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Leben ist mehr

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  • Leben ist mehr

    Fenster ins frühe Christentum (13)

    15.09.2026 | 8 Min.
    Auftrag erfüllt! Während meiner Ausbildung als Lehrer ging es in allen universitären Fachbereichen, mit denen ich zu tun hatte, darum, zu lernen, wie man erworbenes Wissen weitergeben kann. Und nicht nur das. Es ging auch darum, altersbezogen von dem umfangreichen Lernstoff das auszuwählen, was wichtig und unverzichtbar war. Dazu werden Lehrpläne entwickelt, die aber von Zeit zu Zeit aufgrund des gesellschaftlichen Wandels immer wieder einer Überarbeitung und Anpassung bedürfen. Die sogenannten Basics in den meisten Fächern sind aber im Wesentlichen unverändert geblieben.
    Das ist auch im Christentum so. Der Glaube hat ein festes unveränderliches Fundament, verbunden mit der einen Person, die für uns alle lebenswichtig ist: Jesus Christus. Und die Apostel haben mit ihrer Verkündigung diese Grundlage gelegt. Daran orientiert sich die Kirche bis heute. Wo das nicht mehr geschieht, erfährt der Glaube eine Reduzierung, steht auf schwachen Füßen oder kommt gar nicht erst zustande. Es wäre vergleichbar damit, von einem Menschen ohne Ausbildung zu erwarten, dass er einen Beruf ausüben könnte.
    Welches Fazit können Sie ziehen, wenn Sie auf Ihr Lebenswerk zurückblicken? Haben Sie auch dazu beitragen können, dass andere Menschen von dem erfahren haben, was seit rund 2000 Jahren auf Grundlage der Bibel gelehrt wird? Das kann man nur glaubhaft tun, wenn man selbst auf dieser Grundlage sein Leben gebaut hat. Paulus jedenfalls war davon zutiefst überzeugt und vertraute die Christen »Gott und dem Wort seiner Gnade an, das die Kraft hat, euch im Glauben wachsen zu lassen und euch das Erbe unter allen zu geben, die zu seinem heiligen Volk gehören« (Apostelgeschichte 20,32).
    Joachim Pletsch

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  • Leben ist mehr

    Wer kann uns helfen?

    14.09.2026 | 4 Min.
    »Gott schütze unsere Demokratie und unser Vaterland!« So beendet Markus Söder seine Rede vor dem deutschen Bundestag am 13. November 2024. Ich freue mich, dass die Existenz Gottes in Erinnerung gebracht wird. Gleichzeitig komme ich ins Nachdenken: Ist unsere Demokratie nicht unangreifbar? Ist das System der unterschiedlichen Gewalten nicht sicher, sogar vor sich selbst? Ist die Demokratie nicht die beste Staatsform, um Polarisierung und Einseitigkeit zu unterbinden? Ist sie nicht ein verlässlicher Apparat, um Fehler der Vergangenheit in der Zukunft zu verhindern? Was denken Sie? Der Applaus nach Söders Rede ist einseitig und verhalten.
    Was ist, wenn der Gott der Bibel nur noch ein ungewollter Autoritätsbegriff in der Präambel des Grundgesetzes ist? Wenn dieser Gott im Regierungsalltag schon lange keine »Mehrheit«, keine »Sperrminorität«, ja, noch nicht einmal eine »Stimme« mehr hat? Ja, dann ist unsere sicher gedachte Demokratie tatsächlich in Gefahr.
    Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Mir geht es nicht darum, eine Lanze für eine bestimmte Staatsform zu brechen oder für ein politisches Lager Partei zu ergreifen. Mir geht es darum, dass wir sehr wohl Gott brauchen. Unsere Demokratie, unser Vaterland braucht den Gott der Bibel! Die Stärke und Sicherheit unserer Staatsform liegt nicht in sich selbst begründet, sondern in dem ewigen Gott. Wenn das vergessen oder sogar abgelehnt wird, dann »helfe uns Gott«! Ohne Gott geht es in die Dunkelheit eines moralischen Verfalles. Volle Fahrt bergab in die Orientierungslosigkeit und Willkür. Und was im Großen für unsere Regierung gilt, das gilt auch für Sie selbst. Welche Rolle spielt Gott in Ihrem Leben? Regierung, Opposition? Oder schafft Gott es noch nicht einmal über die Fünf-Prozent-Hürde bei Ihnen? Die Sicherheit Ihres Lebens hängt von dieser Frage ab.
    David Johannes Grimm

