55 Episoden
- Bei dieser Folge handelt es sich um die erste Spezial-Ausgabe rund um den 25. Internationalen Kongress für Byzantinistik, der von 24. bis 29. August 2026 in Wien stattfinden wird. Meine Gesprächspartner/innen sind Univ.-Prof. Dr. Claudia Rapp, Priv.-Doz. Dr. Andreas Rhoby sowie Dr. Krystina Kubina, die Einblicke in die Planung und den Ablauf des Kongresses, das Generalthema „Byzantium beyond Byzantium“ sowie das umfangreiche Rahmenprogramm geben. Darüber hinaus sprechen wir auch über die Verbindungen zwischen Österreich und Byzanz sowie die Bedeutung Wiens als Forschungsstandort der Byzantinistik.
- Hagiographie ist eine der produktivsten Textgruppen des Oströmischen Reiches und beschäftigt sich mit dem Leben und Wirken von Personen, die als heilig erachtet werden. In dieser Folge werfen wir einen Blick auf die unterschiedlichen Kategorien wie Passiones (Märtyrergeschichten), Viten (Lebensbeschreibungen) oder Wundersammlungen und gleichzeitig betrachten wir die Entwicklungen und Trends der hagiographischen Literatur im Laufe der Jahrhunderte von der Spätantike bis in die spätbyzantinische Zeit.
- Diese Folge behandelt die erste Phase (976–989) der Regierungszeit Kaiser Basileios’ II., die von Machtkämpfen mit einflussreichen Generälen geprägt war. Wir werfen einerseits einen Blick auf den Verlauf dieser Bürgerkriege und andererseits auf die Nachbarn des Römischen Reichs. Dabei begegnen wir den Bulgaren, Buyiden, Fatimiden, Georgiern sowie den Kiewer Rus.
- Als im 10. Jahrhundert der Aufstieg der sächsischen Ottonen seinen Lauf nahm und sich deren Einflussgebiet auf der Italienischen Halbinsel immer weiter nach Süden ausbreitete, kam es unweigerlich zur Auseinandersetzung mit den Oströmern. Diesen war nicht nur die territoriale Expansion Ottos I. in Richtung Kalabrien und Apulien ein Dorn im Auge, sondern auch die Anmaßung des Sachsenherrschers, den römischen Kaisertitel zu führen. Trotz der militärisch angespannten Lage erfolgte ein regelmäßiger Austausch an Gesandten, zu denen auch Bischof Liutprand von Cremona zählte, der uns dank seiner Aufzeichnungen einen Einblick sowohl in das Leben eines Diplomaten als auch in das Konstantinopel des 10. Jahrhunderts gibt. Woran er scheiterte, sollte wenige Jahre später doch noch Wirklichkeit werden: Für den ottonischen Thronfolger wurde eine oströmische Braut gefunden, die im Westen bekannteste Byzantinerin – Kaiserin Theophanu.
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Über Anno Mundi – Von Byzantinern und Griechen
Ein Podcast über die faszinierende Geschichte des Byzantinischen Reiches und Griechenlands vom Ende der Antike bis heute.
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