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Elektrogeflüster – E-Mobilität im Realitätscheck

Wilma Fasola, Andi Engel | Handelszeitung, Blick
Elektrogeflüster – E-Mobilität im Realitätscheck
Neueste Episode

22 Episoden

  • Elektrogeflüster – E-Mobilität im Realitätscheck

    Bidirektionales Laden: Das E-Auto als Energiespeicher für das eigene Haus

    08.04.2026 | 42 Min.
    Das Auto nicht bloss als reines Fortbewegungsmittel, sondern als gigantische, fahrbare Powerbank nutzen: Bei den steigenden Energiepreisen eine geniale Vorstellung! Und heute auch kein Wunschdenken mehr. Das Zauberwort heisst bidirektionales Laden. Dank der neuen Technologie fliesst der Strom nicht mehr nur ins Auto hinein, sondern bei Bedarf auch wieder heraus – zurück ins Haus oder sogar ins öffentliche Stromnetz. Im Gespräch mit den Hosts zeigt Reto Baschera auf, warum das für Besitzer eines Einfamilienhauses mit Photovoltaikanlage bereits jetzt ein echter Gamechanger ist. Denn tagsüber wird der gratis produzierte Sonnenstrom im Auto zwischengespeichert, um abends den Fernseher oder die Heizung zu betreiben. Mit einer Batteriekapazität von 50 bis teils über 100 Kilowattstunden kann ein modernes E-Auto dabei ein durchschnittliches Haus problemlos mehrere Tage lang mit Strom versorgen.

    Doch während die Technik im Einfamilienhaus bereits heute vor dem Durchbruch steht, warten in Mehrfamilienhäusern und im öffentlichen Netz noch einige Herausforderungen. Von fehlender, einheitlicher Kommunikation zwischen E-Auto und Ladestation bis hin zu kniffligen steuerlichen Fragen gibt es noch einiges zu klären. Warum die Schweiz hier im Vergleich zu den Niederlanden oder Dänemark noch Nachholbedarf hat, weshalb bidirektionale Ladestationen aktuell noch bis zu 8'000 Franken kosten und wie das eigentlich rechtlich ist, wenn man den Strom tagsüber beim Arbeitgeber an der Ladestation bezieht und abends teurer zurück ins Stromnetz speist – um all das gehts in der aktuellen Folge.
  • Elektrogeflüster – E-Mobilität im Realitätscheck

    Warum der Mechaniker beim E-Auto fast arbeitslos wird

    25.03.2026 | 41 Min.
    Wohl jeder ärgert sich, wenn mal wieder die Warnlampe aufleuchtet und signalisiert: ab in den Service! Das kostet bei der einen Marke mehr, bei der anderen weniger – doch mehrere hundert Franken stehen immer auf der Abrechnung. Während der kleine Mechaniker um die Ecke mit sich verhandeln lässt, sind die namhaften Garagen in der Regel teurer. Doch wie sieht es aus, wenn ein Stromer zum Service muss? Was genau macht ein Mechaniker, wenn er kein Öl wechseln oder eine Zündkerze tauschen muss? Bedeuten weniger Teile weniger Service und somit weniger Kosten? Wie viele seiner Kollegen hat auch Automechaniker Darijo Jukić aus Luzern in den letzten Jahren viel Neues dazulernen müssen. Denn war der klassische Service eines Verbrenners so etwas wie die Routineuntersuchung, die man schon unzählige Male durchgeführt hatte, ist der Service für den Stromer zuerst einmal Neuland – und nur mit entsprechender Ausbildung ungefährlich.
    In der neuen Folge von Elektrogeflüster bringt es Darijo Jukić auf den Punkt: Der Service beim Stromer ist sauberer, effizienter und ja, auch günstiger. Während im Durchschnitt bei einem Verbrenner saftige Beträge für Schmierstoffe und Verschleissteile verbucht werden, sparen E-Auto-Besitzer massiv. Laut dem Fachmann liegt die Ersparnis allein beim Service bei 30 bis 50 Prozent. Der Grund ist simpel: Wo keine Zündkerzen funken, weniger Kabel verlaufen und kaum Dichtungen porös werden können, gibt es schlicht weniger zu warten. Das freut die Besitzer, zumal ein Stromer im Gegensatz zu Verbrennern nicht jedes Jahr in den Service muss.
    Auf der anderen Seite braucht es wegen der Hochvoltbatterie zertifizierte Experten, die das Auto checken. Und deren Stundenlohn meist über dem des klassischen Mechanikers liegt. Ob die Rechnung am Ende für jeden aufgeht und warum der «kleine Mechaniker um die Ecke» bald ganz neue Diplome an der Wand braucht, hört ihr in der aktuellen Folge.
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    Sind ältere Menschen von Elektroautos überfordert?

