Neben Nirvana und Pearl Jam gehört Alice in Chains zu den bekanntesten und erfolgreichsten Vertretern des Grunge, einer Rockmusik, die sich in den 1990er Jahren in Seattle entwickelt hat. Viele dieser Bands hatten ein typisches Punkoutfit, sagt der Mannheimer Popexperte Udo Dahmen. Songs und Musik seien von Schwermütigkeit geprägt und von einer deutlichen Kritik an der bürgerlichen Gesellschaft. Alice in Chains verstanden sich vor allem als „Metalband“, die in Black Sabbath und Deep Purple ihre Vorbilder sah. Das Stück „Man in the Box“ beschreibt einen Menschen, der in einem Stall gefangen ist. Ein Bild für die Manipulation und Gleichschaltung der Öffentlichkeit durch Zensur. Der Song wurde im Januar 1991 als Single veröffentlicht und 1992 für einen Grammy Award für die beste Hard-Rock-Performance nominiert.