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- "Das Ergebnis ist nicht berauschend, gar keine Frage." – Wolfgang Sobotka über die Bilanz der ÖVP bei Staatsquote und Entbürokratisierung
Diese Woche ist Wolfgang Sobotka, ehemaliger Nationalratspräsident und heute Präsident des Campus Tivoli, der Parteiakademie der ÖVP zu Gast im Studio der Agenda Austria. Thema ist der Zustand der konservativen Parteien im deutschsprachigen Raum – und vor allem jener der ÖVP.
Warum muss sich eine konservative Partei heute für ein konservatives Familienbild entschuldigen? Was ist von den drei Wurzeln geblieben, aus denen die ÖVP kommt: christlich-sozial, konservativ, wirtschaftsliberal? Und wie stark trägt die christliche Soziallehre noch, wenn sich das Land von der Kirche abwendet?
Dazu der Blick von außen: Die Community der Agenda Austria wurde gefragt, wofür die ÖVP steht. Innerhalb von drei Stunden gingen über 70 Kommentare ein, von denen nur einer positiv war. Die Vorwürfe reichten von Klientelpolitik und Etatismus über Worthülsen bis hin zum Vorwurf des Machterhalts. Sobotka nimmt zu den Vorwürfen der Bürgerlichen Stellung. Außerdem stellen wir die Frage, wie die ÖVP sich einerseits auf „Politik für die nächsten Generationen“ berufen kann, andererseits aber vor einer großen Pensionsreform zurückschreckt.
Die Themen dieser Folge:
02:38 Muss sich eine konservative Partei für ihr Familienbild entschuldigen?
04:35 Woke, Cancel Culture und der Rechtsruck: Wo die Mitte verloren ging
11:47 Klar gegen rechts, unklar gegen links: Die Abgrenzung zum Kommunismus
14:24 Staatsquote 55 Prozent: Was die ÖVP seit 1987 nicht geschafft hat
17:19 Stärkste Struktur, schwächster Hebel? Die ÖVP und der Leistungsgedanke
20:52 70 Kommentare, ein einziges positives: Wofür steht die ÖVP?
27:49 Eigentum, Kirche, Verantwortung: Was vom Christlich-Sozialen bleibt
31:11 Welchen Politikertyp die ÖVP in 20 Jahren braucht
35:08 Pensionen: Warum das Antrittsalter allein nichts löst
38:38 33 Milliarden Pensionslücke – und der Streit um die Zahl
Das Weekly – Make Austria Think Again…
…ist der Podcast der Agenda Austria. Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Jeden Freitag eine neue Folge, überall wo es Podcasts gibt. „Die halten uns alle für vollkommen blöde." – Harald Martenstein über die Meinungsfreiheit
28.08.2026 | 42 Min.Diese Woche sprechen wir mit dem Autor und Journalisten Harald Martenstein über den Zustand der Meinungsfreiheit in Deutschland.
Ausgangspunkt ist ein aktuelles „Spiegel“-Cover, das den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund in Sachsen-Anhalt als den „gefährlichsten Mann Deutschlands“ bezeichnet. Wir sprechen über österreichische Parallelen, Kampagnenjournalismus und die Frage, inwiefern die Dämonisierung rechten Politikern eigentlich nützt. Außerdem vergleichen wir den Umgang der politischen Linken mit der AfD und der FPÖ, erörtern, wie stark die Brandmauer strategische Optionen einschränkt, und diskutieren die Sinnhaftigkeit von Deplatforming.
Die Themen dieser Folge:
01:12 – Meinungsfreiheit in Deutschland – die Umfragezahlen
02:57 – Der "Politiker-Paragraf" 188 StGB
06:08 – Tassenrunde: Politische Ikonen
09:14 – Das Spiegel-Cover & Ulrich Sigmund
12:00 – Warum die AfD in Sachsen-Anhalt so stark ist
15:50 – Migration, Kriminalität & das Schweigen der Linken
20:51 – Die Brandmauer-Debatte
24:46 – Was Faschismus wirklich ausmacht – und der Journalismus-Bias
31:11 – Gefährlichste Politiker weltweit & das AfD-Verbot
Das Weekly – Make Austria Think Again
Der Podcast der Agenda Austria erscheint jeden Freitag auf Apple Podcasts, Spotify, Youtube und allen relevanten Plattformen.- Kann das österreichische Schulsystem den Migrationsdruck abfedern? Host Sandra Keplinger spricht mit dem Historiker und Mittelschullehrer Thomas Walach, der auf X (@motihari1903go) aus erster Hand berichtet, über den Alltag an einer Wiener Brennpunktschule. Sie reden über Kinder, die auch nach mehreren Jahren im heimischen Bildungssystem kaum Deutsch können, über Eltern, die ihre Mitarbeit verweigern oder aktiv gegenarbeiten, und über die Frage, wo Ressourcen wirklich wirken. Walach erklärt, warum er Deutschförderklassen für unverzichtbar hält, warum er eine Sprach- und Entwicklungsstandserhebung ab drei Jahren fordert und weshalb der gestoppte Familiennachzug das Pflichtschulsystem vor dem Kollaps bewahrt hat. Zum Abschluss gibt es einen historischen Exkurs über Universalismus, Liberalismus und die Wurzeln des Begriffspaars „links" und „rechts".