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    Comeback

    13.09.2026 | 5 Min.
    Am 14. Sep­tem­ber 2024 fei­er­te ein bekannter En­ter­tai­ner ein spektakuläres TV-Come­back. Nach stundenlangem Warten er­schien der Star am späten Abend un­ter gro­ßem Spek­ta­kel auf ei­ner mobilen Trep­pe, die ei­gens da­für kon­stru­iert wur­de. Unter tosendem Applaus schwebte die Konstruktion zu Boden – begleitet von Feuerwerk, Sound- und Nebeleffekten. Fei­er­lich schritt der Entertainer die Stu­fen her­ab. Der Auf­tritt er­in­ner­te an ei­nen Kö­nig, der von sei­nem Thron herabsteigt.
    Menschen lieben große Inszenierungen. Doch hinter all dem Glanz steckt oft nur Show. Wie anders wird es sein, wenn Jesus Christus eines Tages wiederkommt – nicht als inszenierte Sensation, sondern als wahrer König und Herrscher über die Welt. Dabei muss er sich keiner tech­ni­schen Hilfs­mit­tel be­die­nen. Er wird auf den Wol­ken wahr­haf­tig zur Erde zu­rück­keh­ren, wie es im heu­ti­gen Bi­bel­vers steht. Dies kön­nen wir uns jetzt nicht vor­stel­len, es über­steigt al­len mensch­li­chen Ver­stand und be­darf des Glau­bens und Ver­trau­ens in Got­tes Wort, die Bi­bel.
    Das Comeback eines Entertainers mag für einen Abend begeistern, aber hat es Bedeutung für unser Leben? Wenn Jesus wiederkommt, wird es jedoch eine Entscheidung erfordern: Stehen wir auf seiner Seite? Seine Wiederkunft wird nicht nur ein Spektakel sein – sie wird die Ewigkeit bestimmen. Gott wird dann sein Reich endgültig aufrichten. Sind wir darauf vorbereitet? Wir kennen den Zeitpunkt nicht. Wie können wir uns vorbereiten? Indem wir Jesus im Glauben annehmen, unsere Sünden bereuen; indem wir uns von ihnen abwenden und das Evangelium in unserem Leben integrieren; so können wir uns heute schon auf das Comeback von Jesus freuen.
    Manuela Basista

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    Notruf in den Bergen

    12.09.2026 | 10 Min.
    Am Donnerstagabend des 12. September 2024 wurden zwei Bergsteiger, eine 57-jährige Kanadierin sowie ihr 56-jähriger Lebenspartner, von einem plötzlichen Schneesturm in den Dolomiten in Südtirol überrascht, während sie zu einer Berghütte aufsteigen wollten. Etwa zwei Kilometer von der Hütte entfernt, in der Höhe von etwa 2300 Metern, setzten sie einen Notruf ab, da sie erschöpft und mittlerweile stark unterkühlt waren. Die Rettungsmannschaft machte sich sofort auf den Weg zu den beiden Bergsteigern. Ein Rettungshubschrauber konnte aufgrund der schlechten Witterung nicht landen. Für die Kanadierin kam jede Rettung zu spät, sie starb an Unterkühlung.
    Diese Tragödie stimmt nachdenklich, denn sie zeigt, wie schnell das Leben enden kann – manchmal ohne Vorwarnung. Doch in Wahrheit befinden wir uns alle in Lebensgefahr, auch wenn wir es nicht spüren. Die Bibel sagt, dass nicht nur Stürme oder Krankheiten uns bedrohen, sondern vor allem die Sünde, die uns von Gott trennt. Was können wir tun? Wer seinen Notruf an Jesus richtet, wird nicht nur für den Moment, sondern für die Ewigkeit gerettet, wie der heutige Bibelvers deutlich aufzeigt. Wer ihm sein Leben anvertraut, seine Sünden bekennt, kommt nicht ins Gericht, sondern erhält ewiges Leben. Jesus ist nicht nur ein Helfer in schwierigen Zeiten – er ist der einzige Retter, der uns vor dem ewigen Tod bewahren kann. Die größte Gefahr, in der wir stehen, ist nicht die Kälte eines Schneesturms, sondern die Trennung von Gott durch unsere Schuld.
    Wir alle brauchen Hilfe – nicht nur in Notlagen, sondern grundsätzlich in allem, was unser Leben betrifft. Jesus streckt seine Hand aus. Die Frage ist: Greifen Sie zu, bevor es zu spät ist? Das wäre eine lebensrettende Entscheidung.
    Manuela Basista

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    Zuerst Selbstschutz – oder?

    11.09.2026 | 4 Min.
    Als ich mich vor zwei Jahren zum Führerschein anmelden wollte, musste ich noch eine Formalität erledigen: den Erste-Hilfe-Kurs. Ich wusste von Freunden, dass der Tag ziemlich langweilig werden würde: Puppen wiederbeleben, Theorieblätter bearbeiten, Aufmerksamkeit vorspielen – kurz gesagt: Zeit totschlagen. Doch gleich zu Beginn sagte der Trainer etwas, das mich persönlich sehr überraschte: »Wenn ihr bei einem Unfall helfen wollt, dann bringt euch als Erstes selbst in Sicherheit!«
    Im ersten Moment war ich echt irritiert. Sollte man bei einem Unfall nicht zuerst an die Verletzten denken? Wäre es nicht völlig egoistisch, das nicht zu tun? Doch die Erklärung des Trainers leuchtete mir schnell ein. Er forderte uns auf, uns ein brennendes Haus vorzustellen. Es wäre blanker Wahnsinn, einfach hineinzugehen, ohne die Lage zu kennen. Am Ende wäre man kein Retter, sondern ein weiteres Opfer. Wer unüberlegt losstürmt, geht damit unnötige Risiken ein – sodass er womöglich gar nicht helfen kann. Natürlich soll man alles tun, was in der eigenen Macht steht, um Menschen in Not zu helfen, aber man darf sich dabei nicht selbst gefährden.
    Bei der Ersten Hilfe muss man also zuerst an den Selbstschutz denken. Menschlich gesehen ziemlich logisch, oder? Doch Gottes Logik ist völlig anders. Er schickte seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, mitten in den Brandherd unserer Welt hinein und zu vom Untergang bedrohten Menschen. Dort sollte er für uns sein Leben lassen, um uns von unserer Sünde und Schuld mit ihren tödlichen Folgen zu befreien. Er wusste, was mit ihm geschehen würde. Und er tat es trotzdem. Ein Retter, der sich opfert, damit andere leben können. Das war unsere einzige Chance auf Rettung vor den Flammen unserer Schuld.
    Hung Thanh Thai

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Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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Generated: 9/16/2026 - 6:48:05 AM