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    Katharina Zweig - Langversion

    06.2.2026 | 1 Std. 10 Min.
    Große Sprachmodelle in Form von ChatGPT, Perplexity oder Gemini geben Menschen das Gefühl, sie könnten mit Computern sprechen, würden verstanden. Die Informatikerin Katharina Zweig setzt sich seit einem Jahrzehnt verstärkt dafür ein, künstliche Intelligenz und ihre Anwendungen einer breiteren Öffentlichkeit zu erklären. Sie regt grundsätzliche Diskussionen darüber an, was wir eigentlich meinen, wenn wir von "künstlicher Intelligenz" sprechen, was es bedeuten könnte, von einem Computer "verstanden" zu werden, wie wir die Fähigkeiten der Maschinen sinnvoll nutzen können. Sie ist Informatik-Professorin an der TU Kaiserslautern, wo sie 2012 den damals einzigartigen Lehrgang Sozioinformatik einführte mit dem Ziel, die Auswirkung der Digitalisierung auf Individuum, Organisation und Gesellschaft zu untersuchen. Vergangenen Herbst erschien ihr jüngstes Buch mit dem Titel "Weiß die KI, dass Sie nichts weiß". Birgit Dalheimer hat sie zum Gespräch getroffen.
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    Katharina Zweig, Sozioinformatikerin

    06.2.2026 | 51 Min.
    Große Sprachmodelle in Form von ChatGPT, Perplexity oder Gemini geben Menschen das Gefühl, sie könnten mit Computern sprechen, würden verstanden. Die Informatikerin Katharina Zweig setzt sich seit einem Jahrzehnt verstärkt dafür ein, künstliche Intelligenz und ihre Anwendungen einer breiteren Öffentlichkeit zu erklären. Sie regt grundsätzliche Diskussionen darüber an, was wir eigentlich meinen, wenn wir von "künstlicher Intelligenz" sprechen, was es bedeuten könnte, von einem Computer "verstanden" zu werden, wie wir die Fähigkeiten der Maschinen sinnvoll nutzen können. Sie ist Informatik-Professorin an der TU Kaiserslautern, wo sie 2012 den damals einzigartigen Lehrgang Sozioinformatik einführte mit dem Ziel, die Auswirkung der Digitalisierung auf Individuum, Organisation und Gesellschaft zu untersuchen. Vergangenen Herbst erschien ihr jüngstes Buch mit dem Titel "Weiß die KI, dass Sie nichts weiß". Birgit Dalheimer hat sie zum Gespräch getroffen.
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    Thomas Schäfer-Elmayer, Benimm-Papst

    30.1.2026 | 51 Min.
    Thomas Schäfer-Elmayer, Inhaber der Tanzschule Elmayer in Wien, ist eine österreichische Institution. 1946 geboren und zunächst erfolgreicher Industriemanager, übernahm der studierte Ökonom Mitte der 1980er-Jahre die renommierte Tanzschule Elmayer in der Wiener Innenstadt. Seit Jahrzehnten unterweist Thomas Schäfer-Elmayer Elevinnen und Eleven nun schon in der Kunst des Linkswalzers und des formvollendeten Handkusses. Viele Jahre lang zeichnete er für die Eröffnungs-Choreographie des Wiener Opernballs verantwortlich. Und auch die Eröffnung des „Life-Ball“ vor dem Wiener Rathaus lag viele Jahre in seinen Händen. Thomas Schäfer-Elmayer ist auch so etwas wie Österreichs Benimm-Papst. Er hält Seminare zum Thema „Etikette“ ab und hat mehrere Ratgeber zum Thema „Gutes Benehmen“ publiziert. Am 4. Februar feiert Thomas Schäfer-Elmayer seinen 80. Geburtstag. Aus diesem Anlass wiederholen wir ein Gespräch, das Günter Kaindlstorfer im Dezember 2014 mit ihm geführt hat.
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    Christian Rakos, Physiker

    23.1.2026 | 51 Min.
    Im Dezember 1984 nahm der damals 25-jährige Physiker Christian Rakos an der Besetzung der Stopfenreuther Au teil, die erfolgreich den Bau des Donaukraftwerks Hainburg verhinderte. Seit damals lässt ihn die Frage nicht mehr los, wie der steigende Energiebedarf der Menschen umwelt- und klimaschonend gedeckt werden kann. Der promovierte Physiker und Experte für Bioenergie ist seit 2020 Präsident der World Bioenergy Association mit Sitz in Stockholm. Er berät Regierungen, Unternehmen, politische Entscheidungsträger, Verbände und Nichtregierungsorganisationen wie die Energiewende in Richtung Dekarbonisierung voranzutreiben wäre. Christian Rakos ist auf allen Kontinenten unterwegs, wobei er große Chancen vor allem in China, in Indien und auch im subsaharischen Afrika sieht. Andreas Obrecht spricht mit ihm über seine Projekte, davon, wie er trotz verfehlter Klimaziele zuversichtlich bleibt und über Klimapolitik.
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    Kristina Lunz, Feministin und Aktivistin

    16.1.2026 | 51 Min.
    So gut wie jede Frau, die im Internet unterwegs ist, erlebt Momente des Hasses. Vor allem von Männern. Die deutsche feministische Aktivistin Kristina Lunz wurde schon mehrfach in ihrem Leben Opfer von Online-Gewalt. Etwa als sie 2014 eine erfolgreiche Kampagne gegen die sexualisierte Darstellung von Frauen in der „Bild“ startete. Und zuletzt 2025 nach einer Pressekonferenz zum Thema „Femizide und Abtreibungen“. Der Hass im Netz bewog Lunz, die 1989 geboren wurde und sich nach ihrem Studium der Diplomatie, u.a. in Oxford, auf feministische Außenpolitik spezialisiert hat, zu einem einschneidenden Schnitt: Sie zog sich aus der Öffentlichkeit zurück und schloss ihr Herzensprojekt, die gemeinnützige Forschungs- und Beratungseinrichtung, das „Center for feminist foreign policy“ in Berlin. Mari Lang hat mit Kristina Lunz darüber gesprochen, warum das Internet vor allem für Frauen ein gefährlicher Ort ist und warum es gerade heute in der Außenpolitik einen feministischen Blick braucht.

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