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Astronomie am Kepler

Norbert Siller und die Schüler:innen des Mehrschulenkurses Astronomie
Astronomie am Kepler
Neueste Episode

53 Episoden

  • Astronomie am Kepler

    AK052 Auf zum Mond! Teil 2: Die Mondmissionen

    16.03.2026 | 30 Min.
    In dieser Folge reden wir über die geglückten und weniger geglückten Versuche der Menschheit, zum Mond zu reisen, und über die Zukunft der bemannten Mondraumfahrt. Davor werfen wir in den Space News ein Blitzlicht auf die geplante rein europäische Mondmission Twardowski, bei der unter anderem das polnische Raumfahrtunternehmen Creotech und die Abteilung für Planetologie der Universität Münster miteinander kooperieren und die nützliche Rohstoffe auf dem Mond mit Infrarotspektroskopie ausfindig machen wird. Schon auf normalen Mondfotos zeigen sich Farben, wenn man die Farbsättigung des Bildes stark erhöht – Gebiete mit Titan- und Eisenmineralien erscheinen Blau, Eisenoxide (also praktisch Rost) ist rötlich, Thoriummineralien haben einen blauvioletten Ton.

    Und schließlich im Astrolexikon sprechen wir über Galaxienhaufen und was sie so besonders macht!
  • Astronomie am Kepler

    AK051 Auf zum Mond! Teil1: Mondentstehung

    02.03.2026 | 28 Min.
    Die Artemis II – Mission steht vor der Tür, im April 2026 sollten zum ersten Mal nach 44 Jahren wieder Menschen zum Mond fliegen und ihn dabei zumindest umrunden – und sich dabei sogar weiter von der Erde entfernen als jemals irgendein Mensch zuvor.

    Darum nehmen wir in dieser und der kommenden Folge den Mond in den Blick. Wie ist er überhaupt entstanden? Wir machen einen kleinen Streifzug durch die Entstehungstheorien des Mondes und ihre Geschichte. In unserem Astrolexikon fragen wir uns: was genau ist eigentlich die Milchstraße?
  • Astronomie am Kepler

    AK050 Sustronomy - Verrückte Astronomie

    16.02.2026 | 47 Min.
    Wir feiern mitten im Fasching unsere 50. Folge und stellen fest, dass Astronomie ein bisschen verrückt ist. Alles ist verkehrt herum oder anders gemeint, als es gesagt wird!

    Aber davor gibt’s passende Space News: Wir Astronom:innen können Radio nicht nur hören, sondern auch sehen! Radioastronomie kann uns zeigen, wie Gaswolken in unserer Milchstraße verteilt sind, die Umgebung schwarzer Löcher abbilden und uns die gewaltigsten Strukturen zeigen, die einzelne Galaxien erzeugen können, nämlich die „Radiokeulen“ von GRGs, den gigantischen Radiogalaxien (giant radio galaxies), die von schwarzen Löchern in den Zentren dieser Galaxien erzeugt werden und viele Millionen Lichtjahre aus den Radiogalaxien herausragen können. Gewaltige Radioteleskopprojekte wie das Event Horizon Teleskop oder das Square Kilometre Array erweitern immer mehr unsere Fähigkeiten, Radio zu „sehen“.

    Wir hatten im Jänner Besuch am Kepler von 6 Teilnehmerinnen der VifZack-Akademie Klosterneuburg – und sie haben uns vom Space Bootcamp erzählt, das sie dort absolviert haben – wir bringen das Interview und sprechen darüber, was für eine Teilnahme am ISTA so gemacht werden muss.

    In unserem Hauptthema „Sustronomy“ geht es dann um all die schrägen Sachen in der Astronomie, die praktisch verkehrt herum sind: Rot ist kalt, blau ist heiß, je heller ein Stern ist, desto kleiner ist seine „Magnitude“, das Hertzsprung-Russel-Diagramm der Sterne zeigt in die falsche Richtung, das astronomische Alphabet beginnt mit OBAFGKM, junge Sterne haben oft „spätere“ Spektren als ältere, die Sternpopulationen sind umgekehrt wie ihr Alter nummeriert, wir nennen (fast) alle Elemente „Metalle“, Sterne sind schwarze Körper und sterbende Sterne nennen wir „Neu“.
  • Astronomie am Kepler

    AK049 Die größte Explosion im Universum: Supernova Typ Ia

    02.02.2026 | 32 Min.
    Nachts am 19. Jänner 2026 waren bis weit in den Süden Mitteleuropas starke Polarlichter zu sehen – in den Space News berichten wir darüber und erzählen nochmals, wie Polarlichter entstehen. Genaueres dazu könnt ihr in unseren Folgen AK015 und AK016 nachhören, in denen eine Sonnenphysikerin einen Vortrag für uns gehalten hatte.

