Warum fällt es vielen Menschen zunehmend schwer, ihre Meinung offen zu äußern? Und was passiert mit einer Demokratie, wenn Debatten aus Angst vor Empörung oder Ausgrenzung verstummen?
Im Streitcafé ist Journalist, Autor und ehemaliger Tagesschau-Sprecher Constantin Schreiber zu Gast. Mit Dr. Jan-Jonathan Bock spricht er über Shitstorms, Selbstzensur und die Frage, warum gerade sensible Themen wie Islam, Migration oder Israel in Deutschland oft nur noch zugespitzt oder gar nicht mehr diskutiert werden. Schreiber plädiert für eine neue Furchtlosigkeit im öffentlichen Gespräch: Inhalte möglichst weit öffnen – bei klaren Grenzen in der Form. Er berichtet von eigenen Erfahrungen mit massiver Kritik, von medialen Dynamiken zwischen Empörung und Einschüchterung und von der Verantwortung des Journalismus in polarisierten Zeiten.
Was ist das Ziel einer guten Debatte? Muss man sich am Ende einig sein? Und wie gelingt Streitkultur in einer vielfältigen Gesellschaft? Ein intensives Gespräch über Meinungsfreiheit, mediale Verantwortung und die Kunst, unterschiedlicher Meinung zu sein – ohne den Respekt zu verlieren.
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Jugend debattiert - weil Kontroversen lohnen
Lasst uns offen reden! – Hoffmann und Campe
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