Nachtclub ÜberPop

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  • Nachtclub ÜberPop

    Feindbild Frau - Warum der Hass auf Frauen die Demokratie bedroht

    10.04.2026 | 57 Min.
    Gewalt gegen Frauen ist alltägliche Realität: körperlich, psychisch und digital. Sichtbar wird sie meist erst dann, wenn Betroffene den mutigen Schritt in die Öffentlichkeit wagen. Der Fall Collien Fernandes zeigt, wie hoch der Preis dafür ist. Während viele sich mit ihr solidarisieren, eskaliert parallel die digitale Hetze – so massiv, dass selbst das ZDF über Ostern die Kommentarfunktion unter einem Traumschiff‑Post deaktivieren musste.
    In ihrem neuen Buch "Feindbild Frau" analysiert Autorin Ingrid Brodnig, wie gezielte Online‑Angriffe funktionieren, warum Frauen aus der Öffentlichkeit gedrängt werden sollen und welche Folgen das für unsere demokratische Kultur hat. Im Gespräch beleuchten Siri Keil und Ingrid Brodnig, die Mechanismen hinter dieser Form von Gewalt – und welche Strategien helfen können, ihr wirksam entgegenzutreten. Die passende Musik dazu hat Ingrid Brodnig ausgesucht.
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    Come As You Are - Musik als Raum für Begegnung

    27.03.2026 | 58 Min.
    Die Sessions bei denen Menschen unterschiedlicher Herkunft ihre Gemeinsamkeiten über die Musik entdecken und in denen mit Grooves und Patterns Brücken zwischen den Kulturen entstehen. Die Workshops und Band-Projekte bei denen Jugendliche lernen können, ihre Erlebnisse und Emotionen zu Pop-Songs oder Hip Hop Tracks zu verarbeiten; der Chor, in dem ukrainische Frauen durch gemeinsames Singen nicht nur Trost finden, sondern auch das lokale Publikum begeistern: Mit dem Kultur Macht Stark-Projekt in Mecklenburg Vorpommern, den Hamburger Welcome Sessions und dem Lübecker Chor Namysto stellt Goetz Steeger 3 interkulturelle Musikprojekte vor, die mit ihrer Arbeit Kollaboration, kulturelle Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.

    (00:00:00) Intro
    (02:06) People
    (12:42) Radical Tenderness
    (18:01) Dizzzy
    (26:16) R.O.S.T.O.C.K.
    (30:50) Zurück Im Dachbodenstudio
    (33:34) FC PIO
    (37:31) Familia Hussein
    (41:11) Und Dann War Krieg
    (45:11) Unser Brief
    (45:25) Match
    (51:10) (Who Was The One To) Start The War
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    Bedingungen in der Musikbranche

    13.03.2026 | 57 Min.
    Eine Sendung von Birgit Reuther, zu Gast: Miu (Musikerin; Pro Musik) und Johannes Everke (Bundesverband der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft)
    Keine Kreativität ohne Kollaps? Musikerinnen und Musiker schlagen verstärkt Alarm, dass ihr Schaffen zunehmend von Erschöpfung und Existenzängsten geprägt ist. Für den Nachtclub Überpop ein Anlass, noch einmal genauer auf die Bedingungen zu schauen, unter denen Popkultur entsteht.
    Trotz des Dauerthemas der minimalen Streaming-Erlöse, trotz wachsender Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz und trotz der Kostenexplosionen im Live-Sektor hält sich hartnäckig das Versprechen von individuellem Erfolg durch Selbstoptimierung. Im Sinne von: Du kannst es schaffen, du musst nur härter arbeiten, besser musizieren, mehr posten. Die Musikerin Miu sagt allerdings ganz klar: "Kunst ist kein Nebenprodukt von Selbstausbeutung."

    Die Popkünstlerin setzt sich mit dem Verband Pro Musik für Artists in der Branche ein. Sie fordert faire Vergütung, verlässliche Infrastruktur und kulturpolitische Verantwortung. Miu ist ebenso zu Gast beim Nachtclub Überpop wie Johannes Everke, Geschäftsführer des BDKV, des Bundesverbands der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft. Mit Moderatorin Birgit Reuther alias Biggy Pop reden sie in der Sendung über die aktuelle Lage in der Musikbranche - und über Lösungen, wie sich Bedingungen verbessern und Artists unterstützen lassen.
    Sie sprechen über die Bereiche Live- und Recorded Music, über die Monopolisierung von Marktmächten und den Erhalt von Vielfalt, über Verbandsarbeit und kulturpolitische Forderungen - und über die Wertschätzung von Artists jenseits von Streaming- und Presave-Daten, Follower- und Vorverkaufszahlen.
    Miu sagt: "Es muss in Ordnung sein, dass eine Band oder ein Künstler vor 200, 300 Leuten spielt - und das muss irgendwie funktionieren. Nicht jeder muss der nächste Herbert Grönemeyer sein." Johannes Everke betont die Bedeutung der Live-Kultur, um "Gemeinschaftsgefühl, Identifikation, Identitätsbildung und Nähe zwischen Fans, Künstlerinnen und Künstlern" herzustellen.

