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Leben ist mehr

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  • Leben ist mehr

    Nobelpreis für künstliche Proteine

    07.10.2026 | 4 Min.
    Die britischen Chemiker Dr. Demis Hassabis und Dr. John Jumper, die im Herbst 2024 den Chemie-Nobelpreis erhielten (zusammen mit Prof. David Baker aus den USA), erzielten einen Durchbruch in der Biochemie. Mithilfe von künstlicher Intelligenz schafften es die Forscher, neue Proteine künstlich herzustellen und die komplexen Strukturen und Eigenschaften der Proteine vorherzusagen. Ihr Programm könne bei der Klärung von Antibiotika-Resistenzen oder beim Einsatz von Enzymen zum Abbau von Kunststoffen helfen. Es wäre möglich, Proteine herzustellen, die in Sensoren Gefahrstoffe in der Umwelt erkennen können. Auf der Suche nach Medikamenten und Impfstoffen böten sich so neue Möglichkeiten. Passend geformte Proteine könnten gefährliche Viren blockieren.
    Die Wissenschaft hat schon viel auf dem Gebiet der Medizin und Materialforschung erreicht. Es wurden Ergebnisse erreicht, von denen man jahrzehntelang nicht einmal träumen konnte. Mit KI-gestützten Computerprogrammen kann man vermutlich noch mehr Probleme lösen, die bislang als unlösbar galten. Wird dadurch der Traum von einer schönen neuen Welt endlich Realität? Sind wir sogar dabei, das verlorene Paradies zurückzuerobern?
    Die Bibel kündigt uns etwas anderes an. Im Römerbrief steht, dass die gesamte Schöpfung bis heute unter ihrem Zustand seufzt (Römer 8,22). Petrus sprach in seiner Rede in Jerusalem davon, dass Jesus nach seinem Leiden in den Himmel zurückgekehrt ist, bis »zur Wiederherstellung aller Dinge« (Apostelgeschichte 3,21). Dazu gehört auch die Wiederherstellung der Natur. Und damit Gott für uns Menschen alles wiederherstellen kann, müssen wir umdenken und zu Gott umkehren. Nur er ist in der Lage, das Problem des verlorenen Paradieses wirklich zu lösen.
    Uwe Harald Böhm

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    Die Juden, Majestät!

    06.10.2026 | 5 Min.
    Friedrich der Große fragte einmal seinen Kammerdiener Jean-Baptiste du Boyer: »Können Sie mir einen einzigen unwiderlegten Gottesbeweis nennen?« Dieser antwortete knapp, aber bedeutungsvoll: »Die Juden, Eure Majestät!«
    Die Geschichte und Gegenwart des jüdischen Volkes ist ohne das Wirken Gottes nicht zu erklären. Bereits vor 3600 Jahren wurde den Israeliten angekündigt: »Der HERR wird euch zerstreuen unter die Völker« (5. Mose 4,27). Im Neuen Testament bestätigt Jesus Christus diese Vorhersage: »Sie werden fallen durch die Schärfe des Schwertes und gefangen weggeführt werden unter alle Nationen« (Lukas 21,24). In der Zeit der Zerstreuung blies den Israeliten ein scharfer Wind ins Gesicht. Auch das wurde prophezeit: »Du wirst zum Entsetzen werden, zum Sprichwort und zum Gespött unter allen Völkern, wohin der HERR dich wegtreiben wird« (5. Mose 28,37).
    Doch bekanntlich blieben die Juden nicht über die gesamte Welt verteilt, sondern gründeten im Land ihrer Väter einen neuen Staat. Auch diese Rückkehr wird in der Bibel genau vorausgesagt: »Wenn deine Vertriebenen am Ende des Himmels wären, ... wird der HERR, dein Gott, dich in das Land bringen, das deine Väter besessen haben« (5. Mose 30,4-5). Von der Erfüllung dieses Versprechens sind wir Zeitzeugen. Ministerpräsident David Ben Gurion begann seine Rede zur Staatsgründung Israels 1948 mit folgenden Worten: »2000 Jahre haben wir auf diese Stunde gewartet – und nun ist es geschehen. Wenn die Zeit erfüllt ist, kann Gott nichts widerstehen.«
    Wenn die Rückkehr der Israeliten ein Zeichen Gottes ist, was will Gott uns damit sagen? Wir müssen uns darauf einstellen, dass Gott sein Wort in jeder Hinsicht einhält – nicht nur, wenn es um die Israeliten geht.
    Gerrit Alberts

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    Von innen heraus

    05.10.2026 | 4 Min.
    Mineralölrückstände in Kosmetikprodukten, Kunststoffverbindungen in Babygläschen und PFAS (sogenannte »Ewigkeitschemikalien«) im Leitungswasser: Wenn man die regelmäßigen Nachrichten renommierter Testinstitute verfolgt, bekommt man es schnell mit der Angst zu tun. Immer wieder ergeben Analysen unerwünschte Rückstände in Produkten, die dort eigentlich nichts zu suchen haben. Da drängt sich die Frage auf: Was kann ich überhaupt noch bedenkenlos verzehren? Und wie kann ich verhindern, dass mein Organismus bei der täglichen Nahrungsaufnahme oder Körperpflege vergiftet wird?
    Zweifelsfrei ist es unserer Gesundheit zuträglich, wenn wir versuchen, Schadstoffe jeglicher Art in größerer Menge von unserem Körper fernzuhalten. Jedoch nennt die Bibel noch eine ganz andere Quelle für Verunreinigungen, die unser Leben belasten: böse Gedanken, die in unserem Herzen bereits vorhanden sind und zu Neid, Hochmut, Ehebruch und Mord führen – um nur einige Beispiele aus dem Bibelabschnitt zu nennen, dem der Tagesvers entnommen ist (Markus 7,21-22). Diese Dinge zerstören nicht nur unser Zusammenleben mit anderen Menschen, sondern in erster Linie unsere Beziehung zu Gott, unserem Schöpfer.
    Gegen die Schadstoffe, die sich in unserem Körper ablagern, können wir wenig tun. Gegen die sündigen Gedanken, die unsere Seele vergiften, schon. Das ist möglich, weil Gott uns von unserer Schuld reinwaschen und uns ein völlig erneuertes Herz schenken möchte (Hesekiel 36,25-26). Er tut das durch seinen Sohn Jesus Christus, der die Konsequenzen unserer Bosheit und schlechten Taten selbst am Kreuz für uns getragen hat. Wer das glaubt und annimmt, darf echte Vergebung erfahren. Und er wird lernen, sein Denken immer mehr von Gott verändern zu lassen.
    Judith Pohl

