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- Ein Mäusefamilie lebt seit Generationen in einem Flügel. Seit jeher hören sie immer wieder Musik, und es gibt eine alte Überlieferung, dass es Menschen seien, die die Musik machen. Bisher hat jedoch noch nie eine Maus einen Menschen gesehen – sie glauben einfach, dass es sie gibt. Eines Tages gehen zwei Mäuseforscher aus dem Flügel einen Raum weiter und kommen ganz ernüchtert mit neuen Erkenntnissen zurück: Das sind gar keine Menschen. Das sind in Wirklichkeit nur kleine Hämmerchen, die auf Stahlsaiten schlagen – das ist die Musik. Und seitdem wissen sie es alle: Es gibt gar keine Menschen. Es ist nur eine schöne Geschichte, die man gern geglaubt hat. Einmal im Jahr – zu Weihnachten – erzählen die großen Mäuse den kleinen Mäusen noch das Märchen von den Menschen, und die glauben es dann eine Zeit lang.
Was ist schief gelaufen bei den Mäusen? Ihre Erkenntnis war richtig: Es sind tatsächlich kleine Hämmerchen, die auf Stahlsaiten schlagen. Aber sie haben alle dahinterliegenden Wirklichkeitsebenen ausgeblendet. Sie haben überhaupt nicht damit gerechnet, dass es vielleicht jemanden gibt, der die Hämmerchen bewegt; vielleicht sogar jemanden, der den Flügel konstruiert oder die Musik komponiert hat. Die Mäuse haben uns Menschen »abgeschafft«, doch – es ist kaum zu glauben – wir sind trotzdem da!
Haben wir in Bezug auf Gott vielleicht eine ähnlich begrenzte Sichtweise? Muss es hinter den Naturgesetzen nicht jemanden geben, der sie eingesetzt hat? Max Planck, der Nobelpreisträger und Begründer der Quantenphysik, sagte treffend: »Religion und Naturwissenschaft – sie schließen sich nicht aus, wie manche heutzutage glauben oder fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander« (siehe https://www.weloennig.de/MaxPlanck.html).
Stefan Hasewend
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Bei einer Online-Umfrage der EU-Kommission 2018 sprachen sich 84 Prozent für eine dauerhafte Sommerzeit aus. Als Gründe wurden gesundheitliche Beeinträchtigungen, mehr Unfälle im Straßenverkehr und nur geringe Energieeinsparungen angeführt. Bei all den Diskussionen um die Abschaffung wurden aber auch positive Effekte der Zeitumstellung entdeckt, die bisher noch nicht aufgefallen waren:
Wenn die Sonne genau im Süden steht, ist Mittag. Weil sich die Erde aber immer weiter dreht, verschiebt sich dieser Zeitpunkt in ca. acht Minuten um einen Längengrad nach Westen. Um aber einen möglichst großen Bereich mit einheitlicher Uhrzeit zu erhalten, schuf man die Mitteleuropäische Zeitzone (MEZ). Diese orientiert sich an der Sonnenzeit bei 15° östlicher Länge. Das ergibt aber eine Zeitspanne zwischen Warschau und Madrid um 1 Stunde und 40 Minuten mit der gleichen Uhrzeit. Ein Ende der Zeitumstellung träfe also besonders die Menschen ganz im Westen und im Osten Europas. So würde es in Amsterdam und Madrid mit dauerhafter Sommerzeit im Winter erst spät am Vormittag hell werden. Mit durchgängiger Winter- oder Normalzeit ginge die Sonne in Warschau und Stockholm im Sommer mitten in der Nacht auf.
Alle Berechnungen über Jahreszeiten, Sonnenauf- und -untergänge sind nur möglich, weil Gott sich exakt an sein Versprechen hält, das er einst Noah gegeben hat (1. Mose 8,22). Darüber hinaus ist damit verbunden, dass der Mensch in diesem vorgegebenen Rahmen entscheiden kann, wie er damit umgeht. Unsere Zeitumstellung ist so betrachtet ein Kompromiss unter Berücksichtigung der bestmöglichen Lösung im Kontext einer globalisierten Welt. Gottes Vorgaben sind immer auf den Menschen und sein Wohlergehen ausgerichtet. Aber es kommt auch darauf an, was wir daraus machen.
Günter Seibert
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Mit über fünf Milliarden verkauften Exemplaren rangiert die Bibel einsam auf Platz eins unter den Top Ten der meistverkauften Bücher der Welt. Haben Sie auch eine Bibel in Ihrem Haushalt? Entscheidend ist, wie viel Beachtung Sie ihr schenken.
In meinem Büro steht eine ehrwürdige Familienbibel aus dem Jahr 1899. Sie hat dickes Papier, ein hohes Gewicht, einen festen Einband und Frakturschrift. Doch trotz ihrer 127 Jahre weist sie kaum Gebrauchsspuren auf. Wie kommt das? Offenbar haben ihre Besitzer in all den Jahrzehnten nur selten von ihr Gebrauch gemacht. Sie diente vermutlich mehr als dekorativer Staubfänger denn als Lebensberater.