    In der Hauptgeschichte bleiben wir bei Sternexplosionen und sehen uns die größten Explosionen an, die Sterne verursachen können, Supernovae Ia, bei denen weiße Zwergsterne explodieren. Weiße Zwerge sind eigentlich gar keine Sterne mehr, sondern Sternleichen, Überreste bereits gestorbener Sterne, und bestehen aus deren heißem, dichten Kern. Dieser Sternkern besteht aus der sehr eigenartigen entarteten Materie. Wenn nun so ein Weißer Zwerg einen engen Doppelsternpartner hat, der sich im Laufe seiner Entwicklung in einen Roten Riesenstern verwandelt, fällt viel Wasserstoffgas auf den Zwerg herab, was zu Novaausbrüchen führen kann (einen solchen, nämlich den Ausbruch der Nova von T Coronae Borealis, den wir schon vor fast 2 Jahren in AK013 vergeblich angekündigt hatten, sollten wir 2026 nun endlich erleben können).

    Wird aber die Chandrasekhar-Massengrenze von etwa 1,4 Sonnenmassen überschritten, so wird die entartete Materie des weißen Zwergs instabil, und er implodiert, er fällt augenblicklich mit extremer Wucht in sich zusammen. Dadurch kann praktisch seine gesamte Materie schlagartig gleichzeitig Kernfusionsprozesse bis hin zum Element Eisen und Nickel durchführen, was extrem viel Energie erzeugt: der weiße Zwerg explodiert innerhalb von Sekunden in der größten Explosion des Universums. Bilder aus Simulationen zeigen den Ablauf eines solchen Ereignisses: …

    Was passiert aber mit dem anderen Stern im Doppelsternsystem? Dieser erhält einen kräftigen Schubs und wird weggeschleudert, überlebt aber ansonsten unbeschadet die Supernova, sicherlich etwas angereichert mit Material von der Explosion.

    In unserem Astrolexikon geht es dann um ganz etwas anderes: Was ist eigentlich eine Sternschnuppe? Kleine Steinkörnchen von üblicherweise wenigen Millimetern Größe stürzen mit mehreren 10 km/s in die Erdatmosphäre und verglühen in einigen 10 km Höhe. Das Verglühen ist viel, viel zu lichtschwach, um gesehen zu werden, aber der Miniasteroid erhitzt auf seinem Weg durch die Luft das umgebende Gas so stark, dass die Luft selbst zu leuchten beginnt – vor allem der Sauerstoff (in rot und grün), aber auch der Stickstoff (in blauviolett), jeweils abhängig von der Dichte der Luft.
  • Astronomie am Kepler

    AK048 Wenn Sterne explodieren: Supernovae Typ II

    19.01.2026 | 30 Min.
    Wir erklären heute den Ablauf einer Supernova Typ, II, der Explosion eines massereichen Sterns, ganz genau.

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Über Astronomie am Kepler

Willkommen zu Astronomie am Kepler, dem Podcast des Mehrschulenkurses Astronomie am Keplergymnasium Graz, bei dem man in unseren Astronomieunterricht hineinhören kann! Dabei erzählen, diskutieren und plaudern wir über Astronomie und Raumfahrt, behandeln manchmal grundsätzliche, manchmal spezielle und manchmal auch aktuelle Themen und beantworten auch gerne Fragen der Hörerinnen und Hörer, besonders gerne die von Kindern und Jugendlichen (aber auch Erwachsene dürfen gerne was fragen!). Besonders wichtig ist uns, dass alles gut für Jung und Alt verständlich ist und trotzdem richtig, ohne falsche Verkürzungen. Wir sind als wisspod-podcast geprüft und anerkannt und werden von der Universität Graz wissenschaftlich betreut. Ad astra und clear skies!
Podcast-Website

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Generated: 3/17/2026 - 7:00:50 AM