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Amtsgeheimnisse - Der Gemeindebund-Podcast

Österreichischer Gemeindebund
Amtsgeheimnisse - Der Gemeindebund-Podcast
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  • Amtsgeheimnisse - Der Gemeindebund-Podcast

    #45 Was Gemeinden künftig brauchen: Talente, Begegnung und Mut! - mit Markus Hengstschläger

    15.07.2026 | 53 Min.
    In der aktuellen Ausgabe des Gemeindebund-Podcasts „Amtsgeheimnisse“ spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit dem Genetiker und Wissenschaftler Markus Hengstschläger über aktuelle Gesellschaftliche Veränderungen, deren Chancen und welche Kompetenzen unsere Gesellschaft künftig braucht, um die Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu bewältigen. Für Hengstschläger nehmen die Gemeinden auf diesem Weg  eine bedeutende Rolle ein, weil sie Menschen das geben, was sie für ihre Entwicklung brauchen: Gemeinschaft, Begegnung, Interaktion, Bildung und Innovation.

    Gleich zu Beginn des Gesprächs erläutert Hengstschläger, warum Investitionen in die frühe Bildung langfristig den größten gesellschaftlichen Nutzen bringen. Kindergärten sind der ideale Ort, um Talente zu entdecken und die natürliche Neugier von Kindern zu fördern. Ein Euro in der Elementarpädagogik ist so viel Wert wie 10 Euro an den österreichischen Universitäten“, sagt Markus Hengstschläger. Der Experte plädiert in dem Zusammenhang auch für eine Änderung des Bildungssystems: „Wir brauchen ein Bildungssystem, das darauf aus ist, die Talente der jungen Menschen zu entdecken und fördern und die Lösungsbegabung der nächsten Generation zuzulassen. Das fehlt bei uns in Österreich“, sagt Markus Hengstschläger.

    Einen Schwerpunkt des Gesprächs zwischen Pressl und Hengstschläger bildet die aktuelle Entwicklung unserer Gesellschaft samt Technologie und KI. Dabei spricht sich der Experte für die Chance und den Nutzen neuer technologischer Entwicklung und KI in allen unseren Bereichen aus. „Für technische Dinger wird uns KI und IT massiv helfen. Ich sage aber auch ganz deutlich: Mensch zu Mensch werden wir nie ersetzen können“, sagt Markus Hengstschläger. Künftig brauche es daher auch mehr Erklärung und Interaktion zwischen Wissenschaft und Medien sowie eine Begleitung und „Übersetzung“ der Themen in die Sprache der Bevölkerung. Dabei verweist Hengstschläger auf die Fehler der Coronapandemie, wo viel Vertrauen verloren gegangen sei und kommunikative Fehler gemacht wurden.

    Und was haben all diese Themen mit den Gemeinden und Bürgermeistern zu tun?

    Für Hengstschläger sind Gemeinden jene Orte, wo die Zukunft Österreichs entschieden wird. Gemeinden verfügen über die entscheidenden Komponenten, die Menschen für ihr Leben und ihre Entwicklung benötigen: Gemeinschaft, Begegnung, Interaktion, Bildung und Innovation.

    Erfolgreiche Führung von Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern macht für den Experten aus, „wenn die handelnden Personen ihr Potenzial erkennen, und einerseits auf verlässliche Strukturen setzen und andererseits den Mut haben, neue Wege zu gehen und Veränderungen aktiv zu gestalten“, sagt Hengstschläger.

    Und welche drei Dinge würde Markus Hengtschläger als Bürgermeister in 100 Tagen als erstes umsetzen? “Ich würde ein Talente-Scouting in der Gemeinde einführen, regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen mit unterschiedlichsten Menschen veranstalten sowie Begegnungsplätze schaffen“, sagt Markus Hengstschläger abschließend.

    Die wichtigsten Erkenntnisse

    Frühkindliche Bildung ist eine der wirksamsten Zukunftsinvestitionen.

    Neugier und Talente müssen früh erkannt und gefördert werden.

    Künstliche Intelligenz braucht klare ethische Leitplanken.

    Der Mensch muss auch in einer digitalen Welt die Verantwortung behalten.

    Gute Führung verbindet Sicherheit mit Innovationskraft.

    Wissenschaft und Politik sind aufeinander angewiesen.

