In der Hölle ist ein Platz frei geworden, es wird also Zeit, dass wir unseren Dreizack einölen und den Sündern mal zeigen, wo der Haken hängt! So euphorisch das nun klingt, ist Sintopia eigentlich eine schöne, entspannte Göttersimulation mit starkem Suchtpotential. Wir, als neuer Verwalter der Hölle, müssen zusehen, dass wir den Sündern eine Lektion erteilen, um so an Geld zu kommen, damit wir unser Reich weiter ausbauen können, um noch mehr Sünder bestrafen können. Klingt anfangs simpel, aber im Tutorial merkt man schon, dass man nur an der Oberfläche kratz. Was mich ebenfalls gejuckt hat, waren meine Kultanhänger. Man kann denen nur indirekte Befehle geben. Lieber hätte ich mit der Maus die Anhänger auswählen können und denen dann in typischer Strategiespiel-Manier richtige Befehle geben können. So ist dann ein Kampf gegen einen Dämon schon umständlich, wenn man dem Kult schon befiehlt offensiv vorzugehen … aber das Ziel ist denen dann unklar. Letztendlich ist Sintopia aber dennoch eine gelungene Göttersimulation, die mir definitiv einen krummen Rücken und müde Augen eingebracht hat. Das typische „eine Mission kann ich machen“ und dann wollte ich meine Hölle perfekt haben und die Zeit verging wie im Fluge.