Spiegel Reef

Dennis Spiegel
Spiegel Reef
Neueste Episode

78 Episoden

  • Spiegel Reef

    Episode 77: 1 Monat ZeoVit Methode - Erfolg oder Disaster?

    13.06.2026 | 46 Min.
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    Hier sind die überarbeiteten Show Notes – „CoVid" durchgängig durch „ZEOvit" ersetzt und sprachlich gestrafft:
    Meine Erfahrungen mit dem ZEOvit-System im Aquarium – Erfahrungsbericht & Einblicke
    In dieser Episode berichtet Dennis Spiegel von seinen ersten Wochen mit dem ZEOvit-System: vom Nährstoffmanagement über die Korallenentwicklung bis hin zu praxisnahen Tipps für ambitionierte Aquarianer. Er zeigt, wie sich sein Becken im ersten Monat verändert hat und welche Produkte er gezielt und mit Augenmaß einsetzt.
    Themen & Erkenntnisse
    Die Anfangsphase: Ausgangslage und Herausforderungen im frisch eingerichteten Becken
    Spürbare Fortschritte: stabilere Nährstoffwerte, kräftigeres Korallenwachstum und intensivere Färbung
    Warum die laufende Kontrolle von KH, Kalzium, Nitrat und Phosphat den Unterschied macht
    Einsatz und Dosierung des ZEOvit-Systems: Bakterien, Nährstoffe und organische Kohlenstoffquellen im Zusammenspiel
    Die Idee dahinter: natürliche Meeresprozesse nachbilden und die Wasserwerte gezielt optimieren
    Welche Rolle ein durchdachtes System für stabile Korallenfarben und gesundes Wachstum spielt
    Praxis pur: Vorgehen bei der Umstellung, sinnvolle Produktauswahl und Urlaubsplanung
    Warum systematische Wasserwechsel und konsequente Wartung über den Erfolg entscheiden
    Dennis' Fazit: Das ZEOvit-System ist anspruchsvoll, aber mit Beobachtung und Erfahrung gut beherrschbar
    Ressourcen & Links
    Korallen-Zucht (ZEOvit-Produkte)

    Hinweis
    Alle Aussagen beruhen auf Dennis' persönlichen Erfahrungen und Beobachtungen und stellen keine Werbung oder wissenschaftlich fundierte Produktempfehlung dar.
  • Spiegel Reef

    Episode 76: ZeoVit, der zweite Versuch – 20 Jahre später

    31.05.2026 | 40 Min.
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    In dieser Episode mache ich eine kleine Beichte: Ich habe mein Becken erneut umgestellt – diesmal zurück zur ZeoVit-Methode, die mich seit meinem katastrophal gescheiterten Versuch in den 2000ern nie ganz losgelassen hat. Damals lag das Scheitern allerdings nicht am System, sondern an meiner mangelnden Disziplin und daran, dass ich munter mehrere Methoden durcheinandergeworfen habe.
    Nach dem Crash mit den hohen Nährstoffen und dem geringen Korallenbestand schien mir jetzt der richtige Moment. Also habe ich den alten Reaktor aus dem Keller geholt, die kleinen blauen Flaschen nachbestellt und parallel Sangokai ausschleichen lassen. Ich berichte von meinen ersten Beobachtungen nach gut zwei Wochen: glasklares, fast „funkelndes" Wasser, deutlich gesunkene Phosphat- und Nitratwerte, erste Farbveränderungen bei meiner Acropora secale und der Anacropora – und überraschend zufriedene LPS, seit ich UV und Ozon abgeschaltet habe.
    Spannend fand ich auch, wie sehr die tägliche Routine des Dosierens und Beobachtens mich wieder näher ans Becken gebracht hat. Ich vergleiche die Systeme bewusst nicht – dafür fehlt mir das Wissen –, sondern nehme euch einfach mit auf den Anfang dieser Reise. Ob ich zu den pastelligen Korallen komme, von denen ich seit den 2000ern träume? Wir werden sehen.
  • Spiegel Reef

