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- Eine amerikanische Krankenschwester berichtete von wiederkehrenden Asthmaanfällen, die sie immer überkamen, wenn sie auf einer Krankenstation arbeitete. Weitere Kollegen berichteten von einem Engegefühl in der Brust, Keuchen, juckenden Augen und laufenden Nasen.
Die Sache wurde erst ernst genommen, als eine sechsjährige Patientin Fieber und eine Lungenentzündung bekam und starb. Bei der Autopsie kam heraus, dass ihre Lunge von einem Pilz befallen war. Die Luftfilter der Klimaanlage auf der Station waren mit einer Schimmelschicht überzogen. Das Krankenhaus musste die Heizungs- und Klimaanlage komplett austauschen und eine Kernsanierung der gesamten Station vornehmen, um das Problem in den Griff zu bekommen.
Nicht immer sind die Ursachen von Sick-Building-Syndrome (= krankes Gebäude-Syndrom) so leicht identifizierbar und eindeutig. Gefährliche Krankheitserreger kann es selbst dort geben, wo wir sie nicht vermuten. Das gilt ebenso für die »geistliche« Atmosphäre, in der wir leben. Auch in dieser Hinsicht merken wir nicht immer die schädlichen Einflüsse.
Ein sicheres Messinstrument, um schädliche von gesunden geistlichen Einflüssen zu unterscheiden, sind die Gebote Gottes. Das jedenfalls ist die Erfahrung des Psalmdichters. Er will sich nicht dem Rat der Gottlosen und dem Einfluss der Spötter aussetzen. Leider sind viele Massenmedien voll von gottlosem Rat und Spott – sogar über die Gebote Gottes.
Stattdessen hat der Psalmist Gefallen an den Weisungen Gottes und beschäftigt sich intensiv damit. So setzt er seine Gedankenwelt einer saubereren Atmosphäre aus. Sein inneres geistliches Leben wird dadurch gesund. Auch in Zeiten der Dürre und Schwierigkeiten trägt dieser Einfluss und gibt ihm sicheren Halt.
Gerrit Alberts
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Die Grundlage für Wachstum. In der Natur lässt sich Folgendes beobachten: Ein Samenkorn wird in fruchtbaren Boden gelegt und bewässert. Bald sprosst daraus ein Keimling hervor. Das Licht und die Wärme der Sonne sowie der Sauerstoff bewirken, dass die neue Pflanze emporwächst, ausreift, blüht und sogar Früchte und Samen trägt. Dieser Vorgang verläuft je nach Pflanzenart unterschiedlich – zum Beispiel gibt es auch Samen, die auf bestimmte Anreize »warten«, bevor sie zu keimen beginnen.
Mit der Predigt von Jesus, dem Retter, wurde damals ein ganz besonderes Samenkorn in die Herzen der Menschen gelegt. Eines, das, wenn es aufgeht, ewiges Leben hervorbringt. Doch anders als in der Natur bedarf es dazu einer Reaktion dessen, der es empfangen hat: »So tut nun Buße und bekehrt euch, damit eure Sünden ausgetilgt werden!«, forderte der Apostel Petrus seine Zuhörer auf. »Kehrt um, damit ihr in den Genuss der guten Gabe Gottes kommt, die mit dem Glauben an Jesus verbunden ist« (vgl. Verse 19-20).
Die Vergebung der Sünden bei der Umkehr zu Gott ist das eine. Aber es ist nur der Anfang und geht noch viel weiter. Gott gibt solchen, die an Jesus und das, was er für sie getan hat, glauben, seinen Geist. Dieser wirkt wie die Sonne und das Licht in der Natur. Er bringt aus dem Keim des Evangeliums neues Leben hervor und lässt es zu einer nützlichen Pflanze wachsen, die Frucht bringt. Frucht, die Gott gefällt und die auch im Leben anderer wiederum etwas bewirkt. Sie macht Geschmack auf das, was von Gott kommt und zum ewigen Leben wirkt. Kein Hungern, kein Vergehen, sondern Sättigung und Erhalt des Lebens: Das sind Gottes Ziele für uns. Aber sie werden nur erreicht, wenn wir uns auf Jesus einlassen und ihn dankbar und bereitwillig in uns aufnehmen.
Joachim Pletsch
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Die Initiative ergreifen! – Wer soll die Sache in die Hand nehmen? Das ist immer die Frage, wenn es darum geht, etwas in Gang zu setzen, das jeder als notwendig erkannt hat. Man braucht jemanden, der die Initiative ergreift, Maßnahmen einleitet, andere zum Mitmachen motiviert und die Möglichkeiten und Mittel dazu aufzeigt. Wenn sich so jemand nicht findet, verläuft die Sache schon bald wieder im Sand.
Wer hätte das gedacht? Einer, der schon im Abseits zu stehen schien, weil er Jesus, dem er ewige Treue geschworen hatte, zuletzt doch verleugnet hatte (»Ich kenne diesen Menschen nicht«), war zurückgekehrt. Petrus war nun der Sprecher derer geworden, die Jesus weiterhin nachfolgten. Wie war das möglich?
