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Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

Deutsche Filmakademie
Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen
Neueste Episode

92 Episoden

  • Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

    Drehbuchautor Gerrit Hermans & Susanne Bormann — Folge 57

    27.08.2026 | 2 Std. 15 Min.
    Susanne Bormann trifft Gerrit Hermans, der seit vielen Jahren als Kinoautor tätig ist und sich im Verband der Autor:innen für die Belange seines Berufsstandes engagiert. Das Gespräch fand im Juli 2025 statt.
    Im Mittelpunkt steht die Situation von Drehbuchautor:innen in Deutschland: Was hat sich in den vergangenen Jahren bereits verändert und wo liegt Entwicklungspotenzial, um gute Bedingungen für die Entstehung ausgereifter Drehbücher zu schaffen? Außerdem geht es darum, warum es für Autor:innen wichtig ist, sich zusammenzuschließen, sich auszutauschen und gemeinsam für die Belange ihres Gewerkes einzustehen – damit es auch in Zukunft attraktiv bleibt, für das Kino zu schreiben, und der Berufsstand weniger von Selbstausbeutung geprägt ist.
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    Profilseite Drehbuchverband
    Filmografie
    Podcast: Neue Drehbuchförderung – Der Weg zum Geld
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    Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel
    Musik: Martin Todsharow
    Fotos: Mattia Tezzele, Ben Wolf
    Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Sarah Hoffmann
    Kapitel
    00:00:00 Thematischer Überblick und kurze Einführung in den Arbeitsalltag
    00:07:30 Gretchenfrage und Biografisches anhand der Entwicklung der allgemeinen Lage für Autor:innen in Deutschland in den letzten Jahrzehnten
    00:19:58 Resilienz und Krisenmanagement / Entstehung von Kontrakt 18
    00:31:42 Was hat sich durch Kontrakt 18 verändert?
    00:38:25 Missverständnisse und Kontroversen um Kontrakt 18
    00:41:02 Veränderungen und positive Entwicklungen durch Kontrakt 18, Teil 2
    00:49:40 Tradition des Autorenkinos in Deutschland
    00:59:51 Lebensrealität von Kinoautor:innen in Deutschland – wie attraktiv beziehungsweise unattraktiv ist dieser Beruf?
    01:11:50 Warum der Beruf als Autor:in im jetzigen System zur Selbstausbeutung verleitet und wie viel man unentgeltlich in Vorleistung geht
    01:22:38 Herausforderungen im Entstehungsprozess der Bücher und im Umgang mit Kritik
    01:28:53 Wie finanziert man die Buchentwicklung und bis zu welchem Zeitpunkt sieht man meist noch kein Geld?
    01:33:35 Der Zwiespalt, dass man als Autor:in einerseits ein ganz dickes Fell und parallel dazu ein Höchstmaß an Sensibilität braucht, und die Frage, wie man Kritik konstruktiver gestalten könnte
    01:43:02 Was ändert die Filmförderreform an der Situation der Autor:innen?
    01:51:11 Entwicklungspotenzial und Anregungen zur Verbesserung
    02:02:08 Was wird sich durch KI verändern?
  • Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

    Produzent Dirk Beinhold & Susanne Bormann — Folge 56

    02.07.2026 | 1 Std. 37 Min.
    Susanne Bormann trifft Dirk Beinhold, Geschäftsführer der Firma Akkord Film, die sich erfolgreich dem Kinderanimationsfilm verschrieben hat. Im Gespräch geht es um die Stoffentwicklungsabteilung als Kernkompetenz des Unternehmens, darum, warum im Animationsfilm die netteren Menschen arbeiten und was ihm sein Studium sowie sein Arbeitsaufenthalt in den USA für das Produzieren in Deutschland gebracht haben – zum Beispiel die Erkenntnis, dramaturgische Entwicklung und Marketing miteinander zu verknüpfen.

