PodcastsChristentumLeben ist mehr

Leben ist mehr

Leben ist mehr
Leben ist mehr
Neueste Episode

1289 Episoden

  • Leben ist mehr

    Der Sieben-Tage-Rhythmus

    11.07.2026 | 4 Min.
    Die menschliche Biologie ist auf den Sieben-Tage-Rhythmus eingestellt. Das mussten z. B. die Kommunisten im vorigen Jahrhundert schmerzlich erfahren, nachdem sie den Zehn-Tage-Rhythmus eingeführt hatten. Mit dieser Umstellung wollten sie einerseits jedes Andenken an das Christentum auslöschen und andererseits 15 weitere Tage pro Jahr gewinnen, in denen Menschen und Maschinen noch etwas produzieren konnten. Das Experiment musste jedoch sehr bald abgebrochen werden, weil die Arbeiter in großer Zahl erkrankten.
    Dem Volk Israel hatte Gott in 2. Mose 31,17 mitgeteilt, dass der Sabbat als der siebte Tag der Woche, »ein Zeichen zwischen mir und den Kindern Israel auf ewig« sein soll. Und Lukas berichtet in der Apostelgeschichte, dass die ersten Christen wöchentlich am Sonntag die Auferstehung Jesu feierten, obwohl das für sie kein verbindliches Gesetz darstellte. So kamen sie zu den ersten Gottesdiensten der Geschichte zusammen. Der Tag sollte der Gemeinschaftspflege und dem Besuch Kranker und Einsamer gewidmet sein.
    Warum war es den ersten Christen so wichtig, sich mindestens einmal in der Woche zu treffen und Gottesdienst zu feiern? Nun, sie hatten jetzt einen neuen Lebensinhalt: Jesus. Er hatte ihnen gezeigt, dass man auch am Sabbat anderen Gutes tun soll, indem er zum Beispiel Kranke heilte. Und am Abend vor seiner Kreuzigung hat er den Christen aufgetragen, dass sie sich beim Abendmahl an ihn und seinen großartigen Liebesbeweis durch den Tod am Kreuz erinnern sollen. Darum ist es gut, sich einmal in der Woche aus dem Trubel des Alltags herauszunehmen, um Zeit für die Beziehung zu Gott und Menschen zu haben. Da wir die Sonntagsregelung haben und an diesem Tag die meisten nicht arbeiten müssen, kann man das gut nutzen.
    Hermann Grabe

    Diese und viele weitere Andachten online lesen
    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
  • Leben ist mehr

    Volkskrankheit »Einsamkeit«

    10.07.2026 | 4 Min.
    2024 stellte die damalige Familienministerin Lisa Paus das Einsamkeitsbarometer vor. Dieses gehört zur »Einsamkeitsstrategie«, die im Dezember 2023 durch das Kabinett der Bundesregierung beschlossen wurde. Es zeigt die Einsamkeitsentwicklung der vergangenen Jahre in Deutschland auf. Besonders verlassen fühlen sich laut dieser Statistik ältere oder kranke Menschen sowie Personen, welche für andere Menschen Sorge tragen, beispielsweise in der Pflege von Angehörigen. Die Corona-Zeit hat das Gefühl des »Alleinseins« nochmals verstärkt, vor allem auch bei jungen Menschen. Laut Eugen Brysch (Vorstand »Deutsche Stiftung Patientenschutz«) sei Einsamkeit »die vielleicht größte Volkskrankheit in Deutschland«.
    Es scheint so, als sei dieses Thema gesellschaftlich bisher unterschätzt worden. Ich finde es wirklich gut, dass unsere Regierung dieses Thema auf dem Schirm hat und versucht, etwas dagegen zu tun. Interessant ist: Gott nahm diese Verlassenheit ebenfalls wahr, als Adam und Eva im Garten Eden nicht auf ihn gehört hatten. Adam und Eva konnten zuvor tiefe Gemeinschaft mit Gott haben, Einsamkeit gab es nicht, nachdem Gott Eva geschaffen hatte, damit der Mensch nicht mehr allein sei. Diese Harmonie wurde durch die Sünde zerstört. Ohne Gott gibt es in unserem Leben eine tiefe »Leere«, selbst wenn wir Menschen um uns haben. Wir Menschen versuchen diese Lücke mit anderen Dingen aufzufüllen und zu überdecken. Die Strategie Gottes gegen dieses Phänomen ist es, dass er die Wiederaufnahme der Beziehung mit ihm durch Jesus Christus anbietet. Auch Christen können einsam sein, wenn sie keinen Menschen mehr um sich haben, aber die Gewissheit der wundervollen Nähe Gottes und die Möglichkeit der Gemeinschaft mit ihm ist mehr als ein Ersatz dafür.
    Gabriel Herbert

