Orden on Air - der Podcast der Ordensgemeinschaften Österreich
Ordensgemeinschaften Österreich

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84: Mehr als eine warme Suppe: Sr. Hemma Jaschke SSpS über gelebte Nächstenliebe
15.10.2026 | 43 Min.Seit mehr als 20 Jahren ist die Steyler Missionsschwester Sr. Hemma Jaschke ehrenamtlich mit dem Canisibus der Caritas Wien unterwegs. Sie verteilt warme Suppe an armutsbetroffene Menschen, hört zu und schenkt Aufmerksamkeit. In der neuen Folge des Podcasts „Orden on Air“ der Österreichischen Ordenskonferenz erzählt sie von bewegenden Begegnungen, hartnäckigen Vorurteilen und davon, warum manchmal eine einzige Blume mehr bewirken kann als viele Worte.83: „So wie Franz is kana“: Neuer Franziskanischer Berufungsweg für junge Erwachsene
01.10.2026 | 51 Min.In der neuen Folge des Podcasts „Orden on air“ sprechen der Franziskaner Br. Karl Schnepps und die Sr. Helena Fürst von den Linzer Elisabethinen über Fragen, auf die es oft keine schnellen Antworten gibt: Was soll ich aus meinem Leben machen? Welchen Weg möchte ich gehen? Und was ist eigentlich meine Berufung? Der Franziskanische Berufungsweg will nun jungen Erwachsenen den nötigen Raum geben, sich genau mit diesen Fragen auseinandersetzen.- Anlässlich des Internationalen Tags gegen Lebensmittelverschwendung am 29. September: Seit 2020 rettet die Lebensmittelbank in Temeswar Lebensmittel vor dem Müll und bringt sie zu Menschen, die sie brauchen. Mitbegründer P. István Barazsuly, Salvatorianer im Kloster und Pfarre Elisabethstadt in Temeswar, und Geschäftsführerin Hanna Csaszar erzählen in der aktuellen Folge von „Orden on Air“, wie aus einer Idee in Pandemiezeiten eine Organisation wurde, die bisher 3.500 Tonnen Lebensmittel weitergegeben hat.
- CS NORDLICHT: Wenn Hilfe Zurückhaltung bedeutet
Menschen mit schwerem ME/CFS leben oft zurückgezogen, manche in abgedunkelten Räumen, abgeschirmt von Geräuschen, Berührungen und Gesprächen. Selbst gut gemeinte Zuwendung kann für sie zur Belastung werden. Mit CS NORDLICHT hat die Caritas Socialis (CS) ein Projekt ins Leben gerufen, das Betroffene und Angehörige beraten und begleiten sowie neue Formen der Pflege und Betreuung entwickeln will. In „Orden on Air“, dem Podcast der Österreichischen Ordenskonferenz, erzählen Sr. Karin Weiler und Andrea Schwarz, wie persönliche Erfahrungen und Begegnungen mit schwer Erkrankten den Anstoß dazu gaben und warum Zurückhaltung manchmal die intensivste Form der Zuwendung sein kann. - Zehn Jahre im Dienst der Weltkirche: P. Karl Wallner zieht Bilanz
Nach zehn Jahren als Nationaldirektor von Missio Österreich verabschiedet sich P. Karl Wallner Ende August in eine neue Aufgabe. Im Podcast „Orden on Air“ spricht der Zisterzienser über bewegende Begegnungen in der Weltkirche, den Wandel der Missionsarbeit, die Kraft moderner Kommunikation und darüber, warum Europa von den Kirchen des globalen Südens lernen kann.
Als P. Karl Wallner 2016 die Leitung der Päpstlichen Missionswerke in Österreich übernahm, wusste er nach eigenen Worten nicht, was ihn erwarten würde. Eigentlich habe er gedacht, seine Aufgabe bestehe darin, „für die Weltkirche zu werben“. Schnell sei ihm jedoch klar geworden, dass weit mehr dahintersteckt. Im Gespräch blickt der Zisterzienser auf zehn intensive Jahre zurück, die ihn auf mehrere Kontinente führten und seinen Blick auf Kirche nachhaltig geprägt haben.
Begegnungen, die bleiben
Zu den eindrucksvollsten Erfahrungen zählen für Wallner die Begegnungen mit Christinnen und Christen in Afrika und Asien. Ob bei den Massai in Tansania, in den Christenvierteln von Lahore in Pakistan oder beim Besuch von Schulen und Pfarren: Überall habe er Menschen erlebt, die ihren Glauben mit großer Freude und unter oft schwierigen Bedingungen leben.
„Die Erfahrungen, die ich machen durfte, waren wirklich einzigartig“, sagt Wallner. Besonders bewegt habe ihn die Dankbarkeit der Menschen und die Erfahrung, dass Kirche dort oft unter ganz anderen Voraussetzungen wachse als in Europa.
Mehr Unterstützung für die Weltkirche
In Wallners Amtszeit konnte Missio Österreich seine Hilfe für die Weltkirche deutlich ausbauen. Die jährlichen Spendeneinnahmen stiegen von rund 9,2 Millionen Euro auf mehr als 21 Millionen Euro. Dadurch konnten hunderte Projekte unterstützt werden, von Priesterseminaren über Schulen und kirchliche Ausbildungsstätten bis hin zu Gesundheitsprojekten.
