
OUT OF/INTO: die jungen Blue Note-Allstars & mehr Musik grenzenlos
08.1.2026 | 55 Min.
Neues von Pianist Gerald Clayton, Altsaxofonist Immanuel Wilkins, Vibraphonist Joel Ross, Schlagzeuger Kendrick Scott und Bassist Matt Brewer! Nach Blue Note-Jubiläumstour und dem Album "motion I" gibt’s Nachschlag mit sechs neuen Tracks von OUT OF/INTO. Zu den Feierlichkeiten zum 85. Geburtstag des Blue Note Labels kamen die Fünf zusammen und spielten ihr ganz eigenes Tribute-Set - live und in Albumform. Das Musikmagazin MOJO schwärmte: "Das vitale Quintett verbindet Gerald Claytons malerisches Klavier mit Immanuel Wilkins‘ kraftvollem Altsaxofon und der berauschenden Melodik des Vibraphonisten Joel Ross, verstärkt durch Kendrick Scotts raffiniertes Schlagzeug und Matt Brewers filigranen Bass. Sie bewegen sich frei umeinander und zeichnen musikalische Bilder voller Weite und Anmut". Das neue Album "motion II" bietet zuvor ungehörte Stücke aus denselben Sessions.

Rose Betts: ein irischer Wildfang in L.A. & mehr Musik grenzenlos
07.1.2026 | 55 Min.
Bei uns ist Rose Betts noch ein Geheimtipp. Die Songwriterin zieht Inspirationen aus ihren irischen Wurzeln, bringt aber auch unbändige Pop-Elemente mit ein. Jetzt gibt es ihr zweites Album "There Is No Ship" auch bei uns. Empfehlung für Indie-Folkfans! 2022 erschien Roses erstes Album "White Orchids", und davon war die alternative Pop- und Songwriterszene schwer begeistert. Der Nachfolger "There Is No Ship" rechtfertigt den Hype, denn das irisch angehauchte, sehr eigene Storytelling von Rose Betts ist ein Hinhörer. Ihr Mix aus Folk, Kammerpop & mehr hat sie gar zu einer kleinen Streaming-Sensation gemacht: 20 Millionen Mal wurde etwa ihr Song "Irish Eyes" gestreamt sowie 50 Millionen Mal auf TikTok gesehen. Außerdem an der grenzenlosen Hörbar: das Ensemble Fisfüz, Kroke, Ulla van Daelen und Neues vom großen Chansonnier Alain Souchon…

Kenny Barrons "Songbook" & mehr Musik grenzenlos
06.1.2026 | 55 Min.
Ein großer "Zusammenbringer" ist auf seinem jüngsten Album der amerikanische Pianist Kenny Barron. Für sein "Songbook" aus eigenen Kompositionen hat er großartige Stimmen wie Cécile McLorin Salvant, Kurt Elling oder Catherine Russell ins Studio geholt. Heute ist Barron 82; früh hat er angefangen: Erste Shows mit 15, mit 18 Jahren war er dann schon mit Dizzy Gillespie auf Tour in Europa. Eine Besonderheit bei ihm ist, dass er sich immer wieder über seine Kompositionen beugt; er hält nichts für abgeschlossen, beleuchtet die Dinge immer wieder neu. So auch die 13 Stücke auf "Songbook", die nun mit Text und Stimmen glänzen. Weitere Highlights an der Hörbar sind der US-Songwriter Ray LaMontagne, der "Americana Noir" von Calexico, den Fulani-Musiker Dabe Baldy aus Senegal und gleich zwei außergewöhnliche musikalische Gipfeltreffen: Schmidbauer-Pollina-Kälberer sowie "JMO" alias Moussa Cissokho, Jan Galega Brönnimann und Omri Hason.

Der Sound wilder Freude & mehr Musik grenzenlos
05.1.2026 | 55 Min.
Júlia Kozáková aus der Slowakei ist ungeheuer produktiv. Sie singt in gleich vier Bands, darunter im World Jazz Ensemble SOLE. Mit dem Ensemble Manuša widmet sie sich komplett der Roma-Musik. Seit kurzem gibt‘s ein neues Manuša-Album - sein Motto: Freude! "Die Musik ist davon durchdrungen", erklärt Júlia. "Einfache, tägliche, stille wie wilde Freude." Vor 3 Jahren erhielt das erste Manuša-Album den Preis des Slowakischen Radios für das beste slowakische Weltmusik-Album, und 2023 sorgte es auf der Weltmusik-Expo "Womex" für Begeisterung. Die Sängerin hat Jazzgesang in London und Brno sowie Flamenco in Sevilla studiert, aktuell arbeitet sie an einem Master-Abschluss am Berklee College. Über ihren Zugang zur Musik von Manuša sagt sie: Ich, eine Person ohne Roma-Wurzeln, bin auf meiner Reise so sehr bereichert worden von traditionellen Roma-Songs. Ich habe diese Songs in mein Leben gelassen, sie sind nun ein Teil von mir.“

Vor, zurück & mehr Musik grenzenlos
03.1.2026 | 56 Min.
Wenn Sie noch nicht ganz in 2026 angekommen sind, trifft sich das gut: Auch an der Hörbar schauen wir nochmal kurz zurück und präsentieren eine kleine Nachlese schöner Veröffentlichungen aus dem letzten Jahr: Bon Iver, Anne Paceo, Songhoy Blues und mehr. 2025 war zum Beispiel ein tolles Jahr für den Blues: mit dem gemeinsamen Album von Taj Mahal und Keb‘ Mo‘. Das in Belgien beheimatete Trio Peixe e Limão brachte paneuropäisch polyglotten Wind in den Global Pop. Songhoy Blues aus Bamako haben auf ihrem jüngsten Album "Héritage" ihr Verständnis von Tradition nochmal überdacht. Das Ergebnis war: weniger Wüstenrock, mehr zarte Akustik. Für die französische Schlagzeugerin Anne Paceo war es indes ein Jahr des Schwebens und Tauchens im Sound, nachzuhören auf ihrem aktuellen Album "Atlantis".



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