Leben ist mehr

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  • Leben ist mehr

    Die verpasste Chance

    11.2.2026 | 4 Min.
    Steve Jobs – ein Name, den viele kennen. Er war der Mann, der einst Apple mitgründete und damit die Technikbranche revolutionierte. Sein Erbe wirkt bis heute, und unabhängig davon, wie man zum Konzern steht: Es ist unbestreitbar, dass unsere Welt ohne ihn anders aussehen würde. Trotz seines Einflusses führte eine Entscheidung zu seinem frühen Tod – eine Entscheidung, die vielen unbekannt ist.
    Im Jahr 2003 erhielt er eine folgenschwere Diagnose – Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Ärzte rieten ihm dringend zu einer OP, die sein Leben sehr wahrscheinlich retten würde. Doch Jobs entschied sich anders. Seine Wahl fiel auf alternative Heilmethoden wie Diät, Akupunktur und Meditation. Nach neun Monaten ließ er dann doch die OP nachholen, aber es war bereits zu spät. Der Mann, der so viel erreicht hatte, wurde schließlich vom Krebs besiegt. Der lebensrettende Weg hatte ihm offengestanden, doch er wählte ihn nicht.
    Manche wird diese Geschichte berühren. Andere werden sich fragen: »Wieso hat er sich nicht einfach für diese OP entschieden?« Vielleicht denken einige sogar: »Also ich hätte mich an seiner Stelle definitiv anders entschieden!« Doch bei der Frage nach dem ewigen Leben lässt sich häufig dasselbe Phänomen wie bei Jobs erkennen. Nicht wenige suchen einen alternativen Weg, der sie nicht mit der Bibel und Jesus Christus in Verbindung bringt. Oder sie warten ab. Doch die Bibel macht eines sehr deutlich: Es gibt nur einen Weg, der uns retten kann – der Glaube an Jesus. Wer wie Jobs andere Wege sucht, riskiert damit, die wahre Rettung zu verpassen. Doch die Entscheidung für das ewige Leben geht weit über unsere Lebenszeit hinaus – sie betrifft die Ewigkeit. Und sie ist für uns alle mit dem Namen und der Person Jesus Christus verbunden.
    Hung Thanh Thai

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    Ein Winter in Valldemossa

    10.2.2026 | 3 Min.
    Im Frühling 2024 besuchten wir ein Bergdorf namens Valldemossa. Es liegt auf der spanischen Baleareninsel Mallorca und befindet sich etwa 18 Kilometer nördlich der Hauptstadt Palma inmitten des Serra-de-Tramuntana-Gebirges. Dort angekommen, fanden wir schnell heraus, dass dieser historische Ort längst zum Besuchermagneten geworden war. Bekannt wurde er durch den polnischen Komponisten Frédéric Chopin, der dort den Winter 1838/39 verbrachte.
    Valldemossa zieht Besucher aus aller Welt an – nicht nur wegen seiner Schönheit, sondern auch wegen der Geschichte großer Persönlichkeiten, die sich dort zeitweise aufgehalten haben. Doch was bleibt davon? Alles Irdische ist vergänglich – genau das beschreibt der Prediger in der Bibel im Tagesvers mit nüchternen und unverblümten Worten. Er sah die Vergänglichkeit aller Dinge und erkannte die allgegenwärtige Hand Gottes in seinem Leben an. »Begegne Gott mit Ehrfurcht und halte seine Gebote! Das gilt für jeden Menschen«, war sein Fazit (Prediger 12,13). Die einzig beständige Orientierung und das letztendliche Ziel für ihn war Gott.
    Was suchen wir im Leben? Schönheit, Inspiration, Erinnerung an Vergangenes? All das kann uns bereichern – doch nur eine Beziehung zu Gott gibt uns bleibenden Halt. Gott zu vertrauen, hat ewigen Wert, nicht aber alles Weltliche, das am Lebensende wertlos ist. Wie viel besser ist es doch, bewusst darauf zu achten, nicht nur das Vergängliche zu bestaunen, sondern unser Leben auf das Ewige auszurichten! Durch Jesus Christus, Gottes Sohn, können wir alles Vergängliche seinem angemessenen Platz zuordnen und es einmal getrost hinter uns lassen, wenn wir uns heute entscheiden, zuallererst für ihn zu leben.
    Manuela Basista

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    Marie Kondo, die Aufräum-Expertin

    09.2.2026 | 5 Min.
    Seit Jahren ist ihr Name vielen ein Begriff – bekannt wurde die 42-jährige Japanerin, weil sie nach ihrer eigenen Aufräummethode („KonMari“) zahlreiche Wohnungen entrümpelte. Vom Prinzip her funktioniert es so, dass alle Sachen einer Kategorie, wie z. B. Kleidung, auf einen Haufen gelegt werden. Nun nimmt man jedes Teil in die Hand und überlegt, ob es beim Anfassen Glücksgefühle in einem auslöst. Falls ja, darf es bleiben, falls nein, bedankt man sich bei dem Kleidungsstück und sortiert es aus. Laut Kondos eigener Aussage kann ein Haushalt so um zwei Drittel aller Dinge erleichtert werden. Die Teile, die zurückbleiben, bekommen nun einen festen Platz zugeordnet, um Unordnung gar nicht erst entstehen zu lassen.
    Als ich das erste Mal von diesem System hörte, motivierte es mich tatsächlich, meine Wohnung durchzusortieren und auszumisten. Auch, wenn ich mich nicht komplett an Marie Kondos Methode gehalten habe, freute ich mich darüber, nicht mehr so viel »Zeug« zu haben. Wenn weniger Gerümpel im Haus ist, kommen die wichtigen Dinge besser zur Geltung. Man findet schneller, was man wirklich braucht.
    Was sich im realen Leben als erleichternd herausstellte, kann auch gut auf das nicht materielle Leben angewendet werden. Oft sammelt sich auch im Leben »Zeug« an – schlechte Verhaltensweisen, ungute Freundschaften oder zeitfressende, aber im Prinzip sinnlose Aktivitäten. Wäre heute nicht eine gute Gelegenheit, um aufzuräumen und auszusortieren? Das Leben schlanker zu machen, um mehr Zeit und Raum für das Wesentliche zu haben? Das Wichtigste ist, dass wir uns dabei auf Gott ausrichten, der uns geschaffen hat und dem wir wichtig sind! Es lohnt sich, bewusst Nebensächlichkeiten wegzulassen, um mehr Zeit für Gott zu schaffen.
    Rebecca Grimm

