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- Im Januar 2025 beobachtet ein Mann in einem Park in Aschaffenburg eine Gruppe Kita-Kinder und ihre Erzieherinnen. Er habe sie regelrecht angestarrt und dabei Selbstgespräche geführt, wird es später heißen. Plötzlich stürmt der junge Mann auf die Gruppe los. Er zieht ein Messer und sticht auf die Kinder ein. Ein zweijähriger Junge wird tödlich verletzt. Auch ein Familienvater, der mit seinem Sohn im Park unterwegs ist und den Kindern zu Hilfe eilt, wird getötet. Ein kleines Mädchen und ein weiterer Helfer erleiden schwere Verletzungen.
Der Angriff trat damals einen Aufschrei bis in die höchsten Kreise der Politik los und sorgte in allen politischen Lagern für Debatten. Denn schnell war klar: Der Täter war den Behörden längst bekannt.
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Für mehr Infos folgt uns auf Instagram und schreibt Feedback und Vorschläge gern an podcast@mainpost.de - „Ich werde heute in Deutschland einen Anschlag mit einer Axt unternehmen. Bete, dass ich zum Märtyrer werde. Ich warte jetzt auf den Zug.“ So lauteten die letzten Worte des kaltblütigen Chats zwischen einem jungen Attentäter und seinem Auftraggeber im Juli 2016. Wenige Minuten später attackierte der Mann, mit Messer und Axt bewaffnet, eine chinesische Familie.
Der Angriff war damals der erste in Deutschland, zu dem sich die Terrororganisation des Islamischen Staats im Nachhinein bekannte.
Nach der brutalen Serie von Anschlägen im November 2015 in Paris brachte die Gewalttat den islamistisch motivierten Terror nach Deutschland. Mehrere Opfer wurden schwer verletzt und schwebten lange in Lebensgefahr. Der Fall schockierte nicht nur das kleine Gaukönigshofen, wo der junge Mann gelebt hatte, sondern löste auch eine bundesweite Debatte in der Sicherheits- und Migrationspolitik aus.
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Für mehr Infos folgt uns auf Instagram und schreibt Feedback und Vorschläge gern an podcast@mainpost.de - Ein Mann atmet schwer in den Hörer. „Ich habe meine Frau getötet“, sagt er. Er habe sie mit einem Messer angegriffen und jetzt sei sie „fast tot“. Es ist ein beunruhigender Notruf, der im April 2025 den Rettungsdienst in Würzburg erreicht. Wenig später umstellen Einsatzkräfte eines Sonderkommandos ein Haus im Würzburger Stadtteil Heuchelhof. Am Fenster steht ein 45-jähriger Mann. Hinter ihm in der gemeinsamen Wohnung liegt seine schwerverletzte Lebensgefährtin.
Mehr als 50 Mal soll der Angeklagte auf seine Lebensgefährtin eingestochen haben. Die zweifache Mutter stirbt wenig später an ihren schweren Verletzungen.
Vor Gericht berichten Zeuginnen und Zeugen von einer Beziehung geprägt von extremer Eifersucht, Kontrolle und Unterdrückung. Und schnell rückt das Frauenbild des Angeklagten in den Fokus. Hielt er Frauen für untergeordnet? Musste seine Partnerin sterben, weil sie sich seinen patriarchalen Vorstellungen nicht unterwerfen wollte?
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Für mehr Infos folgt uns auf Instagram und schreibt Feedback und Vorschläge gern an podcast@mainpost.de - Am 5. Januar 1999 stürmt ein maskierter Mann in eine Würzburger Kneipe, erschießt den Wirt Edip Saraç vor Augenzeugen und verschwindet in der Nacht.
Der Wirt stirbt noch am Tatort. Ein Mann, der ihn kurz vor dem Mord bedroht hatte, rückt in den Fokus der Ermittlungen – kann aber ein Alibi vorweisen.
2024 kommt es zu Durchsuchungen von Wohn- und Geschäftsräumen in Würzburg, Arnstein und Zellingen. Zwei Tatverdächtige landen in Haft – es sind Vater und Sohn. Eine Zeugin hatte das Alibi des Sohnes nach 26 Jahren platzen lassen und belastet die beiden Angeklagten schwer.
So soll der Vater oft größere Geldbeträge verliehen haben – und ungeduldig geworden sein, wenn seine Schuldner nicht zurückzahlten. Der ermordete Wirt soll für einen dieser Schuldner gebürgt haben. Vor Gericht geht es auch um die Frage: Hat der Mann seinen Sohn mit den Schüssen auf Edip Saraç beauftragt?
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Hinweis: Der Einstiegstext wurde von einer KI eingesprochen. - Die Beamten der Kripo in Aschaffenburg gründeten vor fünf Jahren die bayernweit einzige hauptamtliche Cold-Case-Einheit, die sogenannte Altfallermittlung. Deren Ermittler befassen sich ausschließlich mit Kriminalfällen und Verbrechen, die nach vielen Jahren oder Jahrzehnten wieder aufgerollt werden. Jörg Albert ist einer von ihnen.
Inzwischen ist der Altfallermittler auch „Medienprofi“ und regelmäßig in Podcasts, auf Podien oder bei Fernsehformaten wie „Aktenzeichen XY...ungelöst“ zu Gast. In dieser Folge von „Mordsgespräche“ gibt er der Moderatorin und dem Moderator auch einen Blick hinter die Kulissen dieser Termine und verrät, welchen kniffligen Cold Case er auch aus persönlichem Interesse unbedingt lösen möchte.
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Hinweis: Der Einstiegstext wurde von einer KI eingesprochen.
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Über Mordsgespräche
Wahre Verbrechen aus Unterfranken: Reporter der Main-Post rekonstruieren regionale Kriminalfälle und geben exklusive Einblicke in die Recherche, die Gerichtsprozesse und die Berichterstattung.
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