    11.03.2026 | 37 Min.
    Das bietet Folge Nr. 20
    Früher dominierten Tasten und Knöpfe die Cockpits im Auto, heute blicken wir in modernen Modellen häufig nur noch auf grosse Bildschirme. Die Bedienung läuft über den Touchscreen oder direkt per Sprache. Das kann vor allem ältere Menschen überfordern, die auf viele Jahrzehnte Fahrerfahrung zurückschauen und es «anders gewohnt» sind. Der Umstieg auf ein neues Modell ist daher für sie manchmal schwerer als für ‘Digital Natives’, die quasi mit dem Smartphone in der Hand geboren wurden.
    Doch nicht nur die Bedienung hat sich in den letzten Jahren signifikant gewandelt und fordert heraus. Auch die neuen Antriebsarten können zur Herausforderung werden. Zwar ist der typische Schweizer E-Auto-Fahrer laut neuesten Studien älter als 45 Jahre und besitzt in vielen Fällen ein Haus samt Photovoltaikanlage. Dennoch sind jüngere Menschen allgemein offener gegenüber der E-Mobilität eingestellt.
    Dass bei vielen, auch älteren Personen die Skepsis gegenüber Stromern nach wie vor gross ist, bestätigt auch Margitta Engel in der neuesten Folge von Elektrogeflüster. Nicht nur hört die deutsche Rentnerin immer wieder von grossen Lücken bei der öffentlichen Infrastruktur und langen Ladezeiten, sondern auch von hohen Preisen neuer E-Autos. Diese würden nicht nur sie, sondern auch viele Personen im Bekanntenkreis davon abhalten, einen Stromer als nächstes Auto in Betracht zu ziehen. Für Christoph Stulz, pensionierter Informatiker aus dem Aargau, steht hingegen fest: «Mein nächstes Auto wird elektrisch sein, weil es viel umweltfreundlicher als ein Verbrenner ist.» Aus diesem Grund würden sich auch viele Kollegen überlegen, als nächstes einen Stromer anzuschaffen. Angst vor der Technik hätte er überhaupt keine, gibt aber zu bedenken, dass ein Stromer durchaus viele neue Dinge mit sich bringt, die die Menschen seiner Generation vor neue Herausforderungen stellen.
  • Elektrogeflüster – E-Mobilität im Realitätscheck

    Welcher Stromer passt am besten zu mir?

    25.02.2026 | 41 Min.
    Im Podcast «Elektrogeflüster» dreht sich alles um die neue Realität auf unseren Strassen. Die Hosts Andreas Engel und Wilma Fasola diskutieren über Reichweitenangst, Lade-Frust und die neuesten Trends der Branche. In dieser Folge zu Gast: Lorenzo Fulvi, Redaktor Auto und Mobilität bei Ringier Medien Schweiz.

