39 Episoden
- Zu deinem Kollegen bist du freundlich, wenn er eine Deadline verpasst. Zu dir selbst sagst du abends auf dem Sofa: „Typisch ich. Ich krieg nichts hin.“ Kommt dir bekannt vor?
In dieser Folge schaue ich mir an, was Worte wirklich mit uns machen, und wo Social Media maßlos übertreibt. Es geht um Studien zu harten Worten in der Kindheit, um Feindseligkeit und das Herz und um ein Experiment im Kreißsaal, bei dem ein einziger Satz die Schmerzen verändert hat. Außerdem: warum Selbstmitgefühl dich nicht faul macht, warum „Ich bin großartig“ vor dem Spiegel manchmal nach hinten losgeht und was Paramhansa Yogananda schon vor hundert Jahren über Affirmationen wusste.
Am Ende gibt es eine kurze geführte Übung und einen einfachen 1-Tag-Test für deinen inneren Ton.
Alle Studien findest du unten in den Shownotes.
Kurzversion (Social Media, Teaser)
Du würdest nie so mit einem Freund reden, wie du manchmal mit dir selbst redest. Was das mit deinem Nervensystem macht und wie du den Ton änderst, ohne dir etwas schönzureden: neue Folge, jetzt überall, wo es Podcasts gibt.
Alle Quellen sind online geprüft, Stand 1. Oktober 2026.
Harvard Medical School News: Cutting words may scar young brains (über Martin Teichers Forschung)
Choi, J., Jeong, B., Rohan, M. L., Polcari, A. M., Teicher, M. H. (2009). Preliminary evidence for white matter tract abnormalities in young adults exposed to parental verbal abuse. Biological Psychiatry, 65(3), 227–234.
Tomoda, A. et al. (2011). Exposure to parental verbal abuse is associated with increased gray matter volume in superior temporal gyrus. NeuroImage, 54 Suppl. 1, S280–S286.
Chida, Y., Steptoe, A. (2009). The association of anger and hostility with future coronary heart disease: a meta-analytic review of prospective evidence. Journal of the American College of Cardiology, 53(11), 936–946. Zusammenfassung BMJ
American College of Cardiology: Anger and Hostility Harmful to the Heart (Pressemitteilung mit den Prozentzahlen)
Varelmann, D., Pancaro, C., Cappiello, E. C., Camann, W. R. (2010). Nocebo-induced hyperalgesia during local anesthetic injection. Anesthesia & Analgesia, 110(3), 868–870.
Häuser, W., Hansen, E., Enck, P. (2012). Nocebo phenomena in medicine: their relevance in everyday clinical practice. Deutsches Ärzteblatt International, 109(26), 459–465.
Breines, J. G., Chen, S. (2012). Self-compassion increases self-improvement motivation. Personality and Social Psychology Bulletin, 38(9), 1133–1143.
Wood, J. V., Perunovic, W. Q. E., Lee, J. W. (2009). Positive self-statements: power for some, peril for others. Psychological Science, 20(7), 860–866.
Cascio, C. N. et al. (2016). Self-affirmation activates brain systems associated with self-related processing and reward and is reinforced by future orientation. Social Cognitive and Affective Neuroscience, 11(4), 621–629.
Kross, E. et al. (2014). Self-talk as a regulatory mechanism: how you do it matters. Journal of Personality and Social Psychology, 106(2), 304–324.
Paramhansa Yogananda (1924). Scientific Healing Affirmations. Die Methode (laut, leise, flüsternd, innerlich) ist online nachzulesen unter yogananda.org/the-science-of-affirmation. Ergänzend aus der Ananda-Linie: Swami Kriyananda, Affirmations for Self-Healing (eigenes Buch mit 52 Affirmationen; deutsche Ausgabe bitte bei Ananda erfragen).
