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EVOMENTIS - Neurodiversität, ADHS, Autismus und darüber hinaus

Mathias Küfner
EVOMENTIS - Neurodiversität, ADHS, Autismus und darüber hinaus
Neueste Episode

75 Episoden

  • EVOMENTIS - Neurodiversität, ADHS, Autismus und darüber hinaus

    Was People Pleasing mit halluzinierenden KIs zu tun hat - spannende Forschungsergebnisse

    25.04.2026
    In dieser Episode von Evomentis beleuchten wir zwei scheinbar getrennte, jedoch tief verbundene Themen: People-Pleasing und die Phänomene von KI-Modellen und deren Halluzinationen. Ich beginne mit einer Einführung in das Konzept des People-Pleasing, einem Verhalten, das oft von dem Wunsch geprägt ist, anderen gefällig zu sein, auch wenn dies auf Kosten der eigenen Bedürfnisse geschieht. Oft manifestiert sich People-Pleasing aus einer tiefgreifenden Rejection-Sensitivity und führt zu einem ständigen Bestreben, sich anzupassen und Konformität herzustellen. In diesem Kontext gehe ich auch auf verwandte Themen wie das Imposter-Syndrom ein, das ähnliche Verhaltensmuster hervorrufen kann, wenn Individuen das Gefühl haben, ihrer Rolle nicht gerecht zu werden.

    Im weiteren Verlauf der Episode verknüpfen wir diese menschlichen Verhaltensmuster mit den Erscheinungen, die KI-Modelle wie ChatGPT und Co. zeigen. Diese KI-Modelle, die darauf trainiert sind, plausible Antworten zu generieren, stoßen oft an Grenzen und neigen dazu, „Halluzinationen“ auszulösen – das Erfinden und Präsentieren von Informationen, die nicht zwingend wahr sind. Diese Halluzinationen sind ein Ergebnis ihres Trainingsprozesses, bei dem sie belohnt werden, wenn sie hilfreiche und akzeptable Antworten liefern, selbst wenn diese Antworten faktisch falsch sind. Diese Dynamik kann mit den Mechanismen von People-Pleasing verglichen werden, da sowohl Menschen als auch KI-Modelle dazu neigen, sich den Erwartungen anderer anzupassen, um Akzeptanz zu finden.

    Ein zentrales Thema dieser Episode ist die Untersuchung von „Halluzinationsneuronen“ in KI-Modellen. Neueste Wissenschaftsanalyse hat gezeigt, dass bestimmte Neuronen in KI-Architekturen dafür verantwortlich sind, wann und wie häufig eine KI halluziniert. Diese Befunde bieten tiefere Einblicke in das Verhalten von KI und ermöglichen es, ähnlich wie bei menschlichen Verhaltensweisen, zu verstehen, warum und wie People-Pleasing als Verhaltensmuster sowohl im zwischenmenschlichen Kontext als auch in der Interaktion mit KIs auftritt.

    Ich erörtere verschiedene Experimente, die durchgeführt wurden, um diese H-Neuronen zu identifizieren und deren Aktivität zu manipulieren. Dabei wird deutlich, wie diese Neuronen sowohl das Antwortverhalten als auch die Halluzinationsanfälligkeit beeinflussen können. Eine Steigerung der Aktivität dieser Neuronen führt dazu, dass das Modell bereitwillig ungenaue oder erfundene Informationen liefert, während eine Dämpfung dazu führt, dass die KI resistenter gegenüber Überzeugungsversuchen wird und stabilere, kohärente Antworten liefert.

    Abschließend reflektiere ich über die tiefen psychologischen und sozialen Zusammenhänge, die sich aus diesen Erkenntnissen ergeben, und ziehe Parallelen zwischen Menschen und KI-Modellen im Hinblick auf soziale Anpassung, Überanpassung und die Herausforderungen, die aus diesen Verhaltensmustern resultieren. Diese Episode bietet nicht nur einen spannenden Einblick in die Funktionsweise moderner KI, sondern regt auch dazu an, über unsere eigenen Verhaltensmuster und deren Wurzeln nachzudenken.
  • EVOMENTIS - Neurodiversität, ADHS, Autismus und darüber hinaus

    👥Talk: Neurodivergenz als Sozialkonzept der Wildbeuterzeit

    18.04.2026
    In dieser Episode sprechen wir mit Alex über das Konzept Homo Functionalis. Unsere anfängliche Absicht war es, explorative Gedanken zum Thema "Schuld" auszutauschen, doch unser Dialog entwickelte sich schnell zu einer tiefgreifenden Analyse der menschlichen Existenz und der Evolution gesellschaftlicher Strukturen. Alex stellt die These auf, dass die Vorstellung von Schuld möglicherweise eine neuere kulturelle Entwicklung darstellt, die in engem Zusammenhang mit der Zivilisation und dem Konzept des homofunktionalen Menschen steht.

