Leben ist mehr

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  • Leben ist mehr

    Eintrittskarte mit Kurzvergnügen

    22.2.2026 | 4 Min.
    Am 22. Februar 2025, 60 Tage nach Heiligabend, war es endlich so weit. Lange hatten wir diesem Tag entgegengefiebert, dem Tag der Einlösung unserer Weihnachtsgeschenk-Gutscheine. Gemeinsam saß ich mit unseren Töchtern in einer der Sitzreihen des Musical-Theaters. Um 14.30 Uhr öffnete sich endlich der Vorhang. Gespannt verfolgten wir die erlebnisreiche zweieinhalbstündige Inszenierung. Am Ende fiel der Vorhang, und das begeisterte Publikum applaudierte. Es war wirklich ein toller Nachmittag!
    Einige Tage später fiel mein Blick zu Hause auf die Eintrittskarten für das Musical. Was nutzten sie mir jetzt noch? Wochenlang hatten wir uns auf dieses besondere Ereignis gefreut, und nun war es schon wieder vorbei. Melancholisch gestimmt warf ich die Tickets in den Papierkorb. Außer der schönen Erinnerung ist mir nichts mehr von dieser Veranstaltung geblieben, um die meine Gedanken so lange gekreist waren.
    Alles Schöne auf dieser Welt vergeht, meistens sogar sehr schnell. Gerade Ereignisse, auf die wir uns schon lange gefreut haben, gehen schnell vorüber. Was bleibt?
    Ich bin so froh, dass ich durch meinen Glauben an Jesus Christus eine »Eintrittskarte in den Himmel« bekommen habe. Weil Jesus den Preis für meine Schuld bezahlte, habe ich die Gewissheit, dass ich nach meinem Tod die Augen in Gottes Herrlichkeit öffnen werde. »Ich aber, ich werde dein Angesicht schauen in Gerechtigkeit, werde gesättigt werden, wenn ich erwache, mit deinem Bild«, heißt es in Psalm 17,15. Die Freude des Himmels ist nicht nach wenigen Stunden wieder vorbei, sondern dauert eine ganze Ewigkeit. Man wird nicht am Ende der Veranstaltung nach Hause geschickt, sondern darf für immer bleiben. Wie dankbar bin ich, diese Eintrittskarte in die ewige Freude zu besitzen!
    Manuela Basista

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  • Leben ist mehr

    Muttersprache = Herzenssprache

    21.2.2026 | 5 Min.
    Egal, wo ein Kind aufwächst, überall lernt es perfekt seine Muttersprache – ohne Akzent und ohne Vokabellernen! Wenn wir im fortgeschrittenen Alter eine Sprache erlernen, erfordert das viel Energie, und nur wenige schaffen es vollkommen akzentfrei. Daher ist es ein Privileg, wenn jemand sogar zweisprachig aufwächst.
    Als Kind haben wir eine maximale Aufnahme- und Lernfähigkeit. Ich bin dankbar für meine Mutter, die darauf achtete, dass wir Kinder unser Leben aktiv gestalteten. Sie legte auch Wert darauf (manchmal unter unserem Murren), dass wir ein Musikinstrument spielen lernten. Wenn wir als Kind Fahrradfahren oder Schwimmen gelernt haben, verlernen wir es nie mehr, selbst wenn wir es nur noch selten ausüben würden. Denn Fähigkeiten, die wir als Kind entwickelt haben, und Wissensschätze, die wir gesammelt haben, sitzen besonders tief und begleiten uns ein Leben lang.
    Auch das Urvertrauen und die soziale Kompetenz werden als Kind gelernt und eingeübt. Dieser Bereich ist zugleich sehr sensibel, wie Fälle von Kindermissbrauch oder andere »Abweichungen« zeigen, die sich langfristig auf das Erwachsenenleben auswirken. Doch unabhängig von unserer Herkunft, Erziehung und Prägung können wir uns einer »Herzenssprache« bedienen, die in uns ähnlich angelegt ist wie die Muttersprache: das Gebet zu Gott. Er möchte eine Beziehung zu uns, die die Grundlage eines erfüllten Lebens darstellt, in dem wir dankbar das Gute sehen und es mit Gott genießen. Dadurch bekommt auch das Alltägliche eine Sinnerfüllung, eben weil ich es dann in der Freundschaftsbeziehung zu dem ewigen Gott tue. Denn das ist meine höchste Bestimmung als Mensch: ein Gegenüber für meinen mich liebenden Schöpfer zu sein und mich seiner ewig zu erfreuen.
    Thomas Pommer