Hinweis für die Shownotes: Wenn dich das Thema persönlich stark berührt, etwa wegen eigener Erfahrungen in der Kindheit, sprich gern mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten. Meditation und Selbstmitgefühl sind eine gute Ergänzung, aber kein Ersatz. - Der Zug fällt aus, und im Kopf läuft sofort: "Bei mir klappt nie was." In dieser Folge schauen wir, was solche Sätze mit deiner Aufmerksamkeit machen. Wir klären, was Affirmationen können und wo sie nach hinten losgehen. Zum Schluss gibt es eine 2-Minuten-Übung nach Paramhansa Yogananda zum Mitmachen.
Quellen :
Paramhansa Yogananda: Scientific Healing Affirmations
Émile Coué: Autosuggestion
Wood, Perunovic & Lee (2009): Positive Selbstsätze bei geringem Selbstwert
Ananda Köln: www.anandakoeln.de - Kurzversion (für Vorschau / Feeds)Du kommst nach Hause und bist einfach nur leer – nicht müde, leer. Wenn du feinfühlig bist, kennst du das. In dieser Folge: 4 Dinge, die wirklich helfen, damit deine Sensibilität eine Gabe bleibt und dich nicht überrollt.
VollversionDu kommst von einer Feier, aus der vollen Bahn, von einem langen Tag mit Menschen – und fühlst dich wie ausgesteckt. Andere blühen in solchen Situationen auf, du brauchst danach erstmal Stille. Feinfühligkeit ist keine Schwäche, sondern eine Antenne. Die Frage ist nur, ob sie dich überrollt oder ob du sie richten kannst.
In dieser Folge erzähle ich eine Geschichte von Swami Kriyananda, die den Kern trifft – und zeige dir vier Dinge, die feinfühligen Menschen wirklich helfen:
Geben statt aufsaugen
deine Ausstrahlung stärken
dich erden
deinen Geist oben halten
Inspiriert von den Lehren Paramhansa Yoganandas, bewusst in Alltagssprache übersetzt.
🎧 Wenn du das üben willst, komm vorbei: Ananda Köln City Center → www.anandakoeln.de▶️ Energie-Aufladeübungen (Video): https://www.youtube.com/watch?v=EYQW9djxa7I&t=1s - Dein Gehirn fährt morgens nicht wie ein Lichtschalter hoch. Der Teil, der für klare Entscheidungen zuständig ist, braucht bis zu 30 Minuten, um richtig durchzustarten – während dein Cortisolspiegel längst steigt und dich mit Energie versorgt.
Die meisten von uns greifen genau in diesem empfindlichen Zeitfenster zum Handy. Mit Folgen fürs Nervensystem, die messbar sind.
In dieser Folge geht's um Sleep Inertia, den Vagusnerv als eingebauten Ruheknopf und warum dein Gehirn direkt nach dem Aufwachen näher an einem meditativen Zustand ist, als du denkst.
🧘 Klangreise im Ananda Köln City Center: [Link]🌐 mehr auf mericbringmann.de - Zum Abschluss der Serie fügen wir alles zusammen: Wirbelsäule, Atem und Blick werden zur Meditationshaltung – die buchstäblich die exakte Umkehrung der Handy-Haltung ist und deinem Nervensystem in jedem Punkt das entgegengesetzte Signal sendet. Dazu geht es um herzöffnende Bewegungen aus dem Ananda Yoga als Vorbereitung fürs Sitzen – und warum man sie am besten richtig angeleitet lernt statt nach Gehör. Und die abschließende Einsicht: Du brauchst keinen Berggipfel und keine Stunde Zeit. Ein Stuhl und eine Minute genügen. Dein Körper ist kein Transportmittel für deinen Kopf – er ist eine Tür.
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Über Meditation und Meer
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Meditation ist weit mehr als nur eine stille Zeiteinheit – sie durchdringt unser gesamtes Leben und beeinflusst unseren Alltag auf vielfältige Weise. In diesem Podcast erforschen wir, wie Meditation unsere Wahrnehmung, unser Wohlbefinden und unser Handeln bereichert.
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