    Wir beginnen mit der fundamentalen Frage, was es bedeutet, als Mensch in der heutigen Gesellschaft zu funktionieren. Was sind die Kriterien, nach denen wir uns selbst und andere bewerten? Während Alex über die evolutionären Ursprünge des Menschen reflektiert, erörtern wir verschiedene Aspekte des Lebens im alten nomadischen Lebensstil im Vergleich zu dem, was die moderne Zivilisation erfordert. Unsere Diskussion beleuchtet, wie sich der menschliche Wert und die Vorstellungen von Funktionalität im Laufe der Zeit verändert haben und welche Rolle Schuld dabei spielt.

    Durch die Linse von Neurodivergenz untersuchen wir, wie diese unterschiedlichen Denkweisen in modernen Strukturen umgesetzt werden und ob die Beschränkungen, die die Zivilisation mit sich bringt, auch als Einschränkungen der persönlichen Freiheit wahrgenommen werden können. Wir sprechen darüber, wie neurodivergente Menschen möglicherweise stärker in der Lage sind, intuitive und unmittelbare Bedürfnisse auszudrücken, im Gegensatz zu den Anforderungen und Zwängen einer bürokratischen Gesellschaft, die immer mehr die menschliche Individualität entkoppelt.

    Ein zentraler Punkt der Episode ist die Analyse, inwiefern die ursprüngliche menschliche Existenz vielleicht näher an der natürlichen Authentizität war, die heute durch absurde soziale Konstrukte der Modernität in Frage steht. Alex fordert das Bild heraus, dass eine ständige Anpassungsfähigkeit an externe gesellschaftliche Anforderungen einen Vorteil darstellt, und wir hinterfragen, ob es nicht besser wäre, in einer einfacheren, weniger strukturierten Umgebung zu leben, um den eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden.

    Wir bewegen uns weiter in die Bereiche von Autonomie, Freiheit und der Abstraktion von menschlichen Erfahrungen in der gegenwärtigen Zivilisation. Dabei entdecken wir, dass auch innerhalb der Zivilisation verschiedene Dimensionen der Freiheit existieren können, die von sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Faktoren beeinflusst werden. Alex und ich diskutieren abschließend die Perspektive, dass eine Arbeit, die sowohl erfüllend als auch sinnstiftend ist, für viele Menschen und insbesondere für neurodivergente Leute von großer Bedeutung ist.

    Letztendlich ermutigt diese Episode die Zuhörer, über die Frage nachzudenken, was es wirklich bedeutet zu funktionieren und welche Nuancen in sozialen Interaktionen und persönlichen Bedürfnissen vorhanden sind. Die Themen Schuld und Zivilisation werden für zukünftige Gesprächsthemen vorgeschlagen, um weiter in die komplexe Beziehung zwischen individuellen Erfahrungen und gesellschaftlichen Anforderungen einzutauchen.
  • EVOMENTIS - Neurodiversität, ADHS, Autismus und darüber hinaus

    👥[Talk]: Neurodivergenz als Sozialkonzept der Wildbeuterzeit

    18.04.2026
    In dieser Episode sprechen wir mit Alex über das Konzept Homo Functionalis. Unsere anfängliche Absicht war es, explorative Gedanken zum Thema "Schuld" auszutauschen, doch unser Dialog entwickelte sich schnell zu einer tiefgreifenden Analyse der menschlichen Existenz und der Evolution gesellschaftlicher Strukturen. Alex stellt die These auf, dass die Vorstellung von Schuld möglicherweise eine neuere kulturelle Entwicklung darstellt, die in engem Zusammenhang mit der Zivilisation und dem Konzept des homofunktionalen Menschen steht.

    Wir beginnen mit der fundamentalen Frage, was es bedeutet, als Mensch in der heutigen Gesellschaft zu funktionieren. Was sind die Kriterien, nach denen wir uns selbst und andere bewerten? Während Alex über die evolutionären Ursprünge des Menschen reflektiert, erörtern wir verschiedene Aspekte des Lebens im alten nomadischen Lebensstil im Vergleich zu dem, was die moderne Zivilisation erfordert. Unsere Diskussion beleuchtet, wie sich der menschliche Wert und die Vorstellungen von Funktionalität im Laufe der Zeit verändert haben und welche Rolle Schuld dabei spielt.

    Durch die Linse von Neurodivergenz untersuchen wir, wie diese unterschiedlichen Denkweisen in modernen Strukturen umgesetzt werden und ob die Beschränkungen, die die Zivilisation mit sich bringt, auch als Einschränkungen der persönlichen Freiheit wahrgenommen werden können. Wir sprechen darüber, wie neurodivergente Menschen möglicherweise stärker in der Lage sind, intuitive und unmittelbare Bedürfnisse auszudrücken, im Gegensatz zu den Anforderungen und Zwängen einer bürokratischen Gesellschaft, die immer mehr die menschliche Individualität entkoppelt.

    Ein zentraler Punkt der Episode ist die Analyse, inwiefern die ursprüngliche menschliche Existenz vielleicht näher an der natürlichen Authentizität war, die heute durch absurde soziale Konstrukte der Modernität in Frage steht. Alex fordert das Bild heraus, dass eine ständige Anpassungsfähigkeit an externe gesellschaftliche Anforderungen einen Vorteil darstellt, und wir hinterfragen, ob es nicht besser wäre, in einer einfacheren, weniger strukturierten Umgebung zu leben, um den eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden.