    Kritisches Denken und Recherchekompetenz werden zu Schlüsselqualifikationen der Zukunft.

    Gemeinden können den gesellschaftlichen Wandel aktiv mitgestalten.

     

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  • Amtsgeheimnisse - Der Gemeindebund-Podcast

    #44 Amtsgeheimnisse vor Ort: Die Gemeinde mit Atomkraftwerk – mit Bürgermeisterin Marion Török

    01.07.2026 | 21 Min.
    In dieser Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ ist Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl zu Gast in Zwentendorf bei Bürgermeisterin Marion Török. Gemeinsam sprechen sie über einen der bekanntesten Orte der österreichischen Energiegeschichte: das nie in Betrieb gegangene Atomkraftwerk Zwentendorf.

    Marion Török erinnert sich an die Volksabstimmung 1978 und schildert, wie die Stimmung damals in der Bevölkerung war. Für viele Menschen bedeutete das Kraftwerk Hoffnung auf Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Aufschwung. Heute ist das AKW längst mehr als nur ein historisches Bauwerk: Das Gelände wird für Führungen, Festivals, Übungen und touristische Angebote genutzt und bleibt ein prägender Bestandteil der Gemeinde.

    Außerdem geht es um die Entwicklung Zwentendorfs zum modernen Energieknotenpunkt. Rund um das ehemalige Kraftwerksgelände entstanden Photovoltaikanlagen, Gasturbinen, Infrastrukturprojekte und neue Energievorhaben. Die Gemeinde zeigt damit beispielhaft, wie bestehende Infrastruktur weitergedacht und neu genutzt werden kann.

    Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist die persönliche Geschichte von Marion Török. Sie spricht offen über ihre langjährige Doppelrolle als Bürgermeisterin und Amtsleiterin, über die Herausforderungen kommunaler Verantwortung und darüber, warum sich Frauen oft erst dann große Aufgaben zutrauen, wenn sie bereits umfassende Erfahrung gesammelt haben.

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    #43 Warum gute Bürgermeister Hilfe brauchen - mit Andrea Kaufmann und Karin Baier

    17.06.2026 | 53 Min.
    In der aktuellen Episode des Gemeindebund-Podcasts „Amtsgeheimnisse“ spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit zwei erfahrenen Kommunalpolitikerinnen über die Herausforderungen moderner Gemeindeführung: Wie geht man als Bürgermeisterin oder Bürgermeister mit Konflikten um? Wann reicht die eigene Erfahrung nicht mehr aus und externe Unterstützung wird sinnvoll? Und ist ein Amt, das von ständiger Begegnung mit Menschen geprägt ist, trotzdem einsam sein? Andrea Kaufmann ehemalige Bürgermeisterin von Dornbirn und frühere Präsidentin des Vorarlberger Gemeindeverbandes ist heute Beraterin und Coach für Gemeinden. Karin Baier, Bürgermeisterin von Schwechat arbeitet neben dem Bürgermeisteramt als ausgebildete Mediatorin mit Schwerpunkt Konfliktmanagement. Gemeinsam geben sie Einblicke in ihren Alltag, sprechen über Führung, Kommunikation, Konfliktbewältigung und darüber, warum Vernetzung und Erfahrungsaustausch für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister unverzichtbar sind.

    Andrea Kaufmann und Karin Baier zeigen eindrucksvoll, dass das Bürgermeisteramt weit mehr ist als repräsentative Auftritte und öffentliche Termine. Ein Großteil der Arbeit besteht aus Führung, Personalmanagement, Budgetverantwortung und strategischen Entscheidungen. Dabei stehen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister täglich im Spannungsfeld zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Mitarbeitenden, politischen Erwartungen und den Anforderungen der Verwaltung. „Was vielen in ihrem Job nicht bewusst ist: Führung ist einsam“, sagen Andrea Kaufmann und Karin Baier.  Auch wenn Bürgermeisterinnen und Bürgermeister viele Menschen um sich haben, müssen Entscheidungen letztlich alleine getroffen und verantwortet werden. „Diese Verantwortung kann belastend sein und macht Austausch, Vernetzung und Sparring besonders wertvoll“, weiß Andrea Kaufmann aus ihrer Erfahrung. Besonders wichtig sei es bei allen Aufgaben im Bürgermeisteramt zu wissen, dass jeder vor den gleichen Herausforderungen steht. Deswegen ist der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen so wichtig. Man erkennt, dass man nicht alleine ist mit seinem Problem, bekommt Tipps und neue Perspektiven“, sagt Karin Baier.