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    Ein wertvoller Schatz

    04.10.2026 | 4 Min.
    Während der Weltwirtschaftskrise in den 1920er-Jahren besaß ein gewisser Mr. Yates Ländereien im Westen von Texas, auf denen er Schafe züchtete. Er lebte in großer Armut und hatte große Mühe, seine Familie zu ernähren. Seine Lage wurde sogar noch schlimmer, sodass er beinahe seinen gesamten Besitz verloren hätte. Nicht einmal die geringen Steuern konnte er zahlen. Kurz vor dem Bankrott trat eine Ölgesellschaft an ihn heran. »Wir glauben, dass es auf Ihrem Land Ölvorkommen gibt«, sagten sie. »Erlauben Sie uns zu bohren?« Da Mr. Yates nur wenig zu verlieren hatte, gab er sein Einverständnis. Die Ölgesellschaft begann zu bohren, und bereits in geringer Tiefe traf sie auf das größte Ölvorkommen, das zu jener Zeit in Nordamerika gefunden wurde – ein Ölfeld, das jeden Tag über 80 000 Barrel Öl produzierte! Über Nacht wurde Mr. Yates zum Milliardär.
    Eine verrückte Geschichte, oder? Der große Schatz war schon immer da gewesen, doch Mr. Yates ahnte nichts davon. Er musste erst auf diesen Schatz hingewiesen werden. Und was für ein Glück, dass er sich auf dieses Angebot einließ!
    Wissen Sie, dass es für uns alle einen großen Schatz gibt, der uns längst zur Verfügung steht? In diesem Kalender wird immer wieder darauf hingewiesen. Zu diesem Schatz hat jeder Zugang, ob übers Handy oder übers Bücherregal. Es ist die Bibel, in der sich der Schöpfer und Erhalter allen Lebens ganz persönlich an uns Menschen richtet. Was möchte er Ihnen sagen? Er möchte Ihnen sagen, wo Frieden und ewiges Leben zu finden sind. Er möchte Ihnen ein Licht sein inmitten dieser dunklen Zeit. Er möchte Ihnen Zugang zu einer Quelle großer Freude und eines erfüllten Lebens verschaffen, die niemals aufhört zu quellen. Wo gibt es sonst so etwas? Verpassen Sie es nicht, dieses Angebot anzunehmen.
    Johannes Unger

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    Alles kommt von ihm

    03.10.2026 | 4 Min.
    Stellen Sie sich vor, Ihr Kind streckt Ihnen sein selbst gemaltes Bild entgegen. Sie betrachten es und können nur mit sehr viel Fantasie erahnen, was hier dargestellt sein könnte. Trotzdem freuen Sie sich darüber! Doch wieso eigentlich? Schließlich haben doch Sie Ihrem Kind das Malen beigebracht, das Papier besorgt und die Stifte gekauft, mit denen dieses Bild gemalt wurde. Vermutlich können auch Sie selbst weitaus besser malen. Trotzdem findet dieses Bild einen Ehrenplatz an Ihrer Küchenwand. Warum? Weil Ihr Kind Ihnen mit diesem Bild eine Freude machen wollte. Niemand hat Ihrem Kind das aufgetragen, sondern es hat selbst den Entschluss dazu gefasst.
    Bei Gott ist das ähnlich: Alles, was wir sind, was wir können und was wir haben, kommt von ihm. Er hat uns geschaffen, er hat uns begabt und er hat uns ausgestattet. Alles haben wir aus seiner Hand empfangen, wie es auch im Tagesvers heißt. Wenn wir Gott unseren Dank bringen, z. B. in Form von Lobliedern, Geschenken und Unterstützung anderer Menschen usw., dann machen wir nichts anderes als das Kind, das seinen Eltern ein selbst gemaltes Bild schenkt.
    Auch Gott könnte alles, was wir ihm bringen können, so unendlich viel besser und schöner machen. Er ist weder auf uns noch auf das von uns Gebrachte angewiesen. Wir können ihm also nur einen kleinen Teil dessen, was er uns gegeben hat, wieder zurückgeben. Und das Geniale ist: Gott freut sich trotzdem darüber! Warum? Weil er uns mit einem freien Willen ausgestattet hat. Entsprechend freut er sich darüber, wenn wir von uns aus zu ihm umkehren, ihm vertrauen und ihm unseren Dank und unser Lob entgegenbringen. Es zeigt, dass wir die wahre Quelle unserer Erzeugnisse und unseres Fortschritts erkannt haben und ihm die alleinige Ehre dafür geben wollen.
    Daniel Beck

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Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Generated: 10/8/2026 - 7:51:16 AM