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    Die Tobackspfeife

    20.2.2026 | 3 Min.
    Drei Dinge braucht der Mann: Pfeife, Tabak und Streichhölzer. So war das früher. Das Rauchen einer Pfeife war für meine Großväter noch ein üblicher Zeitvertreib. In der Verwandtschaft führte sogar jemand ein Spezialgeschäft für Tabakwaren. Als Kind schien es daher verlockend, selbst einmal so ein Pfeifchen zu stopfen und sich schmauchend wie ein Erwachsener zu fühlen. Als mein Vater mich bei so einem Versuch ertappte, ließ er mich erzieherisch weitsichtig die Pfeife bis zum Ende rauchen. Wie peinlich, wie wenig bekömmlich, aber wirkungsvoll! Ab diesem Tag war Nikotin für mich kein Thema mehr.
    Was kann uns das Rauchen einer Pfeife lehren? In der Arie »Erbauliche Gedanken eines Tobackrauchers« von Johann Sebastian Bach kommt ein Pfeifenliebhaber zu einer simplen Erkenntnis. In der vierten Strophe heißt es: Wenn nun die Pfeife angezündet, / so sieht man, wie im Augenblick / der Rauch in freier Luft verschwindet, / nichts als die Asche bleibt zurück. / So wird des Menschen Ruhm verzehrt / und dessen Leib in Staub verkehrt.
    Ein treffendes Bild für die Kürze und Vergänglichkeit des menschlichen Daseins. Wie Rauch vergehen unsere Lebenstage und mit ihnen so viele unserer Pläne und Bemühungen – alles, worauf wir stolz waren. Der Liederdichter stimmt darin mit der Bibel überein, die unser Leben ebenfalls als Dampfwölkchen beschreibt – kurze Zeit zu sehen, bald schon in Luft aufgelöst, vorbei.
    Umso wichtiger ist, dass wir unser kurzes Leben nutzen, um für die Ewigkeit vorzusorgen. Dazu gibt uns die Bibel eine klare Ansage. Sie lädt uns zum Glauben an Jesus Christus ein, der gesagt hat: »Wer an den Sohn (Gottes) glaubt, hat ewiges Leben« (Johannes 3,36). Dann bleibt nicht einfach nur Asche zurück, sondern es beginnt etwas ganz Neues.
    Arndt Plock

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    Gott wartet auf uns

    19.2.2026 | 5 Min.
    Gewöhnlich wird der Abfall des Menschen von Gott an dem »Sündenfall« festgemacht: Adam und Eva aßen im Paradies von der verbotenen Frucht. Tatsächlich vollzog diese Tat etwas, das schon deutlich früher begonnen hatte. Kinder etwa übertreten das Gebot ihrer Mutter, nicht am Elektroherd zu spielen, auch nicht erst, wenn sie sich die Finger an der heißen Platte verbrennen.
    In unserem Herzen beginnen wir also, »die Jalousien herunterzulassen«, durch die Gottes Licht scheinen will. Wir nehmen nicht mehr das in Anspruch, was uns von Gott gegeben ist, bzw. sind nicht mehr damit zufrieden. Bei Adam und Eva war es der Garten Eden mit all seinen Früchten und seiner vollkommenen Schönheit. Bei uns ist es ebenfalls eine wunderbare Umwelt, der Wohlstand, in dem wir immer noch leben, der Frieden in unserem Land und vieles mehr. Doch wir verlieren den Blick dafür und wenden uns ab. Da hinein kommt dann die »Schlange«, der Widersacher Gottes. Er bringt uns auf folgende Ideen:
    1. Vernebelung der göttlichen Liebesabsichten mit seinen Menschen;
    2. Vortäuschung herrlicher Freiheit durch selbst festgelegte Ziele;
    3. Verführung, diese Ziele aus eigener Kraft zu erreichen;
    4. Verschieben der eigenen Verantwortung für Not und Elend auf andere.
    Aber wie kommen wir wieder aus dieser Verstrickung heraus? Nun, wir müssen die Jalousien zu Gottes Licht wieder öffnen, auch wenn ein Schuldeingeständnis sehr demütigend und peinlich sein kann. Doch wenn wir diesen Schritt wagen, werden wir hocherfreut darüber staunen, dass Gott überhaupt nicht nachtragend ist. Im Gegenteil: Er wartet schon lange auf bußfertige Heimkehrer. Das ist eine gute Botschaft für alle Menschen!
    Hermann Grabe

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    Die Macht der Worte

    18.2.2026 | 5 Min.
    Der nationalsozialistische »Reichspropagandaminister« Joseph Goebbels hielt am 18. Februar 1943 im Berliner Sportpalast eine etwa 108-minütige Rede, in der er zum »totalen Krieg« aufrief. Diese Rede gilt als Paradebeispiel der NS-Propaganda. Besonders das frenetisch zustimmende Geschrei als Antwort auf die Frage nach dem totalen Krieg ist als prägendes Bild in die Geschichte eingegangen.
    Viele meinen, dass so etwas wie damals heute nicht mehr möglich sei. Ich denke, es ist möglich! Geschicktes und zielgerichtetes Reden kann eine starke Wirkung auf Menschen ausüben. Mit dem, was wir sagen, können wir andere ermuntern oder verletzen, Wahrheit oder Lüge wiedergeben. Jakobus schreibt in seinem Brief, dass wir mit unser Zunge Gott preisen und gleichzeitig den Menschen fluchen können, der nach Gottes Bild erschaffen worden ist. So kann unser Reden zu einem unkontrollierbaren Übel werden, welches das Denken anderer regelrecht »vergiftet«.
    In welchem Kontrast zu unserem ambivalenten Umgang mit Worten steht da Jesus Christus! Seine Aussagen und Reden waren stets wahr. Sie waren von dem Ziel bewegt, bei seinen Zuhörern die Wahrheit ans Licht zu bringen und Gutes zu bewirken. Dabei formulierte er immer wieder die Zusage: »Wer mir nachfolgt, wer sein Leben mir anvertraut, hat ewiges Leben.« Seine Worte waren ungeheuer machtvoll: Er heilte Kranke, tröstete Verzweifelte, rief Tote wieder ins Leben. Sein Jünger Petrus rief deshalb einmal aus: »Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens« (Johannes 6,68). Und das Gewaltige ist: Wenn dieser Jesus unsere Herzen prägt, wird sich das auch auf unsere Worte positiv auswirken. Denn dann können auch wir Worte ewigen Lebens weitergeben.
    Axel Schneider

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Über Leben ist mehr

»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Generated: 2/22/2026 - 6:08:52 AM