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Leben ist mehr

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    Elster frisst Spatz

    07.04.2026 | 4 Min.
    Ich betrat den Raum und traf auf eine völlig aufgeregte Physiotherapeutin. Auf meine Frage, was sie so bewegte, zeigte sie auf das Fenster. Da draußen flogen die Federn. Eine Elster hatte sich auf einen Spatz gestürzt. Entweder waren sich die beiden feind, oder die Elster hatte großen Hunger. Offensichtlich verspeisen nicht nur Katzen kleine Spatzen. Nachdem ich auf der Behandlungsliege Platz genommen hatte, entstand ein angeregtes Gespräch mit meiner Therapeutin über die grausame Natur. Das größere oder stärkere Tier bekämpft das schwächere oder kleinere; die Nahrung mancher Tiere besteht aus anderen Tieren, eins frisst das andere. Woher kommt das?
    Mit dieser Frage kamen wir auf uns Menschen zu sprechen. Geht es unter uns nicht viel brutaler und grausamer zu? Warum sind Menschen so böse, gemein, egoistisch, verlogen und grausam zu ihren Mitmenschen und auch zu Tieren? Bemerkenswert ist, dass die Bösen meistens die anderen sind, nur wir selbst nicht: der Nachbar, der seinen Gartenabfall auf der falschen Seite des Zauns loswird; der Autofahrer, der drängelt und die Lichthupe benutzt; Kriegsgegner, die den jeweils anderen als den Bösen und Aggressor anprangern und sich selbst als Opfer darstellen.
    Ein junger Mann kam eines Tages zu Jesus und fragte ihn: »Guter Lehrer, was muss ich tun, um ewiges Leben zu erben?« Jesus antwortete ihm: »Niemand ist gut als nur einer, Gott« (Lukas 18,18-19). An diesem Maßstab müssen wir uns messen! Und da müssen wir eingestehen: Wir genügen diesem Maßstab nicht. In den Augen Gottes haben alle gesündigt und erreichen seine Herrlichkeit nicht (Römer 3,23). Doch die wunderbare Botschaft ist: Gott will uns seine Herrlichkeit und ewiges Leben durch den Glauben an seinen Sohn Jesus schenken.
    Sebastian Weißbacher

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    Hoffnung

    06.04.2026 | 5 Min.
    Heute möchte ich einmal – veranlasst durch eigenes Erleben – für diejenigen schreiben, die um ihre Gesundheit bangen und durch Krankheit und schwierige Behandlung vielleicht schon längere Zeit Schweres erdulden müssen. Von heute auf morgen ändert sich oft alles: Schmerzen, die man so schlimm noch nicht kannte, ein Krankenhausaufenthalt, eine OP, eine manchmal langwierige Nachbehandlung und obendrein die Unsicherheit, was aus alledem noch werden wird. Wer ersehnt dann nicht, dass alles wieder so wird, wie es einmal war?
    Mir hat in dieser Situation der Blick auf Jesus geholfen, der sich aller Menschen und besonders der Notleidenden und Kranken erbarmt. Wie bei einem Arzt kamen bei ihm alle möglichen Kranken in die »Sprechstunde«: ein Gelähmter, den vier Freunde durchs Dach herabließen (Lukas 5,17-26); eine Frau, die bereits zwölf Jahre unter »Blutfluss« litt (Lukas 8,43-48); oder jemand, der schon 38 Jahre krank daniederlag und sich bislang vergeblich Heilung erhofft hatte (Johannes 5). Sie alle heilte Jesus auf wunderbare Weise. Aber es ging ihm um noch mehr, nämlich darum, dass diese Menschen auch an ihrer Seele gesund wurden.
    Was beinhaltet ein »Gesundwerden der Seele«? Die Vergebung der Schuld und das Geschenk des ewigen Lebens durch den persönlichen Glauben an Jesus Christus und seinen Opfertod am Kreuz. So darf man Krankheiten und Nöte auch zum Anlass nehmen, sich von seinen Sünden zum ewigen Leben retten zu lassen. Und wenn keine vollständige körperliche Genesung erfolgt? Dann darf jeder, der an Jesus glaubt, voller Zuversicht das Versprechen der Bibel für sich in Anspruch nehmen, an einer Zukunft teilzuhaben, in der es kein Leid, keinen Schmerz, keinen Tod und keine Tränen mehr geben wird (Offenbarung 21,3-4)!
    Joachim Pletsch

