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    Fit für die Zukunft: Der neue Geschäftsführer über das Kloster Einsiedeln

    22.05.2026 | 33 Min.
    Seit einem halben Jahr leitet Bruno Hensler die wirtschaftlichen Geschicke des Klosters Einsiedeln. Zuvor war er Verwaltungsdirektor der Hochschule St. Gallen (HSG). Erklärtes Ziel ist es, das Kloster und das Dorf aus dem Bewältigungsmodus zu führen.
    Weitere Themen:
    In den 1980er-Jahren war er Stiftsschüler in Einsiedeln. Wie hat sich das Kloster seither verändert?
    Das Kloster Einsiedeln hat die Stelle des Geschäftsführers neu definiert: Was ist der Kernauftrag von Bruno Hensler?
    Vor seiner Anstellung an der HSG war er Rektor des Gymnasiums im Kloster Disentis: Welche Lehren nimmt er nach Einsiedeln mit?
    In der Hierarchie ist er die Nummer zwei: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Abt Urban Federer?
    Hensler hat sich einen Überblick über alle Bereiche des Klosters verschafft: Wo gibt es akuten Handlungsbedarf?
    Die Benediktsregel besagt, dass ein Kloster selbsttragend sein soll. Erfüllt das Kloster Einsiedeln diese Anforderung?
    Wegen der Missbrauchsfälle steht die römisch-katholische Kirche in der Kritik: Hat das Auswirkungen auf die Donationen?
    Pro Jahr besuchen rund 800'000 Menschen Einsiedeln. Andere Orte würden sich darüber freuen. Weshalb ist das in Einsiedeln anders?
    Henslers Fazit: «Es gibt Gäste, die möchten in Einsiedeln Geld ausgeben, finden aber keine für sie passenden Angebote.» Was ist zu tun?
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    Graziella Contratto: «Die Schwyzer Pfarrkirche hat meine Jugend getaktet»

    08.05.2026 | 32 Min.
    International bekannt ist Graziella Contratto als Dirigentin. Jetzt hat die bald 60-Jährige aus einer Krise heraus ihren ersten Roman publiziert. Darin schreibt sie über ihre Kindheit in Schwyz in den 1970er-Jahren. Im Gespräch sagt sie auch, wie sich ihr Verhältnis zur römisch-katholischen Kirche verändert hat.
    Weitere Themen:
    Der Alltag war getaktet durch kirchliche Festtage, heidnische Bräuche und Musik: Wie hat dieses Schwyz sie geprägt?
    Als Mädchen spielte sie Klavier, Geige und später auch Orgel. Im Roman fokussiert sie auf die Geige. Warum?
    Andere leiden Qualen beim Schreiben, Contratto empfindet grosses Glück. Wie das?
    Was ist der Unterschied zwischen Dirigieren und Schreiben?
    Die ehemalige Töchternschule Theresianum Ingenbohl ist heute offen für alle Geschlechter: Was hat Contratto dort fürs Leben gelernt?
    Welche Rolle spielte der christliche Glaube im Schulalltag?
    Neben Micheline Calmy-Rey und Carla Del Ponte gehört auch Contratto zu den prominenten Absolventinnen: Macht sie das stolz?
    Seit zwanzig Jahren gibt sie Dirigier-Workshops für Manager: Welches sind ihre Erkenntnisse?
    Die Institution Kirche hat viele Fehler gemacht. Trotzdem ist Contratto immer noch Mitglied: Warum?
    Der Roman von Graziella Contratto: «Meitsch», Atlantis-Verlag, 173 Seiten.
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    Hildegard Aepli: «Die krasse Lebensform von Wiborada gibt Impulse für heute»

    24.04.2026 | 33 Min.
    Lange Zeit blieb die St. Galler Stadtheilige Wiborada vergessen. Die Theologin und Seelsorgerin Hildegard Aepli hat sie aus der Versenkung geholt. Wer war Wiborada, und was hat sie – die vor 1100 Jahren gestorben ist – uns heute noch zu sagen?
    Weitere Themen:
    Wiborada ist die erste Frau, die von einem Papst heiliggesprochen wurde. Trotzdem ging sie vergessen. Warum?
    Dank ihr konnten Menschen, die St. Galler Klosterbibliothek und der Kirchenschatz gerettet werden. Wie ist ihr das gelungen?
    Wiborada hat sich freiwillig in eine Zelle einschliessen lassen und zehn Jahre darin gelebt. Was war ihr Auftrag?
    Seit sieben Jahren arbeiten Hildegard Aepli und ein 8-köpfiges ökumenisches Team am Wiborada-Projekt: Was motiviert sie?
    Es hat auch heftige Kritik gegeben am Projekt. Was waren die Argumente?
    Wer eine Woche in der nachgebauten Wiborada-Zelle verbringen wollte, musste sich bewerben. Welche Kriterien waren entscheidend?
    Hildegard Aepli war die erste Inklusin: Was ist ihre prägendste Erinnerung? Und was haben die Menschen ihr anvertraut?
    Im Jubiläumsjahr sitzt jeden Tag jemand in der Zelle: Ist das Projekt in der breiten Öffentlichkeit angekommen?
    2016 pilgerte Hildegard Aepli mit dem Slogan «Für eine Kirche mit den Frauen» von St. Gallen nach Rom. Wo steht die Frauenfrage heute?
    Papst Leo XIV.: Wird er sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter einsetzen?
    Weitere Informationen zum Wiborada-Jubiläum und zum Wiborada-Projekt 2021–2026
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    Guido Fluri: «Beim Kinderschutz stelle ich nicht die Schuldfrage ins Zentrum, sondern die Verantwortung»

