1314 Episoden
- In unserem Leben dreht sich vieles ums »Happy«-Sein: Happy Birthday, Happy Hour, Happy New Year, happy Meal, happy fit usw. Bücher rund ums Glücklichsein sind auf den Bestsellerlisten. Alles und alle sollen glücklich sein. Die Frage bleibt allerdings: Wie fange ich das Glück ein, das so schnell wieder verschwindet? In einem österreichischen Lied heißt es: »s’Glück ist ein Vogerl, gar lieb aber scheu, / unmöglich zu fangen, aber fort gflog’n ist’s glei; / das Herz ist der Käfig, und schaust net dazu, / auf einmal hast du kein Glück, keine Ruh.«
In unserer Welt ist Glück tatsächlich »Glückssache«. Es scheint so, dass wir dazu geboren sind, uns durch den Dschungel des Lebens zu kämpfen – gespickt mit guten Momenten, aber auch mit etlichen Enttäuschungen, Hochs und Tiefs. Anschließend werden wir als Dünger in die Erde verstreut. Der Tod ist der letzte und große Spaßverderber. Der irische Literaturwissenschaftler C. S. Lewis brachte diese Erfahrung und den für ihn daraus folgenden Schluss zum Ausdruck: »Wenn ich eine Sehnsucht in mir finde, die keine Erfahrung in dieser Welt befriedigen kann, ist die wahrscheinlichste Erklärung, dass ich für eine andere Welt gemacht bin.«
In dem letzten Teilsatz liegt wohl der Wegweiser für unsere Suche nach dem ewigen Glück. Unsere Welt ist nicht mehr als der Ort vollkommenen Glücks für all ihre Bewohner zu gestalten. Doch Gott spricht im Tagesvers von einer neuen Welt und einem neuen Himmel, in denen Gerechtigkeit regiert und die er uns im Glauben an ihn schenken will. Deshalb ist Gottes Sohn auf die Welt gekommen. Er hat die Kluft der Sünde zwischen Gott und uns am Kreuz beseitigt. Deshalb ist er tatsächlich in der Lage, uns in diese neue Welt zu bringen, damit wir ein echtes »Happy End« mit und bei Gott erleben.
Sebastian Weißbacher
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Am 5. August 2010 ereignete sich in Chile ein tragisches Unglück, bei dem 33 Bergleute in 700 Metern Tiefe eingeschlossen wurden. In der Hoffnung, Überlebende zu finden, wurden mehrere Rettungsbohrungen angesetzt. Gab es Lebenszeichen aus einem der eingerichteten Schutzräume? Nach fünf Tagen war es so weit: Klopfzeichen auf das Bohrgestänge zeigten an, dass da unten tatsächlich Menschen auf Rettung hofften! Auf einem nach oben befördertem Schriftstück stand: »Uns 33 geht es im Schutzraum gut.« Frisches Wasser und Nahrung wurde daraufhin in den Schutzraum hinabgelassen. Kameradschaftlich schulterten die Verschütteten die täglichen Aufgaben, die der Schichtleiter Luis Urzúa delegierte. Die seelsorgerliche Betreuung leistete der Gruppenälteste Mario Gomez, auch für tägliche Gebete wurde eine Ecke eingerichtet. Die medizinische Versorgung übernahm ein Mann, der durch die Pflege seiner Mutter über entsprechendes Wissen verfügte. Bis zur Befreiung vergingen noch lange 64 Tage.
Stellen wir uns vor, die Verschütteten hätten es sich in ihrem Schutzraum so gemütlich eingerichtet, dass sie gar nicht mehr ans Tageslicht gewollt hätten. Sie hätten sich so sehr an das abgeschiedene Leben und ihre enge Gemeinschaft gewöhnt, dass sie gar nicht mehr gerettet werden wollten. Dieser Gedanke ist natürlich absurd. Natürlich waren die Bergleute überglücklich und dankbar, als sie endlich den Weg ins Freie antreten konnten.
Wir Menschen sind alle in der Sünde gefangen und dem ewigen Tod ausgeliefert. Auch wenn wir es uns in unserer Dunkelheit vielleicht schön eingerichtet haben, ändert das nichts an unserer erbärmlichen Lage. Doch ein Ausweg ist möglich durch den Retter Jesus Christus. Wie absurd wäre es, dieses Rettungsangebot zu ignorieren!
Stefan Taube
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Ein außer Kontrolle geratener Zug rast die Gleise hinunter. Weiter unten arbeiten fünf Gleisarbeiter, die durch den Zug getötet würden, wenn er nicht vorher durch eine Weiche oberhalb der Arbeiter auf ein anderes Gleis umgeleitet wird. Dort befindet sich jedoch ebenfalls ein Arbeiter. Sie selbst stehen bei der Weiche und müssen entscheiden, auf welches Gleis der Zug rollt. Würden Sie die Weiche umstellen? Würden Sie handeln und damit den einen Arbeiter aktiv töten oder nichts tun, den fünf anderen Menschen somit nicht helfen und deren Tod in Kauf nehmen? – So weit das bekannte Gedankenexperiment des »Gleisarbeiterdilemmas« der Philosophin Philippa Foot.
Gott sei Dank ist dieses Gedankenspiel fiktiv. Es zeigt, dass wir in unlösbare moralische Konflikte geraten können. Es berührt aber auch die Frage, welchen Wert wir als Menschen haben. Der Wert eines Menschen ist viel höher als die Materie, aus der er besteht, oder als sein ökonomischer Nutzen. Ist ein Kind mehr wert als ein Greis, oder ein Gesunder mehr als ein Kranker? Sind die fünf Arbeiter mehr wert als der einzelne? Nicht unsere Wertzuweisung entscheidet darüber, wer leben darf oder nicht. Es muss vielmehr alles, was in unserer Macht steht, getan werden, um jeden zu retten.