Jesus hatte Petrus wieder zurechtgebracht und seinen Auftrag für ihn erneuert: seine Gemeinde bauen, Menschen zu Jesus führen und sich wie ein Hirte um seine Schafe kümmern. Außerdem hatte er ihm mit der Gabe des Heiligen Geistes an Pfingsten auch den Mut und die Kraft zur Umsetzung gegeben. Was für ein Ereignis war das damals! Die Geburt der christlichen Kirche in Jerusalem durch die Verkündigung dessen, der für uns Menschen gestorben und auferstanden war! Dieser Mann – Jesus Christus – »war von Gott bestätigt worden durch mächtige Taten und Wunder und Zeichen« (V. 22). Und doch war er von den Juden ans Kreuz geschlagen worden. Aber Gott hatte ihn erneut als den Messias, als den Herrn und Retter aller Menschen bestätigt, indem er ihn auferweckte und zu seiner Rechten in den Himmel erhöhte. War deshalb nun alles verloren für sie? Nein, durch Umkehr und Reue über ihr falsches Handeln konnten sie Vergebung bei Gott finden, weil Jesus durch seinen Tod für ihre Schuld bezahlt hatte. Genau das hatte ja Petrus selbst erlebt.
Joachim Pletsch
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Zeugen gesucht! In der Tageszeitung begegnen mir immer häufiger Meldungen, in denen Zeugen aufgerufen werden, sich an die Polizei zu wenden, z. B. bei Vandalismus, Unfallflucht oder nächtlichem Diebstahl. Um den oder die Täter ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen, sind Zeugen sehr wichtig. Leider gibt es oft keine, oder sie wollen nicht an der Klärung einer Straftat bzw. einer Ordnungswidrigkeit mitwirken. Dann entsteht leicht der Eindruck, dass die Schuldigen wieder einmal ungeschoren davonkommen.
Bei seinem letzten Zusammensein mit seinen Jüngern kündigte Jesus ihnen an, dass sie in der ganzen Welt Zeugen sein würden von dem, was geschehen war – im Grunde auch von einem Verbrechen: Er war unschuldig am Kreuz hingerichtet worden, nach drei Tagen jedoch wieder auferstanden und seinen Jüngern erschienen. Er war also nicht gescheitert, sondern hatte durch seinen Tod erstaunlicherweise die Möglichkeit zur Versöhnung mit Gott geschaffen: Weil er stellvertretend für uns am Kreuz starb, um die Strafe für unsere Sünden zu tragen. Damit wurde er zur Schlüsselperson für alle Menschen, sodass nun jeder, der an ihn glaubt, mit Gott versöhnt werden kann. Das soll seither durch seine Nachfolger bezeugt und in der ganzen Welt verkündigt werden.
Zeugen gesucht! Dieser Aufruf gilt bis heute, und erfreulicherweise hat es immer genug Zeugen gegeben, sodass in keiner Generation, Zeit und Region der Erde die gute Botschaft von Jesus und dem, was er für uns getan hat, in Vergessenheit geraten ist. Wer dieser Botschaft Glauben schenkt, sich zu Jesus wendet und seine Vergebung in Anspruch nimmt, wird durch ihn neues Leben und Kraft aus dem Himmel empfangen, um dann ebenso zu bezeugen, dass er durch Jesus von seinen Sünden gerettet wurde.
Joachim Pletsch
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Neulich besuchte ich eine liebe, ältere Dame im Seniorenheim. Während wir durch den Garten spazierten, fiel mein Blick auf ein Gedicht Gerhard Tersteegens, das mitten in einem Blumenbeet auf einem Schild prangte: »Ein Tag, der sagt dem andern, / mein Leben sei ein Wandern / zur großen Ewigkeit. / O Ewigkeit, so schöne, / mein Herz an dich gewöhne, / mein Heim ist nicht von dieser Zeit.«
Für einen ganz kurzen Moment empfand ich es als makaber, dieses Gedicht in einem Seniorenheim zu finden. Als ich mir die Worte jedoch noch einmal durch den Kopf gehen ließ, gefiel mir das Gedicht immer besser, und vor allen Dingen fand ich es sehr weise und treffend. Es ist ein Fakt, dass wir mit jedem erlebten Tag einen Tag näher an unserem Ende sind. Die Deutschen sind Meister im Verdrängen dieser Tatsache, wie es mir manchmal scheint. Und dennoch ist es wahr, dass jedes Leben auf der Erde hier einmal zu Ende geht.
Auch Mose, der obigen Bibelvers schrieb, bittet Gott darum, ihn immer wieder daran zu erinnern, dass wir sterben müssen. Doch warum das? Ist Verdrängen nicht wirklich die bessere Option, um wenigstens ein paar Jahre »Ruhe und Frieden« zu haben? Nein, Mose schreibt das, »auf dass wir klug werden«. Viele Dinge, die einem so groß und wichtig erscheinen, sehen aus der Ewigkeitsperspektive betrachtet relativ klein und unbedeutend aus.
Doch richtig ruhig kann ich über diese Entscheidung erst werden, wenn ich weiß, was danach kommt und wer auf mich wartet. Wie gut, dass Mose ein paar Verse vorher schreibt: »Ehe geboren waren die Berge, und du die Erde und den Erdkreis erschaffen hattest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott« (Psalm 90,2). Gott, der Unveränderliche, möchte auch auf Sie warten, um Sie in der Ewigkeit zu empfangen!
Rebecca Grimm
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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