    10.04.2026 | 33 Min.
    Er war ein Heimkind – heute ist er einer der erfolgreichsten Unternehmer der Schweiz und Philanthrop. Kinderschutz ist ihm ein zentrales Anliegen. Berühmt geworden ist Guido Fluri mit seiner Wiedergutmachungs-Initiative; kürzlich hat er eine Initiative lanciert für ein sichereres Internet. Was treibt ihn an, und wie blickt der gläubige Katholik auf die Kirche?
    Weitere Themen:
    Seine Mutter wurde mit 16 schwanger und erkrankte nach der Geburt bald an Schizophrenie: Welche Erinnerungen haben ihn geprägt?
    Vom Tankwart zu einem der 300 reichsten Menschen der Schweiz: Wie ist ihm diese Tellerwäscher-Karriere geglückt?
    Rund ein Drittel der Gewinne, die seine Holding erwirtschaftet, fliesst in Stiftungsprojekte: Was finanziert die «Guido Fluri Stiftung»?
    Einstiges Kinderheim in Mümliswil: 2011 hat er das Haus gekauft und die schweizweit erste Gedenkstätte für Heim- und Verdingkinder errichtet.
    2014 hat er die Wiedergutmachungs-Initiative lanciert: Was war der Grund, sich politisch ins Zeug zu legen?
    Wie ist es ihm gelungen, nach anfänglichem Widerstand auch die Kirchen ins Unterstützungskomitee zu holen?
    Heute kämpft Fluri europaweit für Kinderschutz: Was sind die grössten Herausforderungen?
    2019 hatten Guido Fluri und zwei Verdingkinder eine Audienz bei Papst Franziskus: Wie hat der Papst reagiert?
    Seit vier Jahren finanziert Fluri im Vatikan einen Lehrstuhl zur Prävention gegen sexuellen Missbrauch: Was wird erforscht?
    Guido Fluri wird im Sommer 60 und stemmt ein Grossprojekt nach dem anderen: Wann kommt er an seine Grenzen? Und was gibt ihm Kraft?
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    Bischof Erwin Kräutler: «Was ich für die Indios in Brasilien tun kann, werde ich tun»

    27.03.2026 | 33 Min.
    Seit über sechzig Jahren lebt Bischof Erwin Kräutler in Brasilien und kämpft für die Rechte der indigenen Bevölkerung, den Schutz des Regenwaldes und eine geschlechtergerechte Kirche. 2010 wurde der Amazonas-Bischof mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet und jetzt mit dem Herbert-Haag-Preis.
    Die Themen dieser Folge:
    Herbert-Haag-Preis: Was macht Bischof Erwin Kräutler mit dem Preisgeld von CHF 10'000?
    Im Jahr 1965 wurde der Vorarlberger zum Priester geweiht: Weshalb wollte er seinen Dienst in Brasilien antreten?
    Ein grosses Anliegen sind ihm die Rechte der indigenen Bevölkerung: Wie ist es ihm gelungen, ihr Vertrauen zu gewinnen?
    Seit 1988 sind die Rechte der Indios in der brasilianischen Verfassung festgeschrieben. Weshalb setzt die Justiz sie nicht konsequent um?
    Von 1981 bis 2015 war er Bischof von Xingu, einer Diözese so gross wie Deutschland: Wie hat er diese Aufgabe angepackt?
    Als Umweltaktivist und Menschenrechtskämpfer wurde er an Leib und Leben bedroht: Was waren die schlimmsten Erlebnisse?
    16 Jahre lang stand er unter Polizeischutz: Weshalb verzichtet er heute darauf?
    Amazonas-Synode 2019 in Rom: Weshalb hat Papst Franziskus nicht umgesetzt, was mehr als zwei Drittel der Bischöfe befürwortet haben?
    Die Vision des 86-Jährigen ist eine nicht-klerikalistische, geschlechtergerechte Kirche: Was ist sein Kernanliegen?
    Das neue Buch von Erwin Kräutler: «Prophetische Kirche in Amazonien. Indigene Völker und Ökologie». Aus dem Portugiesischen von Monika Ottermann. 152 Seiten, Edition Exodus, Luzern 2026.
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Über Laut + Leis
«Laut + Leis», der Podcast von kath.ch, behandelt relevante und aktuelle Themen rund um Religion, Ethik und Gesellschaft. Ob im Gespräch mit einem spannenden Gast oder in der klugen Debatte: Sandra Leis lädt Menschen ein, die sich mit der Welt auseinandersetzen, über den eigenen Tellerrand hinausschauen und etwas zu sagen haben. Zu hören sind laute und leise Töne, Gedanken und Argumente, die inspirieren und unterhalten.
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