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#MüllistMist - der Podcast

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  • #17 Christian Mayr, Ein Cluster für Kunststoffe
    Ein Cluster ist laut Duden eine als einheitliches Ganzes zu betrachtende Menge von Einzelteilen. In unsererm Fall geht es um den Zusammenschluss von Unternehmen, Instituten oder anderen Einrichtungen, die als Ganzes gemeinsame Interessen verfolgen. Schön öfter war Plastik das Thema in einer Folge dieses Podcasts. Kunststoffe sind äußerst praktisch und mittlerweile zugleich eben heftig in die Kritik geraten. Damit müssen Unternehmen, die in diesem Feld tätig sind, heute umgehen. Und Antworten finden. Mehr und mehr setzt sich aber auch die Erkenntnis durch, dass weniger Kunststoffe an sich, sondern vielmehr der Umgang mit ihnen, problematisch ist. Etwas in eine Verpackung aus Kunststoffen zu stecken, um es zu schützen, ist eine Sache. Diese Plastikhülle nach nur einmaligem Gebrauch zu Müll werden zu lassen und der Verbrennung anheim zu geben, eine andere. Oberösterreich, aus dessen Hauptstadt Linz ich ursprünglich stamme, ist das zweitgrößte Bundesland in Österreich. Und ein Industrieland. Mit Schwerpunkten im Bereich Automobil, Maschinenbau und eben auch Kunststoffindustrie. Die heimische Wirtschaftsförderung, flott “Business Upper Austria” genannt, hat die Aufgabe, den Industriestandort zu stärken. Sie tut das unter anderem mit der Initiierung sogenannter Cluster. Einer davon ist der Kunststoffcluster. Er ist ein Zusammenschluss von mittlerweile deutlich über 400 Unternehmen verschiedener Größe und Tätigkeitsschwerpunkte. Ob Maschinenbauer, Petrochemie-Unternehmen,Verarbeiter von Kunststoffen oder Recycler - ihnen ist allen eines gemeinsam: sie leben vom Plastik und dessen Anwendungen. Ich spreche heute mit Christian Mayr. Projektmanager bei der “Business Upper Austria” über seine Arbeit und die Arbeitsweise des Clusters. Natürlich will ich auch von ihm wissen, wie der Kunststoffcluster zur Lösung der vielen Kunststofffragen beitragen kann. Und wo er das auch schon tut.
    11/25/2021
    33:08
  • #16 Frieder Söling, Statt Abfall - NOCHMALL
    Abfall sind, so steht es in Gesetzen, bewegliche Sachen, die nicht mehr benötigt werden und derer sich ihr Besitzer entledigen will oder deren Beseitigung im Sinne des Allgemeinwohls notwendig ist. Abfall ist aber einfach auch: Material am falschen Platz. Abfallwirtschaftsbetriebe sind dazu da, dieses Material “gut” zu behandeln. Mit “gut” meinen wir heute vielfach (noch): Trennen, Verbrennen, Downcyceln. Aus Fensterrahmen werden Blumentöpfe, aus Kunststoffflaschen Parkbänke. Die Berliner Stadtreinigung (BSR) versucht mit ihrer NOCHMALL in Berlin-Reinickendorf Sachen, derer sich der Besitzer entledigen will, die also - genau genommen -Abfall wären, zurück in den Kreislauf zu bringen. Und das heißt in diesem Fall: ab in die NOCHMALL. Ich spreche mit Frieder Söling, Mit-Initiator und jetzt Leiter der NOCHMALL. Er erzählt von ihrem Werden und Aufbau und er schildert die Herausforderungen, die es mit sich bringt, so manche Ressourcenwieder an einen Platz zu bringen, wo sie weiter gebraucht wird. Episodenbild © Antoine Repessé (2016) aus seiner Serie "#365, Unpacked" mit freundlicher Genehmigung Musik: Intro "Fuzzball Parade" Einleitung “Plain Loafer” Outro "The Show Must Be Go" Alle Stücke von Kevin MacLeod veröffentlicht, soweit nicht anders vermerkt, unter CC BY 4.0 auf incompetech.com
    10/28/2021
    28:37
  • #15 Clemens Eichler, Plastiksackerl und Kreisläufe
