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- Am 1. Oktober 1926, heute vor 100 Jahren, wurden in Berlin an mehreren Kreuzungen die ersten Verkehrsampeln in Betrieb genommen. Wie beschaulich und übersichtlich muss wohl damals der Straßenverkehr gewesen sein. Heute gibt es in Berlin weit über 8000, deutschlandweit sogar rund 131 000 Ampeln. Vielleicht zeigen solche Zahlen, wie Betriebsamkeit und Unrast im Laufe der Jahre zugenommen haben. Der Mensch kommt nicht mehr zur Ruhe und vielleicht sind wir Deutschen noch umtriebiger als andere Nationen. Ob beim Autofahren oder an der Supermarktkasse, keiner hat mehr Zeit. Diese Unruhe und die immer wiederkehrenden Herausforderungen führen zu körperlichen und seelischen Reaktionen. Es ist schwer für uns Menschen, aus diesem System auszubrechen, obwohl wir es doch so gerne möchten. Haben wir es einmal geschafft, holt uns der hektische Alltag schnell wieder ein. Wir »retten« uns hin zum freien Wochenende oder zum längeren Urlaub. Doch verpufft der Effekt der erholsamen Auszeit danach schnell, wenn wir uns wieder in das Getümmel des Alltages hineinstürzen.
Meine Ehefrau Karin liest jeden Morgen unter anderem eine Andacht aus dem kleinen Büchlein »Zeit mit Gott«, um ihren Tag mit Gedanken über Jesus zu beginnen und Kraft für die bevorstehenden Stunden zu erhalten. Gebet rundet diese »Zeit mit Gott« ab. Auch ich beschäftige mich immer zu Tagesbeginn mit meiner Bibel. Hier finde ich Ruhe, Sicherheit und Kraft für die Aufgaben, die heute vor mir liegen. Hier begegne ich Jesus.
Vor Gott, unserem Schöpfer, zur Ruhe zu kommen, ist eine runde Sache. Er weiß am besten, was gut und richtig für uns ist. Die Bibel – für viele das verstaubte, alte Buch – zur Hand zu nehmen, wird auch Ihnen helfen, Ihr Leben richtig auszurichten!
Axel Schneider
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Im Jahr 2020 passierte in Baden-Württemberg etwas fast Unglaubliches: Ein Lotto-Gewinner ließ die Drei-Jahre-Abholfrist verstreichen und verpasste den Gewinn von exakt 11.300.368 Euro. Seit der Ziehung im April 2017 war er gesucht worden, aber trotz zahlreicher Aufrufe hatte sich niemand gemeldet. Stellen Sie sich nur vor, was man mit so viel Geld alles hätte machen können! Wie bitter muss das sein, wenn man realisiert: Ich hätte es einfach haben können, aber ich habe es verpasst. Es ist zu spät!
Mancher möchte jetzt einwenden: Es geht doch nur um Geld, daran soll man als Christ doch sowieso nicht hängen. Stimmt so weit. Tatsächlich gibt es etwas, das noch viel wertvoller ist als 11,3 Millionen Euro – und das ist unsere unsterbliche Seele! Vor knapp 2000 Jahren schickte Gott seinen geliebten Sohn Jesus Christus, damit dieser als unser Stellvertreter für unsere Schuld am Kreuz bezahlte. Seitdem schenkt Gott jedem Menschen, der darauf vertraut, Vergebung und ewiges Leben. Dieses Geschenk liegt für jeden bereit! Es gibt keine Einschränkung, keine notwendigen Vorleistungen, keinen Haken. Man muss nur einsehen, dass man als Sünder auf Gottes Gnade angewiesen ist, und dann im Gebet zu ihm kommen und seine ausgestreckte Hand ergreifen.
Aber wie tragisch: So viele verpassen dieses unendlich wertvolle Geschenk! Sie kümmern sich nicht um ewige Dinge oder meinen, es mit den eigenen Verdiensten in den Himmel zu schaffen. All jene werden in der Ewigkeit erkennen müssen: Ich hätte es einfach haben können, aber ich habe es verpasst. Es ist zu spät! Ich bin ewig vom Gott der Liebe, Hoffnung und Freude getrennt. Deshalb beschreibt die Bibel diesen Zustand als Ort des Weinens und Zähneknirschens und warnt so eindringlich davor.
Stefan Hasewend
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Im Herbst 2024 war die Dubai-Schokolade in aller Munde. Oder auch nicht. Denn eine Tafel kostete rund 20 Euro. Und kaufen konnte man sie auch nicht so einfach. Ein Edelchocolatier bot sie in wenigen Stores in Deutschland an, und das nur in knapper Anzahl. Wer dort kein Glück hatte, konnte versuchen, im Internet eine Tafel zu erwerben. Doch hier wurden Preise bis zu 2800 Euro aufgerufen, und das für 100 Gramm einer Mischung aus Schokolade, Pistazien und sogenanntem Engelshaar – einem süßen Gebäck aus feinen Teigfäden. Kein Wunder, dass allerlei dubiose Anbieter auf den Markt drängten! Kurz vor Weihnachten 2024 analysierten Behörden aus Baden-Württemberg zahlreiche Produkte, mit erschreckendem Ergebnis: Die scheinbar so edlen Köstlichkeiten enthielten Verunreinigungen, Allergene usw. In fünf von acht Proben sei keine (!) Schokolade enthalten gewesen. Statt der angepriesenen Wunderschokolade also eine herbe Enttäuschung!
