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9 Episoden

  • Agenda Austria Studio | Das Weekly

    Journalismus in Österreich: Zu links, zu einseitig, zu staatsnah?

    20.03.2026 | 38 Min.
    Michael Fleischhacker (ServusTV) und Franz Schellhorn (Agenda Austria) sprechen mit Host Sandra Keplinger über eine Frage, die viele spüren, aber nur wenige offen aussprechen: Wie einseitig ist der Journalismus geworden? Im Mittelpunkt stehen linke Mehrheiten in Redaktionen, die Rolle der Öffentlich Rechtlichen, die Verschiebung politischer Begriffe und die Frage, warum sich immer mehr Menschen von klassischen Medien abwenden.
    Die Diskussion geht dabei über reine Medienschelte hinaus. Themen sind unter anderem Redaktionskulturen, Themenauswahl, die Berichterstattung zu Corona, Migration, die Schlagseiten der öffentlich-rechtlichen Medien und die grundsätzliche Frage, ob die Mehrheit der Journalisten längst selbst Teil einer politischen Blase geworden ist.
    Themen dieser Episode:
    01:06 Wie links ist der Journalismus wirklich? 
    03:53 Warum Eigentümerstrukturen wenig über die Redaktion verraten 
    06:00 Wie „rechts“ zum Kampfbegriff wurde 
    09:23 Was Journalisten wählen – und warum das relevant ist 
    13:16 Corona, ORF und der Vertrauensverlust in klassische Medien 
    16:36 Migration, FPÖ-TV und die Folgen einseitiger Berichterstattung 
    18:59 BBC, NDR, ZDF: Warum auch andere Öffentlich-Rechtliche unter Druck stehen 
    20:01 Haushaltsabgabe, ORF und die Frage nach Reformen 
    24:13 Braucht es öffentliche Finanzierung für verlässlichen Journalismus? 
    27:25 Iran, Themenauswahl und die blinden Flecken der Medien
    Jetzt reinhören und besser verstehen, warum das Vertrauen in Medien sinkt und wie redaktionelle Blasen entstehen. Das Weekly – Make Austria Think Again. Jeden Freitag. Überall, wo es Podcasts gibt.
    Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber, Redaktion: Sandra Keplinger, Christoph Beranek
  • Agenda Austria Studio | Das Weekly

    Spritpreise, Inflation und Politik: Warum der Staat Preise nie kontrollieren kann

    13.03.2026 | 29 Min.
    „Eine Preisdecke bedeutet letztlich, dass der Staat die Entscheidungen von Millionen Menschen durch die Entscheidungen einiger Politiker und Beamter ersetzt.“ – Sandra Keplinger
    Wenn der Staat die Preise kontrollieren will, klingt das für viele zunächst einmal fürsorglich. In Wahrheit ist es jedoch oft das Gegenteil der Fall: Preiseingriffe bekämpfen nicht die Ursache, sondern das Symptom und verschärfen letztlich Knappheit, Fehlanreize und Inflation.
    In Folge #7 von „Das Weekly“ spricht Host Sandra Keplinger mit dem Ökonomen Hanno Lorenz über die österreichische Obsession, immer wieder in Preise einzugreifen – sei es bei Sprit, Mieten, Strom oder Lebensmitteln. Es geht um den Irrglauben der „Gierflation”, um die Funktion von Preisen als Knappheitssignal und um die Frage, warum der Staat so oft glaubt, Millionen individueller Entscheidungen besser ersetzen zu können als der Markt.
    Ausgangspunkt ist die aktuelle Debatte über steigende Spritpreise nach der Schließung der Straße von Hormus. Anstatt die Wirkung von höheren Preisen zuzulassen, wird in Österreich reflexartig nach Preiskommissionen, Transparenzdatenbanken und Eingriffen gerufen. Genau darin sehen wir das Problem. Dabei wäre die Lösung so einfach...

    Themen & Timecodes:
    00:49 Spritpreise nach Hormus-Schließung: Warum der Staat reflexhaft eingreifen will 
    02:36 Preiskommission, Wettbewerbsbehörde und die österreichische Kontrollkultur 
    03:21 Warum beim Benzin niemand über die 50 Prozent Steuern spricht 
    06:36 Warum temporäre Steuersenkungen oft nur Bürokratie und neue Probleme schaffen
    08:31 Hohe Margen, Investitionen und warum Preise ein Signal für Knappheit sind
    10:55 Carl Menger, das Glas Wasser in der Wüste und der subjektive Wert
    14:10 Planwirtschaft, Preisdeckel und die Lehren aus der Sowjetunion
    25:40 Hohe Arbeitskosten, Staatsgläubigkeit und warum man den Markt nicht ausschalten kann
    Warum Preise steigen – und warum Politik sie nicht senken kann. Die ganze Diskussion im Podcast „Das Weekly“. Überall, wo es Podcasts gibt.
    Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber
  • Agenda Austria Studio | Das Weekly

