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True Crime- Dem Verbrechen auf der Spur

Podcast • Rebeka Schumacher
True Crime- Dem Verbrechen auf der Spur
Neueste Episode

106 Episoden

  • True Crime- Dem Verbrechen auf der Spur

    Das schwarze Notizbuch: Der Fall Helga Matura

    17.08.2026 | 44 Min.
    ​Frankfurt am Main, 27. Januar 1966: Im vornehmen Westend wird die 26-jährige Helga Matura blutüberströmt in ihrer Luxuswohnung aufgefunden. 21 Messerstiche beendeten das Leben des glamourösen Edel-Callgirls. Auf dem Tisch stehen zwei Champagnergläser, im Aschenbecher liegen Zigarettenkippen – doch das wichtigste Beweismittel ist spurlos verschwunden: ihr schwarzes Adressbuch mit den Namen der bundesdeutschen Prominenz.

    ​In dieser Folge tauchen wir ab in die glänzende und zugleich dunkle Welt des Frankfurter Wirtschaftswunders. Wir beleuchten die medizinischen Fakten der Rechtsmedizin, die drei großen Ermittlungstheorien und die Frage, wie ein Mord im Licht von Macht, Sex und Heuchelei bis heute ungelöst bleiben konnte.

    ​💬 Werde Teil der Diskussion:
    ​Welche Theorie klingt für dich am plausibelsten? War es die High Society, das Rotlichtmilieu oder ein Zufallstäter?
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    ​📚 Quellen:
    ​Der SPIEGEL (Archiv): „Callgirls / Matura-Mord: Das Telefonbuch“ – SPIEGEL-Meldung und Berichterstattung zum Fall Helga Matura (Ausgabe 07/1966).
    ​Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ-Archiv): Zeitgenössische Berichterstattung über das Verbrechen in der Liebigstraße 19 und die Ermittlungen der Frankfurter Kriminalpolizei (Januar/Februar 1966).
    ​Staatsarchiv Darmstadt / Polizeipräsidium Frankfurt am Main: Historische Ermittlungsakten der Mordkommission zum ungelösten Tötungsdelikt an Helga Matura (1966).
    ​Hessischer Rundfunk (hr-Archiv): Radio- und Fernsehberichte der HR-Abendlandschau zu den Ermittlungen im Fall Matura und den Parallelen zum Fall Rosemarie Nitribitt.
    ​Kriminalhistorische Literatur: Wolfgang Brenner: „Frankfurt am Main – Tatort der Geschichte“ / Fachliteratur zu ungelösten Mordfällen der BRD-Nachkriegszeit.
  • True Crime- Dem Verbrechen auf der Spur

    Das Blutgeld der Hebamme: Der vergessene Massenmord von Tokio

    10.08.2026 | 56 Min.
    ​Es ist der opferreichste und erschütterndste Kriminalfall in der Geschichte Japans, doch außerhalb des Landes ist er fast völlig vergessen: Der Fall der Miyuki Ishikawa.
    ​Im winterlichen Nachkriegstokio des Jahres 1948 deckt ein banaler nächtlicher Zufall das Grauen hinter den Maurern des Kotobuki-Entbindungshaus auf. Was als vermeintliche „soziale Hilfe“ in den Trümmerfeldern des Bezirks Shinjuku begann, entpuppte sich als eine eiskalte, administrativ durchgetaktete Todesmaschinerie.
    Zusammen mit ihrem Ehemann Takeshi und dem korrupten Arzt Dr. Shiro Nakazawa erpresste die einstige Muster-Hebamme verarmte Eltern, fälschte Sterberegister und ließ mindestens 84 – vermutlich weit über 100 – ungewollte Säuglinge durch systematischen Entzug von Nahrung und elementarer Pflege qualvoll verhungern.
    ​ Wichtige Inhaltswarnung & Hilfsangebote
    ​Diese Folge behandelt Themen wie die systematische Gewalt gegen Säuglinge, extreme Vernachlässigung und die harten, psychischen Realitäten existenzieller Nachkriegsarmut. Das Hören kann stark belastend sein. Bitte pass gut auf dich auf.
    ​Solltest du oder jemand, den du kennst, sich in einer schweren Krise befinden, emotionale Unterstützung benötigen oder von familiärer Überlastung betroffen sein, gibt es kostenlose, anonyme und rund um die Uhr erreichbare Hilfsangebote:
    ​TelefonSeelsorge (Deutschland): 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 (Online-Beratung unter telefonseelsorge.de)
    ​Nummer gegen Kummer / Elterntelefon: 0800 111 0 550 (Montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, dienstags und donnerstags bis 19 Uhr)
    ​Hilfetelefon „Schwangere in Not“: 0800 40 40 020 (Anonyme, kostenlose Erstberatung in mehreren Sprachen)
    ​Telefonseelsorge (Österreich): 142
    ​Die Dargebotene Hand (Schweiz): 143

