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    Thomas Münch: «Ökumene ist in der Gesellschaft der Normalfall»

    19.06.2026 | 34 Min.
    Ein Berufsleben lang hat sich der katholische Theologe Thomas Münch für die Ökumene engagiert. Davon 37 Jahre in der Stadt Zürich; zuletzt in der evangelisch-reformierten Predigerkirche. Er blickt zurück und nach vorne und plädiert für die Quartierkirche.
    Weitere Themen:
    Die Predigerkirche ist ein Unikum in der Zürcher Kirchenlandschaft und versteht sich als «ökumenischer Lernort»: Was ist damit gemeint?
    Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der reformierten Pfarrerin Kathrin Rehmat?
    In Tübingen hat Thomas Münch Mathematik und Theologie studiert: Was verbindet die beiden Disziplinen?
    Wie hat er die Auseinandersetzungen rund um den streitbaren Schweizer Theologen Hans Küng erlebt?
    Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil war die Ökumene hoch im Kurs: Weshalb ist die Euphorie längst verflogen?
    Vor 25 Jahren wurde die Charta Oecumenica verabschiedet und im vergangenen November aktualisiert: Was bringt diese Charta?
    Im Vatikan leitet Kardinal Kurt Koch das Dikasterium für Ökumene. Welche Impulse bringt er?
    Stimmt der Eindruck, dass der Vatikan Ökumene stärker mit den orthodoxen Kirchen sucht als mit den reformierten?
    Mit Blick auf Mitgliederschwund, Personalmangel und schrumpfende finanzielle Mittel: Bleibt in Zukunft nichts anderes übrig als Ökumene?
    Thomas Münch ist ein überzeugter Ökumeniker: Weshalb hält er die Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal für gefährlich?
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    Ruth-Gaby Vermot: «Ich bin eine Friedensarbeiterin»

    05.06.2026 | 30 Min.
    Sie hat die Organisation «PeaceWomen Across the Globe» vor zwanzig Jahren gegründet und bis vor kurzem präsidiert. Die frühere National- und Europarätin Ruth-Gaby Vermot spricht über ihr Leben und Wirken und erklärt, wo die Friedensarbeit der Frauen in den gegenwärtigen Kriegen geblieben ist.
    Weitere Themen:
    Was kann «PeaceWomen Across the Globe» konkret bewirken?
    Weshalb braucht es Friedensorganisationen, die ausschliesslich aus Frauen bestehen?
    Lehnt Ruth-Gaby Vermot (85) Waffen grundsätzlich ab?
    Sie stammt aus einer Taglöhnerfamilie und wollte aufs Gymnasium: Wie ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen?
    Sie doktorierte in Ethnologie, gründete mit einem katholischen Priester eine Familie und lebte zehn Jahre in Afrika: Was war prägend?
    1986 stieg sie in die Politik ein: Warum?
    Als Migrationspolitikerin hat sie viele Flüchtlingslager besucht: Was hat sie dort gesehen?
    Die Idee, 1000 Frauen für den Friedensnobelpreis zu nominieren, stammt von Vermot: Was war der Auslöser?
    Die Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates aus dem Jahr 2000 verlangt, dass Frauen mitverhandeln. Warum sieht die Realität anders aus?
    Friedensprozesse sind langwierige Prozesse. Was ist anders, wenn Frauen am Verhandlungstisch mitreden?
    Friede ist Papst Leo XIV. ein grosses Anliegen: Was erwartet Ruth-Gaby Vermot von ihm?
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    Fit für die Zukunft: Der neue Geschäftsführer über das Kloster Einsiedeln

    22.05.2026 | 33 Min.
    Seit einem halben Jahr leitet Bruno Hensler die wirtschaftlichen Geschicke des Klosters Einsiedeln. Zuvor war er Verwaltungsdirektor der Hochschule St. Gallen (HSG). Erklärtes Ziel ist es, das Kloster und das Dorf aus dem Bewältigungsmodus zu führen.
    Weitere Themen:
    In den 1980er-Jahren war er Stiftsschüler in Einsiedeln. Wie hat sich das Kloster seither verändert?
    Das Kloster Einsiedeln hat die Stelle des Geschäftsführers neu definiert: Was ist der Kernauftrag von Bruno Hensler?
    Vor seiner Anstellung an der HSG war er Rektor des Gymnasiums im Kloster Disentis: Welche Lehren nimmt er nach Einsiedeln mit?
    In der Hierarchie ist er die Nummer zwei: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Abt Urban Federer?
    Hensler hat sich einen Überblick über alle Bereiche des Klosters verschafft: Wo gibt es akuten Handlungsbedarf?
    Die Benediktsregel besagt, dass ein Kloster selbsttragend sein soll. Erfüllt das Kloster Einsiedeln diese Anforderung?
    Wegen der Missbrauchsfälle steht die römisch-katholische Kirche in der Kritik: Hat das Auswirkungen auf die Donationen?
    Pro Jahr besuchen rund 800'000 Menschen Einsiedeln. Andere Orte würden sich darüber freuen. Weshalb ist das in Einsiedeln anders?
    Henslers Fazit: «Es gibt Gäste, die möchten in Einsiedeln Geld ausgeben, finden aber keine für sie passenden Angebote.» Was ist zu tun?
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    Graziella Contratto: «Die Schwyzer Pfarrkirche hat meine Jugend getaktet»

