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Ned Wuascht

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Neueste Episode

47 Episoden

  • Ned Wuascht

    #8 Representing Fatherhood in Film - Presence, Absence and Perspectives

    14.09.2026 | 1 Std. 32 Min.
    #8 Representing Fatherhood in Film - Presence, Absence and Perspectives

    For our new episode, we talk about fatherhood. We ask how fatherhood is constructed on screen: Whose perspective do we inhabit? What kinds of masculinity are attached to being a father? And what happens when love, responsibility, work, money and social expectations pull in different directions?

    We discuss three films from different contexts: Adrian Goiginger’s Rickerl - Musik is höchstens a Hobby (AT/DE 2023), Barbara Wolfram & Paulus Wagner’s short film Walter L. (AT 2025), and Akinola Davies Jr.’s My Father’s Shadow (UK/Nigeria 2025).

    Across the three films, we ask: Is “being there” a privilege? Who can actually choose presence when work, money and social expectations intervene? What kinds of fatherhood are rewarded, forgiven or punished? And are fathers allowed a kind of narrative forgiveness that mothers are not?
    We also look at the relationship between fatherhood and masculinity. Are contemporary films really expanding the possibilities of being a man and a father or are they simply offering different ways for men to prove their worth?
  • Ned Wuascht

    Staffel IV: Über Gespenster, Zeit und Sorgearbeit mit Simon Nagy

    17.08.2026 | 1 Std. 19 Min.
    Warum haben wir immer zu wenig Zeit? Wessen Zeit wird eigentlich gesehen und wertgeschätzt? Simon Nagy spricht mit Bianca über seinen Essay „Zeit abschaffen. Ein hauntologischer Essay gegen die Arbeit, die Familie und die Herrschaft der Zeit" (2025 in der zweiten Auflage bei Unrast erschienen), seine mit Lia Sudermann realisierten Filme „Kein Wunder“ (AT 2024) und „Invisible Hands“ (AT 2021) und über Ratchapoom Boonbunchachokes schwarze Komödie "A Useful Ghost“ (TH/FR/SG/DE 2025).

    Simon arbeitet u.a. als Autor, Vermittler, Wissensproduzent und setzt sich dabei mit queer-feministischer, linker Theorie und erinnerungspolitischen Themen auseinander. In „Zeit abschaffen“ begibt er sich auf die Suche nach den Gespenstern vergangener, revolutionärer Ideen von Zukunft. Visionen, die der Optimierung des Neoliberalismus und dem patriarchalen Kapitalismus alternative Ideen der Lebensgestaltung entgegensetzten. Sind wir heute wirklich ausweglos dem Kapitalismus ausgeliefert? Die queer-feministische Theoretikerin Silvia Federici schreibt, dass der Kapitalismus von Anfang an eine Konterrevolution war, die Kollektives, Emanzipationsbestrebungen und Formen des sozialen Zusammenleben jenseits der Kleinfamilie zerschlägt. „Was fortlebt, nämlich für uns im Alltag erfahrbar fortlebt, sind nicht die irgendwann einmal aufgesprossenen Keime von alternativen Lebensweisen, sondern die Gewalt, mit der diese erstickt wurden“, schreibt Simon. In seinem Essay bezieht er sich u.a. auf Ansätze von Silvia Federici, Sophie Lewis und Shulamith Firestone (neben jenen von Karl Marx, Mark Fisher und Herbert Marcuse), stellt Verbindungen zu Filmen wie „Parasite" (KR 2019), „Ruins In Reverse" (UA/AT 2020) und „Unruh" (CH 2022) her.

    Wie das alles mit Sorgearbeit, und Liebe zusammenhängt - darüber reflektieren Simon und Lia in ihren beiden Filmen, in denen sie mit Amateurfilmmaterial und Sprachnachrichten arbeiteten (online frei verfügbar). Was sehen wir in den Homevideoaufnahmen: Liebe oder Arbeit?

    Widerständige – und brave – Gespenster tauchen auch in Ratchapoom Boonbunchachokes „A Useful Ghost“ auf, was Simon und Bianca dazu anregte, sie ins Gespräch miteinzubringen. Ein Hit auf der Semaine de la Critique in Cannes 2025, erreichter er jetzt unsere Kinos. Schwules Begehren, Aufstände gegen schlechte Arbeitsbedingungen, die Wiederkehr von Verstorbenen in Staubsaugern, der Staub der Geschichte – Anspielungen auf die Massaker in Thailand 2010 und den Putsch 2014 – vermischen sich in dieser Komödie zu einem reichhaltigen Plot.
  • Ned Wuascht

    Filmgespräche Nachwuchs mit Reza Rasouli

    10.08.2026 | 1 Std. 18 Min.
    #6 Filmgespräche Nachwuchs - Reza Rasouli über Menschen verstehen, Geschichten erzählen und sich immer wieder neu herausfordern

    Nach den mehrfach ausgezeichneten Kurzfilmen Night of Passage, Found&Lost und Stück für Stück zählt Reza Rasouli zu den spannendsten Nachwuchsregisseuren des österreichischen Films. Seine Arbeiten liefen auf zahlreichen internationalen Festivals und wurden unter anderem mit dem First Steps Award, dem Diagonale-Preis für den besten Kurzspielfilm, dem Österreichischen Filmpreis sowie dem Student Visionary Award beim Tribeca Film Festival ausgezeichnet. Gleichzeitig arbeitet er an seinem ersten Langspielfilm Wurzel & Wind, dessen Drehbuch bereits mit dem Carl-Mayer-Drehbuchförderpreis ausgezeichnet wurde und der von Mo Harawe produziert wird.