Die Themen dieser Folge:
02:07 – Alltag an einer Wiener Brennpunktschule
03:41 – Migration und Deutsch: Warum der Spracherwerb scheitert
15:38 – Elternverantwortung, Koranschule und Gewalt
23:50 – Islam, Handykonsum und religiöser Druck unter Schülern
33:37 – Wohin die Ressourcen wirklich fließen sollten
35:47 – Probleme ansprechen oder die FPÖ stärken? Die linke Angst
38:23 – Deutschförderklassen: Sonderbehandlung im Interesse der Kinder
44:47 – Familiennachzug, Asyl und die Grenzen der Schule
46:17 – Integration vor Zuzug: Wo die Parteien heute stehen
49:57 – Universalismus, Liberalismus und Chancengleichheit
Das Weekly – der Podcast der Agenda Austria
Make Austria Think Again: Jeden Freitag neu, auf Youtube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt. - „Wenn der Staat bei der Dürre alle fördert, dann brauche ich die Versicherung nicht — dann bin ich ja dumm, wenn ich die Versicherung habe." — Hanno Lorenz über den Konstruktionsfehler der Dürrehilfe
Eine Milliarde Euro Dürreschaden, ein Landwirtschaftsminister, der auch unversicherten Bauern Geld verspricht, und ein Finanzminister, der auf der Bremse steht: In dieser Folge streiten die Agenda-Austria-Ökonomen Jan Kluge und Hanno Lorenz offen darüber, wie Österreich mit Wetterschäden in der Landwirtschaft umgehen soll. Es treffen zwei marktliberale Ökonomen aufeinander, die sich ausnahmsweise nicht einig sind. Kluge will eine Versicherungspflicht, um den Markt überhaupt erst entstehen zu lassen. Lorenz hält dagegen: mehr Eigenverantwortung, kein Zwang, und Schluss mit dem jährlichen Subventionsabonnement.
Die Themen dieser Folge:
01:43 – Warum jedes Jahr der Staat zahlt: das Subventionsabonnement
05:16 – Wo die Dürreversicherung an ihre Grenzen stößt
07:56 – Moral Hazard und adverse Selektion: warum der Markt nicht entsteht
15:04 – Willkür der Abgrenzung: Warum die Bauern und nicht die Seilbahn?
23:27 – Fördern, weil man sie braucht: Almen, Tourismus, Landschaft
27:10 – Teurere Milch statt Subvention? Die Rechnung, die nicht aufgeht
43:03 – Ist Lebensmittelsicherheit das falsche Argument?
48:30 – Klimaschutz, Anpassung und der Streit um die Klimaanlage
Das Weekly – Make Austria Think Again
Der Podcast der Agenda Austria erscheint jeden Freitag auf Apple Podcasts, Spotify, Youtube und allen relevanten Plattformen. Kontaktschuld & Meinungsfreiheit: Mit wem darf man noch reden? – mit Franz Schellhorn
07.08.2026 | 42 Min.„Eine offene Gesellschaft, die nur mehr Zustimmung zulässt, ist keine offene Gesellschaft, sondern eine Echokammer mit einem Türsteher.” – Franz Schellhorn
Mit wem darf man in diesem Land überhaupt noch reden? Franz Schellhorn und Sandra Keplinger nehmen die Mechanik der Kontaktschuld unter die Lupe – den Trick, den Botschafter zu erledigen, statt sich mit der Botschaft zu befassen. Anlass ist die letzte Folge, in der ein FPÖ-Berater zu Gast war – der erste freiheitliche Gesprächspartner in 13 Jahren Agenda Austria. Was folgte, war weniger ein Streit über Inhalte als über die Frage: „Darf man mit dem überhaupt reden?”
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum ein „betreutes Denken“ auch vom ORF praktiziert wird. Warum es ein beliebtes Mittel ist, den politischen Gegner mit einem Etikett zu diskreditieren, anstatt sich mit seinen Inhalten auseinanderzusetzen. Und warum der Sinn der Meinungsfreiheit darin besteht, Meinungen zu schützen, die andere empören oder verletzen.
Die Themen dieser Folge:
00:54 – Der Fall Willacker: erster FPÖ-Gast in 13 Jahren
05:05 – „Dann seid ihr rechts": Kontaktschuld in den Kommentaren
09:17 – Faschismus-Vorwurf und Hayeks „Weg in die Knechtschaft"
13:32 – Verbreiten wir AfD-Narrative?
18:20 – „Neoliberal" als Kampfbegriff: Wie die Etikettierung den Gegner diskreditiert
22:31 – Ist die Agenda Austria die „Lobby der Reichen"?
28:05 – Die mediale Übermacht des ORF
33:11 – Staatsfunk ORF: hunderte Millionen, kaum hinterfragt
38:37 – Wir brauchen mehr Diskurs!
Das Weekly – Make Austria Think Again
Das Weekly erscheint jeden Freitag — auf YouTube, Spotify und Apple Podcasts. Jede Folge nimmt sich ein wirtschafts- oder gesellschaftspolitisches Thema vor und prüft, was hinter den Schlagworten steckt. Diese Woche: warum in der Debatte immer öfter das Etikett zählt und nicht das Argument.
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Über Agenda Austria Studio | Das Weekly
Das Weekly – Make Austria Think Again.Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Für alle, denen Fakten wichtiger sind als empfundene Wahrheiten.Willkommen im Studio der Agenda Austria – die Denkfabrik zum Hören.
Podcast-WebsiteHöre Agenda Austria Studio | Das Weekly, Dark Matters – Geheimnisse der Geheimdienste und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App

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