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- Verkehrsunfall. Der Hergang ist streitig. Jede Partei schildert ihre Sicht. Es treten verschiedene Zeugen auf, die die Position der einen oder der anderen Seite bestätigen. Welche Aussage ist nun glaubhaft? Ein wichtiges Indiz ist: Steht der Zeuge auf der Seite des einen oder des anderen Beteiligten? Verlässlicher sind da schon die neutralen Zeugen, die zufällig vor Ort waren, denn sie haben kein persönliches Interesse am Ausgang des Rechtsstreits. Am verlässlichsten aber dürfte ein Zeuge sein, der ursprünglich aus dem einen Lager stammt, aber nun die Position des anderen Lagers bestätigt. Das hat eine hohe Richtigkeitsgewähr.
Betrachten wir die biblische Person Jakobus, einen Sohn Marias und Josefs, und damit menschlich gesehen ein Bruder Jesu. Gleichwohl beschreibt die Bibel, dass Jakobus, ebenso wie die weiteren Brüder Jesu, nicht an Jesus glaubte. Sie spotten sogar über ihn (Johannes 7,3). An anderer Stelle wird gesagt, sie glaubten, Jesus sei verrückt (»von Sinnen«, Markus 3,21). Jakobus stand also zunächst nicht in Jesu Lager, ganz im Gegenteil.
Doch gerade dieser Jakobus wird nach dem Tod Jesu davon überzeugt sein, dass dieser Jesus tatsächlich Gottes Sohn und auferstanden ist! Jakobus und seine Brüder, einst Spötter und Skeptiker, sitzen schon bald in den Reihen der ersten Gemeinde, die den auferstandenen Christus bezeugt (Apostelgeschichte 1,14). Gerade Jakobus wird eine Säule in der heftig verfolgten Gemeinde in Jerusalem. Außerdem schreibt er einen wichtigen Brief des Neuen Testaments und wird schließlich wegen seines festen Glaubens an den auferstandenen Jesu, den er einst verspottete, gesteinigt werden. Daher ist Jakobus für mich einer der glaubhaftesten Zeugen für die Auferstehung Jesu!
Markus Majonica
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Jedes Jahr im August verwandelt sich der Stadtplatz von Furth i. W. (Bayerischer Wald) in eine große Bühne. Denn dann findet hier der »Drachenstich« statt, das älteste Volksschauspiel in Deutschland. Erstmals wurde es 1590 erwähnt. An der Inszenierung dieser Legende ist der halbe Ort beteiligt. Der Inhalt lässt sich so zusammenfassen: In einer Zeit, die von Not und Elend bestimmt ist, steigt zu allem Überfluss auch noch ein Drache aus den Wäldern empor. Unter einer Bedingung will er die Bürger Furths verschonen: wenn ein sündloser Mensch sich ihm freiwillig opfert. Hierzu ist eine Jungfrau bereit. Doch in letzter Minute tritt der tot geglaubte Ritter Udo unverhofft auf den Plan und tötet den Drachen.
Diese doch recht düstere Legende drückt die Sehnsucht des Menschen nach einem Befreier aus, der das Böse – oder besser: den Bösen – besiegt. In diesem erfundenen Erzählrahmen lassen sich Anklänge an die beste Botschaft der Welt erahnen, doch leider ziemlich verzerrt.
Tatsächlich gibt es einen furchtbaren Drachen, den Teufel. Er ließ sich nur durch einen Helden besiegen: Jesus Christus. Dieser hat sündlos auf dieser Welt gelebt und als ein völlig unschuldiges Opfer am Kreuz sein Blut vergossen. Doch das war keineswegs eine Niederlage! In Wahrheit war genau das der Sieg, der dem Teufel das Genick brach – im Bild der Drachenstich-Legende gesprochen: Jesus vereinte die unschuldige Opferfigur und den tapferen Ritter zugleich in sich. Sein Opfertod war der wahre Triumph, der dem Drachen den Kopf zermalmte. Er bekräftigte Gottes Anspruch auf uns und ermöglichte es uns, im Glauben und Vertrauen zu ihm zu kommen. Die Bibel macht deutlich, dass er alle, die das für sich annehmen, kraft dieser Tat für immer vor Satan gerettet hat.
Martin Reitz
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Auf einmal standen wir vor dem »Tor zur Unterwelt«! Hatten wir bis dahin die sehenswerte Altstadt von Lüneburg besichtigt, brachte uns die Stadtführerin nun zu einer 1898 errichteten Gartenpforte, die zum Sinnbild von gefährlichen Bodenabsenkungen geworden ist. Denn Lüneburg liegt auf einem Salzstock. Auch wenn der Abbau beendet wurde, löst das Grundwasser bis heute Salz und Gips. Es entstehen Hohlräume, sodass Erde nachrutscht und der Boden absinkt. So hat sich das Gartentor bereits um mehr als zwei Meter abgesenkt. Auch viele historische Häuser haben Risse, sind schief oder mussten aufgegeben werden. Noch immer bewegt sich der Boden jedes Jahr um mehrere Zentimeter. Ich frage mich: Welche existenziellen Sorgen müssen damit verbunden sein, wenn das Haus, in dem ich lebe, in die Unterwelt abzusinken droht?
