Im Juli 2013 reist eine tschechische Familie in ein All-Inclusive-Resort nach Ägypten. Wenige Tage später werden Mutter und Tochter tot in ihrem Hotelzimmer aufgefunden. Zunächst gehen die örtlichen Behörden von einer Lebensmittelvergiftung aus.
Nach der Rückführung der Leichen nach Tschechien wird der Fall neu untersucht. Die ursprüngliche Theorie wird verworfen, stattdessen steht plötzlich der Verdacht im Raum, dass die beiden durch elektrische Einwirkung ums Leben gekommen sein könnten.
Der Ehemann und Vater bleibt bei seiner Darstellung einer Vergiftung und bestreitet jede Tat. Ein konkretes Tatmittel wird nie eindeutig nachgewiesen. Die Ermittlungen stützen sich vor allem auf forensische Gutachten und Indizien.
2016 wird er wegen Doppelmordes zu 28 Jahren Haft verurteilt. Das Urteil wird in der Folge bestätigt, ein Wiederaufnahmeantrag später abgelehnt.
In dieser Folge sprechen wir über den Ablauf des Falls, die unterschiedlichen Theorien zur Todesursache und die Frage, wie belastbar die Beweislage tatsächlich ist.