Tätowierungen sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Aber was bedeutet es, wenn ein Pfarrer religiöse Symbole, Bibelworte und persönliche Glaubensspuren dauerhaft auf seiner Haut trägt?
In dieser Folge spricht GRÜSS GOTT!-Autor Lukas Palm mit Samuel Ebner über Tattoos als verkörperte Spiritualität. Der Pfarrvikar der Altkatholischen Kirchengemeinde in Graz erzählt offen über die Geschichten hinter seinen Tätowierungen, über Symbole des Lebens, der Liebe, der Hoffnung und der Auferstehung – und davon, warum diese Zeichen für ihn weit mehr sind als Körperschmuck.
Zwischen koptischem Kreuz, lateinischen Sprüchen, keltischer Spiritualität und christlichen Hoffnungsbildern wird deutlich: Tätowierungen können Erinnerungszeichen, Begleiter und „Helferlein“ im Alltag sein. Sie verweisen auf Brüche, Entscheidungen, Glaubenserfahrungen und auf das Vertrauen, dass Gott Menschen auf ihrem Weg begleitet.
Eine Folge über unwiderrufliche Glaubensbekenntnisse, Symbole mit Tiefgang und über die Frage, wie sichtbare Zeichen am Körper zu ganz persönlichen Zeugnissen von Hoffnung und Leben werden können.