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Wer nichts glaubt, muss alles wissen

DIÖZESE INNSBRUCK
Wer nichts glaubt, muss alles wissen
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77 Episoden

  • Wer nichts glaubt, muss alles wissen

    #74 Josefine Müssiggang - Freiwilliges Engagement im Altersheim: Wie Ehrenamtliche mit Seelsorge, Zeit und Herz den Lebensabend bereichern

    27.02.2026 | 1 Std. 13 Min.
    In dieser Folge erzählt Josefine von ihrem freiwilligen Engagement als ehrenamtliche Altenseelsorgerin im Wohnheim Tivoli in Innsbruck. Seit über zwölf Jahren begleitet sie Bewohnerinnen und Bewohner auf ihrem letzten Lebensweg – mit Zeit, Gesprächen, Ritualen und viel Herz.
    Sie macht deutlich: Die Pflege leistet Großartiges. Doch was oft fehlt, ist Zeit zum Zuhören und Dasein. Genau hier braucht es Ehrenamt.
    Wie Josefine nach einem persönlichen Schicksalsschlag ins Ehrenamt fand

    Was Altenseelsorge im Pflegeheim konkret bedeutet

    Warum Beziehung und Vertrauen wichtiger sind als perfekte Worte

    Wie freiwilliges Engagement die Pflege ergänzt

    Sterbebegleitung, Abschiedsrituale und würdevolles Lebensende

    Welche Rolle Glaube, Rituale und Gemeinschaft spielen

    Josefine gibt berührende Einblicke in den Alltag im Altersheim – von Singkreis und Sitz-Tanz bis hin zu Krankensalbung und Abschiedsfeiern im Wohnbereich.
    Ihre Botschaft:
    Freiwilliges Engagement schenkt Würde, Lebensqualität und Nähe – besonders dort, wo Zeit das wertvollste Gut ist.

    Viel Spaß beim hören!
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    # 73 - Glaube, Zweifel und Stille: Wie Jakob Declara seinen Weg zwischen Philosophie, Religion und Sinnfindung fand

    13.02.2026 | 1 Std. 6 Min.
    In dieser Podcastfolge begrüßt Natalie Jakob Declara im Studio der Stubenhocker in Innsbruck. Jakob kommt aus Brixen in Südtirol und steht kurz vor dem Abschluss seines Lehramtsstudiums in Geschichte und Katholischer Religion – inklusive eines spannenden Weges über Philosophie, Zweifel und persönliche Glaubensfragen.
    Gemeinsam sprechen die beiden über Jakobs Lebensweg: von seiner Schulzeit in Südtirol über eine prägende Reise nach Südostasien bis hin zur bewussten Entscheidung, nicht nach Wien, sondern nach Innsbruck zu gehen. Was ursprünglich als „Notlösung“ begann, wurde für Jakob zu einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit Glauben, Denken und persönlicher Sinnsuche.
    Ein zentrales Thema der Folge ist Jakobs Masterarbeit mit dem Titel:
    „Gott und Stille – verdrängt und vergessen? Eine Annäherung an zwei alltagsferne Schätze“.
    Darin untersucht er, wie junge Erwachsene – mit und ohne religiösen Hintergrund – auf Stille und spirituelle Exerzitien reagieren und was diese Erfahrung mit ihnen macht.
    Die Folge lebt von ehrlichen Gesprächen über:
    Zweifel am Glauben

    den Unterschied zwischen „Kopf-Glauben“ und „Herz-Glauben“

    die Vielfalt religiöser Wege

    und die Sehnsucht vieler junger Menschen nach Sinn, Tiefe und Orientierung

    Eine dichte, reflektierte Episode über Glauben ohne einfache Antworten, über das Fragenstellen – und darüber, warum Stille heute vielleicht wichtiger ist denn je.
    Aufwachsen zwischen Tradition, Zweifel und Neugier

    Studium von Geschichte, Philosophie und katholischer Religion

    Persönliche Glaubensentwicklung und intellektuelle Auseinandersetzung

    Familie, Prägung und eigene Entscheidungen

    Exerzitien, Stille und Spiritualität im Alltag

    Masterarbeit über Gott, Stille und junge Erwachsene

    Warum es kein „richtig“ oder „falsch“ Glauben gibt

    Viel Spaß beim Hören :-)
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    #72 Exerzitien im Alltag: Spiritualität, Glaube & Vergebung – im Gespräch mit Irene Weinhold

    30.01.2026 | 1 Std. 8 Min.
    Was bedeutet es, Spiritualität wirklich im Alltag zu leben – mitten zwischen Familie, Arbeit und all den Herausforderungen des Lebens?
    In dieser Podcastfolge spricht Irene Weinhold, Theologin und Referentin für Spiritualität, Exerzitien im Alltag und geistliche Begleitung, über einen Glaubensweg, der nicht abgehoben, sondern lebensnah und ehrlich ist.
    Gemeinsam mit Gastgeberin Natalie geht es um die Frage, wie Exerzitien im Alltag funktionieren, warum sie keine „fromme Leistung“, sondern eine Einladung zum Innehalten sind und weshalb es im Glauben kein richtig oder falsch gibt. Irene erklärt, wie spirituelle Übungen, Stille, Gebet und Austausch helfen können, die eigene Glaubenssprache (neu) zu finden.
    Ein zentrales Thema der Folge ist auch Vergebung: Warum sie ein Prozess ist, der Zeit braucht, weshalb Vergeben nicht Vergessen heißt und wie man lernen kann, alte Verletzungen loszulassen, ohne sich selbst zu überfordern. Dabei wird deutlich, dass Glaube zutiefst persönlich ist – und genau darin seine Kraft liegt.
    ✨ In dieser Folge erfährst du:
    was Exerzitien im Alltag konkret sind und wie sie ablaufen