    Das bietet Folge Nr. 19
    Die Auswahl an Stromern in der Schweiz wird immer grösser. Längst sind Hunderte Elektromodelle im Angebot. Vom flinken City-Flitzer über den Familienkombi bis zum dynamischen SUV für die Passstrasse – wer heute elektrisch fahren will, hat die Qual der Wahl. Besonders interessant: Die Preis-Leistungs-Karten werden gerade völlig neu gemischt. Wer unter der 30’000-Franken-Marke bleiben will, kommt an China kaum vorbei. Marken wie Leapmotor, MG oder BYD dominieren das Einstiegssegment und bieten solide Reichweiten zum Budgetpreis. Doch auch immer mehr europäische Hersteller wie Renault oder Mini tummeln sich zunehmend im elektrischen Kleinwagensegment – 2026 geht auch der VW-Konzern mit neuen Ministromern auf Kundenfang. In der Kompaktklasse ab 30’000 Franken wird es für Verbrenner langsam eng, denn die Langstreckentauglichkeit nimmt massiv zu. Der Kia EV4 etwa prescht mit bis zu 600 Kilometern vor, während Newcomer wie Leapmotor mit dem B10 und C10 preislich extrem aggressiv angreifen. Wer das technisch Machbare sucht, landet im Premiumsegment ab 50’000 Franken: Der neue BMW iX3 knackt die 800-Kilometer-Marke, und der elektrische Porsche Cayenne zeigt, wo die Messlatte für Hightech und Performance aktuell liegt.

    Doch bei einem Schweizer Durchschnittspreis von rund 55’000 Franken stellt sich am Ende die einfache Frage: Kaufen, leasen oder abonnieren? Ein Kauf bedeutet maximale Freiheit. Denn wer besitzt, entscheidet selbst über Wartung und Wiederverkauf, braucht aber das nötige Kapital. Das Leasing hingegen ist die «Mietwohnung auf Rädern»: Man bleibt technisch aktuell, zahlt aber Zinsen und lebt mit Kilometerfesseln sowie Werkstattpflicht. Wem das zu viel Aufwand ist, der landet beim Autoabo, wo bei Anbietern wie Carvolution Versicherung und Service fix in der Rate stecken. Am Ende entscheidet also doch nicht nur das Bedürfnis, sondern auch die Frage: Was ist mir die sorgenfreie Mobilität wert?
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    E-Auto-Blackout – eine echte Gefahr?

    11.02.2026 | 35 Min.
    Mythen begleiten das Elektroauto so beharrlich wie sein eigener Schatten. Doch während simple Vorurteile längst entlarvt sind, rücken nun komplexere Fragen in den Fokus. Nachdem die Hosts Wilma Fasola und Andi Engel bereits im vergangenen Sommer über die gängigsten Mythen diskutiert und sie einem Faktencheck unterzogen haben, geht die neueste Folge von Elektrogeflüster einen Schritt weiter. Im Visier der neuesten Episode stehen nicht die allgemeinen Diskussionen um Preise und Reichweite, sondern die Angst vor dem «Grid-Kollaps» durch heimische Wallboxen und die Sorge vor unsichtbarem Elektrosmog.
    Denn was passiert, wenn pünktlich zum Feierabend die gesamte Pendler-Belegschaft ihre Fahrzeuge gleichzeitig ansteckt? Bricht dann das Stromnetz zusammen? Neben diesem Blackout-Szenario nehmen die Hosts weitere Mythen unter die Lupe: von explodierenden Reparaturkosten über die Angst vor Elektrosmog bis hin zum Image der Stromer als Datenkraken, die Informationen noch akribischer sammeln als ihre Verbrenner-Pendants. Doch auch die Emotionen kommen in Folge 18 nicht zu kurz. Denn viele Kritiker werfen Stromern gerade das Fehlen ebendieser vor. Doch ob das Nageln des TDIs oder das Schnattern und Vibrieren des 1-Liter-Dreizylinders im Alltag wirklich angenehmer ist, als die beruhigende Stille eines Elektromobils?

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Über Elektrogeflüster – E-Mobilität im Realitätscheck

Unterwegs in Richtung Zukunft: Wilma Fasola und Andi Engel sprechen über Trends, Technik und Tücken des elektrischen Fahrens.
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