Leben ist mehr

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  • Leben ist mehr

    Alles auf eine Karte

    26.1.2026 | 4 Min.
    »Aber der ist nicht so! Der ist der Richtige!« So oder so ähnlich klangen die Worte einer Bekannten, als sie meiner Frau und mir am Frühstückstisch von ihrem neuen Freund erzählte. Der Ex hätte so vieles so falsch gemacht. Der Neue sei ganz anders. Ganz gut. Ganz perfekt. – Sie haben das sicherlich auch schon erlebt, bei anderen oder auch bei sich selbst. Die letzte Beziehung ging in die Brüche, und nach einer emotionalen Achterbahnfahrt war plötzlich ER (oder SIE) da – der neue Partner, der das genaue Gegenteil zu den lästigen Fehlern des alten sein soll. Doch wie so oft geht es im nächsten Jahr schon ab zur nächsten Runde auf der Achterbahn der Liebe …
    Die Gruppe Sunrise Avenue singt in ihrem Charts-Hit Heartbreak Century zu Deutsch etwa: »Können Liebespaare überhaupt noch zusammenbleiben in diesem Jahrhundert der zerbrochenen Herzen?« Natürlich gibt es viele Gründe, warum wir in diesem Herzschmerz-Jahrhundert leben. Doch beobachte ich, wie immer und immer wieder der gleiche Fehler begangen wird: alles auf eine Karte zu setzen. Das große Glück, die große Liebe voll und ganz in einem einzigen Menschen zu suchen. Das ist natürlich die Story, die uns in der Literatur und auf der Leinwand seit vielen Jahrzehnten schmackhaft gemacht wird.
    In der Bibel hingegen wird uns eine andere Lovestory erzählt: Es gibt tatsächlich den Einen, auf den wir unser ganzes Glück setzen sollen. Den wir mit ganzem Herzen lieben sollen. Doch dieser Eine ist kein Mensch, sondern unser Schöpfer. Er ist stets treu, beständig und unwandelbar. Er täuscht uns nicht. Wenn wir ihn zuerst lieben, werden sich unsere menschlichen Beziehungen in geordneten Bahnen bewegen, wie Planeten um die Sonne. Gott beendet die Achterbahnfahrt und lenkt unsere Gefühle in geordnete Bahnen. Wir setzen alles auf eine Karte: auf ihn!Jan Klein

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    Nur eine Märchengestalt?

    25.1.2026 | 9 Min.
    Ein König, der ein gigantisches Festmahl gibt. Wein, Musik, Frauen … alles im Überfluss vorhanden. Belsazar fühlt sich sicher, unbesiegbar. Für ihn gelten keine Grenzen, keine Gesetze. Übermütig gibt er den Befehl, die goldenen und silbernen Gefäße herbeizuholen, die sein Großvater aus dem Tempel in Jerusalem geraubt hat. »Jehovah! Dir künd ich auf ewig Hohn – ich bin der König von Babylon!« Diese Worte legt Heinrich Heine dem gottlosen König in den Mund, nachdem er den heiligen Becher mit hastigen Zügen geleert hat. Das Ende der Geschichte ist bekannt: eine Schrift an der Wand, der Tod des Königs in derselben Nacht und der Untergang seines großen Weltreiches.
    Belsazar – das kann ja nur eine Märchenfigur und keine historische Person sein. Eine bildliche Warnung, es nicht zu übertreiben. So dachten viele Bibelkritiker, zumal man wusste, dass der letzte babylonische König Nabonid und eben nicht Belsazar hieß. Doch die Kritiker verstummten, als man 1854 den sogenannten Nabonid-Zylinder fand. Die Inschrift darauf enthält ein Gebet dieses Herrschers, Gott möge seinem Sohn Belsazar ein langes Leben schenken. Weitere Funde zeigten, dass Nabonid seinem Sohn die Regentschaft überlassen hatte, während er sich im heutigen Saudi-Arabien aufhielt. Das erklärt auch, warum Belsazar im biblischen Text demjenigen, der die Schrift an der Wand deuten konnte, die dritte Position in seinem Königreich anbot: Er selbst hatte als Vertreter seines Vaters die zweite inne. Also hat die Bibel doch recht …
    Im British Museum kann der Zylinder bis heute besichtigt werden, und die Trauben von Menschen um diese Vitrine zeigen, wie spannend es ist, mit eigenen Augen zu sehen, dass die Aussagen der Bibel zuverlässig sind.Elisabeth Weise

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    Tageslicht raubt den Zauber

    24.1.2026 | 5 Min.
    »We must not let daylight in upon the magic!«, lautet das Motto der britischen Monarchie gegenüber den Medien. »Wir dürfen den Zauber nicht ans Tageslicht kommen lassen!«
    Warum das englische Königshaus dieser Devise folgt, ist klar: Keinesfalls darf der schöne Schein der Royals angekratzt werden. Der Blick hinter die Kulissen raubt der Krone den Glanz. Zu viel Wirklichkeit nimmt die Wirkung, die Realität raubt den Reiz, Schnüffeln schadet der Ausstrahlung. Daher gilt es, die Fassade zu wahren und nur arrangierte und retuschierte Hochglanzfotos freizugeben.
    Der BBC-Berichterstatter und Naturforscher David Attenborough hat den Effekt noch drastischer ausgedrückt: »Wenn je ein einfaches Stammesmitglied ins Wigwam des Häuptlings hineinsieht, ist das System des Häuptlings zerstört.« Es wird unweigerlich zu Autoritätsverlust führen, wenn der einfache Krieger feststellt, dass selbst der Häuptling nur mit Wasser kocht.
    Ganz anders war es jedoch nach einem Blick in den Alltag von Jesus Christus! Er zeigte ganz bewusst auch seine private Seite – z. B. den einfachen Fischern Andreas und Johannes. Diese forderte er ausdrücklich dazu auf, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen: »›Kommt und seht!‹ Sie kamen nun und sahen, wo er sich aufhielt, und blieben jenen Tag bei ihm. Es war um die zehnte Stunde« (Johannes 1,39).
    Diese Begegnung war so eindrücklich, dass das Leben der beiden Beobachter von da an eine ganz andere Richtung nahm. Auch 60 Jahre später noch, als Johannes sein Evangelium schreibt, kann er sich genau an die Tageszeit erinnern! Er weiß, wovon er redet. Er bleibt überwältigt von dem, den er mit eigenen Augen gesehen und ausgiebig im Alltagsgeschehen kennengelernt hatte (lesen Sie dazu 1. Johannes 1,1).Andreas Fett

