69 Episoden
- Sind wir allein im Universum – oder einfach nur früh dran? Die Grabby-Aliens-Hypothese erklärt, warum das Schweigen des Kosmos (das Fermi-Paradoxon) kein Zufall sein könnte. Erzählt aus der Sicht eines fiktiven Spähers der Zukunft, dessen einziger Auftrag lautet: Finde sie – bevor sie uns finden.
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"Grabby Aliens" klingt nach abgefahrener und völlig übertriebener Science Fiction, ist aber der Inhalt einer mathematisch fundierten Arbeit zur Frage, wieso wir bisher kein außerirdisches Leben finden konnten. Die Idee baut auf der guten Frage auf: Was, wenn wir einfach eine der allerersten Zivilisation im Universum sind? So uralt ist das All ja noch gar nicht, wenn man bedenkt, dass die Sonne mit zu der ersten Generation Sterne gehören dürfte, die überhaupt in der Lage sind, Leben um sich herum entstehen zu lassen.
Wie man nun von der Vorstellung, wir seien die Ersten, zu rasant expandierenden, aggressiven Kolonialmacht-Aliens kommt, hört ihr diese Folge!
Ad Astra!
Jeden zweiten Dienstag gibt's eine neue Folge wissenschaftliches Storytelling!
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Florian, Iriana, Schmubuster, Patrick, Falk, Tobias, nochmal Tobias, Simon , Nadine, Christian, Fiona, Sonja, Manfred Bernhard, Thomas, Roland, Beate und Dirk sind bereits Star-Supporter. Robert, Dom und Andy sind Supernova-Supporter und Frank und Andreas sind sogar Quasar-Supporter! Danke euch!
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Dieser Podcast wird produziert mit der Hilfe von BAKUBA - The Voice of Companies - Das Universum hatte einen Anfang. Diese Aussage ist schon schockierend genug. Noch schockierender wird es, wenn man fragt: "Und was war davor?"
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Hat euch jemand die wichtige Frage "Was war vor dem Urknall" schonmal mit einer Nord- oder Südpolanalogie beantwortet? Wie fandet ihr diese Antwort?
Für mich ist sie denkbar unbefriedigend. Es ist nämlich nicht falsch, sich zu fragen, was eigentlich vor dem Beginn von allem war. Die Antwort ist natürlich nicht einfach oder vollständig vorhanden. Aber man kann durchaus mehr dazu sagen, als ein Handwedel-Argument abzugeben.
Die Wahrheit ist, dass wir an den Zeitpunkt 0 physikalisch nicht wirklich rankommen. Aber vielleicht gab es auch garkeinen Zeitpunkt 0. Moderne Forschung sagt nämlich eigentlich ziemlich deutlich: natürlich gab es einen Moment, eine Zeit oder vielleicht einen Zustand vor dem Urknall. In der Populärwissenschaft wird oft ein ziemlich falsches Bild gezeichnet. Ein Trichter mit unendlich dichtem Anfang. Das stimmt so nicht unbedingt. Ich erzähle euch in dieser Folge die echte Geschichte.
Ad Astra!
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Dieser Podcast wird produziert mit der Hilfe von BAKUBA - The Voice of Companies - Du bist gern unabhängig, hast aber manchmal auch gern eine Schulter zum Anlehnen? Klarer Stier! Oder doch Löwe?
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Die Astrologie boomt. Für viele Menschen wird sie im gleichen Atemzug mit der Astronomie genannt. Vielleicht, weil sie den Unterschied wirklich nicht kennen (und es ist auch unfair. Biologie heißt ja auch nicht "Bionomie") oder weil sie einfach als gleichwertig gesehen werden. Das war auch einst so. Aber das ist tausende Jahre her. Eigentlich sind wir über diese Vermischung hinweg und trennen klar zwischen beobachtbaren Fakten und Pseudowissenschaften. Aber heute steht der Glaube an Sternzeichen und ihre Bedeutung, an den Einfluss der Mondphasen auf Landwirtschaft, Geburten oder Haarschnitte und die Position der Planeten als wichtige Einflussnehmer auf das Geschehen auf der Erde in der Mitte der Gesellschaft.
Ist es einfach damit getan, zu sagen, die Menschen glauben eben an Unsinn? Der Hang zur Astrologie ist fest in uns allen verkabelt. Es gibt einen guten, ja sogar wissenschaftlichen Grund, weshalb wir so gerne Horoskope lesen. Weshalb wir die Verbindung zu den Sternen spüren.
In dieser Folge trifft die Astrologie auf andere uralte Konzepte und Charaktere aus der Fantasie der Menschheit, die einst dazu dienten, die Natur zu erklären. Sie streitet sich über Relevanz und ihre Nähe zur verlorenen Schwester: der Astronomie. Am Ende bleibt ein versöhnlicher Gedanke: Astrologie ist eine unserer schönsten Ideen, die sehr gut beschreibt, wer wir eigentlich sind. Paradoxerweise ganz ohne Horoskop.
Ad Astra!
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Dieser Podcast wird produziert mit der Hilfe von BAKUBA - The Voice of Companies - Wir haben einen Sternenschmiede direkt um die Ecke des Sonnensystems. Sie liegt mitten im vielleicht schönsten interstellaren Nebel, den wir kennen: der Orionnebel. Aber dieses Objekt ist nicht ewig. Es wird vergehen.
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Sterne werden geboren und sie sterben. Das wissen wir. Aber wo werden sie geboren? Wie sehen ihre Kinderstuben aus? Eines ist klar: sie sind wunderschön. Eine dieser Sternschmieden steht nämlich (kosmisch betrachtet) direkt um die Ecke bei uns: der Orionnebel. Das Gas und der Staub darin werden durch junge, wilde Sterne zum Leuchten angeregt. Und das ist grün, rot, blau und lila - ein wahres Feuerwerk. Doch nichts währt ewig, auch nicht der Orionnebel. In einigen zehntausend Jahren wird er verschwunden sein, das Gas und der Staub im Sternwind zerstreut und das Feuerwerk findet sein Ende.
Wie werden die Menschen, die geboren werden, nachdem der Orionnebel sich auflöste, darüber denken? Welche Legenden werden sie darüber erzählen? Und was wird das Erbe des Nebels sein, wie wird das Leben seiner heute noch so jungen Sterne verlaufen?
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Wie soll Leben auf der Venus möglich sein? Der Planet ist buchstäblich die Hölle, über 400°C auf der Oberfläche und ein so gewaltiger Druck, dass man zerquetscht werden würde.
Aber das gilt nur für den Boden. In luftigen Höhen der Venus herrschen nämlich ganz andere Bedingungen. Bedingungen, die für uns Erdlinge ziemlich angenehm sein dürften. Alles was wir brauchen, ist eine "Cloud City", eine Wolkenstadt, so wie Lando Calrissians Residenz in Star Wars. In den oberen Atmosphärenschichten des Schwesterplaneten der Sonne herrschen nicht nur laue Temperaturen und angenehme Druckverhältnisse - man ist auch deutlich besser vor den Gefahren aus dem All geschützt als beispielsweise auf dem Mars. Und toxischen Sand gibt es hier auch nicht.
Wie wäre es also, in Ishtar, der ersten Venus-Stadt zu leben? Welche Aufgaben und Berufe gäben es, wie sähe ein Tagesablauf in einer Welt aus, die über 100 Erdtage braucht, um sich einmal um sich selbst zu drehen? Und welche Hoffnung haben die Venusier, irgendwann unabhängig von ihrer Heimatwelt, der Erde, zu werden?
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