    Diese und viele weitere Andachten online lesen
    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
  • Leben ist mehr

    Auf Schwedens Straßen

    09.07.2026 | 5 Min.
    Im vergangenen Jahr fuhren wir zum Campen nach Schweden. Wir hatten uns eine längere Strecke an der Ostküste nordwärts und im Landesinneren südwärts vorgenommen. Das hieß, dass wir etliche Kilometer über die Straßen Schwedens zurücklegen mussten. Immer wieder begegnete uns dabei ein großes blaues Schild mit einer weißen Kamera am Straßenrand, darunter sogar noch eine Meterangabe. Wir staunten nicht schlecht, dass auf diese fürsorgliche Weise die Blitzer in Schweden ganz genau angekündigt wurden. So waren wir stets darauf vorbereitet. Wie dumm wäre es gewesen, diese Ermahnung zu ignorieren. Auch in Deutschland gibt es solche angekündigten Blitzer – zum Beispiel auf der A2. Doch trotz dieser Warnung fahren viele Autofahrer dort zu schnell, sodass der Blitzer auslöst und dies Folgen hat, die man ohne Weiteres hätte vermeiden können.
    In der Bibel finden wir zwar keine Blitzer, aber doch etliche Warnungen und Mahnungen zu den negativen Folgen eines Lebens ohne Gott. Hinter diesen Warnungen steckt keine Schikane, sondern ein liebevoller Gott, der alle ganz realen Gefahren, die auf uns lauern, genau kennt. Der allwissende Gott überschaut unsere Lebensspanne am allerbesten. Und er will, dass unser Leben gelingt. Doch dies kann nur geschehen, wenn wir ihm unser Leben anvertrauen und auf seine Worte achtgeben. Gott lässt keinen Zweifel daran, dass ein Leben ohne ihn in eine Ewigkeit ohne Gott führt. Er gibt auch an, wann es zu spät für uns ist, die Weichen für ein Leben in der Ewigkeit bei Gott zu stellen: Mit unserem Tod ist uns diese Chance endgültig genommen. Wie gut beraten ist man, auf Gottes fürsorgliche Warnungen zu hören, statt diese zu ignorieren und ungebremst in eine ewige Katastrophe zu rasen.
    Ann-Christin Bernack

    Diese und viele weitere Andachten online lesen
    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
  • Leben ist mehr

