständen der Protagonist·innen einen emotional mitnehmen?00:46:30 Wie schwer ist das Zurückkommen in die eigene Welt?00:49:52 Der Stress, die Sexarbeit zu filmen00:53:40 Die Herausforderung mit extrem wenig Licht dokumentarisches Filmmaterial zu drehen01:02:00 Zusammenarbeit mit dem Sohn, Sebastian Thaler01:06:36 Was braucht man neben Talent, um als Kameramensch bestehen zu können?01:10:41 Wie wägt man die Verantwortung gegenüber der Familie mit dem Risiko beim Drehen in „abenteuerlichen“ Situationen ab?01:27:23 Wirken sich die Extreme, in denen sich Deine Protagonist·innen befinden (z.B. bei „Am Limit“,„ Working Men‘s Death“) auch auf Deine eigene Risikobereitschaft aus?01:37:54 Was hilft, diese Extreme während Deiner Drehs zu verarbeiten und wie verändert sich der Blick auf die Welt?01:40:47 Über den Castingprozess im Dokumentarfilm und warum Ton und Kamera hier ein extrem eingespieltes Team sein müssen01:49:35 wie man teilweise im „Blindflug“, mit viel Wartezeit, besondere Momente einfängt und als Kameramensch beim Dokumentarfilm zum Autoren wird01:59:57 Arbeit unter verschiedenen Regiehandschriften wie z.B. beim oscarnominierten Debütfilm „Theeb“02:08:26 Arbeit mit Ullrich Seidel – wie entstehen die tableauartigen Bilder und grenzüberschreitende Momente?02:30:12 Was möchtest Du jungen Kameramenschen mit auf den Weg geben?
    7/28/2021
    2:35:54
  • Daniel Brühl & Christian Schwochow — Folge 3
    Daniel Brühl spricht mit Christian Schwochow darüber, wie sehr es ihn quält und temperamentvolle Ausbrüche zur Folge hat, wenn es in der Arbeit nicht rund läuft und man unter seinen Möglichkeiten bleibt.Sie tauschen sich über seine ersten Erfahrungen als Regisseur bei dem Kammerspiel „Nebenan“ aus – wie man immer ein bisschen Wahnsinn ans Set holen kann und wie sich manchmal schon beim Drehbuchlesen das Gefühl einstellt: Das bin ich. So wie bei „Rush“, wo Daniel mit seiner Darstellung von Niki Lauda eine neue Kategorie von Filmen und Ron Howard als Regisseur kennenlernen durfte.Ein Podcast der Deutschen Filmakademie.Podcast Homepage · Facebook · InstagramPräsentiert von MUBI, dem kuratierten Streaming-Service, der außergewöhnliche Kinofilme aus der ganzen Welt zu Euch nach Hause bringt. Als Close-up-Hörer·innen könnt ihr MUBI jetzt 30 Tage kostenlos ausprobieren: Unter mubi.com/close-upMehr zum Gast:Daniel Brühl AgenturMehr zum Host:Christian Schwochow Facebook und InstagramChristian Schwochow AgenturFoto: Pascal BünningSchnitt: Rainer SchwochowAufnahme: CleanfeedMusik: Martin TodsharowProduktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Mirijam OlbrichTechnische Umsetzung: Mattia Tezzele, Sophie NietheKapitel00:00:00 Intro00:01:03 Warum es Daniel nach über 70 Filmen immer noch herausfordert, sich spielen zu sehen00:10:11 Wie der frühe Erfolg Maßstäbe setzt – Gefangen in der Jugendlichkeit00:17:10 Das Regiedebüt „Nebenan“ und über die Sehnsucht, mehr an den Prozessen des Filmemachens beteiligt zu sein.00:31:11 Inwiefern Peter Kurth als aus dem Osten stammender an dem Entwicklungsprozess zum Film „Nebenan“ beteiligt wurde00:35:41 Die Herausforderung der Doppelfunktion Regie/Schauspieler00:42:14 Die Bewertung von außen – macht sie Angst?00:45:38 „Das weiße Rauschen“ – Annäherung an die Darstellung eines an Schizophrenie Erkrankten00:55:08 Wie bekommt man ein bisschen Wahnsinn, ein bisschen Dreck in jeden Dreh?01:02:30 Wie gehst Du damit um, wenn die Chemie am Set nicht stimmt?01:06:27 Daniels Herangehensweise bei „Rush“, wo er mit seiner Darstellung von Niki Lauda eine neue Liga von Filmemachern wie z.B. Ron Howard als Regisseur kennenlernen durfte
