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Leben ist mehr

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    Truthahn mit Kamm

    21.05.2026 | 6 Min.
    Pavo cristatus, der zoologische Name des Pfaus, ist vergleichsweise profan, denn man könnte ihn tatsächlich als »Truthahn mit Kamm« übersetzen. Doch der Vogel ist ein wahrer Prachtkerl. Der Schöpfer hat mit diesem Tier eine Schönheit geschaffen, die ihresgleichen sucht. Schlägt der Pfau ein Rad und schwenkt seine schimmernde Federpracht mit den leuchtenden Pfauenaugen hin und her, imponiert er nicht nur den weiblichen Tieren. Ein Pfau versinnbildlicht Stolz und Eitelkeit und war schon in der Antike ein Ziervogel der Luxusklasse. Das Gefieder des Pfaus schillert je nach Lichteinfall und Betrachtungswinkel in allen Regenbogenfarben.
    Warum hat Gott den Pfau so prachtvoll gemacht? Durch die langen Schwanzfedern ist er ein schlechter Flieger. Durch seine leuchtenden Farben ist er für seine Feinde schon von Weitem sichtbar. Gott hätte dieses Tier auch deutlich schlichter machen können.
    Wenn Konstruktionen kunstvoller sind als nötig, um ihre Funktion zu erfüllen, spricht man von »spielerischer Komplexität«. Laut Evolutionstheorie werden Strukturen durch Mutation und Selektion komplexer. Eine neue Änderung innerhalb der Population wird nur dann fixiert, wenn sie gegenüber den anderen Varianten vorteilhaft ist. Alle schlechter angepassten Individuen sterben aus. Bietet die Änderung also keinen Vorteil, wird sie selektiert. Somit dürfte es laut der Evolutionstheorie den schillernden Vogel gar nicht geben, weil seine Schönheit ihm so viele Nachteile bringt.
    Ich glaube, mit dem Pfau hat unser Schöpfer seine Kreativität so richtig ausgelebt und sicher große Freude daran gehabt, ein Wesen mit so viel opulentem Gepränge zu schaffen. Es zeigt uns seinen Ideenreichtum, dessen Abbild er auch in uns Menschen gelegt hat.
    Daniela Bernhard

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    Auflösung des Drama-Dreiecks

    20.05.2026 | 4 Min.
    Warum schafft es mein Mitarbeiter nicht, die vereinbarten Ziele zu erfüllen? Obwohl ich ihm viel Hilfestellung gebe, ändert er seine Arbeitsweise nicht. Als ein Trainer mir das Drama-Dreieck erklärt, verstehe ich das Problem: »Stellen Sie sich ein Dreieck vor. Schreiben Sie an die obere Spitze das Wort ›Retter‹, links unten ›Verfolger‹ und rechts unten ›Opfer‹. Oft treten Führungskräfte als Retter auf, die Mitarbeitern mit gut gemeinten Vorschlägen helfen wollen. Doch wenn Sie von oben Lösungswege vorgeben, nimmt der Mitarbeiter Sie entweder als Verfolger wahr, lehnt die Hinweise ab und sieht sich als Opfer. Oder Sie werden selbst zum Opfer, weil Sie dem Mitarbeiter die Aufgabe abnehmen. Die Auflösung besteht darin, den Mitarbeiter zu motivieren, eigenverantwortlich einen Lösungsweg zu entwickeln, den er selbst umsetzen kann.«
    Während mir das Modell gute Impulse für Führungssituationen gibt, bin ich froh, dass Jesus Christus alle Modelle sprengt: Er ist der echte Retter, der von der höchsten Position heruntergekommen ist, um uns Menschen zu erlösen. Trotzdem ist er nicht »von oben herab« aufgetreten, sondern hat uns Menschen gedient. Er hat uns Gottes Gedanken erklärt, Menschen geheilt und nur Gutes bewirkt. Er kam aus Liebe zu uns, weil wir Menschen – ganz im Gegensatz zum Führungskräftemodell – nicht in der Lage sind, uns selbst zu retten. Wir erreichen die Ziele des gerechten Gottes nicht und können uns die Vergebung für unsere Sünden nicht aus eigener Kraft oder Kreativität erarbeiten. Doch weil Jesus bereit war, sich zu Unrecht verfolgen und als unschuldiges Opfer stellvertretend für unsere Sünde kreuzigen zu lassen, gibt es echte Erlösung im Hier und Jetzt für jeden, der sie annehmen will.
    Andreas Droese

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    Möhre oder Zigarre?

