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- Die Verteidigung des Glaubens. In einem ordentlichen Rechtsstaat wie der Bundesrepublik darf man sich vor Gericht verteidigen. Dazu wird sogar ein Anwalt bereitgestellt oder kann selbst gewählt werden. Dieser sorgt ggf. dafür, dass man zu seinem Recht kommt und nicht zu Unrecht verurteilt wird. In einer Strafsache kann das den Ausschlag geben; aber auch im Rechtsstreit um ein Erbe, um Besitz oder Schadensersatz ist das von Belang.
Der Apostel Paulus wurde mehrfach wegen seines Glaubens angeklagt. Dieser konnte von manchen seiner Gegner offenbar nicht geduldet werden und war ihnen ein großes Ärgernis. Sowohl unter den Juden als auch den Heiden hatte Paulus Jesus Christus als den von Gott gesandten Messias bzw. Retter verkündigt. Das war vor allem den Juden ein Ärgernis, denn sie hatten kaum 20 Jahre zuvor genau diesen Jesus abgelehnt, verurteilt und den Römern zur Kreuzigung überliefert. Der nun sollte ihr Retter und Herr sein? Das war ihnen unerträglich. Deshalb bekämpften sie Paulus bis aufs Äußerste.
Und doch gibt es gute Gründe dafür, dass Jesus für uns alle der Retter ist, wie Paulus das in seinen Reden und Briefen während seines Lebens im Einsatz für das Evangelium ausführlich und nachvollziehbar dargelegt hat. Und vor allem: Er konnte es den Juden aus ihren eigenen heiligen Schriften nachweisen! Und so schätzte er sich tatsächlich glücklich, vor Gericht erscheinen zu müssen, um sich zu verteidigen. Denn das gab ihm die Gelegenheit, erneut von seinem Retter zu zeugen und seinen Zuhörern den Glauben an ihn zu erklären und ans Herz zu legen. So hoffte er, selbst Könige und Herrscher davon überzeugen zu können, dass Jesus Christus lebt und für alle Menschen der Weg zu Gott, zum ewigen Leben ist.
Joachim Pletsch
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Auftrag erfüllt! Während meiner Ausbildung als Lehrer ging es in allen universitären Fachbereichen, mit denen ich zu tun hatte, darum, zu lernen, wie man erworbenes Wissen weitergeben kann. Und nicht nur das. Es ging auch darum, altersbezogen von dem umfangreichen Lernstoff das auszuwählen, was wichtig und unverzichtbar war. Dazu werden Lehrpläne entwickelt, die aber von Zeit zu Zeit aufgrund des gesellschaftlichen Wandels immer wieder einer Überarbeitung und Anpassung bedürfen. Die sogenannten Basics in den meisten Fächern sind aber im Wesentlichen unverändert geblieben.
Das ist auch im Christentum so. Der Glaube hat ein festes unveränderliches Fundament, verbunden mit der einen Person, die für uns alle lebenswichtig ist: Jesus Christus. Und die Apostel haben mit ihrer Verkündigung diese Grundlage gelegt. Daran orientiert sich die Kirche bis heute. Wo das nicht mehr geschieht, erfährt der Glaube eine Reduzierung, steht auf schwachen Füßen oder kommt gar nicht erst zustande. Es wäre vergleichbar damit, von einem Menschen ohne Ausbildung zu erwarten, dass er einen Beruf ausüben könnte.
Welches Fazit können Sie ziehen, wenn Sie auf Ihr Lebenswerk zurückblicken? Haben Sie auch dazu beitragen können, dass andere Menschen von dem erfahren haben, was seit rund 2000 Jahren auf Grundlage der Bibel gelehrt wird? Das kann man nur glaubhaft tun, wenn man selbst auf dieser Grundlage sein Leben gebaut hat. Paulus jedenfalls war davon zutiefst überzeugt und vertraute die Christen »Gott und dem Wort seiner Gnade an, das die Kraft hat, euch im Glauben wachsen zu lassen und euch das Erbe unter allen zu geben, die zu seinem heiligen Volk gehören« (Apostelgeschichte 20,32).
Joachim Pletsch
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - »Gott schütze unsere Demokratie und unser Vaterland!« So beendet Markus Söder seine Rede vor dem deutschen Bundestag am 13. November 2024. Ich freue mich, dass die Existenz Gottes in Erinnerung gebracht wird. Gleichzeitig komme ich ins Nachdenken: Ist unsere Demokratie nicht unangreifbar? Ist das System der unterschiedlichen Gewalten nicht sicher, sogar vor sich selbst? Ist die Demokratie nicht die beste Staatsform, um Polarisierung und Einseitigkeit zu unterbinden? Ist sie nicht ein verlässlicher Apparat, um Fehler der Vergangenheit in der Zukunft zu verhindern? Was denken Sie? Der Applaus nach Söders Rede ist einseitig und verhalten.
Was ist, wenn der Gott der Bibel nur noch ein ungewollter Autoritätsbegriff in der Präambel des Grundgesetzes ist? Wenn dieser Gott im Regierungsalltag schon lange keine »Mehrheit«, keine »Sperrminorität«, ja, noch nicht einmal eine »Stimme« mehr hat? Ja, dann ist unsere sicher gedachte Demokratie tatsächlich in Gefahr.
Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Mir geht es nicht darum, eine Lanze für eine bestimmte Staatsform zu brechen oder für ein politisches Lager Partei zu ergreifen. Mir geht es darum, dass wir sehr wohl Gott brauchen. Unsere Demokratie, unser Vaterland braucht den Gott der Bibel! Die Stärke und Sicherheit unserer Staatsform liegt nicht in sich selbst begründet, sondern in dem ewigen Gott. Wenn das vergessen oder sogar abgelehnt wird, dann »helfe uns Gott«! Ohne Gott geht es in die Dunkelheit eines moralischen Verfalles. Volle Fahrt bergab in die Orientierungslosigkeit und Willkür. Und was im Großen für unsere Regierung gilt, das gilt auch für Sie selbst. Welche Rolle spielt Gott in Ihrem Leben? Regierung, Opposition? Oder schafft Gott es noch nicht einmal über die Fünf-Prozent-Hürde bei Ihnen? Die Sicherheit Ihres Lebens hängt von dieser Frage ab.
David Johannes Grimm
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Am 14. September 2024 feierte ein bekannter Entertainer ein spektakuläres TV-Comeback. Nach stundenlangem Warten erschien der Star am späten Abend unter großem Spektakel auf einer mobilen Treppe, die eigens dafür konstruiert wurde. Unter tosendem Applaus schwebte die Konstruktion zu Boden – begleitet von Feuerwerk, Sound- und Nebeleffekten. Feierlich schritt der Entertainer die Stufen herab. Der Auftritt erinnerte an einen König, der von seinem Thron herabsteigt.
Menschen lieben große Inszenierungen. Doch hinter all dem Glanz steckt oft nur Show. Wie anders wird es sein, wenn Jesus Christus eines Tages wiederkommt – nicht als inszenierte Sensation, sondern als wahrer König und Herrscher über die Welt. Dabei muss er sich keiner technischen Hilfsmittel bedienen. Er wird auf den Wolken wahrhaftig zur Erde zurückkehren, wie es im heutigen Bibelvers steht. Dies können wir uns jetzt nicht vorstellen, es übersteigt allen menschlichen Verstand und bedarf des Glaubens und Vertrauens in Gottes Wort, die Bibel.
Das Comeback eines Entertainers mag für einen Abend begeistern, aber hat es Bedeutung für unser Leben? Wenn Jesus wiederkommt, wird es jedoch eine Entscheidung erfordern: Stehen wir auf seiner Seite? Seine Wiederkunft wird nicht nur ein Spektakel sein – sie wird die Ewigkeit bestimmen. Gott wird dann sein Reich endgültig aufrichten. Sind wir darauf vorbereitet? Wir kennen den Zeitpunkt nicht. Wie können wir uns vorbereiten? Indem wir Jesus im Glauben annehmen, unsere Sünden bereuen; indem wir uns von ihnen abwenden und das Evangelium in unserem Leben integrieren; so können wir uns heute schon auf das Comeback von Jesus freuen.
Manuela Basista
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Am Donnerstagabend des 12. September 2024 wurden zwei Bergsteiger, eine 57-jährige Kanadierin sowie ihr 56-jähriger Lebenspartner, von einem plötzlichen Schneesturm in den Dolomiten in Südtirol überrascht, während sie zu einer Berghütte aufsteigen wollten. Etwa zwei Kilometer von der Hütte entfernt, in der Höhe von etwa 2300 Metern, setzten sie einen Notruf ab, da sie erschöpft und mittlerweile stark unterkühlt waren. Die Rettungsmannschaft machte sich sofort auf den Weg zu den beiden Bergsteigern. Ein Rettungshubschrauber konnte aufgrund der schlechten Witterung nicht landen. Für die Kanadierin kam jede Rettung zu spät, sie starb an Unterkühlung.
Diese Tragödie stimmt nachdenklich, denn sie zeigt, wie schnell das Leben enden kann – manchmal ohne Vorwarnung. Doch in Wahrheit befinden wir uns alle in Lebensgefahr, auch wenn wir es nicht spüren. Die Bibel sagt, dass nicht nur Stürme oder Krankheiten uns bedrohen, sondern vor allem die Sünde, die uns von Gott trennt. Was können wir tun? Wer seinen Notruf an Jesus richtet, wird nicht nur für den Moment, sondern für die Ewigkeit gerettet, wie der heutige Bibelvers deutlich aufzeigt. Wer ihm sein Leben anvertraut, seine Sünden bekennt, kommt nicht ins Gericht, sondern erhält ewiges Leben. Jesus ist nicht nur ein Helfer in schwierigen Zeiten – er ist der einzige Retter, der uns vor dem ewigen Tod bewahren kann. Die größte Gefahr, in der wir stehen, ist nicht die Kälte eines Schneesturms, sondern die Trennung von Gott durch unsere Schuld.
Wir alle brauchen Hilfe – nicht nur in Notlagen, sondern grundsätzlich in allem, was unser Leben betrifft. Jesus streckt seine Hand aus. Die Frage ist: Greifen Sie zu, bevor es zu spät ist? Das wäre eine lebensrettende Entscheidung.
Manuela Basista
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Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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