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    Schlange stehen am Sarg

    05.04.2026 | 4 Min.
    Ein paar Tage, bevor ich diesen Beitrag schrieb, fand die Beisetzung von Papst Franziskus statt, der am Ostermontag 2025 im Alter von 88 Jahren verstorben war. Hier in Italien dominierte dieses Thema die aktuellen Nachrichten und Schlagzeilen. Die Trauerfeier und die damit verbundene Ankunft der mehr als 50 Staats- und Regierungschefs sorgte in Rom für einen Ausnahmezustand. Das gesamte Gebiet rund um den Vatikan wurde strengstens bewacht, und es galten die höchsten Sicherheitsvorkehrungen. Scharfschützen, Hundestaffeln, Patrouillen auf dem Fluss Tiber, Polizisten und Soldaten mit Anti-Drohnen-Technologie und andere Spezialeinheiten waren im Einsatz. Auf dem Petersplatz, auf dem Vorplatz und den umliegenden Straßen standen dicht gedrängt 250 000 Besucher aus aller Welt. Bereits gegen 5.30 Uhr morgens waren die ersten Menschen auf den Petersplatz gelassen worden. Schon seit Mittwoch gab es lange Warteschlangen, da viele den Leichnam von Papst Franziskus sehen wollten. Die römischen Behörden gehen von insgesamt 400 000 Menschen aus. In diesen Momenten pilgern unzählige Menschen zum Grab des Papstes, an einem Tag waren es über 20 000.
    Seit etwas mehr als 20 Jahren sind meine Frau und ich Missionare in Italien. Es ist traurig zu sehen, wie sehr Menschen ihre Hoffnung auf Religion oder sterbliche Menschen legen. Einen Tag vor dem Tod des Papstes war der Tag, an dem viele an die Auferstehung von Jesus Christus gedacht hatten. Sein Grab war am dritten Tag leer, und unser Tagesvers sagt, dass er die Verwesung nicht sah. Es ist eine wunderbare Zusage, dass wir durch den Glauben an Jesus Christus auch selbst ewiges Leben haben können und einmal auferstehen werden. Und das ohne Pilgerreisen und ohne Schlange zu stehen!
    Thomas Kröckertskothen

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    Leibhaftig auferstanden!

    04.04.2026 | 5 Min.
    Am Abend hatten sich die Jünger Jesu getroffen, um sich über die Ereignisse des Tages auszutauschen. Aus Sicherheitsgründen waren die Türen verschlossen. Einige Frauen waren schon früh am Morgen zum Grab gegangen, um die Einbalsamierung Jesu zu vollenden, aber sie hatten das Grab leer vorgefunden. Der versiegelte Stein, um den sie sich Sorgen gemacht hatten, war bereits weggewälzt. Petrus und Johannes hatten sich persönlich von den Tatsachen überzeugt. Maria, eine von den Frauen, hatte sogar behauptet, sie habe Jesus lebend gesehen. Noch aufgewühlt von den Ereignissen der letzten Tage, dem Prozess, der Kreuzigung und dem Tod ihres Herrn und Meisters, in dem sie ihre Zukunft gesehen hatten, wirkten die Jünger ziemlich ratlos. Sie hatten sich das alles ganz anders vorgestellt. Petrus war sich wie ein Held vorgekommen, indem er sich als Einziger mit dem Schwert gegen eine Übermacht geworfen und dabei dem Knecht des Hohen Priesters ein Ohr abgeschlagen hatte, aber dann von Jesus nicht wie erwartet gelobt, sondern getadelt worden war. Und dann noch die Verleugnung ...
    Plötzlich stand Jesus im Raum. Die Jünger erschraken sehr und glaubten, sie sähen einen Geist. Aber der Herr sagte zu ihnen: »Friede sei mit euch!«, und er ließ sich betasten und zeigte ihnen die Wunden an Händen und Füßen und in der Seite. Als sie ihn immer noch ungläubig ansahen, aß er vor ihren Augen ein Stück gebratenen Fisch.
    Damit bewies der Herr seinen Jüngern, dass er »leibhaftig« auferstanden war. Er hatte einen Körper, den man anfassen konnte, aber trotzdem war er nicht an Raum und Zeit gebunden, und verschlossene Türen waren für ihn kein Hindernis. Das war keine Auferstehung in den Gedanken der Jünger, wie uns manche weismachen wollen, sondern erlebte Wirklichkeit.
    Günter Seibert

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    Was bedeutet Ostern für Sie?

    03.04.2026 | 4 Min.
    Vier Tage frei! Ostern ist für jeden Arbeitnehmer ein hochwillkommenes verlängertes Wochenende. Für manchen geht es ab in den Süden, der Sonne entgegen. Viele freuen sich schon weit im Voraus auf die Ostertage. Am Osterdienstag aber fängt dann wieder der gewöhnliche Alltag an, und die Freude über die freien Tage ist schnell vorbei.
    Dieses besondere Wochenende hat ursprünglich eine Bedeutung, die weit über einen möglichen Kurzurlaub hinausgeht: Ostern feiert den Sieg von Jesus Christus über den Tod, denn er ist am Ostersonntag auferstanden. Das wird im gesamten Neuen Testament bezeugt. Im Lukasevangelium zum Beispiel wird beschrieben, wie zwei Frauen frühmorgens zur Grabkammer kamen, um den Leichnam Jesu zu salben. Dort angekommen, fanden sie jedoch ein leeres Grab vor und sahen zwei Engel. Diese fragten die beiden Frauen: »Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden« (Lukas 24,5-6). Diese Aussage hat sich in vielen Kirchenliedern niedergeschlagen. Sie ist der zentrale Unterschied zu allen anderen Religionen: Christen glauben an den auferstandenen Jesus Christus, also an einen lebendigen Gott!
    Weil Jesus lebt, können auch wir heute, 2000 Jahre nach dem Auferstehungsereignis, mit ihm eine persönliche Beziehung und Gemeinschaft haben. Ostern ist dann nicht nur an vier freien Tagen im Blick, sondern wird zu einem täglichen Fest. Wer an Jesus glaubt, kann sich jeden Tag über seine Gegenwart und Lebendigkeit freuen, denn Jesus sagt: »Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen, ich komme zu euch« (Johannes 14,18). Dieser Satz hat heute noch Gültigkeit: Wir dürfen unser Leben, unsere Pläne und Ziele nach Jesus ausrichten und ihm anvertrauen. Er will mit und in uns leben.
    Martin Grunder

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Über Leben ist mehr

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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