Elektronische Tanzmusik - aber eben akustisch, handgemacht, als Jazz. Mal fiebrig nervös, mal gediegen. Das sind Mammal Hands, das junge Jazztrio aus London, in dessen neues, von Improvisation geprägtes Album "Circadia" wir schon mal reinhören können.
Seit ihrem Debüt "Animalia" von 2012 stehen Mammal Hands für einen melodischen, hypnotischen Sound. Ihr Mix aus europäischem Jazz und den Rhythmen von Rock und Electronica ist ideal fürs Kopfkino - und erreicht sein Publikum über alle Genregrenzen hinaus.
Im Zentrum stehen die Brüder Nick Smart am Klavier und Jordan Smart am Saxofon. Neu bei ihnen ist der Schlagzeuger Rob Turner, vormals bei GoGo Penguin, ein Freund seit über einem Jahrzehnt. "Mit ihm konnten wir die Seele unserer Musik neu freilegen und weiterentwickeln", sagt Nick Smart.
Weitere Gäste an der Hörbar sind heute unter anderem Luísa Sobral aus Portugal, Eneida Marta aus Guinea-Bissau, die französische Folkband Les Yeux d’la Tête und der hawaiianische Surfer Jack Johnson.