    ​Originalquellen & Historische Dokumente
    ​Das Urteil des Bezirksgerichts Tokio (1948): Tokyo District Court, Judgment of October 11, 1948. Die offizielle Begründung der Richter, warum das Verhungernlassen juristisch als „Tötung durch Unterlassung“ (Fahrlässigkeit im Amt) und nicht als aktiver Mord gewertet wurde.
    ​Das Berufungsurteil des Hohen Gerichts (1952): Tokyo High Court, Judgment of 1952. Das historische Dokument, das die ohnehin milde Strafe für Miyuki Ishikawa nochmals auf 5 Jahre Gefängnis reduzierte.
    ​Zeitgenössische Medienberichte (Asahi Shimbun / Mainichi Shimbun, Januar–Oktober 1948): Die Original-Presseberichte aus dem Jahr 1948, die den Begriff der „Dämonen-Hebamme“ (Onisanba) prägten und die Razzia der Waseda-Polizeistation begleiteten.
    ​Das Gesetz zum Schutz der Eugenik (1948): Eugenic Protection Law (Yūsei Hōgo Hō), Law No. 156 of 1948.
    Der offizielle Gesetzestext des japanischen Parlaments, der als direkte politische Reaktion auf den Kotobuki-Skandal verabschiedet wurde und die Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in Japan einleitete.
    ​Kriminalhistorische Aufarbeitung: The Kotobuki Incident Records (Kotobuki San'in Jiken). Archivierte kriminalistische Zusammenfassungen der Metropolitan Police Department Tokyo über den größten Serienmord der japanischen Nachkriegsgeschichte.

    ​🎧 Eure Meinung ist gefragt!
    ​Das Urteil gegen Miyuki Ishikawa spaltet Historiker und True-Crime-Fans bis heute. Fünf Jahre Haft für den Tod von über 80 Kindern – war das Urteil im Kontext der damaligen Zeit und der riesigen Gesetzeslücken unvermeidbar, oder hat die Justiz hier schlichtweg versagt?
    ​Schreibt mir eure Gedanken direkt in die Kommentare bei Spotify, auf Instagram unter dem_verbrechen_auf_der_spur oder diskutiert mit uns in unserer Community!

    ​Wenn euch diese tiefgründige Recherche gefallen hat, lasst dem Podcast gerne eine 5-Sterne-Bewertung auf Apple Podcasts oder Spotify da und drückt auf „Folgen“, um keine der kommenden historischen Kriminalakten mehr zu verpassen. Danke für euren Support!
  • True Crime- Dem Verbrechen auf der Spur

    Das Mädchen mit dem roten Fahrrad- Der Fall Ursula Herrmann

    03.08.2026 | 38 Min.
    ​Es ist der 15. September 1981: Die zehnjährige Ursula Herrmann radelt am frühen Abend vom Musikunterricht durch das dicht bewachsene Weingartenholz nach Hause. Doch dort kommt sie nie an. Stattdessen finden Suchtrupps kurz darauf nur ihr verlassenes rotes Fahrrad im Unterholz.
    ​In dieser Folge nehme ich dich mit in einen der bewegendsten und mysteriösesten Kriminalfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte.
    Ich blicke für dich hinter die Fassade der langjährigen Ermittlungen, beleuchte die medizinischen Fakten zur Todesursache, analysiere das Indizienurteil gegen Werner Mazurek und gehe den Schatten und Zweifeln nach, die diesen Fall bis heute umgeben.

    ​Quellen:
    ​Für die Aufarbeitung dieser Folge habe ich mich auf authentische Gerichtsakten, journalistische Recherchen und Dokumentationsmaterial gestützt:
    ​Gerichtsentscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH): Beschluss zur Verwerfung der Revision im Fall Ursula Herrmann (Az. 1 StR 426/10).
    ​Süddeutsche Zeitung: Umfassende Berichterstattung und Archiv-Recherchen zum Prozess vor dem Landgericht Augsburg (2009–2010).
    ​Spiegel ONLINE: Recherchen zum Tonbandgutachten und den Zweifeln von Michael Herrmann an der Täterschaft.
    ​ZDF Doku / Dokumentation: „Der Fall Ursula Herrmann – Nach 30 Jahren die Wahrheit?“
    ​Mein CTA an dich
    ​Hat dich diese Folge bewegt oder hast du eine eigene Meinung zu diesem komplexen Indizienfall?

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  • True Crime- Dem Verbrechen auf der Spur

    Medical ABC- B wie Botox: Tödliches Nervengift & Faltenwunder

    30.07.2026 | 15 Min.
    ​Ein einziges Gramm davon könnte theoretisch über eine Million Menschen töten: Botulinumtoxin ist unbestritten das stärkste natürliche Nervengift der Welt. Während wir es uns heute freiwillig gegen Fältchen, Migräne oder Zähneknirschen spritzen lassen, versuchte eine gefährliche Sekte in den 1990er-Jahren, genau diesen Stoff als biologische Massenvernichtungswaffe einzusetzen.

