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Leben ist mehr

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  • Leben ist mehr

    Gottes einzige Bedingung

    14.05.2026 | 4 Min.
    Meine Frau und ich haben das große Vorrecht, dass wir zwei Kinder großziehen dürfen. Es ist eine große Freude und immer wieder mit Aufregung und vielen gemeinsamen Momenten des Lachens verbunden. Wer hätte gedacht, dass zwei kleine Wesen so viel Liebe aus meinem Vaterherzen herausholen.
    Aber nicht immer gibt es in unserem Familienleben nur Momente des Lachens, sondern auch Momente, wo sich ein Streit wie ein Nebel über den Hausfrieden legt. Unsere Kinder sind nicht immer nur friedlich, sondern auch ungehorsam oder bockig. Doch wissen Sie, was ich in diesen Momenten feststelle? Ich liebe meine Kinder trotzdem. Meine Liebe zu den Kindern hat nichts mit ihrem Verhalten zu tun.
    Leider bin ich als Vater oft unvollkommen. Doch ich möchte Ihnen heute einen Vater vorstellen, der vollkommen ist und niemals seine Gerechtigkeit in Ungerechtigkeit verkehrt. Ich möchte Sie mit jemandem bekannt machen, der niemals willkürlich, sondern immer gütig und freundlich erzieht. Es geht um den Gott, den die Bibel uns vorstellt. Dieser Gott ist ein Vater für die, die in seine Familie kommen. Doch wie können wir in die Familie Gottes hineinkommen? Hören Sie, was ein Mann namens Spurgeon einmal dazu sagte: »Wenn Werke der Weg sind, wer käme da zu Gott? Ich nicht. Es wäre, als würde man mir einen Schatz auf der Sonne anbieten, falls ich hinaufspringen könnte, um ihn zu holen!«
    Genauso, wie meine Kinder sich meine Liebe unmöglich verdienen können, können auch Sie sich die Annahme Gottes nicht verdienen. Seine Liebe zu uns hat nichts mit unserer Frömmigkeit zu tun. Gott nimmt uns an, wenn wir ihm vertrauen. Das ist seine einzige Bedingung. Wie beruhigend für den, der nicht gut springen kann.
    Johannes Unger

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    Jesus macht alles neu!

    13.05.2026 | 8 Min.
    Der Tagesvers stammt aus einem Text, den Gott dem Apostel Johannes am Ende seines Lebens diktiert hat:
    »Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der, welcher auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu. Und er spricht: Schreibe! Denn diese Worte sind gewiss und wahrhaftig.« (Offenbarung 21,3-5)
    Stimmt das? Vorstellen kann ich mir das nicht. Denn solche Verhältnisse habe ich nie erlebt: eine Welt ohne Geschrei, Leid oder Schmerzen.
    Wenn wir über die Glaubwürdigkeit dieser Worte nachdenken, sollten wir uns vor Augen halten: Derselbe Johannes hat von dem ersten Kommen Jesu auf diese Erde berichtet. An Weihnachten erinnern wir uns daran, dass Gott Mensch wurde. In der Folge hat Jesus Christus durch Worte und Taten bewiesen, dass er alles neu machen kann: Er hat Kranke geheilt und Schuld vergeben. Und er hat durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung den Tod besiegt. So kann heute schon ein Mensch, der sein Leben Jesus Christus anvertraut, sagen: »Er hat mir neues Leben geschenkt.« Das neu gemachte Leben tritt schon in der Gegenwart in Erscheinung.
    Die Worte aus der Offenbarung haben also eine Vorgeschichte. Da schon viele von Gottes Zusagen eingetroffen sind, können wir uns darauf verlassen: Gottes Wort ist wahr. Wer an ihn glaubt, ist unterwegs zu einer Welt, in der Gott schließlich alle Tränen abwischen wird. Alles wird neu. Was für herrliche Aussichten!
    Hartmut Jaeger

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    Familiengeschichten

    12.05.2026 | 8 Min.
    Es gibt die netten Familiengeschichten, die man gern erzählt. Etwa der Irrtum meines Großvaters, der stundenlang an der Isar stromabwärts wanderte in der (falschen!) Annahme, er befände sich auf einem »Rundwanderweg«, der ihn sicher an den Parkplatz am Ausgangspunkt seiner Wanderung bringen würde – und der herbe Schrecken, als er verstand, dass er den ganzen langen Hinweg wieder würde zurückwandern müssen.
    Aber es gibt auch Episoden in der Familienhistorie, die man lieber verschweigt: etwa der unrühmliche Urahn, der Schuld auf sich geladen hat. Damit schmückt sich keiner gern, das bleibt lieber im Dunklen.
    Umso erstaunlicher finde ich es, dass der menschliche Stammbaum des Sohnes Gottes, Jesus Christus, sehr offen mit den Fehlern seiner Vorfahren umgeht. Der Tagesvers berichtet, dass der berühmte König David ein Kind mit der Frau eines anderen zeugte, nämlich des Uria. Die dahinterstehende Geschichte ist schlimm: David beobachtet die hübsche Frau seines Nachbarn, Batseba, beim Baden, bricht die Ehe mit ihr und zeugt ein (erstes) Kind, das später stirbt. Um dies zu verbergen, lässt er Uria ermorden. Nach dessen Tod heiratet er Batseba, und aus dieser Ehe entsteht Salomo, der sprichwörtlich weise König. Aber mit dem Hinweis darauf, dass Batseba ursprünglich die Frau des Uria war, steht die Erinnerung an dieses dunkle Kapitel im Leben Davids jedem Leser deutlich vor Augen.
    Dies zeigt, dass die Bibel einerseits sehr offen menschliche Fehler auch der größten Helden beim Namen nennt und keine geschönten Sagen erzählt. Zum anderen wird deutlich, dass der Sohn Gottes in eine moralisch verderbte Welt hineingeboren wurde, in der selbst die scheinbaren Vorbilder Vergebung und Rettung benötigen.
    Markus Majonica

