Prag 1951:
Olga Hepnarová – eine junge Frau, die sich selbst als Außenseiterin der Gesellschaft sah und deren Leben von Isolation, Konflikten und wachsendem Hass geprägt war.
Schon früh zeigen sich Brüche in ihrer Biografie: Probleme im sozialen Umfeld, ein gescheiterter Versuch, Anschluss zu finden, und ein Aufenthalt in einer psychiatrischen Einrichtung nach einem Suizidversuch. Doch anstatt Stabilität zu finden, scheint sich ihre Distanz zur Welt immer weiter zu verstärken. Beziehungen zerbrechen, Jobs scheitern – und langsam entsteht ein Weltbild, in dem sie sich selbst als Opfer einer feindlichen Umgebung sieht. 
Mit der Zeit entwickelt sich aus dieser Wahrnehmung eine radikale Idee: ein geplanter Akt der Vergeltung. Monate vor der Tat beginnt sie, verschiedene Szenarien durchzuspielen – mit dem Ziel, möglichst viele Menschen zu treffen. Schließlich entscheidet sie sich für einen Weg, der erschreckend simpel, aber umso wirkungsvoller ist. 
Am 10. Juli 1973 eskaliert alles. An einem belebten Ort in Prag trifft sie eine folgenschwere Entscheidung – mit Konsequenzen, die mehrere Menschenleben kosten und viele weitere für immer verändern. Der Angriff ist kein spontaner Ausbruch, sondern das Ergebnis einer bewussten, vorbereiteten Handlung. 
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