    Plastik - das Wort geht zurück auf das griechichsche Wort plastikós (πλαστικός) ‘zum Bilden, zum Formen geeignet’. Heute wird es als Sammelbegriff für Kunststoffe aller Arten verwendet. Kunststoffe sind einfach praktische Alltagshelfer, weil sie sehr unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Genau deshalb finden sie sich fast überall, in Prothesen, in Schmuck, oder Messergriffen genauso wie im Auto. Ein Drittel des hergestellten Plastiks wird für Verpackungen verwendet. Nach und nach setzt sich die Erkenntnis durch, dass Plastik am Ende seiner Nutzung Rohstoff sein kann, ja muss und nicht einfach ent-sorgt werden kann. Sonst landet es an Stellen, wo wir es nicht haben wollen. Was liegt also näher, als mit jemandem zu sprechen, der Teil dieser Kunststoffwelt ist? Clemens Eichler ist Chef von DEISS, dem - nach eigenen Angaben - “Marktführer bei Müllsäcken und Müllbeuteln in Deutschland und Österreich”. Mit ihm spreche ich über seine Sicht auf Kunststoffe und wie er versucht, mit der von ihm verantworteten Firma zum Teil der Lösung zu werden. Episodenbild © Antoine Repessé (2016) aus seiner Serie "#365, Unpacked" mit freundlicher Genehmigung Musik: Intro "Fuzzball Parade" Einleitung “Funkorama” Outro "The Show Must Be Go" Alle Stücke von Kevin MacLeod veröffentlicht, soweit nicht anders vermerkt, unter CC BY 4.0 auf incompetech.com
    9/30/2021
    32:34
  • #14 Julius Schäufele, Städtischer Bergbau
    Urban Mining at its best. Bei Lichte betrachtet sind unsere Städte wahre Rohstofflager. Jahrhundertelang haben Generationen von Menschen Kupfer, Blei, Zink, Zinn, Aluminium und viele andere wertvolle Metalle verbaut. Außerdem mineralische Baustoffe wie Steine, Sand und Lehm, in der modernen Variante meist Beton, zudem nachwachsende Baustoffe wie Holz, Kork oder Linoleum und verschiedenste Pflanzenfasern. Wenn wir wirklich vorankommen wollen mit der Kreislaufführung im Bausektor, brauchen wir also Ideen, wie wir heute schon bestehende Gebäude und die in ihnen verbauten Materialien weiter nutzen können. Julius Schäufele, mein heutiger Gesprächsgast, hat sich mit seinen Mitgründern aufgemacht, genau hier Antworten zu liefern. Aus der Ursprungsidee Baustoffe zu retten sind heute 2 Plattformen geworden, über die Rückbau, Wiederaufbereitung und Weiterverwendung von Baustoffen statt Entsorgung möglich wird. Mit ihm spreche ich über den Abriss von Bauwerken, Audits vor dem Abriss und das Retten und Weiternutzen von Baustoffen. Episodenbild © Antoine Repessé (2016) aus seiner Serie "#365, Unpacked" mit freundlicher Genehmigung Musik: Intro "Fuzzball Parade" Einleitung und Zwischenmusik “Early Riser” Outro "The Show Must Be Go" Alle Stücke von Kevin MacLeod veröffentlicht, soweit nicht anders vermerkt, unter CC BY 4.0 auf incompetech.com
    8/26/2021
    34:51
  • #13 Simone Kellerhoff, Haus der Materialisierung
    Material. Laut Duden Stoff, Werkstoff, Rohstoff, aus dem etwas besteht oder gefertigt wird. In einer Kreislaufwirtschaft hilft es ungemein, Dinge am Ende ihrer Nutzung mit ebensolcher Sorgfalt zu behandeln, wie sie für die Herstellung aufgewendet wurde. Das Haus der Materialisierung (HdM) in Berlin ist ein Ort, an dem das geübt wird. Das HdM ist auf 2000 m2 ganz der Weiterverwendung und Umnutzung von Material gewidmet. Mit einem Marktplatz in der Mitte und verschiedenen Werkstätten, die darum herum gruppiert sind, entsteht aus vermeintlichen Abfällen Neues und Nicht-Dagewesenes. Simone Kellerhoff, meine heutige Gesprächspartnerin, ist eine der Initiatorinnen des HdM und betreibt außerdem “Materialmafia”. Woher der Name stammt und was sich alles tut im Haus der Materialisierung erzählt sie in dieser Podcast-Episode. Episodenbild © Antoine Repessé (2016) aus seiner Serie "#365, Unpacked" mit freundlicher Genehmigung Musik: Intro "Fuzzball Parade" Einleitung und Zwischenmusik “Charlie Chaplin Onion Capers” Outro "The Show Must Be Go" Alle Stücke von Kevin MacLeod veröffentlicht, soweit nicht anders vermerkt, unter CC BY 4.0 auf incompetech.com
    5/27/2021
    33:02

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