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NZZ Machtspiel

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  • NZZ Machtspiel

    Wie kommt die CDU aus der Sackgasse, Andreas Rödder?

    03.09.2026 | 38 Min.
    Andreas Rödder, Historiker, Professor in Mainz und Gründer der Denkfabrik Republik21, spricht über die "absolute Sackgasse", in die sich die CDU hineinmanövriert habe - und benennt mögliche Auswege. Der ehemalige Leiter der CDU-Grundwertekommission sieht das politische System vor einem grundsätzlichen Paradigmenwechsel. "Das Pendel schwingt nach rechts. Und die entscheidende Frage ist, ob es der Union gelingt, das Pendel in der rechten Mitte abzufangen oder ob es nach rechts außen durchschwingt."

    Im Gespräch stellt Rödder sein Konzept der roten Linien vor und erläutert, warum eine Minderheitsregierung der CDU mehr als nur eine Notlösung sein könnte. Zudem argumentiert er, weshalb er ein AfD-Verbotsverfahren für den einzig redlichen Weg hält und wie er die aktuelle Stimmung in der Union wahrnimmt.

    Gast: Andreas Rödder, Historiker, Leiter der Denkfabrik "Republik21"

    Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland

    Redaktion: Clara Engelien, Utz Dräger

    Foto Andreas Rödder: Bert Bostelmann

    Übrigens: Diesen Podcast und alle Artikel in der NZZ-App könnt ihr ab sofort auch unterwegs im [Auto](https://go.nzz.ch/carplay) hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Probiert es doch mal aus!

    Mehr zum Thema:

    Was steht in Sachsen Anhalt auf dem Spiel? Eine Analyse [NZZ](https://www.nzz.ch/deutschland/politik/es-ist-eine-wahl-auf-die-ganz-deutschland-schaut-was-steht-in-sachsen-anhalt-auf-dem-spiel-ld.10020721?srsltid=AfmBOoqVwVZaViLyiIYjoRlijNK9R8_O1_BY5Ep9SEEAVfi6bHRIerDa)

    Informationen und Hintergründe zur Landtagswahl in Sachen-Anhalt beim [MDR](https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landtagswahl)

    "Rote Linien, statt Brandmauern". Andreas Rödder führt das Konzept in diesem Artikel [Denkfabrik 21](https://denkfabrik-r21.de/rote-linien-statt-brandmauern-zehn-bedingungen-buergerlicher-politik/) inhaltlich weiter aus.

    "Je höher die Brandmauer, desto stärker wurde die AfD", ein [NZZ Artikel](https://www.nzz.ch/report-und-debatte/rechter-populismus-wie-deutschland-mit-der-afd-umgehen-sollte-ld.1870631) von Andreas Rödder.
  • NZZ Machtspiel

    Wie kann man irreguläre Migration nach Europa beenden, Gerald Knaus?

    27.08.2026 | 36 Min.
    Migrationsforscher Gerald Knaus spricht über Wege, irreguläre Zuwanderung nach Europa einzudämmen oder gar zu beenden. Wie können die europäischen Staaten die Kontrolle darüber zurückgewinnen, wer zu ihnen kommt - und gleichzeitig die menschenrechtlichen Standards aufrechterhalten?

    Im Gespräch stellt Knaus sein Konzept von Asylverfahren in sicheren Drittstaaten vor und erläutert, warum er der Ansicht ist, dass sich irreguläre Migration so zügig auf nahezu Null senken ließe. Außerdem erläutert er, warum die Kontrollen an den deutschen Außengrenzen für ihn "Theaterpolitik" sind und dass eine Abschaffung des individuellen Rechts auf Asyl nur sehr wenig verändern würde.

