Was macht man, wenn man nach der Fasnacht nach Hause kommt, die Requisiten achtlos auf den Küchentisch legt – und am nächsten Tag die Kinder fragen, ob das Brillenputztücher oder kleine Luftballons sind? Richtig: improvisieren. 😅
In dieser Folge sprechen Felix und Christoph über genau solche Papa-Momente zwischen Aufklärung, Überforderung und «Bitte reiss das nicht auch noch auf!». Ausgangspunkt ist ein reisserischer Bild-Titel über das Olympiadorf («Sexalarm!»), der die beiden zur vielleicht wichtigsten sportlichen Frage führt: Welches sind eigentlich die beliebtesten Disziplinen, äh Athlet:innen? Von Bob-Anschiebern bis Biathlon – hier bleibt kein Klischee unangetastet.
Dann wird’s wieder bodenständig: Fasnacht! Ninja-Kostüme mit Waffenarsenal, leicht angeschlagene Guggenmusiken, Regenponchos über Eisbären-Outfits und ein Kindergarten-Gruppenfoto mit, sagen wir mal, fragwürdiger Aussenwirkung. Felix und Christoph outen sich als eher zurückhaltende Fasnächtler, zumindest bis es um stolze Kinderaugen geht.
Grosses Papa-Thema Nummer drei: Die erste Geburtstagseinladung! Ben wurde eingeladen – als einzige «Raupe» unter lauter «Schmetterlingen». Was schenkt man einem Kindergartenmädchen, das vielleicht keine Prinzessin sein will? Ist ein Globi-Kochbuch progressiv oder schon Schubladendenken? Und warum ist man als Vater nervöser als das eigene Kind? Ausserdem: Beliebtheits-Rankings im Kinderzimmer, Absage-Ängste und die strategische Frage, wie viele Einladungen wirklich fair verteilt sind.
Zum Schluss wird’s überraschend tiefgründig: Felix bringt eine steile These eines Hirnforschers mit – ist ADHS wirklich eine Krankheit oder eher ein Symptom unserer durchgetakteten Welt? Es geht um Verantwortung, Selbstwirksamkeit, Pfadfinder, Familien-Bingo statt Leistungsdruck – und um die Frage, ob man wirklich sechs Monate nach Sizilien wandern muss, um innere Unruhe loszuwerden.
Reinhören, bevor die Kondome wieder weggeräumt werden. 🎙️
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