    Beide erfahrenen Kommunalpolitikern empfehlen ihren Kolleginnen und Kollegen, Unterstützung anzunehmen, wenn es schwierig wird, sich auszutauschen und nicht alles alleine bewältigen. Karin Baier nennt zwei Eigenschaften, die für sie den Kern erfolgreicher Kommunalpolitik ausmachen:

    „Menschlichkeit und Ehrlichkeit bis auf die Knochen. Wer authentisch bleibt, eigene Grenzen kennt und Menschen auf Augenhöhe begegnet, schafft Vertrauen – die wichtigste Grundlage erfolgreicher Gemeindeführung.“

    Das und mehr hören Sie in der aktuellen Folge des Gemeindebund-Podcasts Amtsgeheimnisse.

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    #42 Amtsgeheimnisse vor Ort: „Wo Sebastian Kurz noch im Amt ist“ – mit Bürgermeister Sebastian Kurz (DE)

    03.06.2026 | 19 Min.
    In dieser Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit einem besonderen Gast: Sebastian Kurz – Bürgermeister in Aichtal (Deutschland) und Namensvetter des ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers.

    Neben unterhaltsamen Verwechslungsgeschichten geht es vor allem um die großen Herausforderungen der Gemeinden: steigende Kosten, Effizienzdruck und der Umgang mit knappen Ressourcen. „Wir Bürgermeister sind ja seit Jahren nur noch Krisenmanager“, so Bürgermeister Sebastian Kurz. Er zeigt anhand konkreter Beispiele, wie innovative Lösungen gelingen können – etwa durch interkommunale Zusammenarbeit, neue Wege bei Feuerwehrfahrzeugen oder kreative Finanzierungsmodelle.

    Ein Gespräch über Mut zu unkonventionellen Entscheidungen, die Bedeutung von Netzwerken und warum Zusammenarbeit über Grenzen hinweg wichtiger ist denn je.

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    #41 „Pflegeheim reicht nicht: Warum wir ein ganzes Dorf brauchen“ - mit Daniela Palk

    20.05.2026 | 59 Min.
    In dieser Folge des Gemeindebund-Podcasts Amtsgeheimnisse spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit Daniela Palk, Vorständin des Diakoniewerks Österreich, über die Zukunft sozialer Dienstleistungen, Pflege, Inklusion und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich. In der  Die Zukunft sozialer Versorgung liegt weniger in einzelnen Einrichtungen, sondern im Zusammenspiel von Gemeinden, Nachbarschaft und professionellen Diensten.

    Wie wollen wir in Zukunft leben, altern und füreinander sorgen? Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das Gespräch zwischen Johannes Pressl und Daniela Palk, Vorständin des Diakoniewerks. Dabei wird schnell klar: Es geht längst nicht mehr nur um Pflegeheime oder soziale Einrichtungen – sondern um ein grundsätzliches Umdenken, wie Gesellschaft funktioniert. Daniela Palk bringt es auf den Punkt: „Inklusion geschieht nicht durch Organisationen – sie geschieht durch Nachbarn.“ Und in Richtung Pflege und Altern sagt Daniela Palk: „Um in Würde zu altern, braucht es ein ganzes Dorf. Gemeinden spielen auf diesem Weg eine Schlüsselrolle – nicht nur als Infrastrukturgeber, sondern als aktive Gestalter von Gemeinschaft.“

    Die Zukunft sozialer Versorgung liegt laut Palk weniger in einzelnen Einrichtungen, sondern im Zusammenspiel von Gemeinden, Nachbarschaft und professionellen Diensten.

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Über Amtsgeheimnisse - Der Gemeindebund-Podcast
Willkommen bei „Amtsgeheimnisse – Der Gemeindebund-Podcast“, eurem Zugang zu Geschichten und Informationen über die österreichischen Gemeinden! In unserem Podcast werfen wir gemeinsam mit Präsident Johannes Pressl und spannenden Gästen einen detaillierten Blick hinter die Kulissen des kommunalen Lebens und beleuchten die Arbeit jener Menschen, die tagtäglich dafür sorgen, dass unsere Gemeinden funktionieren.
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