245 Episoden
- Ein Haus führt ein Eigenleben, ein Zug bleibt kurz vor dem Ziel stehen, ein Langschläfer wird zum Tiger. Aus einer Sammlung von Prosatexten, Dialogen und Gedichten haben HKB-Studierende des 3. Jahrgangs Theater zehn Kurzhörspiele realisiert, die Wirklichkeit und Imagination miteinander verschränken.
Wer das Hörspiel im Radio hören will:
Samstag, 01.08.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
Wie wird aus einem literarischen Text ein Hörspiel? Dieser Frage gingen Studierende des 3. Jahrgangs Theater nach. Auf der Grundlage von Texten von Studierenden des Literaturinstituts Biel entwickelten sie kurze Hörstücke. In der Auseinandersetzung mit Sprache, Stimme und Klang entstanden sehr unterschiedliche Arbeiten, die die Vielfalt akustischer Erzählformen hörbar machen: mal komisch, mal unheimlich, mal poetisch.
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Mit: Jakob Dumke, Nellie Hächler, Valentin Händel, Franka Kohlmey, Onur Kurtulmus, Jon Mattmüller, Anouk Sarbacher, Judith Steinbrecher, Fabiola Strugalla, Janis Urosevic und Anna Sarah Waterstradt (3. Jahrgang Theater der Hochschule der Künste Bern)
Texte: Selina Bertschi, Sophie Feuz, Sara Morf, Julia Ohm, Julia Stapf, Konstantin Stawenow und Lena Thomma (Studierende am Schweizer Literaturinstitut Biel) – Musik: Casey Calle – Tontechnik: Basil Kneubühler, Björn Müller, Tom Willen und Michael Studer – Regie: Johannes Mayr
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Produktion: SRF/HKB 2026
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Dauer: 36′ - Zum 90. Geburtstag von Mani Matter: Die legendäre Gedenksendung vom 1. Januar 1973. Kurz nach seinem viel zu frühen Tod erinnern sich zahlreiche Weggefährten an den Berner Liedermacher. Was ist das Geheimnis seiner musikalischen Wortkunst, die bis heute schweizweit Herz und Hirn ergreift?
Wer das Hörspiel im Radio hören will:
Freitag, 31.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1
Am 4. August würde Mani Matter seinen 90. Geburtstag feiern. Der Ende November 1972 im Alter von 36 Jahren bei einem Autounfall tödlich verunglückte Künstler und Jurist bleibt vielen bis heute in lebhafter Erinnerung. Seine berndeutschen Chansons sind ein fester Teil des kulturellen Gedächtnisses der Schweiz, werden von Generation zu Generation weitergetragen und -gesungen und auch immer wieder neu interpretiert.
Aber was war Mani Matter für ein Mensch, wie hat er die Welt gesehen, was hat ihn umgetrieben und inspiriert? Und vor allem: Wie entstanden seine phänomenalen Lieder, die uns bis heute nicht loslassen? Darüber machten sich in dieser Sondersendung von Radio SRF, die zu Beginn des Jahres 1973 ausgestrahlt wurde, Freunde und Kollegen aus Mani Matters privatem, beruflichen und künstlerischen Umfeld Gedanken – mit Einblicken, die bis heute aufschlussreich sind, und einen zuweilen auch schmunzeln lassen. Zu hören sind neben vielen anderen: Klaus Schädelin, Kurt Marti, Jacob Stickelberger, Fritz Widmer, Adolf Muschg, Emil Steinberger, Dimitri, Franz Hohler. Und natürlich Mani Matter himself, mit einer Auswahl seiner Lieder und Gedanken.