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    Der Durchschnittsdeutsche

    23.1.2026 | 5 Min.
    Der Durchschnittsdeutsche heißt Thomas Müller, seine Frau Sabine. Der Wecker klingelt morgens um 6:18 Uhr. Mit ihren ein bis zwei Kindern (exakt: 1,35), Leon und Marie, leben sie auf ca. 90 Quadratmetern Wohnfläche. Das erste Kind bekam Sabine mit 30 Jahren, knapp zwei Jahre später heiratete sie ihren Thomas – die Hochzeit kostete um die 14.000 €.
    Täglich stehen beide vor ihrem Kleiderschrank, und Sabine wählt aus ihren 107 Kleidungsstücken etwas Passendes aus, während Thomas nur aus 68 Teilen wählen kann. Nach der Arbeit – Sabine arbeitet Teilzeit, Thomas Vollzeit – haben sie rund vier Stunden Freizeit, die sie am liebsten bei der Gartenarbeit oder vor dem Fernseher verbringen. Steht der Urlaub an, geht es für elf Tage vorzugsweise zu einem Ziel in Deutschland, wenn Ausland, dann Italien oder Mallorca. Pünktlich um 22.30 Uhr gehen die beiden schlafen. Vermutlich könnte es für Sabine ewig so weitergehen, doch wahrscheinlich wird sie mit 79 Jahren Witwe werden und selbst fünf Jahre später sterben.
    Vermutlich haben Sie sich in dem einen oder anderen Aspekt wiedergefunden, denn die meisten von uns leben nicht sehr viel anders als Thomas und Sabine. Wenn man das Leben von uns Durchschnittsmenschen aus der Vogelperspektive betrachtet, dann erscheint es ziemlich bedeutungslos zu sein. Was für einen Unterschied macht es letztlich, ob wir gelebt haben oder nicht? Und doch sehnen wir uns alle danach, aus der Masse heraus wahrgenommen zu werden und ein sinnvolles und lohnenswertes Leben zu führen. Dies ist letztlich nur in Verbindung zu unserem Schöpfer möglich. Wer Gott sein kleines Leben anvertraut, der weiß sich trotz aller Durchschnittlichkeit geliebt. Und er wird erfahren, dass Gott ihm Aufgaben gibt, deren Bedeutung bis in die Ewigkeit reicht.Rebecca Grimm

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    Alles auf Anfang

    22.1.2026 | 5 Min.
    Die Fremdenlegion – der Ort, an dem sich für viele eine neue Lebensperspektive eröffnet. Sie gehört zu den härtesten Eliteeinheiten der Welt, sowohl in militärischer als auch in psychischer und körperlicher Hinsicht. Das eiserne, mehrwöchige Auswahlverfahren überstehen nur etwa 800 bis 1000 von jährlich rund 15 000 bis 20 000 Bewerbern. In der Fremdenlegion angekommen, lautet die knallharte Devise: »Suffer in silence«, »Leiden ohne Klagen« – eine Haltung, die jeder Legionär verinnerlichen muss, um auch unter extremsten Bedingungen standzuhalten. Bei alledem gilt absolute Gehorsamspflicht – ohne Ausnahme!
    Manche Legionäre suchen nach dem nächsten Kick, dem Abenteuer ihres Lebens. Andere hoffen auf finanzielle Verbesserung. Doch für die meisten geht es um einen kompletten Neustart. Hier fragt niemand nach der Vergangenheit – ob Flüchtling, Verzweifelter oder ehemaliger Schwerverbrecher. Diese Männer aus 140 Ländern eint eine Hoffnung, die größer ist als ihre Vergangenheit: Wer absolute Treue beweist und fünf Jahre lang durchhält, der bekommt die Chance, französischer Staatsbürger zu werden. Für viele ist genau das der Antrieb – der Traum vom zweiten Leben unter neuer Flagge.
    Diese Hintergründe der Fremdenlegion veranschaulichen eine Wahrheit aus der Bibel auf sehr eindrückliche Weise: Wer sich Gott anvertraut und an ihn glaubt, kann seine Vergangenheit ablegen – für immer. Gott schenkt einen echten Neuanfang. Doch bei allen Parallelen zeigt sich auch ein entscheidender Unterschied: Um ein neues Leben mit Gott zu beginnen, muss man keinen harten Dienst leisten, keine Liste von guten Taten vorzeigen oder über Jahre hinweg absolute Treue beweisen. Das Einzige, was Gott erwartet, ist Glaube, der ihm vertraut!Hung Thanh Thai

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Über Leben ist mehr

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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