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- Weiter geht es am Kohlmarkt: Einerseits mit Lustbarkeiten, sei es das Wachsfigurenmuseum des Joseph Müller, sei es das Kohlmarktkino, seien es die zahlreichen Kaffeehäuser, andrerseits mit den Geschäften von weltberühmten Marken, welchen leider zahlreiche alteingesessene Läden weichen mussten. Ebenso bekannt wie Adolf Loos zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Hans Hollein im letzten Drittel, auch seine Handschrift ist am Kohlmarkt zu sehen. Davon und von einigen G´schichtln dahinter erzählen wir in dieser Folge.
- Der Kohlmarkt, schon in der Zeiten Vindobonas einer der wichtigsten Handelswege nach Westen, hat seinen Namen vom Handel mit Holzkohle. Schon seit dem 12. Jahrhundert wurde er besiedelt, jedes Haus hat eine andere Geschichte zu erzählen. Der Kohlmarkt ist eigentlich gar keine Einkaufsstraße.
Er ist ein Theater.
Hier marschieren Flöhe.
Hier spielt ein Pianist mit einer Hand.
Man merkt schon in diesem ersten Teil, dass Wien seit Jahrhunderten eine Stadt ist, die Luxus und Humor wunderbar miteinander verbinden kann - Nicht nur auf dem sie umgebenden Friedhof, auch unter der Michaelerkirche wurden Bestattungen vorgenommen. Während vom Friedhof keine Spur mehr sichtbar ist, sind in der Gruft noch Särge aus lange zurückliegenden Zeiten erhalten. In der Kirche selbst sind Grabplatten von hier beerdigten Personen sichtbar. Auf einer Fläche von 800 m2 befinden sich 19 Grüfte, die miteinander verbunden sind, weitere sechs sind nicht zugänglich, Durch einen ständigen Luftzug, der durch Öffnungen von der Gruft ins Freie entstand, sowie eine gleichmäßige Temperatur wurden manche Leichen mumifiziert, manche sind skelettiert.
Die Gruft ist nur im Rahmen einer Führung zu besichtigen. - Gastmoderation: Daniela Kraus
Der Michaelerplatz hat seit der Römerzeit große Bedeutung. Im Laufe der Zeit hat er sich von einer Kreuzung zu einem der wichtigsten und repräsentativsten Plätze Wiens entwickelt, einerseits zur Einstimmung auf die Hofburg, andrerseits als "architektonisches Stillexikon", hier kann man die Stilentwicklung durch die Jahrhunderte verfolgen. - https://on.orf.at/video/14323163/studio-2-vom-15052026
Gastmoderatorin: Daniela Kraus
Das imposante Palais Liechtenstein steht an drei Seiten - Löwelstraße, Bankgasse und Abraham a Sancta Clara Gasse frei. Der Haupteingang befindet sich in der Bankgasse, ein Nebeneingang, nicht minder elaboriert gestaltet, zum Minoritenplatz. Erbaut um die Wende vom 17. zum18. Jahrhundert, wurde es mehrfach umgebaut und von den bekanntesten Künstlern ihrer Zeit gestaltet. Nach Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg wurde das Majoratshaus in den 1970er Jahren instandgesetzt und im 21. Jahrhundert gründlich renoviert.
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Über Erzähl mir von Wien
Fritzi Kraus und Edith Michaeler lieben Geschichten, Geschichte und vor allem Wien, die Stadt, in der sie leben. Darum geht es auch in ihrem Podcast "Erzähl mir von Wien".
Die beiden spazieren durch Wien und unterhalten sich über bekannte und unbekannte Orte, prägende Persönlichkeiten und die vielen kuriosen Geschichten, die es an allen Ecken, in allen Grätzeln und Bezirken Wien zu entdecken gibt.
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