    Wir bewegen uns weiter in die Bereiche von Autonomie, Freiheit und der Abstraktion von menschlichen Erfahrungen in der gegenwärtigen Zivilisation. Dabei entdecken wir, dass auch innerhalb der Zivilisation verschiedene Dimensionen der Freiheit existieren können, die von sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Faktoren beeinflusst werden. Alex und ich diskutieren abschließend die Perspektive, dass eine Arbeit, die sowohl erfüllend als auch sinnstiftend ist, für viele Menschen und insbesondere für neurodivergente Leute von großer Bedeutung ist.

    Letztendlich ermutigt diese Episode die Zuhörer, über die Frage nachzudenken, was es wirklich bedeutet zu funktionieren und welche Nuancen in sozialen Interaktionen und persönlichen Bedürfnissen vorhanden sind. Die Themen Schuld und Zivilisation werden für zukünftige Gesprächsthemen vorgeschlagen, um weiter in die komplexe Beziehung zwischen individuellen Erfahrungen und gesellschaftlichen Anforderungen einzutauchen.
  • EVOMENTIS - Neurodiversität, ADHS, Autismus und darüber hinaus

    🦄 Sozial Media Verbote? Ein komplexes Thema, gerade für Randgruppen und Neurodivergente

    11.04.2026
    🦄 Sozial Media Verbote? Ein komplexes Thema, gerade für Randgruppen und Neurodivergente
  • EVOMENTIS - Neurodiversität, ADHS, Autismus und darüber hinaus

    Rejection Sensitivity - RS / RSD

    04.04.2026
    In dieser Episode geht es um ein tiefgreifendes, oft übersehenes Thema: Rejection Sensitivity und die damit verbundenen emotionalen Reaktionen auf potenzielle Ablehnung. Ich beginne mit der Schilderung, wie sich bereits bevor ein kritisches Gespräch oder eine Situation ansteht, Ängste im Kopf manifestieren können. Die Vorstellung, dass jemand „ein klärendes Gespräch führen“ möchte, kann Gedanken und Gefühle auslösen, die weit über die momentane Realität hinausgehen. Ich lade die Zuhörer ein, sich selbst zu reflektieren und zu hinterfragen, welche Emotionen in ihnen aufkommen, wenn sie mit solchen Ankündigungen konfrontiert werden.

    Wir tauchen tiefer in die Mechanismen ein, die hinter dieser Sensibilität stehen, indem ich beispielhaft zeige, wie negative Gedanken und Ängste mit Arbeit, sozialen Interaktionen oder persönlichen Beziehungen verknüpft sind. Rejection Sensitivity wird als eine Art hypersensibler Wahrnehmung beschrieben, die dazu führt, dass man in der eigenen Interpretation von Cues und Körpersprache der anderen proaktiv bereits in die Defensive geht. Ich zeige auf, dass diese Ängste oft nicht wohlbegründet sind und dass es häufig gar keine Kritik gibt, die es zu fürchten gilt, sondern lediglich die eigene Überempfindlichkeit gegenüber vermeintlichen Ablehnungen.

    Ein zentrales Element der Diskussion ist die Vorstellung, dass Menschen mit Rejection Sensitivity oft schon im Voraus emotional auf Situationen reagieren, bevor sie tatsächlich eintreten. Dies führt dazu, dass sie sich selbst unter Druck setzen, um auf Kritik vorbereitet zu sein, die möglicherweise niemals geäußert wird. Ich erkläre, wie der innere Kritiker fungiert und wie er Beziehungen sowie die Selbstwahrnehmung negativ beeinflussen kann.

    Des Weiteren wird die Bedeutung der Kontrolle in diesem Zusammenhang thematisiert. Viele Menschen versuchen, in sozialen und beruflichen Kontexten die Kontrolle über ihre Emotionen und deren Reaktionen zurückzugewinnen. Dies kann zu Verhaltensmustern wie Selbstkritik oder dem Vermeiden von Situationen führen, die potenziell schmerzhaft sein könnten.

    Ich beleuchte auch den Zusammenhang zwischen Rejection Sensitivity und neurodivergenten Bedingungen wie ADHS und Autismus. Diese Verbindung wird durch die erhöhten Stress- und Kritik-Erfahrungen in der Lebenserfahrung von Menschen mit neurodivergenten Hintergründen hervorgehoben, die dazu führen können, dass sie eine erhöhte Sensibilität für mögliche Ablehnung entwickeln. In diesem Kontext stelle ich auch den Begriff der Rejection Sensitivity Dysphoria vor und erkläre, wie er sich von der Rejection Sensitivity abgrenzt.

    Abschließend lade ich die Zuhörer dazu ein, ihre eigenen Erfahrungen mit Rejection Sensitivity zu reflektieren und darüber nachzudenken, wie sie diesen Herausforderungen begegnen können. Ich ermutige sie, Fragen zu stellen und in zukünftigen Episoden weiter in dieses Thema einzutauchen.

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Über EVOMENTIS - Neurodiversität, ADHS, Autismus und darüber hinaus

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Generated: 5/1/2026 - 7:26:53 AM