Künstliche Marktinszenierung, mediale Überhöhung und schließlich Betrug: All das hat wenig mit Zuverlässigkeit und Wahrhaftigkeit zu tun, nach denen wir uns sehnen. Wenn wir ein Produkt kaufen, wollen wir sicher sein, dass es uns nicht schadet. Wenn wir geschäftliche Beziehungen eingehen, wünschen wir uns Verlässlichkeit. Wenn wir zwischenmenschliche Beziehungen eingehen, wünschen wir uns Treue. Doch leider werden wir immer wieder enttäuscht, weil Menschen ihre Versprechen nicht einhalten.
Doch Gott ist anders: Seine Worte sind gewiss, treu und verlässlich. Hier gibt es keinen künstlichen Hype, keine Halbwahrheiten oder gar Betrug. Hier ist alles wahr, und damit aller Annahme wert. Und schließlich geht es darin nicht um kurzlebige Marktphänomene, sondern um unser ewiges Schicksal.
Markus Majonica
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Vergleicht man den Ausdruck »Gott ist Liebe« aus dem Tagesvers mit der Überschrift dieses Textes, könnte man zu der Ansicht kommen, es handle sich in beiden Fällen um dieselbe Person. Das ist aber bei Weitem nicht so. Während »Gott ist Liebe« eine zentrale und wesentliche Eigenschaft des allmächtigen Gottes beschreibt, stellt »der liebe Gott« eine der Realität nicht entsprechende Verniedlichung dar – etwa in derselben Kategorie wie der Weihnachtsmann, der Osterhase oder das Christkind.
In seiner Verwendung muss »der liebe Gott« häufig als Tröster herhalten, wenn beispielsweise die Mutter ihr kleines Kind ins Bett gebracht hat und schnell wieder zu ihrem Besuch zurückkehren muss. Dann soll er trösten, damit das Kind nicht zu weinen beginnt, wenn Mama das Licht ausknipst. Auch wennʼs donnert und blitzt, tut »der liebe Gott« gute Dienste. Hinterher kann man ihn wieder in das Regal der fiktiven Figuren zurückstellen.
Ganz anders erscheint der Gott, von dem in unserem Tagesvers die Rede ist. Er ist nicht nur lieb – er ist die Liebe in Person! Sein Wesen und Handeln sind durchdrungen von dieser Liebe, und er ist der Geber aller Liebe. Zugleich ist er der allmächtige Gott, und dennoch für jeden persönlich erfahrbar, der sich ihm ganz ausliefert, ihm all sein Versagen bekennt und von da an alle seine Hoffnung nur auf ihn setzt. In der Bibel lesen wir mehrmals die Aufforderung, dass wir diesen Gott, diese personifizierte Liebe, »aus ganzem Herzen und aus ganzem Verständnis und aus ganzer Seele und aus ganzer Kraft« lieben sollen (Markus 12,33). Gott zu lieben, ist die Bedeutung von »wer in der Liebe bleibt«. Und Gott verspricht, in uns zu bleiben: Er will uns in allen Herausforderungen und Freuden des Lebens leiten.
Hermann Grabe
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Während eines Aufenthalts in Prag gelangten wir an eine schmale Gasse in der Nähe der berühmten Karlsbrücke. Sie bildet einen Gang zwischen zwei Häusern aus dem 16. Jahrhundert und misst an ihrer engsten Stelle nur 50 Zentimeter. Damals ließen die Bauherren zwischen allen Häusern eine Lücke frei, damit Feuer nicht direkt von einem Haus auf das andere übergreifen konnte.
Aufgrund der Enge ließ die Stadtverwaltung an beiden Enden eine Ampel anbringen, um den erhöhten Fußgängerverkehr zu regeln. Die berühmte Gasse ist bis heute namenlos und besitzt deshalb auch kein Straßenschild.
Diese schmale Gasse erinnerte mich an den schmalen Weg, der zum Himmel führt. Ein Unterschied ist allerdings, dass die engste Gasse Prags zur Touristen-Attraktion geworden ist, während der schmale Weg zum Himmel nur von wenigen Menschen gefunden wird. Jesus sagt nämlich: »Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal! Deshalb finden ihn nur wenige.«
Menschen besuchen gern außergewöhnliche Plätze und benutzen häufig Reiseführer dazu. Aber nur wenige verwenden den Reiseführer, der den schmalen Weg zum ewigen Leben bei Gott beschreibt. Dieser Reiseführer ist die Bibel. Wenn wir in diesem Buch lesen, lernen wir Gott näher kennen. Wir erfahren, wer er ist, wie er ist und was ihm wichtig ist. Wir lesen auch, dass wir aus unserer eigenen Kraft nicht zu ihm kommen können, sondern seine Vergebung und Gnade brauchen.
Gottes Worte sind lebendig und wirksam und haben die Kraft, uns zu verändern. Petrus, ein Jünger Jesu, hatte den Wunsch, dass wir immer mehr von Gottes Gnade und seinen Frieden in unserem Leben erfahren, indem wir ihn immer besser kennenlernen (2. Petrus 1,2).
Manuela Basista
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»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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