Nur in Verbindung mit einem persönlichen Gott, der den größten Wert bereithält, können wir begreifen, warum auch wir Menschen unermesslich kostbar sind. Er hat uns in seinem Bild geschaffen und uns die Herrschaft über seine Schöpfung zugewiesen. Das zeigt seine Würdigung und Wertschätzung uns gegenüber. Gott will »Gotteskinder« und nicht »Untertanen«. Dazu hat er uns seinen Sohn gesandt, damit wir mit ihm versöhnt werden und eine lebendige, persönliche Beziehung zu ihm pflegen können.
Daniela Bernhard
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Der Disput über Wissenschaft und Glaube hält schon seit Jahrhunderten an. Immer wieder wird behauptet, dass die Wissenschaft längst gezeigt habe, dass es keinen Gott gibt. Man meint, alles sei natürlich zu erklären. Die Naturwissenschaft kenne die Gesetze und die Zusammenhänge. Die Evolution könne uns erklären, wie das Leben entstanden ist. Wir bräuchten Gott nicht. Vor einigen Jahren gab es zu diesem Thema sogar eine öffentliche Debatte zwischen Richard Dawkins (Autor des Buches Der Gotteswahn) und John Lennox, einem anerkannten Mathematiker und christlichen Apologeten.
Isaac Newton war ein bedeutender Naturwissenschaftler in der zweiten Hälfte des 17. und im beginnenden 18. Jahrhundert. Er hat sich mit der Ausbreitung des Lichts beschäftigt und den Welle-Teilchen-Dualismus erkannt. Auf ihn geht die Erfindung des Spiegelteleskops zurück, mit dem er die Bahnen der Planeten um die Sonne erforschte. Weltweit bekannt ist die Geschichte, der zufolge Newton unter einem Apfelbaum sitzt und ihm ein Apfel auf den Kopf und dann vor ihm zu Boden fällt. Das war der Auslöser für seine Studien zur Gravitation. Er beschrieb als Erster die Phänomene der Anziehung zwischen zwei Massen und war auch in der Lage, diese exakt zu berechnen. In Anerkennung seiner naturwissenschaftlichen Leistungen wurde er Präsident der Royal Society, der wichtigsten wissenschaftlichen Einrichtung Europas damaliger Zeit.
Für Newton war es selbstverständlich, dass er Gottes Schöpfung erforschte. Überall erkannte er die Weisheit Gottes. Besonders in der Gravitation als der entscheidenden Kraft für die Planetenbahnen sah er Gottes Genialität. Folgender Satz zeigt seine tiefe Überzeugung von der Realität Gottes: »Wer oberflächlich Physik treibt, kann an Gott glauben. Wer sie bis zum Ende denkt, der muss an Gott glauben.« Das gilt auch heute.
Bernhard Volkmann
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Verkehrsunfall. Der Hergang ist streitig. Jede Partei schildert ihre Sicht. Es treten verschiedene Zeugen auf, die die Position der einen oder der anderen Seite bestätigen. Welche Aussage ist nun glaubhaft? Ein wichtiges Indiz ist: Steht der Zeuge auf der Seite des einen oder des anderen Beteiligten? Verlässlicher sind da schon die neutralen Zeugen, die zufällig vor Ort waren, denn sie haben kein persönliches Interesse am Ausgang des Rechtsstreits. Am verlässlichsten aber dürfte ein Zeuge sein, der ursprünglich aus dem einen Lager stammt, aber nun die Position des anderen Lagers bestätigt. Das hat eine hohe Richtigkeitsgewähr.
Betrachten wir die biblische Person Jakobus, einen Sohn Marias und Josefs, und damit menschlich gesehen ein Bruder Jesu. Gleichwohl beschreibt die Bibel, dass Jakobus, ebenso wie die weiteren Brüder Jesu, nicht an Jesus glaubte. Sie spotten sogar über ihn (Johannes 7,3). An anderer Stelle wird gesagt, sie glaubten, Jesus sei verrückt (»von Sinnen«, Markus 3,21). Jakobus stand also zunächst nicht in Jesu Lager, ganz im Gegenteil.
Doch gerade dieser Jakobus wird nach dem Tod Jesu davon überzeugt sein, dass dieser Jesus tatsächlich Gottes Sohn und auferstanden ist! Jakobus und seine Brüder, einst Spötter und Skeptiker, sitzen schon bald in den Reihen der ersten Gemeinde, die den auferstandenen Christus bezeugt (Apostelgeschichte 1,14). Gerade Jakobus wird eine Säule in der heftig verfolgten Gemeinde in Jerusalem. Außerdem schreibt er einen wichtigen Brief des Neuen Testaments und wird schließlich wegen seines festen Glaubens an den auferstandenen Jesu, den er einst verspottete, gesteinigt werden. Daher ist Jakobus für mich einer der glaubhaftesten Zeugen für die Auferstehung Jesu!
Markus Majonica
Diese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Weitere Christentum Podcasts
Trending Christentum Podcasts
Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
Podcast-WebsiteHöre Leben ist mehr, Der Geist, der in euch wohnt | Pater Buob und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App

Hol dir die kostenlose radio.at App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen
Hol dir die kostenlose radio.at App
- Sender und Podcasts favorisieren
- Streamen via Wifi oder Bluetooth
- Unterstützt Carplay & Android Auto
- viele weitere App Funktionen


Leben ist mehr
Code scannen,
App laden,
loshören.
App laden,
loshören.












