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Die Filmanalyse

Wolfgang M. Schmitt
Die Filmanalyse
Neueste Episode

400 Episoden

  • Die Filmanalyse

    Ep. 349: Zutiefst inhuman: GEMINI MAN - Kritik & Analyse

    05.11.2026 | 12 Min.
    Regisseur Ang Lee hat großartige Filme wie „Brokeback Mountain“ und „Der Eissturm“ geschaffen, doch „Gemini Man“ ist ein filmisches Desaster und eine intellektuelle Bankrotterklärung. Der Actionthriller könnte der dümmste und zugleich gefährlichste Film des Jahres sein, denn selten wurde das Klonen von Menschen derart unkritisch verhandelt. Will Smith tut derweil, was er immer in tut: Mit Kumpelhaftigkeit und Gefühligkeit die eigentlichen Probleme verdrängen. „Gemini Man“ setzt bei all dem Irrsinn auf zwei technische Innovationen: digitale Verjüngung und 3D+. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Maren Lorenz: Menschenzucht: Frühe Ideen und Strategien 1500-1870. Wallstein.Robert Spaemann: Personen: Versuche über den Unterschied zwischen "etwas" und "jemand". Klett-Cotta.
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  • Die Filmanalyse

    Ep. 348: Warum Horrorfilme immer häufiger frustrieren

    01.11.2026 | 18 Min.
    Horrorfilme haben mit dazu beigetragen, dass wieder mehr Menschen, vor allem jüngere, ins Kino strömen. Nicht selten entstehen die Hypes um die neuen Filme im Netz, die Trailer und Prämissen wecken Erwartungen. Immer häufiger stellt sich aber inzwischen ein Gefühl ein, nachdem der Film etwa 30 Minuten lang läuft, das auf einen Begriff gebracht werden kann: Frustration. Was gut und interessant beginnt, wird schnell ermüdend und schal. Woran liegt das? An Rob Savages „Other Mommy“ mit Jessica Chastain lässt sich das Entstehen dieser Enttäuschung gut studieren. Zunächst beginnt der Film vielversprechend, wenn er von einem 7-jährigen Mädchen erzählt, das merkt, dass die Ehe der Eltern angeknackst ist und es sich eine andere Mutter, ein gummiartiges, gleich aussehendes Wesen, herbeiruft. Ein Konkurrenzkampf zwischen der richtigen und der anderen Mutter entsteht. „Other Mommy“ könnte von dort ausgehend ein gruseliger Film über die Fremdheit zwischen Kindern und ihren Eltern werden, doch es kommt anders. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!
     
     
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  • Die Filmanalyse

    Q&A 12 (Teaser): Unabomber-Film, GTA bei Netflix, gute Filmmusik, nuschelnde Schauspieler u.v.m.

    31.10.2026 | 16 Min.
    Im zwölften Q&A der Filmanalyse+ spreche ich über den neuen Netflix-Film über den Unabomber, der mehr als zwei Jahrzehnte lang Angst und Schrecken verbreitete, die teuerste Ermittlung des FBI in Gang setzte und ein noch heute rezipiertes Manifest schrieb. Außerdem ist bei Netflix noch die Doku „In His Own Words“ zu sehen, in der das familiäre Umfeld und der politische Kontext von Ted Kaczynski beleuchtet wird. Auch bei Netflix zu sehen ist der 26-minüte Trailer zum mit Spannung erwarteten neuen Teil von GTA. Der Streaming-Dienst erlebte durch die für nur sechs Stunden exklusive Veröffentlichung einen enormen Abonnentenzuwachs. Schaut man sich den Trailer an, stellt sich die Frage, ist das satirisch gemeint? Außerdem geht es im Q&A um gute und schlechte Filmmusik, um „Corpus Delicti“ und Clayface“, sowie um den Film „How to Blow Up A Pipeline“.

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  • Die Filmanalyse

    Ep. 347: 8 Thesen zu JOKER - Kritik & Analyse

    28.10.2026 | 19 Min.
    Es sind verrückte Zeiten: Seit Wochen wird heftig darüber diskutiert, ob der Film „Joker“ gefährlich und unmoralisch ist, ja, ob man ihn überhaupt in den Kinos zeigen sollte. Kunstferner könnte eine #Debatte gar nicht sein, und schon deshalb lohnt sich die Beschäftigung mit Todd Phillips Film. Der durch die #Hangover-Reihe bekannt gewordene Regisseur führt „Joker“ sehr weit weg von den üblichen DC-Großproduktionen und zitiert ausgiebig das Kino der 70er-Jahre – namentlich „Taxi Driver“, „Network“, „Ein Mann sieht rot“ und „Dirty Harry“. Bereits das weist darauf hin, dass dieser Film politisch zu verstehen ist. Das aber galt auch bereits für die #Batman-Reihe von Christopher Nolan. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Robert Darnton: Literaten im Untergrund. Lesen, Schreiben und Publizieren im vorrevolutionären Frankreich. Hanser.

    Den zweistündigen DeepDive zu „Naza“, „The Zone of Interest“, „Shoah“ und „Eye in The Sky“ gibt es mit einem Abo bei Steady, Patreon, Apple oder über eine YouTube-Kanalmitgliedschaft zu hören (es handelt sich um reine Audio-Formate). Mit einem Abo erhält man zugleich Zugang zu allen vergangenen Q&As und DeepDives.
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  • Die Filmanalyse

    Ep. 346: So grauenvoll ist DER PERFEKTE URLAUB – Kritik & Analyse

    25.10.2026 | 17 Min.
    Sieben Jahre zogen ins Land, bis nach dem Erfolgsfilm „Das perfekte Geheimnis“ nun eine Fortsetzung unter dem Titel „Der perfekte Urlaub“ erscheint. Bora Dağtekin hat das debile Drehbuch geschrieben und auf dem Regiestuhl Platz genommen, um erneut Trostlosigkeit als Komödie zu inszenieren. Die Freunde verbringen dieses Mal einen Urlaub auf Mallorca, zunächst in einem Ferienhaus, bald in einem Club-Hotel am Ballermann. Wieder sollen ein paar irrelevante Geheimnisse ans Licht kommen. Und noch immer ist es eine Sensation, über die der Film noch weniger hinwegkommt als seine Figuren, dass die von Florian David Fitz gespielte Figur Pepe sein Coming-Out hatte. Diese Verklemmtheit passt zwar überhaupt nicht zu dem urbanen Milieu der Freunde, aber zu der adressierten Zielgruppe. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!
     
     
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Über Die Filmanalyse
Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse. Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!
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