Woher weiß eine einzelne Zelle, ob sie Teil eines Auges, eines Herzens odereiner Hand werden soll? Und wie gelingt es manchen Organismen, verloreneKörperteile präzise nachzubilden, obwohl dabei Millionen von Zellen koordiniertzusammenarbeiten müssen?
Der amerikanische Entwicklungsbiologe MichaelLevin beschäftigt sich seit Jahren mit Fragen, die an die Grenzen unseresVerständnisses von Leben führen. Seine Forschung deutet darauf hin, dass Zellennicht nur auf genetische Informationen reagieren, sondern über komplexebioelektrische Netzwerke miteinander kommunizieren. Dabei entstehen Phänomene,die manche Wissenschaftler als eine Art anatomisches Gedächtnis beschreiben.
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Quellen:
Michael Levin – Offizielle Forschung
Michael Levin Lab (Tufts University)
Allen Discovery Center at Tufts University
Wissenschaftliche Veröffentlichungen
Levin, M. (verschiedene Arbeiten zu Bioelectricity, Morphogenesis und Basal Cognition)
Levin, M. & Kollegen:
Bioelectric signaling in regeneration and development
Levin, M.:
The Computational Boundary of a Self: Developmental Bioelectricity Drives Multicellularity and Scale-Free Cognition
Weiterführende Quellen
Tufts University – Department of Biology
Frontiers in Systems Neuroscience
PubMed – Michael Levin Publikationen