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Neurologie kurz erklärt

Dr. Kim Lea Young
Neurologie kurz erklärt
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35 Episoden

  • Neurologie kurz erklärt

    Epilepsie verstehen – Ein Gespräch mit dem Epileptologen Dr. Matthias Lindenau

    20.05.2026 | 28 Min.
    (00:00) Begrüßung und Vorstellung von Dr. Matthias Lindenau
(01:25) Was Patientinnen und Patienten im ersten Gespräch am meisten beschäftigt

    (01:55) Warum Epilepsie oft ganz anders aussieht als erwartet
(05:02) Woran Betroffene selbst einen Anfall erkennen können
(07:18) Risiken und Komplikationen bei Epilepsie

    (08:37) SUDEP: Der plötzliche unerwartete Tod bei Epilepsie
(10:23) Wie sicher ist die Diagnose nach einem ersten Anfall?
(12:09) EEG, Langzeit-Video-EEG und Diagnostik

    (13:26) Beginn einer medikamentösen Behandlung

    (14:47) Nebenwirkungen und Aufklärung

    (15:44) Epilepsiechirurgie, ketogene Ernährung und Vagusnervstimulation

    (20:11) Wann gilt eine Epilepsie als gut kontrolliert?
    
(21:03) Medikamente wieder absetzen – wann ist das möglich?
(22:45) Alltag mit Epilepsie: Beruf, Freizeit und Lebensqualität
(24:52) Autofahren bei Epilepsie

    (27:11) Was Betroffene nach der Diagnose wissen sollten

    Liebe Zuhörerschaft,
    in dieser Folge spreche ich gemeinsam mit dem Epileptologen Dr. Matthias Lindenau aus unserer Praxis Neurologie Neuer Wall in Hamburg ausführlich über die Epilepsie und moderne epileptologische Behandlungsmöglichkeiten.
    Wir sprechen darüber, wie unterschiedlich epileptische Anfälle im Alltag tatsächlich aussehen können, warum die Diagnose manchmal schwierig ist und welche Rolle EEG, Langzeitdiagnostik und die genaue klinische Einordnung spielen.
    Außerdem geht es um die medikamentöse Behandlung der Epilepsie, mögliche Nebenwirkungen, therapieresistente Verläufe sowie spezialisierte Verfahren wie Epilepsiechirurgie, ketogene Ernährung und Vagusnervstimulation.
    Ein weiterer Schwerpunkt der Folge sind praktische Fragen aus dem Alltag: Risiken während eines Anfalls, Autofahren, Beruf, Freizeit, Schlafmangel und die Frage, wie gut kontrollierte Epilepsie heute häufig trotzdem ein sehr normales und selbstbestimmtes Leben ermöglicht.
    Mir war wichtig, das Thema diesmal noch stärker aus epileptologischer Sicht zu beleuchten und auch komplexere Fragestellungen verständlich und ruhig einzuordnen.
    Falls Sie sich zunächst einen allgemeinen Überblick über epileptische Anfälle und die Grundlagen der Epilepsie wünschen, empfehle ich Ihnen auch meine erste Folge zu diesem Thema. Dort bespreche ich unter anderem unterschiedliche Anfallsformen, die grundlegende Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten und wichtige praktische Fragen rund um die Epilepsie.
    Ich wünsche Ihnen nun viel Freude beim Zuhören und hoffe sehr, dass Ihnen unser Gespräch interessante Einblicke in dieses wichtige und oft missverstandene neurologische Krankheitsbild geben kann.
  • Neurologie kurz erklärt

    Feststellung des Hirntodes (irreversibler Hirnfunktionsausfall) – Einordnung und Ablauf der Diagnostik

    07.04.2026 | 22 Min.
    (00:00) Begrüßung und Einordnung

    (01:48) Voraussetzungen: Die schwere Hirnschädigung
    
(03:43) Ausschluss behandelbarer Ursachen
    
(05:41) Wer darf den Hirntod feststellen?

    (06:20) Die drei Kriterien: Koma, Hirnstammreflexe, Atemantrieb

    (07:37) Feststellung des Komas und das Lazarus Zeichen
    
(09:27) Der Hirnstammfunktionsausfall/Testung
    
(11:42) Apnoe-Test und Atemantrieb
    
(14:25) Zusatzuntersuchungen: wann sind sie notwendig?
    
(16:47) Verfahren: Nachweis der Hirndurchblutung, EEG und evozierte Potenziale
    
(20:16) Zusammenfassung
    (21:12) Ein paar Worte an die Angehörigen

    Liebe Zuhörerschaft,
    in dieser Folge erkläre ich den irreversiblen Hirnfunktionsausfall (Hirntod): was er bedeutet, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie die Diagnostik auf der Intensivstation abläuft.
    Ich führe Sie durch die drei zentralen Kriterien – Koma, Ausfall der Hirnstammreflexe und fehlender Atemantrieb – und erkläre die wichtigsten Untersuchungen sowie ergänzende Verfahren.
    Mir ist wichtig, dieses Thema ruhig, verständlich und respektvoll einzuordnen. Für Angehörige ist diese Situation besonders belastend. Bitte verlassen Sie sich darauf, dass die Feststellung des Hirntodes zu den strengsten und sorgfältigsten Verfahren in der Medizin gehört.

