Was, wenn Gott nicht nur in Kirchen, sondern mitten auf der Straße zu finden ist?
In dieser Podcastfolge spricht Natalie mit dem Theologen Christian Bauer über eine lebendige, suchende und lebensnahe Theologie. Im Zentrum steht die von ihm geprägte explorative Theologie – ein Ansatz, der Glauben nicht als fertiges System versteht, sondern als offene Entdeckungsreise durch den Alltag.
Christian Bauer erzählt, warum Theologie ohne Biografie, Kontext und gelebte Erfahrung nicht auskommt und weshalb jede*r Mensch bereits eine eigene „Leute-Theologie“ in sich trägt. Gemeinsam reflektieren sie über gefährliche Gottesbilder, Fundamentalismus, Maria jenseits von Klischees, Papst Franziskus, kirchlichen Wandel – und darüber, wie man Gott auch unter Innsbrucks Bahnbögen finden kann.
Diese Folge lädt dazu ein, den eigenen Glauben neu zu denken, Fragen zuzulassen und Gott dort zu suchen, wo man ihn vielleicht nicht erwartet.
Was explorative Theologie ist und warum sie raus aus den Büchern muss
Warum ein strafender „Überwachungs-Gott“ ein Götzenbild sein kann
Was jede*r Mensch unter „Leute-Theologie“ versteht – auch ohne Studium
Wie Theologie sich selbst relativieren muss, um nicht fundamentalistisch zu werden
Neue Perspektiven auf Maria, jenseits von Dogmen und Kitsch
Warum Kirche lernen muss, wieder zuzuhören und hinauszugehen
Wie Gott im Alltag, in der Stadt und in Begegnungen erfahrbar wird
Christian Bauer ist Theologe, Hochschullehrer und Zeitgenosse. Er lebt in Innsbruck, pendelt nach Münster und versteht Theologie als dialogischen, offenen und zutiefst menschlichen Prozess.
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