    ​In dieser Folge von Medical ABC reisen wir durch die düstere Geschichte und die faszinierende Biochemie von B wie Botox:

    ​Der Kriminalfall: Wie die japanische Aum-Sekte versuchte, Tokio mit Botulinumtoxin zu vergiften – und warum ihr Bio-Anschlag spektakulär scheiterte.

    ​Die Medizin dahinter: Wie das Gift im Körper wirkt, warum es Muskeln lähmt und weshalb die Dosis den Unterschied zwischen Tod und Heilung macht.

    ​Das Urteil: Die Jagd auf den blinden Sektenführer Shoko Asahara und das epische Gerichtsverfahren.

    ​Vom Gift zum Wunderstoff: Wie Botox heute in der Neurologie, Ästhetik und Schmerztherapie Millionen Menschen hilft.

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    ​Welches Thema soll die nächste Folge werden?
    ​Option 1: Cyanid – Das legendäre Spionage-Gift und seine echte Wirkung.
    ​Option 2: Chirurgie ohne Narkose – Die düstere Zeit der Medizin vor der Erfindung der Anästhesie.

    ​👉 Stimme jetzt in der Spotify-Umfrage ab oder schreibe deinen Favoriten direkt in die Kommentare!

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  • True Crime- Dem Verbrechen auf der Spur

    Der Raubmord von Rietberg

    27.07.2026 | 37 Min.
    ​Ein abgelegener Hof in Ostwestfalen, eine eisige Januarnacht 2007 und ein absurdes Gerücht über Reichtum: Das ist der Nährboden für eines der grausamsten Verbrechen der Region. In dieser Folge von [Dein Podcast-Name] rekonstruieren wir das Martyrium des hochbetagten Ehepaars Heinrich (82) und Maria K. (79).
    ​Stundenlang quälten skrupellose Täter die Senioren, um Geldverstecke zu erpressen, die es gar nicht gab. Während Heinrich K. an den Folgen der brutalen Misshandlungen starb, überlebte seine Frau Maria schwer verletzt – gefesselt neben ihrem toten Ehemann.
    ​Wir tauchen ein in die akribische Arbeit der Sonderkommission und enthüllen, wie ein spektakulärer Zufall – ein verdeckt installierter GPS-Peilsender an einem verdächtigen Fahrzeug – den Ermittlern die entscheidende digitale Fährte direkt vor die Tür der Täter lieferte. Außerdem werfen wir einen medizinischen Blick auf die fatalen Folgen von stumpfer Gewalt im hohen Alter und begleiten den Prozess vor dem Landgericht Bielefeld bis zu den harten Urteilen.
    ​Eine Geschichte über Gier, Menschenverachtung und eine Ermittlung, die das scheinbar perfekte Verbrechen im Dunkeln ans Licht brachte.
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    Quellen & Recherche
    ​Ich lege Wert auf faktengetreue Berichterstattung. Hier findest du die realen Quellen, die für die Recherche dieser Folge genutzt wurden:
    ​Landgericht Bielefeld: Pressemitteilungen und Berichte zur Urteilsverkündung im Hauptverfahren wegen gemeinschaftlichen Mordes (2008/2009).
    ​Bundesgerichtshof (BGH): Entscheidungen zum Revisionsverfahren bezüglich der Haftstrafe des Mitwissers und Organisators Artur T.
    ​Neue Westfälische (NW): Archivartikel zur Tatnacht in Rietberg (Januar 2007), den Festnahmen und dem Prozessverlauf vor dem Landgericht Bielefeld.
    ​Westfalen-Blatt: Lokale Berichterstattung über die Sonderkommission, die Trauerfeier der Opfer und die Urteilsbegründungen.
    ​Rechtsmedizinische Gutachten (Zusammenfassungen): Details zur Todesursache von Heinrich K. (stumpfes Trauma, innere Blutungen) und den Verletzungen von Maria K., wie sie im Prozess verlesen wurden.

    ​Hinweis: Zum Schutz der Privatsphäre der Angehörigen wurden einige Nachnamen in der Folge abgekürzt, auch wenn sie in historischen Zeitungsberichten teils vollständig genannt werden.
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Über True Crime- Dem Verbrechen auf der Spur
Tauche ein in die düstere und faszinierende Welt der True Crime-Geschichten, während ich, Rebeka Schumacher, dir spannende und oft erschreckende Verbrechen aus allen Ecken der Erde präsentiere. Von mysteriösen ungelösten Fällen bis hin zu schockierenden Kriminalgeschichten – jeder Fall erzählt seine eigene, fesselnde Geschichte. Begleite mich auf dieser Reise durch die Abgründe der menschlichen Natur und und entdecke, was hinter den Schlagzeilen steckt. Folge mir auf Instagram um keinen neuen Fall zu verpassen und und einen Blick hinter die Kulissen des Podcasts zu werfen.
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