(00:00) Begrüßung und Einordnung
(01:48) Voraussetzungen: Die schwere Hirnschädigung
(03:43) Ausschluss behandelbarer Ursachen
(05:41) Wer darf den Hirntod feststellen?
(06:20) Die drei Kriterien: Koma, Hirnstammreflexe, Atemantrieb
(07:37) Feststellung des Komas und das Lazarus Zeichen
(09:27) Der Hirnstammfunktionsausfall/Testung
(11:42) Apnoe-Test und Atemantrieb
(14:25) Zusatzuntersuchungen: wann sind sie notwendig?
(16:47) Verfahren: Nachweis der Hirndurchblutung, EEG und evozierte Potenziale
(20:16) Zusammenfassung
(21:12) Ein paar Worte an die Angehörigen
Liebe Zuhörerschaft,
in dieser Folge erkläre ich den irreversiblen Hirnfunktionsausfall (Hirntod): was er bedeutet, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie die Diagnostik auf der Intensivstation abläuft.
Ich führe Sie durch die drei zentralen Kriterien – Koma, Ausfall der Hirnstammreflexe und fehlender Atemantrieb – und erkläre die wichtigsten Untersuchungen sowie ergänzende Verfahren.
Mir ist wichtig, dieses Thema ruhig, verständlich und respektvoll einzuordnen. Für Angehörige ist diese Situation besonders belastend. Bitte verlassen Sie sich darauf, dass die Feststellung des Hirntodes zu den strengsten und sorgfältigsten Verfahren in der Medizin gehört.
Quelle:
Bundesärztekammer: Richtlinie zur Feststellung des endgültigen, nicht behebbaren Ausfalls der Gesamtfunktion des Großhirns, des Kleinhirns und des Hirnstamms (Fünfte Fortschreibung). Deutsches Ärzteblatt, 08.07.2022. doi:10.3238/arztebl.2022.rl_hirnfunktionsausfall_02