    Episode 75: „Stabil bleiben" – und andere Dinge, die ich nicht kann

    09.05.2026 | 49 Min.
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    Eigentlich hatte ich versprochen, nichts zu verändern. Torben und Matthias von Panta Rhei hatten es mir klar empfohlen: Aquarium stabilisieren, abwarten, Geduld. Was dann passiert ist, erzähle ich euch in dieser Folge.
    Nach dem bakteriellen Zusammenbruch meiner Akroporen-Population – ausgelöst durch Temperaturschwankungen und eine GHL-Fehlkonfiguration – stand mein Becken mehr oder weniger auf null. Und genau in diesem Moment habe ich entschieden, dass jetzt der perfekte Zeitpunkt ist, das gesamte Riffgerüst auszubauen und durch drei neu geklebte Konstrukte zu ersetzen.
    Was daraus geworden ist – und was dabei schiefgegangen ist – ist Thema dieser Episode.
    Was euch erwartet:
    Ich erzähle, warum ich mich trotz allem für einen echten Neustart entschieden habe, wie der Klebeprozess mit DD Marco Rocks und Real Reef Rocks funktioniert hat (und wo die Grenzen meiner handwerklichen Begabung liegen), was beim Umbautag am 1. Mai wirklich passiert ist – aus drei geplanten Stunden wurden fast sieben – und wie meine Fische auf den kompletten Umbau reagiert haben. Spoiler: deutlich entspannter als ich.
    Außerdem: zwei klassische Dennis-Aktionen. Zweimal habe ich beim Hantieren Schläuche nicht wieder angeschlossen. Zweimal ist Wasser in den Keller gelaufen. Meine Frau war sehr gefasst. Ich schäme mich noch immer.
    Auf der Wasserchemie-Seite zeige ich, was passiert, wenn plötzlich kaum noch Verbraucher im Becken sind – KH-Verbrauch bei null, Nitrat und Phosphat auf dem Weg nach oben – und wie ich mit Zeolith, UV-Anlage und Ozon versucht habe, die Situation zu stabilisieren. Mit ersten positiven Tendenzen.
    Eine Woche nach dem Umbau zeigen die verbliebenen LPS schöne Polypenexpansion, die SPS-Ableger wirken vital, und ich sehe erste Farben zurückkommen. Das Becken ist noch fragil. Ich auch. Aber wir werden beide wieder.
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    Episode 74: Special Guest Panta Rhei - Wir lüften das Geheimnis meines Beckencrashs

    12.04.2026 | 57 Min.
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    Monatelang habe ich hilflos zugesehen, wie meine Acropora-Korallen eine nach der anderen abgestorben sind – trotz unauffälliger ICP-Werte, trotz Dippen, trotz Behandlung. Irgendwann war klar: Mit den klassischen Diagnosemitteln komme ich hier nicht weiter.
    In dieser Episode nehme ich euch mit zu einem Schritt, den ich so vorher noch nie gemacht habe: einem mikrobiologischen Beckentest. Gemeinsam mit Matthias Kählig Gründer und Inhaber von Pantagerm, und Torben Krebs, Laborleiter und Biologe bei der KAG, schauen wir uns die Ergebnisse meiner Proben live an – und versuchen herauszufinden, was wirklich in meinem Becken passiert ist.
    Was steckt hinter dem Test? Aus meinem Aquarium wurden Wasserproben, ein Biofilmabstrich sowie Korallengewebe eingeschickt. Über DNA-Extraktion und Next-Generation-Sequencing wird die bakterielle Gemeinschaft im Becken sichtbar gemacht – nicht durch den direkten Nachweis der Bakterien selbst, sondern über ihre genetischen Fingerabdrücke.
    Das Ergebnis war ernüchternd und erhellend zugleich: Eine massive Dominanz von Vibrio-Bakterien, kombiniert mit einer stark reduzierten Diversität. Als wahrscheinliche Ursache kristallisiert sich ein Programmierungsfehler in meiner GHL-Steuerung heraus, der zu Temperaturfluktuationen im Technikbecken geführt hat – ein Auslöser, auf den klassische Wasseranalysen keinen Hinweis gaben.
    Wir sprechen außerdem darüber, wie sich das Mikrobiom eines Beckens stabilisieren lässt, welche Rolle Diversität und Evenness dabei spielen – und was mich jetzt konkret erwartet auf dem Weg zurück zu einem gesunden System.
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    Episode 73: Der Kalkreaktor neu entdeckt - Special Guest D. Markus

