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Leben ist mehr

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  • Leben ist mehr

    Abschied und Neuanfang

    02.07.2026 | 4 Min.
    Wieder lag ein Schuljahr hinter uns. Für unsere Familie war das diesmal etwas Besonderes: Bei unserer Tochter stand der Abschied von der Grundschule an und für unseren ältesten Sohn das Abitur und der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Die damit verbundene Verabschiedung wurde entsprechend »gefeiert«. Einerseits geschah das froh und erwartungsvoll, etwas erfolgreich abgeschlossen zu haben und nun Neues anzugehen; andererseits war es auch mit Wehmut verbunden, nämlich Menschen aus dem Auge zu verlieren, mit denen man viele gemeinsame Jahre verbracht hatte.
    Alles hat seine Zeit, und alles geht einmal zu Ende. Das gilt für jeden von uns. Kann das Neue, das danach anbricht, das Vorangegangene überbieten? Zumindest hoffen wir das, und oftmals erleben wir das auch. Wenn wir zum Beispiel Erfolg im Beruf haben, eine Familie gründen oder unseren wohlverdienten Ruhestand genießen. Doch was ist, wenn wir am Ende unseres Leben angekommen sind und endgültig der Abschied von allem ansteht? Bricht auch dann noch etwas Neues an?
    Der Bibel zufolge ist das tatsächlich so. Die Ewigkeit kann sogar alles, was wir hier auf der Erde erlebt haben, noch überbieten. Jedoch nur, wenn wir rechtzeitig die Beziehung zu Jesus geknüpft haben, der alle, die an ihn glauben und ihm nachfolgen, niemals loslassen, sondern sie mit ins ewige Leben hinein nehmen wird. Jesus sagt: »Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist« (Johannes 11,25). Die Beziehung zu ihm ist die einzige, die ewig hält. Und sie ist der Schlüssel zu einer herrlichen Zukunft, in der wir uns niemals mehr Sorgen über unsere Zukunft machen müssen. Denn die hat Gott in seiner Hand.
    Joachim Pletsch

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    Blitzeinschlag

    01.07.2026 | 5 Min.
    2. Juli 1505: Dunkle Wolken brauen sich über Stotternheim zusammen. Der Donner grollt. In der sommerlichen Atmosphäre bildet sich rund um Erfurt ein schweres Gewitter. Mittendrin ein junger Mann, gerade 21 Jahre alt. Ein angehender Jurist. Er ist auf dem Rückweg vom Besuch seiner Eltern. Auf freiem Feld sucht er Schutz unter einem Baum. Plötzlich: ein Blitzeinschlag. Der Mann – Martin Luther – ist so voller Angst, dass er auf der Stelle gelobt, Mönch zu werden. Er überlebt und löst sein Versprechen ein. Es ist der Beginn einer völlig neuen Lebensausrichtung auf Gott, die ihn zunächst ins Kloster, dann aus dem Kloster heraus und später an die Spitze der Reformation führen wird. Das Ergebnis: Das Evangelium von Jesus Christus wird Millionen von Menschen gepredigt.
    Was hat das mit mir zu tun? Martin Luther hatte ein moralisches Gedächtnis, und das war nicht vergesslich. Als er Todesangst hatte, ahnte er, dass er in diesem Moment keinen Frieden mit Gott hatte. Als das Gewitter weitergezogen und die Gefahr vorbei war, vergaß er nicht sein Problem und ging auch nicht einfach wieder zum Alltag über. Er begab sich vielmehr auf die Suche nach einem gnädigen Gott und war erst zufrieden, als er im Glauben an den Sohn Gottes, Jesus Christus, wirklich Frieden mit ihm gefunden hatte.
    Was tue ich, wenn ein Schicksalsschlag mich ereilt? Wenn ich mein Leben plötzlich im Licht Gottes sehe und tief in mir ahne, dass ich mit meiner Lebensschuld ein enormes Problem mit Gott habe? Manch einer hat in so einer Situation Gott schon wer weiß was versprochen. Doch was machen wir, wenn die akute Gefahr gebannt scheint? Lassen wir uns wie Martin Luther an das Erlebte erinnern und gehen einen neuen Weg mit Gott? Oder vergessen wir – und machen weiter wie bisher?
    Markus Majonica

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    Kann Glaube Berge versetzen?

    30.06.2026 | 3 Min.
    Vor etwa fünf Jahren planten wir im Sommer ein Pool-Projekt im Garten. An einem Samstag kamen einige Helfer, u. a. mein Schwager mit Baggerführerschein, um das große Loch für den Rundpool fachgerecht ausheben zu können. Er stellte von vornherein klar, dass er am späten Nachmittag die Baustelle verlassen müsste, um rechtzeitig zur Übertragung eines Fußballspiels zu Hause zu sein. Das Loch war zwar bis dahin ausgehoben, doch die Erdmasse, die nun auf dem Rasen daneben lag, musste noch zur vereinbarten Abholstelle vor das Haus transportiert werden. Die Aktion war also vorläufig beendet, die Helfer gingen, und auch mein Mann legte eine Pause ein. Ich jedoch wurde zunehmend nervöser: die Gartenbaufirma wollte den Aushub am Montagmorgen abtransportieren. Wie sollte das noch gelingen, ohne dass wir am Sonntag – für uns ein strikter Ruhetag – arbeiten müssen?
    »Herr, bitte hilf uns, diesen riesigen Berg abzutragen!«, betete ich, griff nach einer Schaufel und begann, eine Schubkarre mit Erde zu füllen. Unser Nachbar sah zu. Wenige Minuten später rückte er mit seiner Familie, seinen Brüdern, Neffen sowie einem Freund an, um zu helfen. Zuvor hatten auch sie Fußball geschaut. Wir besorgten noch weitere Schubkarren, und los gingʼs! Mit vereinten Kräften war die Erde schließlich abtransportiert. Wie gut, wenn Nachbarschaftshilfe noch funktioniert!
    Und doch hat auch Gott uns geholfen. Er stand uns bei und erhörte mein Gebet! Selbst das Fußballspiel konnte das nicht verhindern. Mit Gottes Hilfe konnten wir den großen Berg aus Erde abtransportieren. Voller Ehrfurcht und Dankbarkeit standen wir gegen Mitternacht auf dem leeren Rasen. Durch Gottvertrauen lassen sich auch heute noch Berge versetzen.
    Manuela Basista