Mindestens ebenso wichtig sei für ihn jedoch gewesen, das Interesse an der Weltkirche wieder zu stärken. Durch intensive Medienarbeit, persönliche Begegnungen und zahlreiche Berichte aus den Projektländern sollte sichtbar werden, dass die Kirche in Afrika, Asien und Lateinamerika nicht nur Hilfe braucht, sondern auch Hoffnung und Glaubensfreude vermittelt.
„Diese Kirche lebt aus einer Glaubensfreude, die einfach für uns auch therapeutisch ist“, sagt Wallner. Gerade die Lebendigkeit der jungen Kirchen könne auch der Kirche in Europa neue Impulse geben.
Mission heißt zuhören und unterstützen
Der Begriff „Mission“ werde heute oft kritisch betrachtet, räumt Wallner ein. Historische Fehlentwicklungen dürften nicht verschwiegen werden. Gleichzeitig plädiert er dafür, den Begriff neu zu verstehen. Mission bedeute heute nicht Bevormundung, sondern Partnerschaft.
Missio entwickle keine Projekte aus Europa heraus, sondern unterstütze die Anliegen der Ortskirchen. „Wir schauen uns an: Was habt ihr für Ideen? Was will der Bischof? Was braucht diese Ordensgemeinschaft?“, beschreibt Wallner diesen Zugang. Ziel sei es, Initiativen zu stärken, die vor Ort entstanden sind und den Menschen konkret dienen.
Europa kann von Afrika lernen
Ein zentrales Thema des Gesprächs ist die Frage, was die Kirche in Europa von den Kirchen des globalen Südens lernen kann. Wallner nennt die große Freude am Glauben, die Wertschätzung der Sakramente und das starke Engagement der Laien.
Besonders beeindruckt haben ihn die vielen Katechistinnen und Katechisten, die in den Gemeinden Verantwortung übernehmen und den Glauben weitergeben. Darin sieht er auch ein Zukunftsmodell für Europa. Prägnant fasst er seine Erfahrungen zusammen: „Afrika liebt Jesus.“
Die Rolle der Orden
Als Ordensmann sieht Wallner gerade in den Ordensgemeinschaften wichtige Hoffnungsträger für die Zukunft der Kirche. Ihre Stärke liege in ihrer Kontinuität, ihrer geistlichen Verwurzelung und ihrer Fähigkeit, langfristig Verantwortung zu übernehmen.
Gleichzeitig müssten Orden ihre Sendung immer wieder neu übersetzen. Große Chancen sieht Wallner in der digitalen Kommunikation. Viele junge Ordensleute erreichten heute über soziale Medien Menschen, die mit Kirche sonst kaum in Berührung kämen. „Wir haben hier etwas, ein Instrument, das völlig neu ist: das mediale Wirken, auch die Katechese über die Medien.“
Rückkehr nach Heiligenkreuz
Mit 1. September kehrt P. Karl Wallner in sein Heimatkloster Heiligenkreuz zurück. Dort möchte er seine Erfahrungen aus der Weltkirche einbringen und sich wieder verstärkt der Hochschule widmen. Besonders wichtig sei ihm, die vielen Berufungen und das internationale Profil des Stiftes für die Zukunft gut weiterzuentwickeln.
Seinem Nachfolger als Missio Nationaldirektor, Pfarrer Johannes Laichner, gibt er einen einfachen Rat mit auf den Weg: „Gehe es langsam an.“ Wer Verantwortung übernehme, solle zunächst die Menschen kennenlernen, Vertrauen aufbauen und erst dann Veränderungen anstoßen.
„Orden on air“ – der Podcast der Ordensgemeinschaften Österreich
Das Medienbüro der Ordensgemeinschaften Österreich hat im März 2022 den Podcast „Orden on air“ ins Leben gerufen. Der Titel ist Programm: Ordensfrauen und -männer kommen vor den Vorhang – und vor das Mikrofon. Ziel ist es, Persönlichkeiten vorzustellen, Einblicke in das Leben von Ordensgemeinschaften zu geben und das Engagement von Ordensleuten in vielfältigen Bereichen sichtbar zu machen. Der Podcast ist überall zu hören, wo es Podcasts gibt, sowie auf www.ordensgemeinschaften.at
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Über Orden on Air - der Podcast der Ordensgemeinschaften Österreich
„Orden on air“ – der Podcast der Ordensgemeinschaften Österreich holt Ordensfrauen und -männer vor den Vorhang und – im wahrsten Sinne des Wortes – vor das Mikrofon. Ziel ist es, interessante Persönlichkeiten und besondere Talente vorzustellen sowie das Engagement von Ordensleuten in den vielfältigen Bereichen des Lebens zu zeigen. Der Podcast soll auch Platz bieten, gesellschaftspolitische Themen aufzugreifen und anzusprechen sowie Hintergründe darzulegen.
Podcast-WebsiteHöre Orden on Air - der Podcast der Ordensgemeinschaften Österreich, SPIRIT - Christliche Impulse des Hilfswerks KIRCHE IN NOT und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App

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