36 Episoden
- Diese Folge wird episch – dramaturgisch, inhaltlich, personell, denn: Es geht um einen Weisen, einen Lehrer und eine Lehrerin, die auch endlich mal wieder etwas für euch vorbereitet hat. Sophie stellt euch in der aktuellen Folge die „Legende vom Tod das Laotse auf dem Weg in die Emigration“ von Ralf-Günter Krolkiewicz, einem eher unbekannten Lyriker der DDR, vor, der in seinem sehr interessanten und auch humorvollen Werk Brecht-Referenzen und Staatskritik vermengt.
- Beim Fotoepigramm 47 aus Bertolt Brechts „Kriegsfibel“ handelt es sich auf den ersten Blick um vier recht kryptische Verse. Sie sind nur in Zusammenhang mit dem Pressefoto und dessen Untertitel zu verstehen, auf die sie sich beziehen.
Das Bild zeigt einen japanischen Soldaten, der von einem amerikanischen Soldaten im Zuge der Schlacht um Buna erschossen wurde. Was das für eine Schlacht war und was man alles aus vier Versen herausholen kann, erfahrt ihr in der aktuellen Folge. - Luise von Mecklenburg-Strelitz war eine beeindruckende Frau. Sie beriet ihren Mann König Friedrich Wilhelm III, setzte sich für einen Krieg gegen Frankreich ein und verhandelte nach Preußens Niederlage mit Napoleon. Über die überaus beliebte Königin wurden zahlreiche Gedichte geschrieben. Eines von ihnen ist Heinrich von Kleists Sonett „An die Königin Luise von Preußen“, das er ihr 1810 zu ihrem 34. Geburtstag überreichte und das Gegenstand unserer heutigen Folge ist.
- Auch die heutige Folge rückt das Werk eines Laiendichters in den Fokus. In „Einer von vieren“ verarbeitet Kurt Pollak seine Gefangenschaft als politischer Häftling. In den 40er Jahren gehörte Pollak, der einen jüdischen Vater hatte, der „Mischlingsliga Wien“, einer aus dem kommunistischen Umfeld hervorgegangen Widerstands- und Jugendorganisation an.
Danke an Wasbishergeschah.at, dass ihr auf die MLW und Pollak aufmerksam gemacht habt, und herzlichen Dank an die Dokumentation lebensgeschichtlicher Aufzeichnungen der Uni Wien fürs Bereitstellen von Pollaks Lebenserinnerungen. - Unsere heutige Folge widmet sich mal wieder einer Laiendichterin. Die Ostpreußin Anna Buttkus musste nach dem Krieg Zwangsarbeit in einer sowjetischen Kolchose leisten. Ihre Erlebnisse und ihre Sehnsucht nach ihrer Familie in Deutschland verarbeitete sie in ihrem Tagebuch, in dem sie auch das Gedicht niederschrieb, das wir heute besprechen. Vielen Dank an das Dokumentationszentrum @flucht_vertreibung_versoehnung und @reus.sophie, die uns das Tagebuch zur Verfügung gestellt hat.
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Über Gedichte aus der Geschichte
Jeden Monat stellen wir euch ein Gedicht vor, das sich auf ein spezielles historisches Ereignis bezieht oder von besonderer historischer Relevanz ist. Wir, das sind Sophie und Franziska, zwei Deutsch- und Geschichtslehrerinnen.
Unter diesem Link findet ihr Arbeitsblätter zu jeder Folge, falls ihr unseren Podcast im Unterricht einsetzen wollt. https://www.mediafire.com/folder/yf04v123i3x6u/Arbeitsblätter_GedichteAusDerGeschichte
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