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    Liebe verändert

    08.2.2026 | 6 Min.
    Enttäuscht von ihrem Mann sucht eine Frau einen Eheberater auf. Sie vertraut ihm an, dass sie ihren Mann nicht mehr liebt und sich von ihm scheiden lassen will. »Aber vorher will ich ihm noch mal richtig wehtun, so gut ich kann«, erklärt sie entschlossen. »Nun, in diesem Fall«, beginnt der Psychologe, »rate ich Ihnen, ihn mit Anerkennung zu überschütten und so viel wie möglich so zu tun, als würden Sie ihn lieben. Wenn er denkt, dass Sie ihn hingebungsvoll lieben, dann eröffnen Sie ihm, dass Sie sich scheiden lassen werden.« Einige Monate später kehrt die Frau zurück und berichtet, dass sie den vorgeschlagenen Rat befolgt habe. »Gut«, stellt der Psychologe fest, »dann wäre jetzt der Zeitpunkt, die Scheidung einzureichen.« – »Scheidung?«, fragt die Frau entrüstet. »Niemals! Ich liebe meinen Mann von ganzem Herzen.«
    In jeder Ehe gibt es Zeiten, in denen die Gefühle sich verändern. Meist ist das auch eine Folge ungelöster Probleme. Enttäuschung über den Ehepartner führt schleichend dazu, die Investition in die Ehe zu reduzieren. In unserer Kultur wäre die übliche Lösung, die Beziehung aufzugeben. Doch diese scheinbar einfachste Lösung zieht oft nachhaltigen Schmerz und Bitterkeit nach sich.
    Die Geschichte zeigt, dass Taten der Liebe wieder zu Gefühlen der Liebe führen. Wenn wir das tun, was die Liebe täte, wird das die Beziehung beleben. Die Gefühle füreinander werden neu entfacht. Tiefe und Beständigkeit nehmen zu. Liebe kann man nicht vom anderen einfordern. Man kann sie nur selbst geben. Das gilt für beide Partner.
    Als Jesus am Kreuz für uns Menschen starb, bewies er eine Liebe bewiesen, die gibt und investiert. Er unternahm alles, um uns zu zeigen, wie wichtig wir ihm sind. Er tat den ersten Schritt.
    Manfred Herbst

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    Post von Gott – persönlich!

    07.2.2026 | 6 Min.
    Wann haben Sie das letzte Mal eine Postkarte bekommen? Für gewöhnlich erhalten wir unsere Nachrichten via E-Mail und vor allem über Messenger wie WhatsApp, Signal oder Telegram. Mit Profilbild, Status und Storys erreichen wir ohne viel Aufwand und portofrei ein großes Netzwerk von Menschen. Doch je breiter und müheloser diese Infos gestreut werden, desto unpersönlicher sind sie. Was wenig kostet, ist auch wenig wert. Im Unterschied dazu hat eine Karte einen hohen Wert: Auswahl des Motivs, des Stifts und der Briefmarke sowie ein persönlicher Text in Handschrift. Zu Recht zieren deshalb diese Freundschaftsbeweise auch meinen Kühlschrank.
    Gott hat uns Post geschickt – die Bibel. Aber ist sie nicht wie eine unpersönliche Rundmail? Weder steht auf dem Buchumschlag meine Adresse, noch lese ich in den Anreden meinen Namen! Oder bin ich doch angesprochen, wenn z. B. Jesus am Ende der Bibel sagt: »Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen« (Offenbarung 22,16)? Wer ist »euch« – nicht auch der heutige Leser?
    Die Bibel kommt nicht von einem Menschen, sondern von dem allgegenwärtigen Gott, der zudem alle meine Gedanken kennt. Wenn ich die Bibel lese, erlebe ich immer wieder, wie Gott persönlich in meine Situation spricht – so wie ein Freund, mit dem ich mich auf der Couch unterhalte. Denn den Text der Bibel hat Gott persönlich »eingegeben« (2. Timotheus 3,16). Beim Lesen wird dieses Wort lebendig, und ich kann Gott persönlich begegnen. Schließlich geht es nicht darum, möglichst viel über Gott zu wissen, sondern sein Reden zu mir zu hören und darauf zu antworten. Mir werden Gottes Gedanken über mich bewusst, und ich werde freier von den Urteilen anderer. Die Bibel ist Gottes Freundschaftsbeweis.
    Thomas Pommer

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Über Leben ist mehr

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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