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- Österreich ist immer wieder geplagt von Justizskandalen und Korruptionsaffären. Da war erst das Ibiza-Video, das 2019 die österreichische Regierung aus ÖVP und FPÖ zu Fall brachte. Dann folgte 2021 die Korruptionsaffäre um die ÖVP. Der Vorwurf: Mit Steuergeldern aus ÖVP-geführten Ministerien seien im Sinne der konservativen Partei geschönte Meinungsumfragen finanziert worden. Sebastian Kurz stand im Zentrum der Ermittlungen und musste als Bundeskanzler zurücktreten.
Alma Zadić (Grüne) war damals Justizministerin. Kurz warf ihr von Anfang an vor, die Ermittlungen seien politisch motiviert – ein Versuch, sein Verhalten zu rechtfertigen, sagt Zadić bei »Inside Austria«.
In dieser Interviewfolge schauen wir mit Zadić gemeinsam auf Ihre Zeit als Justizministerin zurück, sprechen mit ihr darüber, warum die Ermittlungen gegen Sebastian Kurz noch immer andauern. Wir fragen sie, wie sie ihren Vorwurf begründet, die ÖVP habe versucht, die Justiz auszuhungern. Und wir wollen wissen, wie es tatsächlich um die Unabhängigkeit von Österreichs Justiz steht.
Im Podcast »Inside Austria« rekonstruieren Katharina Zingerle und Kim Höbel von SPIEGEL und Antonia Rauth vom österreichischen STANDARD gemeinsam Fälle, Skandale und politische Abgründe in Österreich.
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Informationen zu unserer Datenschutzerklärung. - Nach schlechten Umfragewerten, internen Machtkämpfen und einer Herausfordererkandidatur von Gerhard Zeiler einigen sich die SPÖ-Landeschefs auf den schrittweisen Rückzug ihres Parteichefs Andreas Babler. Finanzminister Markus Marterbauer soll Anfang des kommenden Jahres das Vizekanzleramt übernehmen – er ist allerdings an Krebs erkrankt und durchläuft aktuell eine Chemotherapie. Wer Parteichef werden soll, ist unklar, aus der Führungsriege der Partei haben die meisten bereits abgesagt.
Die Folge erklärt Bablers Aufstieg vom beliebten Traiskirchner Bürgermeister zum unbeliebten Bundespolitiker und zeigt, warum sein linker Kurs auf Bundesebene nicht verfing. Und welche Rolle die »Kronen Zeitung« in der ganzen Angelegenheit spielt.
Links:
Österreich: Warum das Mediensystem zur Korruption verleitet – Podcast
Erobern die Kommunisten Österreich? – Podcast
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Informationen zu unserer Datenschutzerklärung. - Ein geheimes Waffenlager mitten in Wien, eine Waffenübergabe in der Hasenheide in Berlin-Neukölln – der SPIEGEL und der österreichische »Standard« berichten über den Verdacht eines Hamas-Kommandos in Europa. Das Rechercheteam konnte Ermittlungsakten auswerten, Videos und Onlineprofile sichten, mit Fahndern und Sicherheitsexperten sprechen.
Die deutsche Bundesanwaltschaft wirft mehreren Beschuldigten vor, einen Anschlag zum zweiten Jahrestag des 7. Oktober vorbereitet zu haben.In dieser Folge von »Inside Austria« rekonstruieren wir, wie nach Auffassung der Ermittler über Monate Waffen durch Europa geschmuggelt und Anschläge vorbereitet worden sein sollen. Und wie sie dem Netzwerk auf die Spur kamen.
Links:
Mutmaßlicher Anschlagsplan der Hamas: »Botschaft mit Blut«
So knapp entging Wien einem Hamas-Anschlag
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Informationen zu unserer Datenschutzerklärung. - Am 1. September 2025 ist es so weit: Das Dickpic-Verbot tritt in Kraft, also jener Paragraf, der das unaufgeforderte und absichtliche Versenden von Genitalaufnahmen in Österreich strafbar. Wer dagegen verstößt, riskiert eine Geldstrafe oder bis zu sechs Monate Haft.
Judith freut sich, denn sie hat von einem ehemaligen Mitstudenten 5000 Dickpics bekommen, die sie nie wollte. Endlich kann sie auch strafrechtlich gegen ihren digitalen Belästiger vorgehen. Doch schnell geraten sie und ihr Anwalt an die Grenzen der Strafverfolgung. Der mutmaßliche Täter ist nicht auffindbar.
Überhaupt gibt es in dem einen Jahr, in dem das Gesetz gilt, kaum Verurteilungen. Auch andere Betroffene berichten von Schwierigkeiten darin, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
Warum Expertinnen den Paragrafen trotzdem als Erfolg sehen, wie er hilft, Frauen vor digitaler Gewalt zu schützen – und was das für Judith konkret bedeutet, darum geht es in der zweiten Folge dieser Mini-Reihe.
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Informationen zu unserer Datenschutzerklärung. - Seit einem Jahr ist es in Österreich strafbar, unaufgefordert Bilder von Genitalien zu verschicken. Doch der Fall einer Betroffenen zeigt, warum das neue Gesetz nicht alle Probleme löst.
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Der Österreich-Podcast von SPIEGEL und »Standard«. Für alle, die sich für die politischen Abgründe Österreichs interessieren. Katharina Zingerle, Kim Höbel und Antonia Rauth erklären, was die Republik bewegt. Jeden Samstag neu.
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