Die aktuellen Umbrüche in der Arbeitswelt fordern einen neuen Blick auf die Interpretation dessen, was wir als Stärken bewerten. Denn Veränderung, nicht selten verbunden mit Kreativität und Neudenken, wird oft von ganz anderen Menschen getrieben als jenen, die die klassische Karriereleiter hochgewandert sind. Es ist also auch ein Führungsthema. Dieser Hypothese auf der Spur spricht Svenja Hofert mit Prof. Dr. André Frank Zimpel über Stärken, die erst in den letzten Jahren mehr und mehr m Fokus liegen.
Es geht um Neurodiversität und Neurodivergenz. Tangiert werden Synästhesien, Autismus, ADHS, Hochintellifenz und die Frage, warum gesellschaftliche Bewertungen viele Stärken unsichtbar machen – oder sogar als Schwäche interpretieren.