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Leben ist mehr

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    Im Nebel

    04.07.2026 | 5 Min.
    Am 4. Juli 1952 wagt die Langstreckenschwimmerin Florence Chadwick (1918–1995) als erste Frau, die 34 Kilometer lange Strecke von Insel Catalina zur kalifornischen Küste zu schwimmen. Der Pazifik ist kalt. Starke Strömungen und Quallen erschweren das Vorankommen. Nach 15 Stunden kommt ein weiteres Problem hinzu: Dichter Nebel zieht auf, und sie kann das Ufer der Insel nicht mehr sehen. Aller Mut verlässt sie, und sie kann nur noch an eines denken: »Aufgeben!« Vergeblich versuchen ihre Mutter und ihr Trainer von einem Beiboot aus, sie zum Durchhalten zu bewegen. Aber Florence will nicht mehr. Fast steif vor Kälte lässt sie sich aus dem Wasser ziehen. Erst im Boot erfährt sie, dass sie nur noch 1,5 Kilometer vom Ufer entfernt ist. Als sie von einem Reporter gefragt wird, warum sie so kurz vor dem Ziel aufgegeben hat, antwortet sie: »Es war der Nebel. Hätte ich das Land sehen können, hätte ich es geschafft. Es war der Nebel.«
    Im Leben gibt es immer wieder Zeiten, in denen Alltagsprobleme und Zukunftsängste unseren Blick trüben können. Wir kämpfen uns manchmal nur noch von Tag zu Tag und fragen uns, wie wir wohl den nächsten überstehen. »Aufgeben« scheint die einzige Lösung zu sein. Besonders dann, wenn wir uns über das Ziel unseres Lebens gar nicht im Klaren sind, es sozusagen »im Nebel« liegt.
    Wenn wir aber auf die Stimme dessen hören würden, der mit uns unterwegs ist und uns »von allen Seiten umschließt« (Psalm 139,5), würden wir um dieses Ziel wissen. In seinem Wort, der Bibel, lässt Gott uns das »Land« sehen, auf das wir zusteuern: seine ewige Herrlichkeit. Und es ist Jesus, sein Sohn, der alles dafür getan hat, dass wir dort sicher ankommen können. Dazu müssen wir ihm nur unser ganzes Vertrauen schenken.
    Peter Güthler

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    »Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit«

    03.07.2026 | 6 Min.
    Ein Meilenstein der Demokratie und der Menschenrechte ist der Inhalt der Unabhängigkeitserklärung der USA. Als die Erklärung am 4. Juli 1776 – heute vor 250 Jahren – vom Zweiten Kontinentalkongress verabschiedet wurde, verbreitete sich ihr Inhalt in Windeseile. Die deutsche Fassung der Präambel begann wie folgt: »Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, daß alle Menschen gleich erschaffen worden, daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freyheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.«
    Das Streben nach Glück ist von jeher eines der Grundantriebe in der Lebensgestaltung des Menschen. Ja, diese Sehnsucht ist uns vom Schöpfer selbst ins Herz gelegt worden. Denn wir sind »als Bild Gottes« (1. Mose 1,27) geschaffen, und er stellt sich uns in der Bibel als der »glückselige Gott« (1. Timotheus 1,11) vor, der in sich vollauf glücklich ist. Das ist genau das, wonach wir suchen – und wir sollen es in der Beziehung zu Gott finden.
    Auf uns allein gestellt können wir zwar »happy« sein, aber wirkliches, bleibendes Glück finden wir nur in einer tiefen Vertrauensbeziehung zu Gott, der Quelle des Glücks. Eine hedonistische Gesellschaft, die Gott ablehnt, kann Spaß konsumieren und versuchen, momentane sinnliche Genüsse zu maximieren. Doch in unserem Inneren bleiben wir weiterhin leer. Denn, so stellt der Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal (1623–1662) fest: »In jedem Herz gibt es ein Vakuum, das nur Gott durch seinen Sohn Jesus Christus füllen kann.« Und an anderer Stelle formuliert er treffend: »Das Glück ist nicht in uns, das Glück ist nicht außerhalb von uns. Das Glück ist in Gott, und wenn wir ihn gefunden haben, dann ist es überall.«
    Thomas Pommer

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    Abschied und Neuanfang

    02.07.2026 | 4 Min.
    Wieder lag ein Schuljahr hinter uns. Für unsere Familie war das diesmal etwas Besonderes: Bei unserer Tochter stand der Abschied von der Grundschule an und für unseren ältesten Sohn das Abitur und der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Die damit verbundene Verabschiedung wurde entsprechend »gefeiert«. Einerseits geschah das froh und erwartungsvoll, etwas erfolgreich abgeschlossen zu haben und nun Neues anzugehen; andererseits war es auch mit Wehmut verbunden, nämlich Menschen aus dem Auge zu verlieren, mit denen man viele gemeinsame Jahre verbracht hatte.
    Alles hat seine Zeit, und alles geht einmal zu Ende. Das gilt für jeden von uns. Kann das Neue, das danach anbricht, das Vorangegangene überbieten? Zumindest hoffen wir das, und oftmals erleben wir das auch. Wenn wir zum Beispiel Erfolg im Beruf haben, eine Familie gründen oder unseren wohlverdienten Ruhestand genießen. Doch was ist, wenn wir am Ende unseres Leben angekommen sind und endgültig der Abschied von allem ansteht? Bricht auch dann noch etwas Neues an?
    Der Bibel zufolge ist das tatsächlich so. Die Ewigkeit kann sogar alles, was wir hier auf der Erde erlebt haben, noch überbieten. Jedoch nur, wenn wir rechtzeitig die Beziehung zu Jesus geknüpft haben, der alle, die an ihn glauben und ihm nachfolgen, niemals loslassen, sondern sie mit ins ewige Leben hinein nehmen wird. Jesus sagt: »Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist« (Johannes 11,25). Die Beziehung zu ihm ist die einzige, die ewig hält. Und sie ist der Schlüssel zu einer herrlichen Zukunft, in der wir uns niemals mehr Sorgen über unsere Zukunft machen müssen. Denn die hat Gott in seiner Hand.
    Joachim Pletsch

