Charlotte wünscht sich mehr von ihrem Leben als ein Reihenhaus in Selm und ihren Job als Verkäuferin im Supermarkt. Und spätestens als die beiden Söhne erwachsen sind, gesteht sie sich ein: An der Seite von Axel wird sie ihr Traumleben niemals führen können. Ihr Mann ist antriebslos, blass und langweilig. Einer der Söhne hat ihn einmal einen „Geist“ genannt, weil er oftmals kaum anwesend scheint. Als Charlotte sich schließlich scheiden lässt, steckt Axel weiter den Kopf in den Sand. Er will nur eins: Dass sie alles rückgängig macht, damit er sich wieder den ganzen Tag aufs Sofa legen und die Decke anstarren kann. Ein letztes klärende Gespräch eskaliert jedoch dramatisch.