    08.05.2026 | 32 Min.
    International bekannt ist Graziella Contratto als Dirigentin. Jetzt hat die bald 60-Jährige aus einer Krise heraus ihren ersten Roman publiziert. Darin schreibt sie über ihre Kindheit in Schwyz in den 1970er-Jahren. Im Gespräch sagt sie auch, wie sich ihr Verhältnis zur römisch-katholischen Kirche verändert hat.
    Weitere Themen:
    Der Alltag war getaktet durch kirchliche Festtage, heidnische Bräuche und Musik: Wie hat dieses Schwyz sie geprägt?
    Als Mädchen spielte sie Klavier, Geige und später auch Orgel. Im Roman fokussiert sie auf die Geige. Warum?
    Andere leiden Qualen beim Schreiben, Contratto empfindet grosses Glück. Wie das?
    Was ist der Unterschied zwischen Dirigieren und Schreiben?
    Die ehemalige Töchternschule Theresianum Ingenbohl ist heute offen für alle Geschlechter: Was hat Contratto dort fürs Leben gelernt?
    Welche Rolle spielte der christliche Glaube im Schulalltag?
    Neben Micheline Calmy-Rey und Carla Del Ponte gehört auch Contratto zu den prominenten Absolventinnen: Macht sie das stolz?
    Seit zwanzig Jahren gibt sie Dirigier-Workshops für Manager: Welches sind ihre Erkenntnisse?
    Die Institution Kirche hat viele Fehler gemacht. Trotzdem ist Contratto immer noch Mitglied: Warum?
    Der Roman von Graziella Contratto: «Meitsch», Atlantis-Verlag, 173 Seiten.
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    Hildegard Aepli: «Die krasse Lebensform von Wiborada gibt Impulse für heute»

    24.04.2026 | 33 Min.
    Lange Zeit blieb die St. Galler Stadtheilige Wiborada vergessen. Die Theologin und Seelsorgerin Hildegard Aepli hat sie aus der Versenkung geholt. Wer war Wiborada, und was hat sie – die vor 1100 Jahren gestorben ist – uns heute noch zu sagen?
    Weitere Themen:
    Wiborada ist die erste Frau, die von einem Papst heiliggesprochen wurde. Trotzdem ging sie vergessen. Warum?
    Dank ihr konnten Menschen, die St. Galler Klosterbibliothek und der Kirchenschatz gerettet werden. Wie ist ihr das gelungen?
    Wiborada hat sich freiwillig in eine Zelle einschliessen lassen und zehn Jahre darin gelebt. Was war ihr Auftrag?
    Seit sieben Jahren arbeiten Hildegard Aepli und ein 8-köpfiges ökumenisches Team am Wiborada-Projekt: Was motiviert sie?
    Es hat auch heftige Kritik gegeben am Projekt. Was waren die Argumente?
    Wer eine Woche in der nachgebauten Wiborada-Zelle verbringen wollte, musste sich bewerben. Welche Kriterien waren entscheidend?
    Hildegard Aepli war die erste Inklusin: Was ist ihre prägendste Erinnerung? Und was haben die Menschen ihr anvertraut?
    Im Jubiläumsjahr sitzt jeden Tag jemand in der Zelle: Ist das Projekt in der breiten Öffentlichkeit angekommen?
    2016 pilgerte Hildegard Aepli mit dem Slogan «Für eine Kirche mit den Frauen» von St. Gallen nach Rom. Wo steht die Frauenfrage heute?
    Papst Leo XIV.: Wird er sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen?
    Weitere Informationen zum Wiborada-Jubiläum und zum Wiborada-Projekt 2021–2026
Weitere Christentum Podcasts
Über Laut + Leis
«Laut + Leis», der Podcast von kath.ch, behandelt relevante und aktuelle Themen rund um Religion, Ethik und Gesellschaft. Ob im Gespräch mit einem spannenden Gast oder in der klugen Debatte: Sandra Leis lädt Menschen ein, die sich mit der Welt auseinandersetzen, über den eigenen Tellerrand hinausschauen und etwas zu sagen haben. Zu hören sind laute und leise Töne, Gedanken und Argumente, die inspirieren und unterhalten.
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