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    Blitzeinschlag

    01.07.2026 | 5 Min.
    2. Juli 1505: Dunkle Wolken brauen sich über Stotternheim zusammen. Der Donner grollt. In der sommerlichen Atmosphäre bildet sich rund um Erfurt ein schweres Gewitter. Mittendrin ein junger Mann, gerade 21 Jahre alt. Ein angehender Jurist. Er ist auf dem Rückweg vom Besuch seiner Eltern. Auf freiem Feld sucht er Schutz unter einem Baum. Plötzlich: ein Blitzeinschlag. Der Mann – Martin Luther – ist so voller Angst, dass er auf der Stelle gelobt, Mönch zu werden. Er überlebt und löst sein Versprechen ein. Es ist der Beginn einer völlig neuen Lebensausrichtung auf Gott, die ihn zunächst ins Kloster, dann aus dem Kloster heraus und später an die Spitze der Reformation führen wird. Das Ergebnis: Das Evangelium von Jesus Christus wird Millionen von Menschen gepredigt.
    Was hat das mit mir zu tun? Martin Luther hatte ein moralisches Gedächtnis, und das war nicht vergesslich. Als er Todesangst hatte, ahnte er, dass er in diesem Moment keinen Frieden mit Gott hatte. Als das Gewitter weitergezogen und die Gefahr vorbei war, vergaß er nicht sein Problem und ging auch nicht einfach wieder zum Alltag über. Er begab sich vielmehr auf die Suche nach einem gnädigen Gott und war erst zufrieden, als er im Glauben an den Sohn Gottes, Jesus Christus, wirklich Frieden mit ihm gefunden hatte.
    Was tue ich, wenn ein Schicksalsschlag mich ereilt? Wenn ich mein Leben plötzlich im Licht Gottes sehe und tief in mir ahne, dass ich mit meiner Lebensschuld ein enormes Problem mit Gott habe? Manch einer hat in so einer Situation Gott schon wer weiß was versprochen. Doch was machen wir, wenn die akute Gefahr gebannt scheint? Lassen wir uns wie Martin Luther an das Erlebte erinnern und gehen einen neuen Weg mit Gott? Oder vergessen wir – und machen weiter wie bisher?
    Markus Majonica

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    Kann Glaube Berge versetzen?

    30.06.2026 | 3 Min.
    Vor etwa fünf Jahren planten wir im Sommer ein Pool-Projekt im Garten. An einem Samstag kamen einige Helfer, u. a. mein Schwager mit Baggerführerschein, um das große Loch für den Rundpool fachgerecht ausheben zu können. Er stellte von vornherein klar, dass er am späten Nachmittag die Baustelle verlassen müsste, um rechtzeitig zur Übertragung eines Fußballspiels zu Hause zu sein. Das Loch war zwar bis dahin ausgehoben, doch die Erdmasse, die nun auf dem Rasen daneben lag, musste noch zur vereinbarten Abholstelle vor das Haus transportiert werden. Die Aktion war also vorläufig beendet, die Helfer gingen, und auch mein Mann legte eine Pause ein. Ich jedoch wurde zunehmend nervöser: die Gartenbaufirma wollte den Aushub am Montagmorgen abtransportieren. Wie sollte das noch gelingen, ohne dass wir am Sonntag – für uns ein strikter Ruhetag – arbeiten müssen?
    »Herr, bitte hilf uns, diesen riesigen Berg abzutragen!«, betete ich, griff nach einer Schaufel und begann, eine Schubkarre mit Erde zu füllen. Unser Nachbar sah zu. Wenige Minuten später rückte er mit seiner Familie, seinen Brüdern, Neffen sowie einem Freund an, um zu helfen. Zuvor hatten auch sie Fußball geschaut. Wir besorgten noch weitere Schubkarren, und los gingʼs! Mit vereinten Kräften war die Erde schließlich abtransportiert. Wie gut, wenn Nachbarschaftshilfe noch funktioniert!
    Und doch hat auch Gott uns geholfen. Er stand uns bei und erhörte mein Gebet! Selbst das Fußballspiel konnte das nicht verhindern. Mit Gottes Hilfe konnten wir den großen Berg aus Erde abtransportieren. Voller Ehrfurcht und Dankbarkeit standen wir gegen Mitternacht auf dem leeren Rasen. Durch Gottvertrauen lassen sich auch heute noch Berge versetzen.
    Manuela Basista

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Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Generated: 7/5/2026 - 7:45:44 AM