
Zeit
08.1.2026 | 5 Min.
Wieder einmal stehen wir am Anfang eines neuen Jahres – und doch ist es für viele Menschen der letzte Tag in ihrem Leben. So ereignete sich am Abend des 8. Januar 2025 auf der B 401 ein folgenschwerer Unfall mit fünf Toten. Nur ein Beispiel von vielen, die uns die Plötzlichkeit und Unvorhersehbarkeit des Todes vor Augen stellen. Eine Statistik von 2023 zeigt darüber hinaus, dass pro Tag etwa 2800 Menschen in Deutschland und etwa 160 000 Menschen weltweit sterben. Doch diese Menschen sind nicht einfach weg, nein, sie wachen in einer anderen Dimension auf. Man könnte auch sagen: in einer anderen Welt.Es gab einmal eine Zeit, da gab es weder mich noch Sie. Doch diese Zeit ist vergangen, sie ist unwiederholbar. In der Gegenwart können wir nur die Zukunft beeinflussen. Unsere wichtigste Entscheidung dabei ist die, wo wir die Zeit nach unserem Tod verbringen werden.Die Bibel berichtet von zwei Orten, die zur Auswahl stehen. Der eine Ort wird »Hölle«, »Ort der Qual« oder auch »Feuersee« genannt. Schon an diesen Bezeichnungen können wir sehr gut erkennen, dass dieser Ort nicht erstrebenswert ist. Denn dort »wird das Weinen und Zähneknirschen sein« (Matthäus 13,50). Doch es gibt noch einen anderen Ort. Er wird »Himmel«, »die neue Erde« oder auch »Paradies« genannt. Das weckt ganz andere Emotionen! Dort gibt es keine Krankheit, kein Leid, keine Trauer und keine Tränen mehr.Es steht nun allein bei Ihnen, wo Sie die Zeit nach Ihrem Tod verbringen möchten. Heute haben Sie noch die Möglichkeit, die richtige Entscheidung zu treffen. Vielleicht sollten Sie sich gerade jetzt einmal die Zeit nehmen, darüber nachzudenken. Jesus Christus fordert auch Sie auf, den schmalen Weg in Richtung Himmel zu wählen.Robert RusitschkaDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

Frohbotschaft oder Drohbotschaft?
07.1.2026 | 4 Min.
»Wo ist da die Frohbotschaft?«, wetterte mein Bekannter. »Das ist doch eine Drohbotschaft!« Ich hatte ihm erzählt, dass Jesus alle Menschen einlädt, an sein Evangelium zu glauben. Er will, dass alle Menschen gerettet werden und nicht nach dem Tod ins ewige Verderben gehen. Dabei stellt er klar, dass alle Menschen Sünder sind und die Herrlichkeit Gottes nicht erreichen können. Darum lädt er alle Menschen zu sich ein und warnt sie gleichzeitig vor den Folgen, wenn sie dieser Einladung nicht folgen.»Du weißt doch, dass ich bei der Lawinenwarnkommission arbeite«, ging ich auf die Reaktion meines Bekannten ein. »Was denkst du: Warnen wir vor Lawinen, oder drohen wir mit ihnen?« – »Ist doch klar«, antwortete er, »niemand kann mit Lawinen drohen.« – »Genau, darum analysieren wir regelmäßig die Lawinensituation, schätzen das Risiko ein und sperren bei Bedarf die Piste, damit alle Skifahrer wieder heil nach Hause kommen. Trotzdem lassen sich einige nicht warnen, klettern über die Absperrung und fahren über die gesperrte Piste ins Tal. Auf diese Weise verunglücken im Alpenraum fast jedes Jahr ein paar Menschen. Tragisch, oder?« Mein Bekannter nickte.Ganz ähnlich ist es mit dem Evangelium von Jesus Christus: Er will, dass die Menschen nach dem Tod bei ihm ankommen. Doch er weiß auch um die »Lawine« – unsere Schuld, aufgrund derer wir in der Hölle ewig sterben müssen. Davor will Jesus uns retten und uns stattdessen ewiges Leben schenken. Damit das möglich ist, war er aus Liebe bereit, am Kreuz für die Sünden aller Menschen zu sterben. Wer sich als Sünder erkennt und Jesus von ganzem Herzen vertraut, für den wird die frohe Botschaft des Evangeliums wirksam. Wer sich aber nicht warnen lässt, über den ist das Urteil Gottes schon gesprochen.Hias SchrederDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