    Quelle:
Bundesärztekammer: Richtlinie zur Feststellung des endgültigen, nicht behebbaren Ausfalls der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms (Fünfte Fortschreibung). Deutsches Ärzteblatt, 08.07.2022. doi:10.3238/arztebl.2022.rl_hirnfunktionsausfall_02
  • Neurologie kurz erklärt

    Die vaskuläre, Lewy-Körperchen und frontotemporale Demenz

    25.01.2026 | 20 Min.
    (00:00:00) Begrüßung
    (00:01:52) Vaskuläre Demenz
    (00:07:00) Lewy-Körperchen-Demenz
    (00:11:54) Frontotemporale Demenz
    (00:18:57) Zusammenfassung

    Liebe Patientinnen und Patienten, liebe an Neurologie Interessierte,
 herzlich willkommen zu meiner dritten Folge zum Thema Demenzen.
    In dieser Folge stehen die vaskuläre Demenz, die Lewy-Körperchen-Demenz sowie die frontotemporale Demenz im Mittelpunkt. Ich erläutere die jeweiligen Krankheitsmechanismen, typische klinische Symptome und zentrale Aspekte der Diagnosestellung.
    Als Grundlage empfehle ich, zunächst Folge 1 zum Thema Demenzen anzuhören.

    Quelle:
    Leitlinie: Demenzen
    https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/038-013Hamburger Alzheimer Gesellschafthttps://www.alzheimer-hamburg.de/
    Leitlinie: Schlaganfall https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/053-011
    Leitlinie: Parkinson https://www.dgn.org/leitlinie/parkinson-krankheit
  • Neurologie kurz erklärt

    Die Alzheimer-Krankheit und die neue Antikörpertherapie

    25.01.2026 | 17 Min.
    (00:00:00) Begrüßung
    (00:00:45) Krankheitshintergrund
    (00:02:49) Welche Risikofaktoren begünstigen das Auftreten?
    (00:06:41) Typische Symptome und Beschwerden
    (00:05:27) Wie diagnostizieren wir die Erkrankung?
    (00:10:42) Besondere Behandlungsmöglichkeiten: Allgemeines und Antikörpertherapien (Lecanemab und Donanemab)
    (00:14:59) Prognose
    (00:15:26) Zusammenfassung

    Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Neurologie-Interessierte, 
herzlich willkommen zu meiner zweiten Folge zum Thema Demenzen.
    In dieser Folge geht es um die Alzheimer-Krankheit. Ich erläutere den Hintergrund der Erkrankung, die typischen Beschwerden sowie die Diagnosestellung. Außerdem stelle ich die neuen Antikörpertherapien vor und gehe dabei sowohl auf deren mögliche Vorteile als auch auf Nebenwirkungen ein.
    Als Grundlage empfehle ich, zunächst Folge 1 zum Thema Demenzen anzuhören.

    Quelle:
    Leitlinie: Demenzen
    https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/038-013

    Hamburger Alzheimer Gesellschaft
    https://www.alzheimer-hamburg.de/

    Lecanemab in Early Alzheime's Disease
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36449413/

    Donanemab in Early Symptomatic Alzheimer Disease
    https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2807533
  • Neurologie kurz erklärt

    Demenzen: Allgemeine Einordnung, Diagnostik und Behandlung

    25.01.2026 | 18 Min.
    (00:00:00) Begrüßung
    (00:01:14) Was ist eine Demenz?
    (00:02:03) Überblick über die unterschiedlichen Formen
    (00:04:13) Alternative Erklärungen für Gedächtnisstörungen
    (00:05:27) Was besprechen wir beim ersten neurologischen Arztbesuch?
    (00:06:42) Die neurologische Untersuchung
    (00:08:05) Gedächtnistestungen
    (00:09:21) Bildgebung des Kopfes: MRT/CT und PET-Scans
    (00:11:31) Ultraschall und EEG
    (00:12:30) Blutuntersuchung und Nervenwasserentnahme
    (00:13:28) Behandlung: Medikamente - Cholinesterase-Hemmer und Memantin
    (00:15:17) Sport, Ernährung, Gedächtnistraining und Ergotherapie
    (00:16:53) Psychotherapie und Selbsthilfegruppen
    (00:17:24) Zusammenfassung

    Liebe Patientinnen und Patienten, herzlich willkommen zu meiner ersten Folge zum Thema Demenzen.In dieser ersten Folge erkläre ich den Begriff Demenz, gebe einen Überblick über verschiedene Demenzformen und erläutere ausführlich die Diagnostik. Zudem stelle ich allgemeine medikamentöse und nicht-medikamentöse Behandlungsansätze vor. In den folgenden Episoden gehe ich dann auf spezielle Demenzformen genauer ein.

    Quelle:
    Leitlinie: Demenzen
    https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/038-013

    Hamburger Alzheimer Gesellschaft
    https://www.alzheimer-hamburg.de/

    Lecanemab in Early Alzheime's Disease
    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36449413/

    Donanemab in Early Symptomatic Alzheimer Disease
    https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2807533
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Über Neurologie kurz erklärt
„Neurologie kurz erklärt“ - Podcast für Patienten und Patientinnen Liebe Patienten und Patientinnen - oft geht im hektischen Alltag der Klinik und Arztpraxis ein ausführliches Erklären von komplexen neurologischen Krankheitsbildern unter. Mit meinem Podcast möchte ich Ihnen einen guten Einblick in verschiedene Diagnoseverfahren und Behandlungsmöglichkeiten liefern. Mein Ziel ist es, Ihnen zu helfen, Ihr eigenes Krankheitsbilder oder die Diagnose Ihrer Angehörigen besser zu verstehen. Herzlich Willkommen bei „Neurologie kurz erklärt“.
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