Am Ende der Bergpredigt vergleicht Jesus in einer Beispielgeschichte zwei Bauherren, von denen einer sein Haus auf Sand errichtet. Ein heftiger Regen spült den losen Untergrund fort und das Haus stürzt ein. Dieser Bauherr steht für Menschen, die ihre Lebensentscheidungen treffen, ohne dabei über Gottes Willen nachzudenken. Sie stehen in der Gefahr, am Ende alles zu verlieren. Das Haus des zweiten Bauherrn hält dem Unwetter stand. Denn er baut sein Haus auf ein felsiges Fundament. Er steht für Menschen, die den Worten von Jesus vertrauen. Direkt vor diesem Gleichnis hat Jesus darüber gesprochen, dass nicht jeder in Gottes Reich, in den Himmel, hineinkommt. Wer hier an Gott vorbeilebt, wird auch die Ewigkeit im Abgrund einer ewigen Trennung von ihm verbringen. Doch wer eine Glaubensbeziehung zu Jesus hat, baut sein Leben auf einem stabilen Grund und wird einmal in eine Wohnung im Himmel einziehen.
Andreas Droese
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Das »Broken-Heart-Syndrom« ist nicht so harmlos wie bisher angenommen. Neueste Forschungen zeigen: Es ist beinahe so gefährlich wie ein Herzinfarkt – und es kann jeden treffen. Auch bekannt als »Takotsubo-Syndrom« stellt diese Erkrankung Mediziner noch immer vor ein Rätsel. Sie weist die gleichen Symptome auf wie ein Herzinfarkt – sie hat aber nicht die gleichen Ursachen. Dem Entdecker (einem japanischen Mediziner) fiel auf, dass sich der Herzmuskel seltsam verformt und die Form eines länglichen Tonkruges annimmt. Die Ursachen werden weiter erforscht. Bisher geht man von starken emotionalen Belastungen aus, z. B. nach dem Tod einer eng vertrauten, geliebten Person oder nach der schmerzlichen Trennung in einer Beziehung. Aber auch physische Trigger oder Stress können dazugehören.
Das »Broken-Heart-Syndrom« zeigt, wie sehr extreme seelische Belastung das Herz so sehr schädigen kann, dass sie zum Tod führt. Jesus Christus ging freiwillig durch tiefste seelische und körperliche Leiden – sein Herz zerbrach unter der Last der Sünde der Welt. Doch anders als wir Menschen ist er nicht im Tod geblieben. Durch seine Auferstehung besiegte er das Leid, den Tod und jede Trennung von Gott. Wer an ihn glaubt, empfängt neues Leben: ein Herz, das nicht mehr von Angst und Verzweiflung bestimmt ist, sondern von Hoffnung, Frieden und ewiger Liebe.
Durch Jesus Christus wird das gebrochene Herz geheilt und erneuert. Er spricht: »Ich lebe, und ihr sollt auch leben« (Johannes 14,19). Für den, der das glaubt, bedeutet dies eine echte, unzerstörbare Hoffnung – über den Tod hinaus. Und für alle seelische Belastung hier im Leben bedeutet das: Nahe bei ihm, dem barmherzigen Gott, ist rechtzeitige Hilfe zu finden und starker Trost im Leid.
Tim Petkau
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Dieses Lied, gesungen von Michael Holm (* 29. Juli 1943), war in den 70er-Jahren ein Nummer-1-Hit. Tatsächlich rühren uns wenige Dinge so sehr wie ein weinender Mensch oder ein weinendes Kind. Wer weint, der ist überwältigt von seinen Emotionen. Tränen lügen nicht.
Es gibt vielerlei Arten von Tränen: Freudentränen, Tränen der Trauer, Tränen der Wut, Mitleidstränen, Angsttränen, Tränen wegen körperlicher oder seelischer Schmerzen. Es gibt Tränen der Rührung, Tränen der Bitterkeit, Tränen der Einsamkeit, Tränen des Verlustes, Tränen der Depression – und auch Tränen beim Zwiebelschneiden. Tränen über Tränen! Auch ich habe in meinem Leben schon viele Tränen vergossen. Ich weiß gar nicht, wie viele es insgesamt waren, aber einer hat sie tatsächlich alle gezählt – nämlich Gott. Für ihn ist jede von uns geweinte Träne so kostbar, dass er sie in einem Krug sammelt. Er hat jede Träne in einem Buch dokumentiert (vgl. Psalm 56,9).
Außerdem verspricht Gott denen, die an ihn glauben, dass er eines Tages all ihre Tränen abwischen wird. In der Ewigkeit werden diese Menschen ein neues Leben ohne Leid und Schmerzen führen dürfen, in der direkten Gegenwart Gottes. Um dorthin zu gelangen, gibt es nur einen Weg, denn Jesus sagt: »Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als nur durch mich« (Johannes 14,6).
Mich tröstet es sehr, zu wissen, dass Jesus den Schmerz, den ich hier in meinem Leben fühle, registriert. Wir Menschen sind ihm nicht egal. Tatsächlich hat der Sohn Gottes selbst, als er auf dieser Erde lebte, am Grab eines Freundes geweint (vgl. Johannes 11,35). Er kann also gut verstehen, wie sich das anfühlt. Ich bin sehr froh, so einen wunderbaren Herrn zu haben!
Sabine Stabrey
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Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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