Brandmauer
06.1.2026 | 3 Min.
Zu Beginn des vergangenen Jahres kam es im Zuge des bundesweiten Wahlkampfes zu heftiger Auseinandersetzung, bei der das Schlagwort »Brandmauer« in den Mittelpunkt rückte. Damit wurde die von vielen als notwendig erachtete Abgrenzung innerhalb der Parteienlandschaft insbesondere zur Rechten hin auf den Punkt gebracht. Diese »Brandmauer« – ein Begriff aus dem Bereich der Brandschutzsicherung – sollte unbedingt bestehen bleiben und verhindern, dass Gedankengut, welches der Demokratie – also der Grundlage der Bundesrepublik Deutschland – empfindlichen Schaden zufügt, in den Bereich der Regierungsverantwortung übergreift.Auch in der Bibel finden wir ein sehr starkes Bewusstsein dafür, dass bestimmte Denkweisen und Handlungen dem Menschen empfindlich schaden, ja, ihn letztendlich zerstören. Indirekt sind dafür die Gebote Gottes ein starkes Indiz. Sie verbieten und gebieten – zu dem Zweck, dass das Böse nicht ausufert und überall um sich greift: »Du sollst nicht töten!« – »Du sollst nicht ehebrechen!« – »Du sollst nicht als Lügenzeuge aussagen!« usw. (siehe 2. Mose 20). Wenn man die »Brandmauer« der Gebote Gottes aufgibt oder gar niederreißt, fügt man sich selbst und anderen großen Schaden zu. Das hat sich im Laufe der Geschichte und jedes einzelnen Menschenlebens immer wieder – und oft auf ganz schlimme und nachhaltige Weise – erwiesen.Doch wie kommt es trotzdem so häufig dazu? Der Grund liegt in der Abwendung von Gott und der Hinwendung zu falschen Göttern – letztlich zu uns selbst. Wir selbst treten an die Stelle Gottes und handeln in der Folge auch nach unserem Gutdünken – mit allen Folgen. Die Lösung: Umkehr und Neuausrichtung auf Gott, der uns vergeben und helfen will, wieder nach seinen guten Maßstäben zu leben.Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

Der Tag der Entscheidung
05.1.2026 | 4 Min.
Seit vielen Jahren gehe ich regelmäßig in ein Fitnessstudio, in dem auch Rehabilitationsmaßnahmen angeboten werden. Es ist keine typische »Muckibude«, das Publikum ist schon etwas älter und oft wegen zunehmender körperlicher Beschwerden dort. Meinem Rücken tut der Sport gut, und meine Osteoporose wird wirksam bekämpft. Jedes Jahr ist hier im Januar und Februar besonders viel los. Warum? Viele Menschen kommen mit guten Neujahrsvorsätzen, mit dem festen Willen, etwas für ihren Körper und vielleicht auch für ihre Seele zu tun. Allerdings bleiben viele der Neuankömmlinge nicht lange, schon nach wenigen Wochen sind die meisten von ihnen nicht mehr zu sehen. Das Ganze war ihnen einfach zu anstrengend, und so haben sie ihre Entscheidung, regelmäßig Sport zu treiben, wieder rückgängig gemacht.Klare Entscheidungen zu treffen, fällt manchmal schwer, nicht nur am Jahresanfang. Als ich mich dazu entschieden habe, Christus nachzufolgen, war das für mich kein leichter Schritt. Ich musste einsehen, dass ich mir nicht selbst durch meine guten Taten den Himmel verdienen konnte, sondern dass ich völlig auf Gottes Gnade angewiesen war. Dennoch habe ich meine Entscheidung von damals nie bereut, weil mein Leben dadurch reich gesegnet wurde.Ich bin davon überzeugt, dass eine Entscheidung für Jesus der wichtigste Schritt ist, den ein Mensch tun kann. Denn es geht dabei um so viel mehr als nur um bessere Gesundheit oder größere Fitness. Es geht um Versöhnung mit Gott und darum, wo man nach dem Tod sein wird. Wägen Sie ab, entscheiden Sie! Was haben Sie zu verlieren, wenn Sie Jesus ablehnen? Alles! Was haben Sie zu gewinnen, wenn Sie ihn annehmen? Auch alles! Die Bibel ermutigt uns, uns heute für Jesus zu entscheiden, wenn wir seinen Ruf hören.Axel SchneiderDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle

Eine Tür zu Gott?
04.1.2026 | 8 Min.
2025 war ein besonderes Jahr: Im Petersdom in Rom wurde dazu am 24. Dezember 2024 von Papst Franziskus die Heilige Pforte des Petersdoms feierlich geöffnet. Dieses Ereignis findet nur alle 25 Jahre statt und markiert den Beginn eines Heiligen Jahres. Tausende Gläubige aus aller Welt strömten nach Rom, um durch dieses Tor zu schreiten. Sie hoffen, dass ihnen dadurch ihre Sünden erlassen werden oder zumindest die Dauer der Läuterung im sogenannten Fegefeuer gekürzt wird, sodass sie schneller bei Gott im Himmel sind.Doch führt dieser Pilgerweg wirklich zu Gott? Die Bibel zeigt folgenden Weg auf: In Johannes 10,9 sagt Jesus: »Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden und wird ein- und ausgehen und Weide finden.« Jesus lässt keinen Raum für Zweifel: »Ich bin die Tür.« Nicht Rituale, nicht heilige Tore oder besondere Orte führen zu Gott, sondern allein der Glaube an Jesus Christus. Wer zu ihm kommt, ihm vertraut und sein Leben in seine Hände legt, wird gerettet – für alle Ewigkeit. Kein Mensch kann durch eigene Leistungen oder Anstrengungen Gottes Gnade verdienen. Ein paar Verse weiter erklärt Jesus, wie dieser Zugang möglich wurde: »Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.«Jesus starb am Kreuz – für meine und Ihre Schuld. Sein Opfer schafft vollständige Vergebung und öffnet uns den direkten Zugang zu Gott. Kein steinernes Tor, keine Pilgerreise, sondern allein Christus ist die Tür zum ewigen Leben, und das auch nicht nur alle 25 Jahre, sondern ununterbrochen. Und das Beste ist: Diese Rettung ist keine vage Hoffnung, sondern eine feste Zusage Gottes. Wer an Jesus glaubt, hat eine göttliche Garantie auf Rettung, Frieden und Gemeinschaft mit Gott – für immer.Daniel ZachDiese und viele weitere Andachten online lesenWeitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.deAudioaufnahmen: Radio Segenswelle



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