

Mile High Club der Mauersegler
11.1.2026 | 58 Min.
Nach einer Phase mit besonders vielen bellenden und sehr gesprächigen Vierbeinern wird es bei Studio Schnabel diesmal wieder großformatiger: Endlich sind wieder Pferde zu Gast. Claudi erzählt von zwei alten Bekannten aus ihrer tierkommunikativen Praxis, den beiden Stuten Bounty und Freydis. Die beiden sind Teil einer Herde und dramatisch aneinandergeraten, eine handfeste Klopperei, bei der Bounty Freydis empfindlich verletzt hat. Claudi versucht, dem Konflikt auf den Grund zu gehen: Was ist da eigentlich passiert? Und was lässt sich im Nachhinein noch klären, verstehen, vielleicht sogar befrieden?Kleiner Spoiler: Pferde sind manchmal auch nur Menschen. Und diese Geschichte zeigt sehr schön, was Tierkommunikation leisten kann – und wo ihre Grenzen liegen.Außerdem sprechen Anja und Claudi auf Anregung von Hörerin Michaela mit einem Mauersegler, der sich gerade noch im warmen Überwinterungsgebiet südlich der Sahara aufhält. Michaela möchte wissen, warum er und sein Schwarm die komfortablen, sicheren Nistkästen an ihrem Haus verschmähen und stattdessen weiterhin direkt unter dem Dach brüten, wo es im Hochsommer gefährlich heiß wird und immer wieder Küken sterben.Die Antwort führt uns in eine nahezu schwerelose Welt, die mit unserer Lebensrealität nur sehr wenig zu tun hat. Kein Wunder also, dass der Mauersegler Menschen für eine Art bewegliche Bäume hält – minimal dynamischer als Eichen, aber ganz schön schwerfällige Klötze.Vielen Dank an alle, die uns bei Ko-Fi einen Kaffee (und unseren Tieren ein Leckerli) ausgeben! Hier könnt ihr unseren Podcast unterstützen: https://ko-fi.com/studioschnabel

Silvester-Tipps für Haus- und Wildtiere | Kälbchen Bruni
21.12.2025 | 1 Std. 11 Min.
Raketen, Böller, Knallerei – für viele Tiere ist Silvester keine Party, sondern blanker Horror. In dieser Folge sprechen Claudi und Anja darüber, wie man seine Tiere auf die lauteste Nacht des Jahres vorbereiten kann. Mit praktischen Tipps, beruhigenden Ideen und der dringenden Empfehlung, jetzt schon Rückzugsorte zu schaffen. Nicht nur für ängstlich schlotternde Hunde und Katzen, sondern auch für Tiere im Garten, auf dem Balkon oder mit freiem Zugang nach draußen.Zur Illustration haben die beiden mit einem jungen Kräherich aus Anjas Spaziergeh-Schwarm gesprochen, einem dieser schlauen Stadtvögel, die wissen wollen, was da bald los ist. Und ihm geraten, sich rechtzeitig ein stilles Plätzchen zu sichern. Spoiler: Er nimmt’s gefasst, aber nicht auf die leichte Schulter.In der zweiten Tierkommunikation sprechen Claudi und Anja als kleine Ochs-und-Esel-Bethlehem-Referenz mit einem Rinderkind. Wir lernen wir Bruni kennen, ein Kälbchen, das allein auf einer Alm stand, bis ihr Mensch Conny kam und sie adoptierte. Heute lebt Bruni auf dem Lebenshof Gut Aiderbichl. Und was sie über Conny erzählt, ist zart, rührend und eine kleine Erinnerung daran, wie tief Tiere Bindung empfinden.Wenn Ihr unseren Podcast unterstützen wollt, könnt Ihr uns hier einen Kaffee ausgeben. Vielen Dank! https://ko-fi.com/studioschnabel

