BONUS/City on the Hill/Wohin zieht es die amerikanische Linke? Mit Prof. Belinda Cooper
26.05.2026 | 1 Std. 21 Min.
In dieser Ausgabe diskutieren Richard Volkmann und Hannes Stein mit der Menschenrechtsexpertin Belinda Cooper über die Demokraten, ihre radikalen Vertreter, das passende Messaging vor den Midterms und die Schwierigkeit der richtigen Strategie in Zeiten des Kulturkampfs. Bei der Bewertung antizionistischer Proteste und der Frage, ob Graham Platners linker Populismus zur Lösung oder zum Problem beiträgt, sind die drei nicht immer einer Meinung.
Außerdem in Kürze: - Trumps nächster Power Grab: Lebenslange Steuer-Immunität für seine Familie und ein absurder 1,776-Milliarden-Dollar-Fonds zur Entschädigung u.a. der Angreifer vom 6. Januar 2021
- Krise der Demokraten: Was der "Autopsy Report" der Partei über die Wahlniederlage von Kamala Harris 2024 verrät
Gast: Prof. Dr. Belinda Cooper, Sohn eines Holocaustüberlebenden aus Polen, lehrt u.a. zu internationalen Menschenrechten an der Columbia University und der New York University. Sie hat von 1987 bis 1994 in Berlin gelebt und bleibt dem deutschen und israelischen Diskurs, teils auch durch verwandtschaftliche Beziehungen, eng verbunden.
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Producer: David Harnasch Postproduction: Chris Gruber Title track: Elias Daisuke
TELEGRAMM / Gustav Gressel zur Lage auf dem Schlachtfeld
22.05.2026 | 16 Min.
Gustav Gressel spricht mit Richard Volkmann über die bemerkenswerte Lage in der Ukraine und ordnet die Erfolgsmeldungen der vergangenen Wochen ein.
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Das Panel auf Twitter: Dr. Franziska Davies Prof. Jan Claas Behrends Dr. Gustav Gressel Gabriele Woidelko
Das Moderationsteam: Jan-Philipp Hein Richard Volkmann David Harnasch
Producer: David Harnasch Postproduction: Chris Gruber Title track vocals: Masha (10, from Odesa)
SONDERSITZUNG / Gerhard Schröder oder die Frage: Warum verstehen wir Russland nicht?
18.05.2026 | 49 Min.
Putin sagt Schröder und schon überschlagen sich Deutschlands Medien und der Politikbetrieb.
Aber warum? Wieso haben wir auch 12 Jahre nach Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine nicht verstanden, welche Ziele Russland verfolgt? Warum fällt es der deutschen Öffentlichkeit schwer Russlands Handeln in seine Jahrhunderte dauernde imperiale Traditionslinie einzuordnen?
Darüber und über die Fehler und Nachlässigkeiten des deutschen Journalismus spricht Jan-Philipp Hein mit der Osteuropaexpertin und Journalistin Mareike Müller und Friedrich Schmidt, der seit 2014 Russland-Korrespondent der FAZ ist.
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Bonus: Amerika verstehen – aber richtig! Stein und Volkmann sind zurück
07.05.2026 | 51 Min.
Auf dem Hügel brennt wieder Licht. Der Amerikapodcast der Salonkolumnisten, City on the Hill, ist zurück. Zum Restart sprechen der New Yorker Feuilletonist und Schriftsteller Hannes Stein und der Münchner USA-Kenner Richard Volkmann über die blaue Sturmflut, racial Gerrymandering und Trumps Versuche, Wähler einzuschüchtern.
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SONDERSITZUNG / Tschornobyl – mit Anna Veronika Wendland
26.04.2026 | 1 Std. 18 Min.
Vor 40 Jahren kam es im ukrainischen Atomkraftwerk Čornobyl zur schwersten Nuklearkatastrophe aller Zeiten. Die selbstzentrierte deutsche Erinnerungskultur, hat uns zu dieser Sondersitzung veranlasst. Es gibt eine viel wichtigere Perspektive auf das Unglück – zumal im fünften Jahr des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine.
Mit unserem Gast, der Technikhistorikerin und Nuklearexpertin Anna Veronika Wendland, sprechen wir üb e den ukrainischen Teil der sowjetischen Atomgeschichte, die Öko-nationalen Argumente in der Ukraine nach 1991 und die AKWs im Krieg.
SPENDENAUFRUF: "Gemeinsam Licht ins Klassenzimmer bringen"
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Ostausschuss
Der russische Angriffskrieg auf die ganze Ukraine hat Europa in die schwerste Krise seit 1945 gestürzt. Wie konnte es zu dieser Katastrophe kommen? Warum hat – insbesondere Deutschland – sich fast nur für Moskau interessiert und Vilnius, Tallinn, Riga, Warschau oder natürlich Kyiv entweder kaum beachtet oder bewusst ignoriert. Gegen den Rat fast aller osteuropäischen Staaten haben wir eine verheerende Politik betrieben, die diesen Krieg begünstigte und die schwerste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten verursachte.
Über Ursachen, die Vergangenheit, die Gegenwart und was dringend besser gemacht werden muss, sprechen alle 14 Tage:
Dr. Gustav Gressel war Soldat, jetzt ist er Experte für Osteuropa, Militärstrategien und Sicherheitspolitik beim European Council on Foreign Relations. Er hat sich sich beim Österreichischen Bundesheer mit Russland beschäftigt, kennt sich besonders gut mit dem russischen Militär aus. Seit 2009 bearbeitet Gressel auch die Ukraine.
Gabriele Woidelko ist Osteuropa-Historikerin und Slawistin und leitet bei der Körber-Stiftung in Hamburg den Bereich „Geschichte und Politik“, dessen Projekte sich mit Geschichtsvermittlung, Erinnerungskultur und den historischen Wurzeln aktueller Konflikte beschäftigen.
Prof. Jan Claas Behrends ist ebenfalls Osteuropa-Historiker, arbeitet an der Viadrina in Frankfurt an der Oder. Behrends ist Sozialdemokrat und eine von drei dissidenten Stimmen im Geschichtsforum seiner Partei, die eine Erklärung des Gremiums nach Ausbruch des Krieges kritisierten. Das Trio schrieb, dass manche Parteifreunde „die Trümmer ihrer Ostpolitik“ mehr bekümmerten als die „Bomben in der Ukraine“.
Dr. Franziska Davies. Auch sie ist Osteuropa-Historikerin, forscht an der LMU in München, beschäftigt sich insbesondere mit der Geschichte Russlands, der Ukraine und Polens im 19. und 20. Jahrhundert. Dieses Jahr ist das Buch „Offene Wunden Osteuropas – Reise zu den Erinnerungsorten des Zweiten Weltkriegs“ erscheinen, das sie gemeinsam mit Katja Makhotina geschrieben hat.