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Mit: Mani Matter, Klaus Schädelin, Kurt Marti, Jacob Stickelberger, Fritz Widmer, Adolf Muschg, Emil Steinberger, Dimitri, Franz Hohler, Dieter Fringeli, Theo Hirsbrunner, Reynold Tschäppät, Peter Stein, Urs Brand, Josef Hofstetter, Jürg Müller, Werner Spirig, Andreas Schärer, Christoph Von Greyerz, Gerhard Schürch, Max Neuenschwander
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Redaktion: Benno Kälin
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Produktion: SRF 1973
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Dauer: ca. 50’ (gekürzte Sendeversion), bzw. 75’ (Originallänge, nur im Hörspiel-Podcast) - Mutter Vreni, Vater Hans und die beiden Teenager Mirko und Sabine wirken wie eine ganz gewöhnliche Familie – zumindest auf den ersten Blick. Doch die Roubers haben ein ungewöhnliches Hobby: Diebstahl. Diese Familientradition pflegen sie schon seit Generationen.
Wer das Hörspiel im Radio hören will:
Freitag, 24.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1
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Mit: Margrit Winter (Vreni Rouber), Dieter Stoll (Hans Rouber), Yvonne Roth (Sabine), Piero Bettschen (Mirko), Hanspeter Otti (Polizist 1), Marco Morelli (Polizist 2), Gertrud Demenga-Schwarz
(Frau Brönnimann)
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Regie: Charles Benoit
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Produktion: SRF 1986
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Dauer: 50’ - Wenn die Liebe zur Katze in zwischenmenschliche Liebe umschlägt und diese Liebe für die Katz ist, wird es Zeit, sich Gedanken zu machen über Verlustschmerz und über sich selbst.
Wer das Hörspiel im Radio hören will:
Freitag, 17.07.2026, 20.00 Uhr, Radio SRF 1
Lara und Markus sind Nachbarn. Sie sehen sich manchmal von Balkon zu Balkon. Beide haben einen grossen Verlust erlitten: Der Vater von Markus ist früh gestorben, Lara hat sich von ihrem Freund getrennt. Die beiden gehen unterschiedlich mit ihren Erfahrungen um. Als sie sich schliesslich – nicht ganz zufällig – kennen lernen, prallen diese gegensätzlichen Arten, Abschiedsschmerz zu bewältigen, aufeinander.
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Mit: Anna-Katharina Müller (Lara), Aaron Hitz (Markus)
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Musik: Alexius Tschallener (Komposition, Piano), Ellen Cameron (Cello), Armon Stecher (Klarinette) – Tontechnik: Roland Fatzer – Regie: Kamil Krejci
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Produktion: SRF 2018
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Dauer: 42’ - Der Hörspielmacher Hermann Bohlen und der Schweizer Dichter mit herkunftsmässigem Wissen im Metzgereiwesen Beat Sterchi wurden zu einem Treffen vor das Mikrophon geladen. Bohlen sprach in einem erfundenen Idiom, Sterchi konterte mit seiner eigenwilligen Diktion.
Beat Sterchi hat unter anderem in seinen Hörspielen für Schweizer Radio SRF mit einer ausserordentlichen Sensibilität Standardformulierungen, Gestus und Rhythmus unseres umgangssprachlichen, gesellschaftlichen Kommunikationsverhaltens wiedergegeben. Dieses Gefühl für die Sprache der anderen steht neben seiner eigenen, der Dichtersprache, die stark wie eine Tanne dasteht und das Allerzarteste zu beschützen scheint.
Hermann Bohlen hat mit seinen Hörspielen ebenfalls Sprachgebaren porträtiert: das Deutsch des grosszügigen Unternehmers mit Nazivergangenheit, oder etwa die «Fachsprache» der Jäger. Für sein Hörspiel über den amerikanischen Ernährungsapostel Horace Fletcher hat er sogar eine Sprache zwischen Deutsch und Englisch erfunden und selbst gesprochen, gewissermassen das «Germish».
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Mit: Beat Sterchi und Hermann Bohlen
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Musik: Luca Aaron und Jul Dillier – Regie: Geri Dillier und Claude Pierre Salmony
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Produktion: SRF 2014
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Dauer: 30’
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