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    Die Lady mit der Lampe

    11.05.2026 | 4 Min.
    Die Engländerin Florence Nightingale (* 12. Mai 1820) lebte in einer Zeit, als es in England noch keine Möglichkeit gab, in der Krankenpflege ausgebildet zu werden. Sie stammte aus einer vermögenden und hochgebildeten Familie und wurde sogar am Hof der jungen Königin Viktoria eingeführt. Aber Florence fühlte sich unwohl in dieser vornehmen Umgebung. Im Alter von 17 Jahren schrieb sie in ihr Tagebuch: »Gott sprach zu mir und rief mich in seinen Dienst.«
    In der Kaiserswerther Diakonissenanstalt bei Düsseldorf ließ sie sich in der Krankenpflege ausbilden – damals undenkbar für eine junge Frau aus der Oberschicht. Während des Krimkrieges wurde sie von der englischen Regierung ins Lazarett in Skutari in der Türkei geschickt. Die schlechten hygienischen Verhältnisse waren eine Katastrophe, es starben mehr Soldaten an Cholera und Ruhr als an den eigentlichen Kampfhandlungen. Florence ließ sich von den furchtbaren Umständen nicht abschrecken, organisierte saubere Bettwäsche, sorgte für eine ordentliche Wundbehandlung und bessere Hygiene. Daraufhin sank die Sterberate drastisch. Da Florence nachts mit einer Lampe in der Hand nach den verletzten Soldaten sah, wurde sie „die Lady mit der Lampe“ genannt. Zurück in England schrieb sie ein Grundlagenwerk über moderne Krankenpflege und gründete die erste professionelle Ausbildungseinrichtung für Krankenschwestern. Sie gilt als Begründerin der modernen Krankenpflege.
    Florence Nightingale ist bis zu ihrem Lebensende ihrer Berufung treu geblieben. Sie hätte ein bequemes Leben führen können, aber sie entschied sich dafür, kranken Menschen etwas von der Liebe Gottes vorzuleben. Bis heute gilt: Wer den Ruf Gottes hört und ihm gehorsam ist, wird ein reiches, sinnerfülltes Leben haben.
    Uwe Harald Böhm

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    Einer wie wir

    10.05.2026 | 4 Min.
    Der Arzt und Missionar John White († 11. Mai 2002) erzählt:
    Als Medizinstudent hatte ich einmal eine Lehrveranstaltung über Geschlechtskrankheiten versäumt. Um mir das Vorlesungsmanuskript abzuholen, musste ich deshalb abends ganz allein zur Klinik für Geschlechtskrankheiten gehen – zu einer Zeit, zu der dort normalerweise keine Studenten waren.
    Als ich das Gebäude betrat, kam ein mir unbekannter Pfleger auf mich zu. Eine Reihe von Männern wartete auf Behandlung. »Ich möchte gern zum Arzt«, sagte ich. »Das möchte hier jeder. Warten Sie, bis Sie an der Reihe sind«, antwortete er. »Sie verstehen mich falsch«, sagte ich. »Ich bin nämlich Medizinstudent und möchte deshalb zum Professor.« – »Das ist unerheblich«, sagte der Pfleger. »Sie sind durch denselben Eingang wie alle anderen gekommen. Warten Sie, bis Sie an der Reihe sind.«
    Schließlich konnte ich ihm doch klarmachen, wozu ich gekommen war. Aber ich werde nie mein tiefes Schamgefühl vergessen, das mich daran hinderte, mich in eine Reihe mit Geschlechtskranken zu stellen.
    Jesus dagegen ließ sich nicht von Schamgefühlen abhalten, als er sich am Jordan in eine lange Reihe von Sündern stellte (siehe Tagesvers). Er identifizierte sich mit uns allen, als er auf seine Taufe wartete. Der moralische Graben, der ihn und uns voneinander trennte, war viel größer als der, den John White von den Männern in der Klinik trennte. Überdies war Johns Abneigung gegen Geschlechtskrankheiten nichts gegen die Abscheu Jesu vor der Sünde. Trotzdem war Jesus gekommen, um genau dieses Problem für uns zu lösen: Er überbrückte den tiefen Graben, der uns von Gott trennte. Er trat in unsere Reihen, nahm uns an und blieb doch rein. Er identifizierte sich mit denen, die er retten wollte.
    Andreas Fett

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Über Leben ist mehr
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das an jedem Tag des Jahres. »LEBEN IST MEHR« hat ein individuelles Konzept und nimmt Stellung zu wichtigen Lebensbereichen wie Ehe, Familie, Gott, Christsein, Krisen, Beruf, Wirtschaft, Wissenschaft, Zukunft, u.v.a. »LEBEN IST MEHR« möchte Mut machen, ein echtes und erfülltes Leben zu entdecken. »LEBEN IST MEHR« gibt es schon seit 1999, sämtliche Beiträge aller Jahrgänge sind online verfügbar.
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