    warum der Alltag kein Hindernis, sondern ein Übungsfeld für Spiritualität ist

    wie Glauben zur Sprachschule des Lebens werden kann

    weshalb Vergebung ein Weg ist – und keine schnelle Entscheidung

    wie Austausch in Gruppen neue Perspektiven eröffnet

    warum Zweifel, Scheitern und Suchen zum Glauben dazugehören

    Diese Episode lädt dich ein, deinen eigenen Glaubensweg zu reflektieren, neue Zugänge auszuprobieren und dir bewusst Zeit für das zu nehmen, was dich innerlich bewegt.
    🎧 Jetzt reinhören und inspirieren lassen!

    Wenn du Fragen oder Anregungen hast kannst du dich jederzeit unter [email protected] melden!
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    #71 Hospiz, Tod & Leben: Was uns die Seelsorge über Menschlichkeit lehrt | Podcast mit Christian Sint

    16.01.2026 | 1 Std. 15 Min.
    Was bedeutet es wirklich, Menschen am Lebensende zu begleiten? In dieser tiefgehenden Podcastfolge spricht Christian Sint, Seelsorger der Tiroler Hospizgemeinschaft, offen über seine Arbeit im Hospiz, über Krankheit, Sterben – und überraschend viel Leben mitten im Tod.
    Gemeinsam tauchen wir ein in Themen wie Hospizarbeit, Palliativmedizin, Trauerbegleitung, Spiritualität und Menschlichkeit. Christian erzählt berührende Geschichten aus seinem Alltag, erklärt, was Seelsorge im Hospiz wirklich bedeutet, und nimmt uns die Angst vor dem Abschied.
    ✨ In dieser Episode erfährst du unter anderem:
    warum Hospizarbeit viel mit Leben zu tun hat

    was der Unterschied zwischen Hospiz und Palliativstation ist

    wie Seelsorge Menschen (und Angehörige) in schweren Zeiten stärkt

    warum Humor, Rituale und Abschied so wichtig sind

    wie Kinder und Erwachsene gut mit Tod und Trauer umgehen können

    was Spiritualität im Hospiz bedeutet – unabhängig von Religion

    Diese Folge lädt dich ein, Tod neu zu denken, Berührungsängste abzubauen und den Blick auf das Wesentliche im Leben zu richten.
    🎧 Ein ehrliches, warmes und mutiges Gespräch über Endlichkeit, Hoffnung und das, was bleibt.
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    #70 Explorative Theologie: Gott im Alltag entdecken – im Gespräch mit Christian Bauer

    02.01.2026 | 55 Min.
    Was, wenn Gott nicht nur in Kirchen, sondern mitten auf der Straße zu finden ist?
    In dieser Podcastfolge spricht Natalie mit dem Theologen Christian Bauer über eine lebendige, suchende und lebensnahe Theologie. Im Zentrum steht die von ihm geprägte explorative Theologie – ein Ansatz, der Glauben nicht als fertiges System versteht, sondern als offene Entdeckungsreise durch den Alltag.
    Christian Bauer erzählt, warum Theologie ohne Biografie, Kontext und gelebte Erfahrung nicht auskommt und weshalb jede*r Mensch bereits eine eigene „Leute-Theologie“ in sich trägt. Gemeinsam reflektieren sie über gefährliche Gottesbilder, Fundamentalismus, Maria jenseits von Klischees, Papst Franziskus, kirchlichen Wandel – und darüber, wie man Gott auch unter Innsbrucks Bahnbögen finden kann.
    Diese Folge lädt dazu ein, den eigenen Glauben neu zu denken, Fragen zuzulassen und Gott dort zu suchen, wo man ihn vielleicht nicht erwartet.
    Was explorative Theologie ist und warum sie raus aus den Büchern muss

    Warum ein strafender „Überwachungs-Gott“ ein Götzenbild sein kann

    Was jede*r Mensch unter „Leute-Theologie“ versteht – auch ohne Studium

    Wie Theologie sich selbst relativieren muss, um nicht fundamentalistisch zu werden

    Neue Perspektiven auf Maria, jenseits von Dogmen und Kitsch

    Warum Kirche lernen muss, wieder zuzuhören und hinauszugehen

    Wie Gott im Alltag, in der Stadt und in Begegnungen erfahrbar wird

    Christian Bauer ist Theologe, Hochschullehrer und Zeitgenosse. Er lebt in Innsbruck, pendelt nach Münster und versteht Theologie als dialogischen, offenen und zutiefst menschlichen Prozess.

    Viel Spaß beim reinhören - wenn du Natalie auch gerne einmal etwas erzählen willst, dann melde dich direkt unter [email protected]

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Über Wer nichts glaubt, muss alles wissen

– der Podcast über Zweifel, Sinnsuche und die großen Fragen des Lebens. Moderatorin Natalie Margreiter lädt spannende Gäste ein, die von ihrem Glauben, ihrem Nicht-Glauben, ihrem Wissen oder ihrem Staunen erzählen. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, was Menschen antreibt, woran sie sich festhalten – oder was sie loslassen mussten. Offen, ehrlich und mit viel Neugier entsteht Raum für persönliche Geschichten, überraschende Einsichten und neue Perspektiven. Für alle, die keine einfache Host: Natalie Margreiter, Organisationsreferentin Diözese Innsbruck
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Generated: 3/5/2026 - 10:02:19 AM