Selbstzweifel loslassen lernen heißt nicht, keine Zweifel mehr zu haben. Es heißt, dass sie dein Leben nicht mehr steuern.
70 % aller Menschen sind vom Impostor-Syndrom betroffen. Miriam Jacks spricht in dieser GLOWCAST-Folge mit Sarah Desai, Spiegel-Bestseller-Autorin, Meditationscoach und Podcasterin, darüber, wie Selbstzweifel entstehen, warum sie mit dem Älterwerden nicht von selbst verschwinden und was es braucht, um aus den zwei häufigsten Mustern rauszukommen: dem Überperformen bis zum Burnout oder dem stillen Rückzug, der das eigene Leben auf Eis legt.
Sarah Desai erklärt, was Selbstannahme wirklich bedeutet, was hinter dem Beautiful Mess Effect steckt und warum echte Verbindung nicht durch Perfektion entsteht, sondern durch Verletzlichkeit. Miriam erzählt erstmals so offen wie selten über ihren persönlichen Tiefpunkt, Coaching als Weg raus und wie ihr Körper ihr schon lange Signale schickte, bevor sie aufgehört hat, sie zu ignorieren. Am Anfang der Folge erfährst du außerdem eine konkrete Methode, um Bühnenpräsenz und Kamera-Sicherheit Schritt für Schritt aufzubauen.
Über Sarah Desai:
Sarah Desai ist Coach für Meditation, Achtsamkeit und Persönlichkeitsentwicklung, Spiegel-Bestseller-Autorin und Gastgeberin des Podcasts "The Mindful Sessions" mit rund 200.000 monatlichen Hörerinnen. Ihr neues Buch "Heute hör ich auf zu zweifeln" enthält einen Impostor-Selbsttest, konkrete Übungen zu Angst, Scham und Schuld und ist aufgebaut wie ein Workshop, nicht wie ein Ratgeber. Vor ihrer Coaching-Karriere leitete sie als erste Frau in Deutschland mit Kind eine Plattenfirma.
Das nimmst du mit:
- Selbstmitgefühl ist kein Polster, auf dem du dich ausruhst. Es ist das Netz, das dich auffängt und höher springen lässt.
- Verletzlichkeit schafft Nähe, Perfektion baut Distanz. Der Beautiful Mess Effect belegt: Wer zeigt, was ihn wirklich bewegt, zieht Menschen an.
- Wenn das System aus dem Gleichgewicht gerät, weil du dich veränderst, liegt das nicht an dir. Das Mobile braucht Zeit, um sich neu zu sortieren.
- Schmerz ist nach wie vor der stärkste Hebel für Veränderung. Du musst aber nicht auf den Burnout warten, um anzufangen.