Wenn der Krisenstab ruft – und keiner kommt: Das ist kein theoretisches Problem, sondern etwas, das in der Praxis immer wieder passiert. Auf dem Papier ist alles geregelt: Rollen sind definiert, Namen stehen in Listen, der Krisenplan liegt bereit. Und trotzdem fehlt im Ernstfall genau das, was zählt: Menschen, die wirklich verfügbar sind – körperlich und mental.
In dieser Folge zeige ich, warum „verfügbar“ viel mehr bedeutet als erreichbar zu sein, welche drei typischen Trugschlüsse Organisationen immer wieder ausbremsen und warum ein Krisenstab nur dann funktioniert, wenn Zuständigkeit und Verantwortung nicht nur dokumentiert, sondern verstanden, akzeptiert und geübt sind.
Sie erfahren außerdem, warum regelmäßige kurze, realistische Alarmierungsübungen oft mehr bringen als die seltene große Mammut-Übung – und wie psychologische Sicherheit darüber entscheidet, ob im Stab effizient gearbeitet werden kann.
Wenn Sie sicherstellen wollen, dass Ihr Krisenteam im entscheidenden Moment nicht nur „benannt“, sondern auch handlungsfähig ist, dann ist diese Folge für Sie.