Der politische Islam gewinnt in Deutschland an Boden – weit über die Moscheen hinaus, sagt der Investigativjournalist Sascha Adamek. Im Gespräch mit Beatrice Achterberg seziert er eine Strategie, die systematisch auf Schulen, Medien und den öffentlichen Raum abzielt. Adameks Diagnose: Dahinter verberge sich der Versuch, die Gesellschaft umzukrempeln: „Es geht diesen Organisationen, die zum politischen Islam gehören, darum, deutsche Gesetze so tauglich zu machen, dass sie mit der Scharia konform gehen.“ Der deutschen Mehrheitsgesellschaft und insbesondere der Politik wirft Adamek vor, wegzuschauen und teilweise sogar den politischen Islam selbst zu fördern.
Gast: Journalist Sascha Adamek
Host: NZZ-Deutschland-Redaktorin Beatrice Achterberg
Redaktion: Utz Dräger, Dominik Schottner
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Weiterführende Informationen zu dem Thema der Folge:
Die im Podcast von unserem Gesprächspartner genannten exakten Daten und Statistiken findet ihr [in seinem Buch](https://www.sascha-adamek.de/buecher/unterwanderung/) "Unterwanderung".
In der [NZZ könnt ihr nachlesen](https://www.nzz.ch/feuilleton/seyran-ate-will-den-islam-von-innen-veraendern-der-preis-dafuer-sind-morddrohungen-und-ein-leben-im-ausnahmezustand-ld.10007730), wie die Imamin und Anwältin Seyran Ateş in Deutschland versucht, den Islam von innen heraus zu verändern.
Und auf der [Seite von RADIS](https://www.radis-forschung.de/) bekommt ihr einen guten Überblick über den aktuellen Forschungsstand zu dem Thema der Folge.