    Gast: Gerald Knaus, Vorsitzender der Denkfabrik European Stability Initiative (ESI)

    Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland

    Redaktion: Max Kuball, Dominik Schottner

    Foto Gerald Knaus: Olesia Ponomarenko

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    Mehr zum Thema:

    Interview mit [Gerald Knaus](https://www.nzz.ch/international/europa-koennte-die-irregulaere-migration-drastisch-reduzieren-sagt-gerald-knaus-der-migrationsexperte-hat-einen-plan-der-offenbar-auch-in-europaeischen-regierungen-auf-offene-ohren-stoesst-ld.1909256) über sein "Projekt Zero"

    Ein [Correctiv-Artikel](https://correctiv.org/aktuelles/flucht-und-migration/2026/08/19/die-eu-hat-derzeit-kein-konzept-migrationsforscher-knaus-ueber-ceuta/) über die Lage in der spanischen Exklave Ceuta und wie die EU darauf reagieren sollte

    Ein Video-Portrait vom [ORF](https://on.orf.at/video/14329978/kreuz-quer-nah-dran-der-grenzgaenger-gerald-knaus) vom Juli 2026.

    Ein Gastkommentar aus dem österreichischen Nachrichtenmagazin [Profil](https://www.profil.at/meinung/gerald-knaus-luegen-mythen-und-politik/403076363) führt aus, warum das Jahr 2015 für uns auch heute noch politisch bestimmend ist.
  • NZZ Machtspiel

    Was kann man vom Osten lernen, Holger Friedrich?

    20.08.2026 | 49 Min.
    Verleger Holger Friedrich spricht über seinen Blick auf die deutsche Medienlandschaft: den Umgang mit ostdeutschen Wählern und seinen Anspruch, mit _Berliner Zeitung_ und _Ostdeutscher Allgemeiner_ ein Gegenangebot zu etablierten Medien zu schaffen.

    Im Gespräch geht es um die Kritik des Verlegers am Medienestablishment, den Vorwurf des „Wahlbetrugs“, seine Reisen nach Russland und China sowie seinen Blick auf die Berliner Wahlen. Dabei stellt sich auch die Frage: Schaffen Friedrichs Medien eine neue Perspektive – oder am Ende nur ein neues Gegenmilieu?

    Gast: Holger Friedrich, Verleger und Unternehmer

    Host: Florian Eder, Chefredaktor NZZ Deutschland

    Redaktion: Dominik Schotter, Hanna Ender

    Foto Holger Friedrich: Thomas Meyer

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    Mehr zum Thema:

    Essay von [Holger Friedrich](https://ostdeutscheallgemeine.com/article/hueber-den-gebrauch-des-ostens-holger-friedrich-10228340) über sieben Jahre als Verleger im Mediengeschäft

    "Der Systemsprenger" - ein [Spiegel-Portrait](https://www.spiegel.de/kultur/berliner-zeitung-verleger-holger-friedrich-und-seine-ddr-geschichte-a-00000000-0002-0001-0000-000173324622) über Holger Friedrich

    Ein kritischer Blick auf den Verleger und die neue [Ostdeutsche Allgemeine Zeitung](https://www.blaetter.de/ausgabe/2026/april/holger-friedrich-und-die-oaz-wie-ein-verleger-demokratiefeinde-hofiert) aus Blätter für deutsche und internationale Politik

    Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/feuilleton/holger-friedrich-wie-putin-freundlich-ist-die-berliner-zeitung-ld.1738285): Holger Friedrich hat es aus einem Ostberliner Plattenbau zum Millionär gebracht. Heute gilt er als gefährlichster Verleger Deutschlands. Zu Recht?
  • NZZ Machtspiel

    Keinen Bock auf Leistung - fahren Deutschlands Schulen an die Wand, Jonas Schreiber?

    13.08.2026 | 33 Min.
    Lehrer Jonas Schreiber spricht über den Alltag an deutschen Schulen: sinkende Leistungsbereitschaft, Handys im Klassenzimmer, überforderte Eltern und ein Schulsystem, das immer mehr Aufgaben übernehmen soll.