    Eine geführte Begegnung

    08.07.2026 | 4 Min.
    Meine Frau Petra und ich waren auf dem Rückweg von einem Urlaub an der Nordsee. Kurz hinter Bremen bogen wir auf einen Rastplatz ab, um Pause zu machen. Als wir zurück am Auto waren, kam ein Pärchen mit Rucksäcken zielstrebig auf uns zu. Sie suchten eine Mitfahrgelegenheit Richtung Süden. Ich hatte eigentlich keine Lust auf Mitfahrer und wollte lieber meinen schönen Urlaubsgedanken noch ein wenig nachhängen. Doch bevor ich »Nein« sagen konnte, lud Petra sie auch schon ein, mit uns bis Koblenz zu fahren, und verstaute ihr Gepäck im Kofferraum.
    Das Pärchen war sehr aufgeschlossen und so entstand schnell ein lebhaftes Gespräch. Sie erzählten, dass sie auf der Suche nach der Wahrheit seien und einen tieferen Sinn in ihrem Leben suchten. Sie hatten im esoterischen Bereich schon einiges ausprobiert, aber waren noch nicht am Ende ihrer Suche angelangt. Meine Frau erzählte den beiden dann, dass sie bei überzeugten Christen im Auto saßen, deren Leben der Glaube an Jesus Christus Sinn und Ziel gegeben hat. Es entspann sich ein angeregtes Gespräch. Unsere Mitfahrer wollten so viel wissen und waren wie zwei trockene Schwämme, die alles, was wir sagten, begierig aufsogen. Als wir nach dreieinhalb Stunden am Ziel waren, staunten wir, wie schnell die Zeit verflogen war. Zum Abschied gaben wir den beiden noch unsere Bibel mit, die wir immer im Auto liegen haben.
    Für mich war diese Begegnung ein Beleg dafür, dass Gott sich auf irgendeine Weise den Menschen, die ihn ehrlich suchen, zeigt. Er hat unendlich viele Möglichkeiten, uns anzusprechen – sei es durch eine Predigt, diesen Kalender, ein Plakat mit einem Bibelvers oder sogar durch eine unerwartete Begegnung an der Autobahn. Die Frage ist nur, wie wir auf Gottes Reden reagieren.
    Bernd Grünewald

    Diese und viele weitere Andachten online lesen
    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
  • Leben ist mehr

    Sehen so Sieger aus?

    07.07.2026 | 4 Min.
    Deutschland – Brasilien 7:1. Im Netz kursiert ein Video mit einem Zusammenschnitt jenes Spiels, das 2014 für Schlagzeilen sorgte. Im eigenen Land verlor der Favorit der Fußball-WM gegen Deutschland. In kurzen Szenen werden die Tore gezeigt – und das ungläubige Staunen der Torschützen und der deutschen Fans. Ein ungeahnter Triumph! Dann findet man natürlich auch Videos vom Finale: Das Siegtor von Mario Götze, der unermüdliche Einsatz von »Schweini« und dann – endlich – der erlösende Abpfiff. Siegestaumel; Spieler, Trainer und Teambegleiter liegen sich in den Armen. Immer wieder braust Jubel auf. So sehen Sieger aus!
    Harter Cut: Ein Mann hängt verlassen am Kreuz. Die Passanten schütteln den Kopf über diesen Jesus. Seine Gegner, von denen es viele gab, spotten und beschimpfen ihn. Nackt hängt der Christus dort, unter unsäglichen Schmerzen, und stirbt den schrecklichsten Tod, den sich das Römische Reich ausgedacht hat. Sieht so ein Sieger aus?
    Am Kreuz rief dieser Jesus aus: »Es ist vollbracht!« Die Bibel sagt klar, dass damit tatsächlich ein unglaublicher Sieg errungen wurde. Im Tagesvers z. B. ist von Jesus bildhaft die Rede. »Überwinden« bedeutet wörtlich »siegen«. Doch was hat der Sohn Gottes, der Mensch geworden ist, denn besiegt? Hölle, Tod und Teufel, Sünde und Schuld! Welch ein Triumph!
    Der Sieg der deutschen Fußballnationalmannschaft 2014 in Brasilien kann uns vielleicht noch ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Doch sonst hat er keine Auswirkungen für unser Leben. Aber den Sieg Jesu am Kreuz können wir für uns noch heute existenziell nutzbar machen: Wer sich diesem Jesus anvertraut, wird Teil des Sieges über Schuld und Tod. Er erhält tiefen Frieden und ewiges Leben.
    Markus Majonica

    Diese und viele weitere Andachten online lesen
    Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Weitere Christentum Podcasts
Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
Podcast-Website

Höre Leben ist mehr, Mere Christianity und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App

Hol dir die kostenlose radio.at App

  • Sender und Podcasts favorisieren
  • Streamen via Wifi oder Bluetooth
  • Unterstützt Carplay & Android Auto
  • viele weitere App Funktionen
Rechtliches
Social
v8.11.2| © 2007-2026 radio.de GmbH
Generated: 7/12/2026 - 9:02:27 AM