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    Ungewöhnliche Bekenntnisse

    29.06.2026 | 4 Min.
    Ein Paar sitzt vor der Kamera. »Manchmal sehe ich andere Männer, die ich attraktiver finde als dich, und wünsche mir dann heimlich, Single zu sein«, sagt sie. Nach einem kurzen Moment der Empörung in seinen Augen wiederholen beide den Satz »We listen and don’t judge« – zu Deutsch: »Wir hören zu und urteilen nicht.« Anschließend ist der Mann an der Reihe und teilt eines seiner Geheimnisse mit der Frau.
    Was im ersten Moment wie eine Situation im Beichtstuhl klingt, ist ein Social-Media-Trend, der Ende 2024 auf den Plattformen TikTok und Instagram herumging. Ein Spiel mit einfachen Regeln: Menschen machen sich vor laufender Kamera überraschende Geständnisse. Wer den anderen dafür verurteilt, verliert. Dabei bekommt man den Eindruck: Je schockierender die Beichte, desto mehr Klicks.
    Als ich einige dieser Videos gesehen habe, habe ich mir die Frage gestellt, wieso es Menschen leichter fällt, ihre schlechten Taten und Eigenschaften mit Millionen von Menschen im Internet zu teilen, als sie Gott zu bekennen. Dabei ist ein Schuldbekenntnis vor Gott so viel wichtiger!
    Bei Gott braucht es keinen Social-Media-Trend, um ihm unser Herz auszuschütten. Er hat immer ein offenes Ohr für uns. Er kann unsere Sünde nicht gutheißen – aber er verurteilt uns nicht, wenn wir sie ihm ehrlich bekennen. Vielmehr möchte Gott uns sehr gern vergeben. Dabei bedeutet seine Vergebung viel mehr als der lapidare Satz »We don’t judge«, auf den – sobald die Kamera ausgeht – möglicherweise ein Streit oder eine Trennung folgt. Gott freut sich tatsächlich über unser Schuldbekenntnis: »So wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der Buße nicht bedürfen« (Lukas 15,7).
    Sina Marie Driesner

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    Einladung

    28.06.2026 | 5 Min.
    Nach dem Le­sen einer Postkar­te, die uns unsere Tochter aus Südafrika zusandte, be­trach­te­te ich das Mo­tiv der Vor­der­sei­te. Ab­ge­bil­det war ein auf­schäu­men­des Meer, schrof­fe Klip­pen, Ne­bel so­wie im Hin­ter­grund der imposante Ta­fel­berg in Kap­stadt. Er hat die Form einer Tafel, die in Nebel gehüllt so aussieht wie eine überdimensionale Tafel mit weißem Tuch. Sie erinnert mich an Gottes königlich gedeckten Tisch, zu dem er jeden Menschen einlädt, der zu ihm umkehrt.
    Im Matthäusevangelium (22,1-14) erzählte Jesus ein Gleichnis, damit seine Jünger sowie alle, die ihm zuhörten, das Evangelium besser verstehen lernten. Man kann sich das Himmelreich am Beispiel eines Königs vorstellen, der ein großes Hochzeitsfest für seinen Sohn vorbereitete. Dazu lud er zahlreiche Gäste ein. Doch keiner kam! Er sandte Diener, um ihnen zu sagen, dass alles in Fülle da war, sogar bestes Fleisch gebraten wurde. Leider beachteten die geladenen Gäste die Diener nicht, sondern gingen weiter ihrer Arbeit oder anderen Beschäftigungen nach. Einige der Boten wurden sogar misshandelt, gar getötet. Am Ende heißt es: »Denn viele sind eingeladen, aber nur wenige sind auserwählt.«
    Was wollte Jesus damit sagen? Nach damaligem Verständnis war es einfach unerhört, die Einladung zu einer Hochzeit gering zu schätzen und nicht anzunehmen. Doch gegenüber Gott, der sogar seinen Sohn sandte, um die Menschen in sein Reich einzuladen, nahmen sich viele diese Unverschämtheit heraus. Ja, sie lehnten ihn sogar ab und töteten ihn. Bis heute gibt es viele Menschen, die das Evangelium hören und es achtlos unbeantwortet lassen. So sind am Ende nur die für Gottes Reich bestimmt, die sein Angebot zu schätzen wissen und es auch annehmen.
    Manuela Basista

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Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Generated: 7/3/2026 - 6:16:24 AM