    Außerdem geht es um filmpolitische Themen, etwa um das Missverhältnis zwischen der Bedeutung von Kinderfilmen für Gesellschaft und Demokratiebildung und den Geldern, die dem Kinderfilm zur Verfügung stehen. So werden beispielsweise beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen nur zwei Prozent der Mittel für Kinderformate ausgegeben, obwohl Kinder zwölf Prozent der Bevölkerung ausmachen und Medieninhalte sie stark und nachhaltig prägen.

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    Dirk Beinhold Filmografie

    akkord film

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    Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel

    Musik: Martin Todsharow

    Fotos: Mattia Tezzele, Akkord Film

    Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. · Jule Bartram, Sarah Hoffmann

    Kapitel

    00:00:00 Biographie und Vorstellung
    00:05:49 Gretchenfrage
    00:10:17 Benefit von den Arbeitsjahren in den USA im Bezug auf Stoffentwicklung
    00:19:25 Kernkompetenz der Akkordfilm: Die Dramaturgie- und Stoffentwicklungsabteilung
    00:24:59 Unterschiede in der Herstellung im Vergleich zum Realfilm
    00:32:08 Wie entsteht die künstlerisch-kreative Welt im Animationsfilm
    00:43:32 Die Höhen und Tiefen der Firma
    00:51:12 Selbstfürsorge und Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie in der Firmenstruktur und im Arbeitsklima
    00:55:50 Das Reizvolle und die Besonderheiten am Kinderfilm
    01:00:29 Möglichkeiten und Verantwortung vom Kinderfilm für die Gesellschaft und die Demokratieförderung
    01:10:29 Auch Streamer investieren nicht in deutsche Animation, obwohl das mit die erfolgreichsten Produkte sind
    01:16:35 Ausbildung im Bereich Animation
    01:21:11 Die wichtigsten Partner und Wegbegleiter
    01:24:48 Was möchtest du jungen Filmemachern mitgeben? Über den Vorteil, nicht zu ehrfürchtig zu sein
  • Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

    Schauspielerin Vicky Krieps & Susanne Bormann — Folge 55

    24.03.2026 | 2 Std. 4 Min.
    „Das Vicky“ nannte Simone Bär ihren damaligen Schützling, weil sich die Schauspielerin Vicky Krieps auch schon in ihren Anfangsjahre jeglicher Zuschreibung entzog. Susanne Bormann spricht mit der Präsidentin der Deutschen Filmakademie über die Suche nach Wahrhaftigkeit in der Glamour-Scheinwelt des Filmes, wie sich ihre internationale Karriere entwickelt hat und sie eines Tages mit Paul Thomas Anderson und Daniel Day Lewis am Set von „Der Seidene Faden“ stand.

    Es geht um Aufrichtigkeit im Spiel, das „nicht reagieren müssen“ und aushalten von Stille aber auch um Rollenbilder von Frauen im Film und der Gesellschaft.

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    Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel

    Musik: Martin Todsharow

    Fotos: Mattia Tezzele, Florian Liedel

    Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram

    Technische Umsetzung: Sarah Hoffmann

    Kapitel

    00:09:02 Filmfestspiele in Venedig mit Jim Jarmuschs Film „Father Mother Sister Brother“
    00:15:36 Biografie
    00:21:10 Die Rolle kommt und lädt mich ein auf dieses Treffen - Auswahl an Rollen
    00:28:42 Gretchenfrage
    00:35:50 Die Suche nach Wahrhaftigkeit und einem leeren freien Raum
    00:42:30 Mutter sein und drehen, gleich zu Beginn der Karriere
    00:51:35 Der Weg zum internationalen Durchbruch mit Daniel Day Lewis in „Der Seidene Faden“ von Paul Thomas Anderson
    01:05:48 Der Dreh mit Daniel Day Lewis, dem Angstgegner vieler Schauspielkolleg:innen
    01:19:10 Familien-Background
    01:29:34 Unterschiede zwischen internationalen und deutschen Produktionen in der Arbeitsweise
    01:36:43 Das Aneignen von Figuren und über das „nicht reagieren müssen“ und Aushalten von Stille
    01:45:42 Erwartungen an die Rolle als Frau, Schauspielerin und Mutter
    01:57:54 Der Spagat zwischen Ehrlichkeit, unangepasster Frau und Pressearbeit
  • Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