    Im Gespräch geht es um Bildschirmzeiten von Schülern, Konflikte mit Eltern, Migration, Integration, Digitalisierung und die Frage, wie Schule wieder ein Ort von Disziplin, Eigenverantwortung und Bildung werden kann. (Wiederholung vom 30.04.2026)

    Gast: Jonas Schreiber, Lehrer und Buchautor
    Host: Beatrice Achterberg, Redaktorin, NZZ Deutschland

    Redaktion: Utz Dräger, Patricia Corniciuc

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    Mehr zum Thema:

    Unser Gast [Jonas Schreiber](https://jonas-schreiber.com/) und sein Buch

    Erreichen deutsche Schulen die eigenen Bildungsstandards? - IQB-[Bildungstrend](https://www.iqb.hu-berlin.de/de/schule/sekundarstufe-i/bildungstrend/2024/)

    [Bildungscheck](https://www.iwkoeln.de/fileadmin/user_upload/Studien/Gutachten/PDF/2025/INSM-Bildungsmonitor_2025.pdf) der deutschen Bundesländer

    Deutschland im [OECD-Vergleich](https://www.oecd.org/de/publications/bildung-auf-einen-blick-2025_b1cc11a5-de/deutschland_9a449e27-de.html): Bildung immer noch extrem abhängig vom Elternhaus

    Dazu ein [NZZ-Artikel](https://www.nzz.ch/international/deutschlands-sozialer-lift-ist-kaputt-aufstiegschancen-haben-in-kurzer-zeit-rapide-abgenommen-ld.1911568): Deutschlands sozialer Lift ist kaputt
  • NZZ Machtspiel

    Retten Sie mit Provokation die Demokratie, Harald Martenstein?

    06.08.2026 | 37 Min.
    In dieser Folge von "NZZ Machtspiel" spricht Beatrice Achterberg mit Harald Martenstein über sein Plädoyer gegen ein AfD-Verbot und darüber, was das für die Demokratie bedeutet. Martenstein hält ein Verbot der größten Oppositionspartei für "extremes Harakiri" und warnt vor "bürgerkriegsähnlichen Verhältnissen", wenn es doch passiere. Entscheidend sei, ob die Forderungen der AfD "legitim" seien – etwa eine strengere Migrationspolitik – und ob sie tatsächlich die Demokratie abschaffen wolle.

    Außerdem geht es um Martensteins Rede beim "Prozess gegen Deutschland", Cancel-Culture-Debatten und die Frage, ob der Meinungskorridor enger wird. Martenstein nennt Hausdurchsuchungen wegen zugespitzter Aussagen gegen Politiker "absurdes Theater" und plädiert für mehr Austausch zwischen politischen Lagern: "Wir brauchen wirklich Streit." (Wiederholung vom 26.2.2026)

    Gast: Harald Martenstein, Kolumnist unter anderem bei "BILD" und "Welt am Sonntag"
    Moderation: Beatrice Achterberg, Redaktorin NZZ Deutschland

    Produzenten: Patricia Corniciuc und Dominik Schottner
    Foto Harald Marteinstein: Vadim Gerske

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    Mehr zum Thema:

    Die Rede von Harald Martenstein zum [Nachlesen bei der NZZ](https://www.nzz.ch/feuilleton/der-kampf-gegen-rechts-ist-eigentlich-ein-kampf-gegen-die-demokratie-sagt-harald-martenstein-ld.1924727)

    Der komplette "Prozess gegen Deutschland" als [Video zum Nachschauen](https://www.youtube.com/watch?v=ywnRSvyiwCI)

    [Studie zur Meinungsfreiheit ](https://www.freiheit.org/de/deutschland/umfrage-zur-meinungsfreiheit-juengere-und-social-media-nutzer-fuehlen-sich-haeufiger)der Friedrich-Naumann-Stiftung

    Feedback und Kontakt zur Redaktion: machtspiel@nzz.de
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Über NZZ Machtspiel
Die Debatten in Deutschland laufen oft gleichförmig, egal ob es um Migration, Wirtschaft oder die AfD geht. Im Politik-Podcast «Machtspiel» debattiert NZZ Deutschland-Redakteurin Beatrice Achterberg mit Gästen, die auch mal unbequem sein dürfen. Faktenbasiert und meinungsstark. «Machtspiel» ist eine Kooperation zwischen NZZ und Brost-Stiftung. Fragen und Feedback gerne an: machtspiel@nzz.de
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