Frédéric Schwilden ist Journalist bei der Welt, Schriftsteller und Fotograf. Er ordnet ein, ohne sich einzuordnen — und schießt dabei gegen links wie gegen rechts. Wir reden über das Mal, als Rapper Fler an seiner Wohnungstür klingelte, weil Frédéric einen Gag-Artikel über dessen 15-Euro-Tagessatz geschrieben hatte.
Über Christian Wolf, El Hotzo und die Frage, wo Kunst aufhört und Grenzüberschreitung anfängt. Über Hunter S. Thompson, Drogen und warum gute Menschen sich trennen, weil sie es nicht aushalten, dass jemand anderes denkt. Über Moral als Herrschaftsinstrument, Religion als Kunstwerk und Sisyphos als Rebellion gegen das Sinnlose.
Am Ende landen wir bei der AfD, der Frage warum Tabuisierung Parteien stark macht und warum Gabriel "Nationalsozialismus verstehen" sagt und es im selben Satz wieder zurücknimmt.Frédéric sitzt allein in Bars, hört zu und schreibt mit, was Leute sagen.
Diese Sätze landen dann in seinen Romanen "Toxic Man" und "Gute Menschen". Wer nach zwei Stunden Lust auf seine Bücher hat: beide gibt's überall, wo man Bücher kauft.
Frédéric Schwilden: https://linktr.ee/frederic.schwilden?utm_source=linktree_profile_share<sid=8233e30e-444b-4526-b3a0-31daa2d6ca1c
00:00 Intro
01:00 Hunter S. Thompson und Fear and Loathing
05:00 Als Rapper Fler an der Wohnungstür klingelte
11:00 Christian Wolf, Sophie Imhof und wo Kunst aufhört
20:00 Was ist Kunst — und Künstler trennen von ihrem Werk?
25:00 Schwarzer Humor und warum er für Gabriel nicht mehr funktioniert
31:00 Moral als Herrschaftsinstrument
36:00 Brüste am Autoscooter: Wenn sich links und rechts vertauschen
47:00 Über Frédérics Buch "Gute Menschen"
55:00 In Bars sitzen und mithören: Wie aus Beobachtung Literatur wird
1:04:00 Katholizismus als Kunstwerk
1:11:00 Sisyphos und die Rebellion gegen das Absurde
1:30:00 AfD-Aufstieg: Warum Tabuisierung eine Partei stark macht
2:03:00 Heinrich Kleist und das Denken beim Sprechen