    In unserem Filmgespräch spricht Reza Rasouli offen über seinen außergewöhnlichen Weg vom Iran nach Österreich, über das Ankommen in einer neuen Heimat und darüber, wie diese Erfahrungen seinen Blick auf Menschen und Geschichten geprägt haben. Nach ersten filmischen Arbeiten in Teheran führte ihn sein Weg an die Filmakademie Wien, wo er unter Regieprofessor Michael Haneke studierte, eine prägende, aber nie bestimmende Erfahrung. Viel wichtiger sei es, erzählt Rasouli, den eigenen Blick auf die Welt zu entwickeln.
  • Ned Wuascht

    Podiumsdiskussion - Bruchpunkte der Geschichte

    04.08.2026 | 1 Std. 12 Min.
    #3 Podiumsdiskussion Female Tracks 2026 - Bruchpunkte der Geschichte: Bild, Stimme und das Unsagbare

    Mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Bröckelnde Fassaden, tiefe Risse“ widmeten sich die von Bianca Jasmina Rauch kuratierten Female Tracks 2026 den sichtbaren und verborgenen Brüchen unserer Gegenwart. Das vielseitige Festivalprogramm vereinte Filme, Gespräche und Diskussionsformate, die sich mit Fragilität, Widerstand und den Spuren gesellschaftlicher wie persönlicher Umbrüche auseinandersetzten. Als Teil des Programms konzipierte und moderierte Barbara Wolfram die Podiumsdiskussion „Bruchpunkte der Geschichte: Bild, Stimme und das Unsagbare“.

    Gemeinsam mit der Filmwissenschaftlerin Asja Makarević und der Filmemacherin Cordula Rieger entstand ein vielschichtiges Gespräch über das Spannungsfeld zwischen persönlicher Erinnerung und kollektiver Geschichte. Im Mittelpunkt standen filmische Formen des Erzählens, die sich bewusst gegen lineare Narrative stellen und stattdessen mit Fragmenten, Leerstellen und Brüchen arbeiten.
  • Ned Wuascht

    Über Race, Medienräume & iranische Diasporafilme mit Alena Strohmaier

    03.08.2026 | 53 Min.
    Schon seit Erscheinen des Sammelbandes "Rassismus im Film" (kostenlos zum Download verfügbar - alle Links auf unserer Website), den sie 2024 gemeinsam mit Ömer Alkin herausgegeben hat, hatten wir vor mit Dr. Alena Stromaier zu sprechen. Nun ist es soweit: von der Philipps-Universität Marburg zugeschaltet, gibt Alena im Dialog mit Bianca Einblicke in Inhalte, Ansätze und Entstehung dieser Publikation. Die Autor*innen weisen ein breites Spektrum an interdisziplinären Ansätzen und Expert*innenfeldern auf. Gemeinsam ist ihnen das Ziel, rassistischen Wissensanordnungen, die Filme und Serien (re)produzieren zu analysieren, zu dekonstruieren und postkoloniale Theorien stärker in der deutschsprachigen Forschung zu verankern. Alena erklärt wie z.B. die Serie "Queen Charlotte – A Bridgerton Story" (Idee: Shonda Rhymes, USA seit 2023) sich eignet, die mediale Herstellung von Race und kolonialen Kontinuitäten zu verstehen. "Bridgerton" lädt dazu ein, über die Verstrickung von Race, Genre, Massenphänomenen und politischer Realität nachzudenken: „A problem is only a problem if the palace says it is a problem“, zitiert Alena aus der Serie. Über Critical Whiteness und der unsichtbaren Normierung von Weißsein kommen auch die Texte “When we Are Capable of Stopping, We Begin to See. Being White, Seeing Whiteness“ von Ruth Frankenberg und „White“ von Richard Dyer zur Sprache. Zuletzt erzählt uns Alena noch über ihre Forschung zu iranischen Diasporafilmen und die Auffassung eines Medienraums als sozialen, affektiven und kulturellen Raums, in dem sich Bedeutung konstituiert.
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Über Ned Wuascht
NED WUASCHT – WIR GEH’N FISCH’N der Podcast fürs feministische Filmlesen. ist ein kritisch, feministischer Filmpodcast der Wiener Filmwissenschaftlerinnen Bianca Jasmina Rauch und Barbara Wolfram. Alle paar Wochen analysieren wir Filme zwischen Arthouse und Popkultur. https://nedwuascht.com/ Sounds von Zapsplat.com
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