    7/21/2021
    1:16:14
  • Claudia Steffen & Susanne Bormann — Folge 2
    Die Produzentin Claudia Steffen wurde ohne klassische Ausbildung bei einem Auslandsdreh in Nepal früh ins kalte Wasser geworfen und ist nun mittlerweile CEO von Pandora Film, eine der wenigen unabhängigen Produktionsfirmen in Deutschland, die ausschließlich fürs Kino produzieren. Mit Susanne Bormann spricht sie darüber, welch große Rolle Selbstinitiative und Mentor·innen (in ihrem Fall Karl Baumgartner) im Verlauf einer Kariere spielen und wie wichtig der Vertrauensvorschuss bei den ersten Produktionen ist. Sie beschreibt Film als „people‘s business“, in dem es extrem auf das Miteinander während der gemeinsam verbrachten Lebenszeit ankommt. Wir sprechen über den Fachkräftemangel, die Zukunft des Kinos und wie wichtig es ist, den Kinobetreibern zuzuhören sowie über die Herausforderung, bei schmalen Budgets den vielen Anforderungen und Menschen gerecht zu werden ohne dabei selbst Schaden zu nehmen.Ein Podcast der Deutschen Filmakademie.Podcast Homepage · Facebook · InstagramPräsentiert von MUBI, dem kuratierten Streaming-Service, der außergewöhnliche Kinofilme aus der ganzen Welt zu Euch nach Hause bringt. Als Close-up-Hörer·innen könnt ihr MUBI jetzt 30 Tage kostenlos ausprobieren: Unter mubi.com/close-upMehr zum Gast:Pandora Film ProduktionMehr zum Host:Susanne Bormann InstagramSusanne Bormann AgenturFoto: Marion KoellSchnitt: Nicolai ZielAufnahme: CleanfeedMusik: Martin TodsharowProduktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga GoossensTechnische Umsetzung: Mattia TezzeleKapitel00:00:00 Intro00:02:47 Biografisches und über die Bedeutung von Jugendförderung und Mentor·innen00:11:26 Der Stellenwert von Praktika und Proaktivität in der Filmbranche00:14:11 Karl Baumgartner, genannt „Baumi“ als Mentor und sein Vertrauensvorschuss bei den ersten Produktionen00:23:17 Film ist Lebenszeit — Bereicherung durch internationales Co-Produzieren00:27:34 Zusammenarbeit mit Christoph Friedel und Übernahme der Geschäftsführung00:29:17 Berufsbild, Finanzierung und Haftung als freie Produzent·innen00:47:05 Einkommen und Gewinne als Produzent·innen (Produzentengage und HUs und Recoupmentpläne)00:54:14 „Bella Martha“ vom schweren Drehstart zum Klassiker – und seine nachhaltige Bedeutung für die Firma (Pandora-Film)00:57:34 Unterschied der Produzentengagen im Kino vs.beim Fernsehen01:02:35 Wie viele Filme muss die Pandora-Film pro Jahr machen, um zu überleben?01:07:39 Haltung der Pandora-Film gegenüber der Autoren-Initiative „Kontrakt 18“01:12:59 Wie bindet ihr die Kreativen an euch? Ihr macht ausschließlich Kino und die Streamer locken mit einer schnellen Finanzierung...01:28:32 Plant ihr mit dem Idealismus der Leute – wo Budgets kleiner, der Anspruch aber höher wird und Fachkräfte rar sind?01:37:39 Wie kann man dem Fachkräftemangel begegnen und Drehen wieder attraktiver gestalten? (Work-Life-Balance, Umgang miteinander bei der Arbeit)01:51:49 Arbeit mit Andreas Dresen01:54:30 Veröffentlichung der aktuellen Produktionen von Christian Schwochow und Andreas Dresen01:58:19 Die Zukunft des Kinos angesichts alternder Zielgruppen und Filmflut bei immer kleiner werdenden Kulturressorts in der Presse02:11:43 Was möchtest Du jungen Produzent·innen mit auf den Weg geben?
    7/14/2021
    2:15:02

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