Tom Keune (z. B. Eifelpraxis, Unsere wunderbaren Jahre, Pastewka) hat mit Nürnberg seinen ersten Hollywood-Film gedreht.
An der Seite von Russell Crowe und Rami Malek spielt er den NSDAP-Reichsleiter Robert Ley, der sich in alliierter Gefangenschaft das Leben nahm, noch bevor es zu den Nürnberger Prozessen kam.
Welches Fingerspitzengefühl er brauchte, um diese historische Rolle zu erzählen, und welche Anforderungen er selbst an den Regisseur gestellt hat, erzählt er hier.
Im Jahr 2021 outete sich Tom öffentlich im Rahmen der Initiative #actout im Magazin der Süddeutschen Zeitung. Er lebt in Berlin als Vater in einer Regenbogenfamilie – ein Leben, das von Nationalsozialisten wie Robert Ley systematisch verfolgt und bekämpft wurde.
Auch Glaubenssätze und die Art, wie sie ihm das Leben schwer gemacht haben, sind ein großes Thema in seinem Leben.
Eine liebenswerte, sehr ehrliche und spannende Begegnung.
Podcasttipp: „INSIDE CumEx – Jagd auf die Steuer-Mafia"
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