Noch eine weitere Bibel befindet sich in meinem Regal, viel jünger, etwa 46 Jahre alt. Sie fällt fast auseinander. Notdürftig wird sie von Klebestreifen zusammengehalten, die Blätter sind stark in Mitleidenschaft gezogen und voller Markierungen. Offensichtlich wurde in ihr nicht nur vereinzelt geschmökert, sondern richtig gearbeitet, studiert und geforscht. Sie erzählt von vielen Stunden intensiven Grabens nach den Schätzen in Gottes Wort und von glücklichen Momenten, als der Leser Gott persönlich zu sich reden hörte. Sie wurde Zeuge der Gebete als Antwort auf die entdeckten Wahrheiten – vielleicht auch der Tränen, die nach erkannter Schuld und zugesagter Vergebung in den Augen des Lesers standen.
Gott fordert uns auf, sein Wort aufmerksam und interessiert zu lesen, um zu erkennen, was seine Gedanken sind, was sein Sohn Jesus für uns bedeutet und was er uns persönlich sagen möchte. Bleibt die Heilige Schrift als Buch geschlossen, bleibt auch ihr Inhalt unseren Seelen verschlossen. Wer sie aber öffnet und liest, darf buchstäblich in Gottes Herz schauen.
Arndt Plock
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - Als Drittes bezeichnet sich Jesus als den Ursprung allen Lebens. Das gilt für die kleinsten Bakterien und Milben bis hin zu den riesigen Mammutbäumen oder Blauwalen. Auch wir Menschen verdanken einzig ihm unsere Existenz. In der Schöpfung können wir die milliardenfachen Ausgestaltungen des Lebens beobachten, erforschen und für zahlreiche Erfindungen nutzen. Doch was genau macht das Leben aus? Im Grunde wird uns erst nach dem Tod eines Lebewesens bewusst, was das Leben und vor allem dessen Verlust zu bedeuten haben.
Die Bibel bringt das Leben an vielen Stellen mit Blut in Verbindung: Wenn das Blut einmal aus dem Körper herausgeflossen ist, ist das Leben vorbei. Aufgrund dieser Bedeutung war es den Juden auch verboten, Blut zu essen. Und wir alle sind darauf bedacht, eine blutende Wunde zu stillen und je nach Ausmaß das Krankenhaus aufzusuchen oder gar eine Blutspende anzunehmen.
Doch nun sagt Jesus, dass er das Leben ist. Und ausgerechnet er stirbt freiwillig am Kreuz von Golgatha und vergießt dabei all sein Blut und gibt sein Leben für uns hin. Warum? Wenn er das Leben ist, kann er es doch auch aus sich heraus stiften?! Deshalb wurde er auch aufgefordert, mit seinen Fähigkeiten vom Kreuz herunterzusteigen. Doch Jesus wollte nicht nur für sich ein ewiges und unvergängliches Leben haben, sondern es allen Menschen zugänglich machen. Dazu musste er sterben, also die Strafe all unserer Fehler und der Boshaftigkeit der ganzen Welt tragen. Und er musste auferstehen, um den Kreislauf des Todes zu durchbrechen und ihn zu besiegen.
Seither gilt dieses Angebot: Wer an diesen Jesus glaubt und leben möchte, erhält das ewige und unvergängliche Leben. Er wird Gottes Sohn, das personifizierte Leben, sehen.
Hermann Grabe
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Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de - »Was ist Wahrheit?«, fragte schon der römische Statthalter Pilatus, als er sich mit Jesus unterhielt und ihn schließlich verurteilte (Johannes 18,38). Tatsächlich ist Wahrheit oft nicht schwarz-weiß, sondern stellt sich uns in vielen Aspekten dar: Bei einem Prozess müssen zahlreiche Hintergründe und Faktoren bedacht werden, die zu der Tat geführt haben. Eine Aussage ist wahr, wenn sie mit der Realität korrespondiert – oder nur, wenn der Sprecher das so wahrnimmt?
Jesus Christus behauptet, die Wahrheit selbst zu sein. Demnach gibt es keinerlei Wahrheit außerhalb von ihm. Zu dieser Wahrheit gehört auch, dass er der Schöpfer der Welt ist. So steht in Kolosser 1,16: »Alle Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen.« Alles, was wir sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken und berechnen können, gehört zu dem, was Christus, die Wahrheit selbst, uns zugänglich gemacht hat.
Kosmologen, Geologen, Biologen, Physiker, Chemiker, Historiker, Theologen und andere Wissenschaftler dringen immer tiefer in die Geheimnisse der sichtbaren und der unsichtbaren Schöpfung ein. Alle behaupten, der Wahrheit auf der Spur zu sein. Das zeigt, dass Jesus eine umfassende Wahrheit ist: Er ist nicht reduzierbar oder erklärbar. Er ist nicht nur Mensch, sondern zugleich Gott. Er ist als Schöpfer nicht nur der Anfang, sondern als regierender König auch das Ende. Er ist allumfassend, ewig, allmächtig.
Wenn wir uns die Wahrheit von Jesus Christus auf diese Weise vor Augen führen, entdecken wir immer mehr Superlative. Wir kommen ins Staunen darüber, dass dieser große Gott sich tatsächlich für uns Menschen interessiert – ja, noch mehr: dass er uns unendlich und unbegreiflich liebt. Diese Botschaft ist so wunderbar: Jesus liebt dich! Er ist auch für dich auf die Welt gekommen. Und er sucht auch nach dir.
Hermann Grabe
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Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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