    (00:00:00) Intro
    (02:28) Rock & Roll
    (14:10) Easy
    (26:43) Running Up That Hill (A Deal with God)
    (34:40) Crying at the Soundcheck
    (54:32) The Revolution Will Not Be Televised
  • Nachtclub ÜberPop

    My Song, My Voice - My Choice?

    30.01.2026 | 57 Min.
    KI machte es möglich: Tribute-Songs für den rechtsextremen Influencer Charlie Kirk tauchten kurz nach dessen Ermordung u.a. auf Youtube auf und wurden millionenfach gestreamt. Gesungen wurden diese Fake-Tributes von den gefälschten Stimmen Ed Sheerans, Adeles oder Eminems. Ist das eine neue Dimension des Kulturkampfes in der Stars und deren Fans zum Spielball von politischer Propaganda geraten? Woran liegt es, dass von Künstlern wie Ed Sheeran kaum eine Reaktion auf den Missbrauch ihrer Stimmen zu vernehmen ist? Kursiert im Pop womöglich die Angst, den us-amerikanischen Markt zu verlieren, wenn man sich mit Trump und Co. anlegt?
    Sabrina Carpenter scheint davon zumindest nicht befallen zu sein: "Benutzen sie niemals meine Musik für ihre unmenschliche Agenda", teilte sie der Einwanderungsbehörde ICE mit, als die ihren Song "Juno" für einen Clip benutzte, der zeigt, wie Menschen gewaltsam auf offener Straße festgenommen werden. Der Missbrauch von Musik hat aber eine viel längere Tradition: Von den Nazis entstellte Volkslieder, der zur Wahlpropaganda umfunktionierte Pop-Hit oder die Dauerschleife von Metallica oder AC/DC-Riffs als Folter in Guantanamo. Doch durch KI und andere Entwicklungen scheinen Vereinnahmung und Missbrauch von Popkultur immer gängiger zu werden.
    Wie können Künstler*innen sich dagegen zur Wehr setzen? Ist durch KI eine Art Grauzone entstanden, bei der sich unumstößlich geglaubte Gegebenheiten wie der Schutz von geistigem Eigentum oder Identität sich in der Weite des digitalen Raumes auflösen? Über diese und andere Fragen sprach Goetz Steeger mit: Jenni Zylka - Schriftstellerin und Journalistin, Robert Rotifer - Journalist und Musiker und Matthies van Eendenburg - Rechtsanwalt, der Kunstschaffende und Medienunternehmen vertritt.

    (00:00:00) Intro
    (01:19) What Have They Done To My Song, Ma
    (11:45) Jolene
    (19:45) Juno
    (24:20) All American Bitch
    (28:14) Die Alten Lieder
    (31:52) Bella Ciao
    (36:12) Life Is Life
    (38:13) Leben Heißt Leben
    (39:36) Bombtrack
    (41:55) Torturin James Het Eld
    (48:02) Born In The USA
    (53:46) The Universal
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    Neuanfänge

    16.01.2026 | 57 Min.
    Zum Jahresbeginn blickt Moderatorin Birgit Reuther alias Biggy Pop auf zwei neue popkulturelle Projekte, die 2026 in Hamburg an den Start gehen. Glimmer ist der Name eines Clubs, der im Hamburger Kreativquartier Oberhafen eröffnen wird - in einem ehemaligen Lokschuppen auf einer Fläche von 548 Quadratmetern. Mit Schwerpunkt auf Musik und Nachtleben, ergänzt durch Lesungen, Flohmärkte und Theater. Glimmer-Mitbetreiber Anton Burmester ist ebenso zu Gast im Studio wie Thomas Harsman von der Karsten Jahnke Konzertdirektion, seines Zeichens Kurator, Booker und Initiator des Amplifire Festivals. Dieses neue Open-Air für Rockmusik wird am 7. und 8. August auf dem Dockville-Gelände in Wilhelmsburg zu erleben sein. Mit Acts wie Frank Turner, Laura Jane Grace, Rauchen und Still Talk.

    Im Nachtclub Überpop sprechen sie über ihre Ideen und deren Umsetzung, über Mut und Teamwork, über Herausforderungen und Vorfreude. Zudem richtet sich der Blick immer wieder auf die Situation der Musikbranche insgesamt.

    (00:00:00) Intro
    (02:06) STEAM WALTZ
    (14:54) YOU WHA M8
    (23:19) Guts
    (36:37) ETP
    (50:47) Hunting Season
    (53:38) Bow Down

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