    27.03.2026 | 1 Std. 13 Min.
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    📋 Shownotes
    In dieser Episode begrüße ich einen ganz besonderen Gast: Markus aus dem Raum Hamburg, der seit über 20 Jahren in der Meerwasseraquaristik aktiv ist und sein erstes SPS-Becken sage und schreibe 17 Jahre lang betrieben hat. Gemeinsam tauchen wir tief in ein Thema ein, das in der deutschen Aquaristik-Community zunehmend in Vergessenheit gerät – und das zu Unrecht: den Kalkreaktor.
    Die Episode deckt unter anderem folgende Themenbereiche ab:
    Grundprinzip & Aufbau Markus erklärt verständlich, wie ein Kalkreaktor funktioniert: CO₂ wird eingebracht, verbindet sich mit Wasser zu Kohlensäure, die wiederum ein Substrat (z.B. Korallengroß oder Aragonit) auflöst und so dem Becken Calcium-Ionen und Hydrogencarbonat zuführt – naturidentisch und ohne synthetische Chemie. Zur vollständigen Anlage gehören neben der Reaktorkammer auch eine Umwälzpumpe, CO₂-Flasche mit Doppelmanometer, Feinventil, Rückschlagventile, pH-Controller mit Magnetventil, pH-Sonde, Blasenzähler und idealerweise eine Entspannungskammer.
    Betrieb & Einstellung Der Reaktor arbeitet im pH-Bereich von 6,0–6,5 im Inneren. Die Steuerung erfolgt über Blasenzahl (CO₂-Zufuhr) und Durchflussmenge (Dosierpumpe). Ist er einmal eingestellt, läuft er weitgehend wartungsarm. Die CO₂-Flasche hält bei einer Blase pro Sekunde ca. drei Monate, das Substrat sollte alle drei bis vier Monate geprüft und ggf. erneuert werden.
    Offene vs. geschlossene Reaktoren Markus unterscheidet zwischen geschlossenen Systemen (Standardhandel) und offenen Systemen, die er selbst entwickelt und gebaut hat. Offene Reaktoren lösen das Problem der Fremdgasansammlung elegant – dafür werden sie im Handel kaum angeboten und müssen selbst konstruiert werden.
    Substrat-Auswahl Korallengroß liefert naturidentische Spurenelemente inklusive Strontium und Magnesium, bringt aber organische Rückstände mit. Markus empfiehlt deshalb ein intensives Vorwässern über mindestens zwei Wochen in Osmosewasser. Synthetische Substrate (z.B. Aragonit aus Bergbau) sind phosphatärmer, bieten aber weniger Spurenelementvielfalt.
    Warum der Kalkreaktor in Deutschland auf dem Rückzug ist Wir diskutieren ehrlich: Technische Affinität ist Voraussetzung, die initiale Investition schreckt ab – und der Wunsch nach Einfachheit dominiert den Markt. Dabei amortisiert sich ein Kalkreaktor bei einem entsprechend besetzten Becken oft schon nach rund einem Jahr.
    Praxiserfahrungen & erste Beobachtungen Ich berichte von meinen eigenen, überraschenden Beobachtungen nach wenigen Tagen Kalkreaktor-Betrieb: sichtbar klareres Wasser und ein deutlich breiterer Wachstumsrand bei meiner Tridacna. Markus ergänzt aus eigener Erfahrung, dass Importtiere in Kalkreaktor-Becken oft ohne große Eingewöhnungsphase sofort anschlagen.
    Tipp zur CO₂-Befüllung Ein praktischer Hinweis zum Schluss: CO₂-Flaschen sollten nach Gewicht befüllt werden – eine Kofferwaage ist beim Befüllvorgang Pflicht, um sicherzugehen, dass die Flasche tatsächlich voll ist.
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Über Spiegel Reef
Ich möchte Euch mitnehmen, in meine Gedankenwelt rund um die Meerwasseraquaristik und Euch zu 60 Minuten konzeptionelles Meeresrauschen pro Episode einladen. In der Regel werden mindestens 2 Episoden pro Monat veröffentlicht, wobei mein neues Aquarienprojekt diesem Podcast den Rahmen gibt. Natürlich bemühe ich mich aber auch immer wieder interessante Gäste mit einzubeziehen. Habt Ihr Lust auch mal als Gast bei einer Episode mitzuwirken, dann bucht gerne einen Slot unter https://calendly.com/spiegelreef/podcast-aufnahme
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