    19.05.2026 | 4 Min.
    Ich benutze seit einigen Jahren eine auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Software zur Erkennung und Organisation meiner zahlreichen Fotos. Die funktioniert in den meisten Fällen ganz gut. Die Software ist eine Arbeitserleichterung und Zeitersparnis.
    Künstliche Intelligenz hat eine lange Entwicklung durchlaufen und ist heute ein wesentlicher Bestandteil unseres Alltags. Dank des technologischen Fortschritts führt sie zu einer deutlichen Zunahme der Automatisierung bestimmter Berufe und Routineaufgaben. KI kann als ein System verstanden werden, das intelligent agiert und entscheidet und menschliche Intelligenz nachahmt. Die Fähigkeiten von KI beschränken sich jedoch auf die verfügbaren Daten, mit denen sie trainiert wird.
    Als ich mich ein bisschen intensiver mit der Thematik auseinandersetzte, fiel mir auf, wie wunderbar wir Menschen doch von unserem Schöpfer gemacht wurden. Wir sind Geschöpfe, die er nach seinem Bild schuf. Nicht nur, dass unser Körper ein komplexes Wunderwerk ist, wir haben außerdem Vorstellungskraft, Emotionen und Einfühlungsvermögen. Wir können urteilen und uns an veränderte Situationen anpassen. Wir haben einen »gesunden Menschenverstand«, weil wir uns dauerhafte gedankliche Bilder von den Dingen unserer Welt machen – wie sie aussehen, wie sie sich verhalten und was sie können und was nicht. Die KI kann das nicht. Z. B. habe ich in meiner Software nach Möhren gesucht, aber Bilder von Zigarren erhalten, weil die Software nicht gelernt hat, dass man Zigarren nicht essen kann.
    Die wichtige Frage ist allerdings, was wir mit diesen Fähigkeiten tun. Nutzen wir sie, um unseren Schöpfer besser kennenzulernen, ihm zu danken und ihn mit unserem Leben zu dienen und zu ehren?
    Thomas Kröckertskothen

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    Straße der Sehnsucht

    18.05.2026 | 6 Min.
    Die Route 66, eröffnet im Jahr 1926, gilt als eine der ikonischsten Straßen der Welt. Sie erstreckt sich über fast 4000 Kilometer von Chicago bis Santa Monica und durchquert dabei acht Bundesstaaten. In der Zeit der Weltwirtschaftskrise wurde sie zur »Straße der Sehnsucht«: Hoffnungsträger für Farmer, die durch Dürre und Armut alles verloren hatten, und Arbeitssuchende, die auf einen Neuanfang hofften. Doch nicht für alle wurde diese Reise zum ersehnten Happy End – für viele blieb die Sehnsucht unerfüllt.
    Ähnlich wie die Route 66 den Osten mit dem Westen verband, verbindet auch die Bibel zwei »Orte« miteinander: Sie schlägt die Brücke zwischen Gott und den Menschen. Doch anders als die Route 66 führt sie uns nicht auf eine Suche mit ungewissem Ausgang, sondern zeigt den Weg, wie unsere tiefste Sehnsucht gestillt werden kann – durch die Beziehung zu Gott.
    Die 66 »Etappen« der Bibel, ihre 66 Bücher, erzählen eine Geschichte von Hoffnung, Erlösung und Verheißung. Das Alte Testament mit seinen 39 Büchern zeigt uns die Dringlichkeit der Erlösung. Es spricht von der Zerbrochenheit der Welt durch die Sünde und verheißt einen Retter. Im Neuen Testament, bestehend aus 27 Büchern, wird offenbart, wer dieser Retter ist: Jesus Christus. Es beschreibt sein Leben, Sterben und Auferstehen – die Grundlage für unsere Versöhnung mit Gott.
    Während die Route 66 Menschen in der Hoffnung auf ein besseres irdisches Leben vereinte, schenkt uns die Bibel eine Hoffnung auf etwas weit darüber hinaus. Denn wer an Jesus Christus glaubt, hat ewiges Leben – denn Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. So wird unsere tiefste Sehnsucht gestillt, nicht durch eine Straße, sondern durch den Glauben an den, der den Weg zum Vater geebnet hat.
    Silas Zach

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    Mehr Schein als Sein

    17.05.2026 | 4 Min.
    Mein erstes Auto war ein hellblauer Ford Fiesta, den ich mir nach meinem Auszug aus dem Elternhaus angeschafft hatte. Eines Tages war ich unterwegs und hatte einen wichtigen Termin. Ich stand als Erste an einer roten Ampel. Auf einmal hörte ich das Geräusch von Metall auf Metall und merkte, wie mein Auto ein wenig nach vorne geschoben wurde. Ich stieg aus, der Mann aus dem anderen Auto ebenfalls. Sofort entschuldigte er sich, dass er auf mein Auto »draufgerollt« sei. Gemeinsam untersuchten wir meinen Wagen nach Schäden, fanden aber nichts. Also fuhr ich – jung und naiv, wie ich war – weiter, ohne seine Kontaktdaten aufzunehmen.
    Am nächsten Tag traf ich meinen Vater, der Sachverständiger einer Versicherung ist, und erzählte ihm davon. Sogleich wollte er sich mein Auto ansehen. Sobald er den Kofferraum aufmachte, sah er mich ungläubig an und meinte: »Das Auto ist ja komplett kaputt und verzogen!« Was mir bei der schnellen Prüfung am Unfallort völlig durchgegangen war, fiel dem Profi sofort auf. Nach außen hin sah alles super aus. Doch bei näherer Betrachtung erwies sich der Schaden als immens.
    Ist das bei uns persönlich nicht oft ähnlich? Nach außen hin ist alles super, das Leben läuft, in den sozialen Medien geben wir ein gutes Bild ab. Aber innen drin, in unserem Herzen, ist oft vieles kaputt: zerrüttete Beziehungen, Einsamkeit, Schuld. Doch wo Menschen nur bis vor die Stirn sehen können, sieht Gott tiefer. Er kennt Sie und mich und weiß, wie es um unser Herz steht.
    Wie ging die Unfallgeschichte aus? Tatsächlich hatte ich mir das Kennzeichen des anderen Autos gemerkt, es kam zur Gegenüberstellung der Wagen, und schließlich bekam ich das Geld von der Versicherung. Mein erstes kleines Auto war nämlich ein wirtschaftlicher Totalschaden.
    Rebecca Grimm

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Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Generated: 5/22/2026 - 1:52:07 PM