    Regisseur İlker Çatak & Christian Schwochow — Folge 7

    04.12.2024 | 2 Std. 45 Min.
    Bevor der Regisseur İlker Çatak seinen durchschlagenden Erfolg mit dem Oscar-nominierten und vielfach ausgezeichneten Film „Das Lehrerzimmer“ feierte, erfuhr er neben einigen kleineren Erfolgen auch Ablehnung auf seinem Werdegang zu einem der gefeiertsten Regietalente Deutschlands.
    In den zwei „Welten“ von Istanbul und Berlin aufgewachsen, ist für İlker Çatak Ambivalenz das wichtigste Kriterium für den Kinofilm und er sieht sich in der Verantwortung, den Zuschauenden keine Meinung vorzuschreiben. Mit Christian Schwochow spricht er darüber, wie Ablehnung auch ein Motor sein kann, über Selbstzweifel als ein ständiger Begleiter, Rassismuserfahrungen im Zusammenhang mit der Pressearbeit zu „Das Lehrerzimmer“, darüber wie konstante Beziehungen diese von Unvorhersehbarkeiten geprägte Arbeit erleichtern und warum es dennoch wichtig bleibt, sich auch mit neuen Partner:innen immer wieder neu zu erfinden.
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    Christian Schwochow Facebook und Instagram
    Christian Schwochow Agentur
    Schnitt: Rainer Schwochow
    Aufnahme: Sonnenstudio
    Musik: Martin Todsharow
    Fotos: Florian Mag, Mattia Tezzele
    Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens
    Technische Umsetzung: Sophie Niethe
    Kapitel
    00:00:00 Intro
    00:01:14 Gretchenfrage und Kindheit im Wedding in den Achtzigern
    00:08:29 Kulturschock und Desillusionierung mit dem Umzug nach Istanbul
    00:20:07 Zurück nach Berlin – Zum Zivildienst, um dem türkischen Militär zu entgehen
    00:28:23 Erste Gehversuche beim Film
    00:38:26 Nach Studienabbruch zahlreiche vergebliche Versuche an Filmhochschulen genommen zu werden
    00:45:55 Hamburg Media School
    00:55:54 Wie die harte Schule der zahlreichen Ablehnungen zu enormer Gewissenhaftigkeit bei den Hochschul-Filmen führte
    01:00:45 Auserwählt für das Auslandsprojekt der Hamburg Media School mit dem Film „Sadakat" in Istanbul
    01:11:29 Die Vor- und Nachteile immer wieder mit denselben Leuten zu arbeiten und wie wichtig neue Impulse sind, um nicht stehen zu bleiben
    01:25:55 Erfolg und Misserfolg
    01:44:02 Handwerkliche und inhaltliche Arbeit mit Kamerafrau Judith Kaufmann
    01:55:10 Die Angst, nicht gut genug zu sein und irgendwann „aufzufliegen“ / Kino vs. Fernsehen
    02:01:37 Das Lehrerzimmer: später, kometenhafter Erfolg und Rassismus-Erfahrungen im Zuge der Pressearbeit
    02:15:20 Zusammenarbeit und Zusammenwachsen mit dem Produzenten Ingo Fliess von if Productions
    02:27:11 Warum İlker sich zumeist für weibliche Hauptfiguren entscheidet
    02:32:58 Arbeit mit den Schauspielenden – Der Raum, den es braucht um sich fallen zu lassen und sich wirklich zu öffnen
    02:43:30 Outro
  • Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen

    Produzent Jakob Weydemann & Susanne Bormann — Folge 6

    27.11.2024 | 2 Std. 33 Min.
    Gemeinsam mit seinem Bruder Jonas führt Jakob die noch recht junge Produktionsfirma Weydemann Brothers, deren Filme, z.B. „Systemsprenger“, zahlreiche internationale Preise gewonnen haben. Auch die Beziehungen zu den Talenten denken die Weydemanns langfristig und familiär – Vertrauen und gemeinsames Wachsen sehen sie als Basis für das Entfalten von kreativem Potential. Susanne Bormann spricht mit Jakob Weydemann über die Suche nach noch nicht gesehenen Geschichten und nicht gehörten Perspektiven, darüber, wie die benötigten Konsensentscheidungen zu vieler Fördertöpfe kreative und außergewöhnliche Stoffe hemmt und warum es sich trotzdem lohnt, Stoffe fürs Kino zu entwickeln, obwohl die Streamer unkomplizierter und schneller die Gelder zur Verfügung stellen. Jakob hat sich in den vergangen Jahren intensiv für eine grundlegende Reform der Förderstrukturen in Deutschland eingesetzt und hat uns die anstehende Filmförderreform im Detail erläutert und verständlich gemacht, welche positiven Änderungen uns hoffentlich erwarten – auch wenn wenige Woche nach dem Gespräch durch die politischen Ereignisse nun wieder alles offen ist.
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    Website Weydemann Bros.
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    Susanne Bormann Instagram
    Susanne Bormann Agentur
    Aufnahme & Schnitt: Nicolai Ziel
    Musik: Martin Todsharow
    Fotos: Mattia Tezzele, Jakob Weydemann
    Produktion: Deutsche Filmakademie e.V. / Jule Bartram, Inga Goossens
    Technische Umsetzung: Sophie Niethe
    Kapitel
    00:00:00 Erste Filmbegeisterung bei der Hamburger Sneak-Preview und Produktionserfahrungen im Schultheater
    00:11:14 Gretchenfrage und die Magie ein Projekt von der ersten Idee bis zum Ende zu begleiten
    00:18:55 Internationales Studium in Barcelona und USA – erste Kurzfilme: mit viel Risiko und Neugier hinaus in die Welt
    00:30:30 Erster Langfilm mit Damian John Harper „Los Angeles“ – ein Projekt entgegen aller Wahrscheinlichkeiten
    00:39:21 Bewusstes gestalten der eigenen Firmenphilosophie und des Familiengedankens
    00:46:21 Durchbruch und Überraschungserfolg mit „Systemsprenger“ von Nora Fingscheidt
    00:56:20 Weitere waghalsige Projekte, z.B. „Niemand ist bei den Kälbern“ während der Corona-Zeit
    00:05:19 Neue Perspektiven: „Ivie wie Iwie“ von Sarah Blaßkiewitz
    01:16:21 Flexible Verleihstrategie für „kleinere“ Filme am Beispiel von „Ivie wie Ivie“ ohne großes Marketing-Budget
    01:19:40 Für und Wider von Sperrfristen, vor allem in Bezug auf Arthouse-Produktionen
    01:34:20 Widerstände im Entwicklungsprozess für mutige, ungewöhnliche Themen – der nötige Konsens der vielen Fördertöpfe
    01:41:29 Unterschiede im kreativen Prozess bei einem unabhängigen Kinofilm und einer Streamer-Auftragsproduktion
    01:50:22 Die anstehende Reform der Filmförderung: Steueranreizmodell und Investitionsverpflichtungen von Streamern
    02:03:11 Filmfördergesetz – was soll sich im Detail ändern?
    02:08:39 Was bedeuten die Änderung insbesondere für den Arthouse-Film?
    02:17:07 Den Prozess familiär denken – Arbeiten mit dem Bruder, Arbeitsbeziehungen langfristig als Film-Familie denken
    02:25:03 Familienfreundliches Produzieren
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Über Close Up. Ein Podcast übers Filmemachen
Einblick ins Filmemachen: Jede Woche sprechen die Filmakademie-Mitglieder Susanne Bormann und Christian Schwochow im Wechsel mit ihren Kollegen aus unterschiedlichen Gewerken darüber, wie ein Film eigentlich entsteht und was das Besondere ihres Berufes ist.
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Generated: 9/16/2026 - 5:50:21 PM