    Krieg gegen den Iran: Ölpreis, Regime Change und die Folgen für Europa

    06.03.2026 | 31 Min.
    „Ich bin sehr froh darüber, dass die Berufsbezeichnung ‚brutaler Diktator‘ inzwischen etwas gefährlicher geworden ist.“ – Vitus Ortner
    Die USA und Israel greifen den Iran an, und die zentralen Fragen lauten: Geht es um das Atomprogramm, geopolitische Machtinteressen im Nahen Osten oder tatsächlich um einen möglichen Regimewechsel in Teheran? Gleichzeitig steht viel auf dem Spiel: Angriffe auf die Öl- und Gasinfrastruktur sowie auf die Straße von Hormus könnten auch Europa treffen. Sandra Keplinger und Vitus Ortner analysieren die möglichen Interessen Washingtons, warum der Ölpreis bislang überraschend stabil bleibt, welche wirtschaftlichen Folgen dieser Konflikt haben könnte und warum die Rufe nach Völkerrecht den Diktatoren in die Hände spielen.
    Timecodes:
    02:24 Fünf verschiedene US-Narrative für denselben Krieg 05:19 Kriegsrhetorik und deren Hintergründe 06:34 Erratischer Iran? Die lange Liste der Angriffsziele 12:56 Angriffe auf Öl- und Energieinfrastruktur 13:18 Warum der Ölpreis überraschend stabil bleibt 15:14 Folgen für Europas Energieversorgung 19:28 Regime Change und mögliche Flüchtlingsbewegungen
    Das Weekly – Make Austria Think Again. Analysen zu wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Jeden Freitag auf YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.
  • Agenda Austria Studio | Das Weekly

    1 Jahr Dreierkoalition: Wählerverluste trotz Schonprogramm

    27.02.2026 | 30 Min.
    “Es war immer die These: Jede Regierung die reformiert, verliert. Und jetzt verliert die Regierung ohne Reform.” – Franz Schellhorn
    Ein Jahr Dreierkoalition – und die politische Bilanz ist mager: kaum umgesetzte Reformen, viele Absichtserklärungen. In dieser Folge diskutiert Host Sandra Keplinger mit Franz Schellhorn und Jan Kluge darüber, warum das erste Regierungsjahr – normalerweise das Zeitfenster für große Reformschritte – weitgehend ungenutzt blieb. Außerdem geht es um die Rolle der NEOS in der Koalition und warum der kleinste gemeinsame Nenner – das Verhindern der FPÖ in der Regierung – eben diese so stärkt.
    Themen & Timecodes:
    2:46 Reformbilanz: wenige Maßnahmen, viele Absichtserklärungen
    3:56 Klimabonus vs. CO₂-Steuer: Entlastung gestrichen, Steuer bleibt
    5:07 Warum die Ablehnung zunimmt: höhere Abgaben, kaum Ausgabenkürzungen
    6:36 Wieviel Sinn macht das Regieren mit Blick auf die Wiederwahl?
    9:03 NEOS: Was von der Reformbewegung übrig ist
    13:11 Politischer Aschermittwoch: Themenverschiebung Richtung Wirtschaft
    18:05 Shrinkflation-Gesetz: Regulierung als politischer Reflex
    20:17 FPÖ und die Wirtschaft: interne Spannungen zwischen liberal und interventionistisch
    28:43 Schlussfrage: Ist die Reformvermeidung der beste Wahlhelfer der FPÖ?
    Das Weekly – Make Austria Think Again. Eine Produktion des Agenda Austria Studio. Wir freuen uns über Feedback, Fragen und Themenvorschläge: Email an [email protected]
    Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: Kurier / F. Gruber
  • Agenda Austria Studio | Das Weekly

    Regulierung, Bürokratie, Lobbyismus: Wie wir den Teufelskreis durchbrechen

    20.02.2026 | 26 Min.
    „Du schaffst Regulierung, die erzeugt Bürokratie – und das provoziert Lobbying.“
    In dieser Folge von „Das Weekly – Make Austria Think Again spricht Host Sandra Keplinger mit Jan Kluge darüber, warum Entbürokratisierung politisch so gut klingt, in der Realität aber fast nie umgesetzt wird. Warum jede neue Regel neue Privilegien schafft. Warum Lobbyismus kein Zufall ist, sondern die logische Konsequenz dichter Regulierung. Und warum echter Bürokratieabbau nur funktioniert, wenn man nicht nur Gesetze streicht, sondern wenn die Realpolitik den Mut findet, sich mit dem Verwaltungsapparat anzulegen.
    Von der EU-„Simplification“ über Mises’ Bürokratietheorie bis zur 90-Zentimeter-Barbe in Oberösterreich: In dieser Folge wird gezeigt, wie Regulierung Wirtschaft und Politik immer enger verstrickt – und warum dieser Teufelskreis nur durch echten Reformwillen durchbrochen werden kann.
    Themen & Timecodes:
    1:10 Mehr EU-Rechtsakte trotz Entbürokratisierungs-Versprechen 
    3:12 Musk vs. Milei: Zwei unterschiedliche Reformansätze 
    6:20 Warum Bürokratien systematisch wachsen 
    10:09 Mises: Warum Bürokratie im Staat notwendig ist – im Markt aber problematisch 
    12:23 Lobbying in Brüssel 
    15:10 Österreichisches Goldplating und das Pickerl-Argument 
    21:48 Die 90-cm-Barbe: Wenn Regulierung kafkaesk wird
    Wenn euch die Folge gefällt, abonniert Das Weekly, lasst uns eine Bewertung da – und schreibt uns, welches Bürokratie-Beispiel euch zuletzt zur Weißglut gebracht hat.
    Produktion: DoMotion, Musik: Audio Funnel, Coverfoto: KURIER / F. Gruber

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Über Agenda Austria Studio | Das Weekly

Das Weekly – Make Austria Think Again.Der Podcast für alle, die wissen, dass der Staat nicht jedes Problem lösen kann. Für alle, denen Fakten wichtiger sind als empfundene Wahrheiten.Willkommen im Studio der Agenda Austria – die Denkfabrik zum Hören.
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