Was soll das alles? - Kultur-Podcast
Philip Dulle

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- Mit ihren Filmen bewegt sich die österreichische Regisseurin Sandra Wollner an der Grenze zwischen Realität und Vorstellung, zwischen Leben und Tod. In ihrem neuen Film „Everytime“, den sie bei der Viennale präsentiert hat und der für Deutschland ins Oscar-Rennen geht, erzählt sie von Verlust, Trauer und der Frage, wie das Leben nach einer Tragödie weitergeht. Ich habe Sandra Wollner bei der Viennale getroffen und mit ihr über ihre ungewöhnliche Art des filmischen Erzählens gesprochen. Es geht um das Zusammenspiel von Dokumentarischem und Surrealem, um die Zusammenarbeit mit Birgit Minichmayr und der Kinderdarstellerin Lotte Shirin Keiling. Wir sprechen über die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Fantasie, welche Rolle das Computerspiel „Vintage Story“ in ihrem Film spielt und darüber, wie man das Unfassbare in Bilder übersetzen kann.
- Der Nino aus Wien hat sein neues Album „Neubau Alone“ aufgenommen – roh, verzerrt und voller Kratzer. In seinem Souterrain in Wien-Neubau spreche ich mit dem Wiener Singer-Songwriter über das Arbeiten im Proberaum, den Zauber junger Songs und darüber, wie schwierig es für ihn am Anfang seiner Karriere war, mit Ablehnung umzugehen. Es geht um einen Poetry-Slam-Versuch als Mutprobe, warum Der Nino aus Wien keine Kunstfigur ist und welche Verantwortung Musik mit sich bringt. Außerdem erzählt Nino Mandl, wie der Musiker bürgerlich heißt, von seinem Engagement für „Das Mädl aus der Vorstadt“ am Theater in der Josefstadt – ein Projekt, das ihn durchaus ein bisschen nervös macht. Wir sprechen über die Kunst des Unfertigen, das Alleinsein und das Songschreiben als ewige Suche.
- Ein Soloalbum, große Ambitionen – und trotzdem kellnern, um über die Runden zu kommen. Der Wiener Musiker und Filmemacher Mwita Mataro kennt den Spagat zwischen künstlerischem Anspruch und wirtschaftlicher Realität. Mit seinem Album „Austrodrama“ schlägt er ein neues Kapitel auf. Doch wie viel Platz lässt das Musikbusiness für Träume? Und für wen macht man eigentlich Musik, wenn man sich nicht auf seine Geschichte reduzieren lassen will?
- Wie spielt man eine historische Persönlichkeit, die bis heute als eine der prägendsten Figuren der österreichischen Politik gilt? Nils Arztmann verkörpert in Harald Sicheritz’ neuem Kinofilm „Bruno – Der junge Kreisky“ den späteren Bundeskanzler in seinen jungen Jahren – zwischen politischem Aufbruch, Widerstand, Liebeswirren und Selbstfindung.
Im Gespräch erzählt der Schauspieler aber nicht nur von dieser besonderen Rolle, sondern auch von seiner großen Leidenschaft für das Theater und seinem Engagement am Theater in der Josefstadt. Wie kam er bereits als Zehnjähriger zum Schauspiel? Was fasziniert ihn bis heute daran, immer wieder in völlig unterschiedliche Figuren einzutauchen? Und wie verändert sich das eigene Spiel, wenn man nicht vor einer Kamera, sondern vor einem Live-Publikum auf der Bühne steht?
Außerdem spricht Nils Arztmann über seine Arbeit an der kommenden TV-Serie „Pflegereif“, in der er einen Pfleger in einem Krankenhaus spielt, über die Herausforderung, sich in neue Lebenswelten und Berufe einzuarbeiten und darüber, welchen österreichischen Popstar er besonders gerne einmal in einem Biopic verkörpern würde. - Nach 14 Jahren sind Zeronic zurück – aber warum eigentlich? Lange war es still um die burgenländisch-wienerische Alternative-Rockband. Jetzt gibt es mit „Modernism“ ein neues Album und vor allem eine neue Lust am gemeinsamen Musikmachen. Im Gespräch erzählt Sänger und Gitarrist Mik Tanczos, warum die Bandgeschichte damals langsam ausgetröpfelt ist, was den entscheidenden Ruck für die Rückkehr gegeben hat und warum sich das neue Kapitel für ihn erstaunlich selbstverständlich anfühlt.
Wir sprechen darüber, was es bedeutet, mit der Geschichte einer Band im Rücken wieder ins Musikgeschäft einzusteigen, in einer völlig veränderten Musiklandschaft und unter neuen wirtschaftlichen und medialen Bedingungen. Und darüber, wie man sich als Musiker eigentlich erklärt, dass Bands wie Deftones oder Arctic Monkeys plötzlich wieder ein sehr junges Publikum erreichen.
Außerdem geht es zurück zu den Anfängen: Wie war es, als Musiker im Burgenland aufzuwachsen und eine Band aufzubauen, obwohl in der eigenen Gegend musikalisch nicht wahnsinnig viel passiert? Wie findet man von dort seinen Weg auf österreichische Bühnen und darüber hinaus? Und was macht es mit einer Band, wenn sie nach 14 Jahren Pause plötzlich wieder gemeinsam im Proberaum steht?
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Über Was soll das alles? - Kultur-Podcast
Willkommen bei „Was soll das alles?“. Im Kultur-Podcast spricht Journalist Philip Dulle mit Künstler:innen über ihre Inspiration und Kreativität, über Zweifel und die großen wie kleinen Fragen des Lebens. Neue Folgen immer freitags. Überall, wo es Podcasts gibt.
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