Künstliche Intelligenz wirkt wie ein Phänomen der Gegenwart dabei reichen die gedanklichen Wurzeln deutlich weiter zurück. Leo Ludick zeigt in der neuen Folge, dass die Frage nach denkenden Maschinen Menschen schon seit Jahrhunderten beschäftigt.
Bereits im 18. Jahrhundert tauchte die Vorstellung einer Maschine mit menschlichen Fähigkeiten in der Literatur auf: Der deutsche Schriftsteller Jean Paul beschreibt in seinem satirischen Werk „Auswahl aus des Teufels Papieren“ einen Schachautomaten, dem Verstand zugeschrieben wird. Ein frühes Gedankenexperiment, das erstaunlich gut zu heutigen KI-Debatten passt.
Der wissenschaftliche Durchbruch folgte allerdings erst viel später. Als Geburtsstunde der modernen KI-Forschung gilt das Jahr 1956, als Forscher am Dartmouth College in den USA zu dem Entschluss kamen, dass Maschinen grundsätzlich lernen und denken können. Die zentrale Annahme damals: Es sei nur eine Frage der Zeit, bis diese Vision Realität werde.
Heute, rund sieben Jahrzehnte später, ist die Künstliche Intelligenz nahezu allgegenwärtig. Leo Ludick ordnet diese Entwicklung ein und erklärt, wie aus philosophischen Überlegungen und frühen Ideen eine Schlüsseltechnologie unserer Zeit wurde.