Glitzertalk mit viel Bling-Bling
30.11.2025 | 53 Min.
In dieser Folge sprechen Claudi und Anja mit Gio. Gio ist ein Löwchen, also ein kleiner Hund mit großer Haltung, und steht vor einer wichtigen Entscheidung: Trümmersuche oder Mantrailing? Sein Mensch Katharina steckt mitten in der Ausbildung mit ihm und will wissen, welche Disziplin ihm mehr Spaß macht. Gio hat dazu eine sehr klare Meinung, wie überhaupt zu allem, was sein Leben betrifft.Doch es geht nicht nur um Arbeit, sondern auch um Erinnerung: Gemeinsam betreiben Gio und Katharina ein aufregendes Hobby: Sie erkunden verlassene Orte, betreiben sogenanntes Urbexing. Dabei schwingt immer auch das Andenken an Katharinas früheren Hund und Abenteuer-Komplizen Mio mit, und Gio erzählt uns, wie er mit diesem Erbe umgeht. In der Live-Tierkommunikation wenden wir uns diesmal einer Elster zu. Wir wollen wissen: Was hat es auf sich mit der sprichwörtlichen Glitzer-Liebe? Die Elster erklärt es uns und bringt zugleich eine gewisse Enttäuschung zum Ausdruck: Dass das, was funkelt, oft an Glanz verliert, sobald es einem gehört. Ein Gefühl, das nicht nur in Nestern vorkommt. Wieder einmal zeigt sich: Tierkommunikation ist auch Lebenskommunikation. Oder, wie Anja sagt: „So ist es ja oft im Leben.“

Love is all around – Juri und Tilda über die Liebe
09.11.2025 | 57 Min.
Happy Schnabelversary! Zur 20. Folge feiern Claudi und Anja mit einer zarten, besonderen Episode: Sie sprechen mit ihren eigenen Tieren über die Liebe.Dabei kommen nicht nur die Fellleute zu Wort, die noch ganz physisch neben ihnen auf dem Sofa liegen, sondern auch jene, die schon weitergezogen sind. Wer beim Thema Tierkommunikation eh schon skeptisch die Augenbrauen zerfurcht, muss jetzt also tapfer sein – ihr packt das!Anjas Hund Juri erzählt, dass Liebe für ihn wie ein gegenseitiges Zuhause ist. Ihr verstorbener Hund Figo meldet sich mit einer Erinnerung an das unvergängliche Schatzkistchen, das er in ihrer kurzen Zeit zusammen mit Momenten und Gefühlen gefüllt hat. Claudis Katze Tilda wirft einen ihrer typisch weisen Sätze in den Raum: „Ihr Menschen habt zu viele lose Enden.“ Und rät, Verbindungen zu knüpfen, damit man sie aufwickeln kann. Und Teddy, Claudis verstorbener Kater, bringt es auf den schnabel’schen Punkt: „Liebe verschwindet nie, auch wenn der Körper nicht mehr da ist.“Es ist eine warme, tröstliche Jubiläumsfolge geworden. Anja muss auch ein bisschen weinen. Aber auf die gute Weise.

Tjure und Pixel: Hundebrüder und Handicaps
02.11.2025 | 50 Min.
Tjure und Pixel sind zwei Hundebrüder, die tagsüber gut miteinander klar kommen: Sie spielen und teilen Leckerlis und Laune. Doch sobald abends das Licht ausgeht, knurrt’s im Paradies. Ausgerechnet im eigens von ihren Menschen gebauten Familienbett – drei Meter breit, damit alle sechs Hunde des Haushalts zusammen kuscheln können – herrscht plötzlich Unfrieden, weil selbst diese ausladende Liegefläche für Tjure und Pixel gemeinsam zu klein zu sein scheint.Claudi und Anja wollen wissen, warum das so ist, und fragen bei den Brüdern nach. Dabei erfahren sie Überraschendes über Nähe, Grenzen und die besondere Wahrnehmung von Tjure, der ohne Gehör geboren wurde. Und sie kommen dabei wieder mal an einem inspirierenden Knackpunkt an: Warum schauen Tiere so viel ungerührter auf ihren Körper als wir Menschen? (Kleiner Spoiler: Weil sie wissen, dass es nicht das Äußere ist, das sie ausmacht.) Eine Folge über innere Ruhe im äußeren Chaos – und darüber, warum manchmal selbst ein drei Meter breites Bett nicht reicht, wenn man mit sich selbst noch nicht ganz zur Ruhe gekommen ist.



Studio Schnabel – der Telepfotie-Podcast