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- Selbstfahrende Taxis gehören ebenso zu seinem Alltag wie KI-Agenten, die seine E-Mails lesen und Antworten vorschlagen: Patrick Swanson ist Journalist und einer der führenden KI-Experten im deutschsprachigen Raum.
Aufgewachsen ist er, selbst Halb-Amerikaner, Halb-Tiroler, in St. Anton am Arlberg. Nach dem Politikwissenschaftsstudium in Innsbruck wird er Praktikant bei der Zeit im Bild und baut dort über zehn Jahre lang die reichweitenstärkste Social-Media-Redaktion des Landes auf – bis Ende 2022 ChatGPT erscheint und einen der größten Umbrüche unserer Zeit einläutet. Im Jahr darauf geht Swanson für ein Journalismus-Fellowship an die Stanford University. Heute lebt er in San Francisco und berät mit seiner Firma Verso Medienhäuser in Europa und den USA im Umgang mit KI.
Ambra Schuster hat mit ihm über das Leben im Silicon Valley gesprochen, über das Aufgemischtwerden der Wirtschaft durch eine Handvoll Tech-Firmen und darüber, wo die KI an ihre Grenzen stößt. - Als Sicherheitskräfte versuchten, sie 2020 gegen ihren Willen aus Belarus abzuschieben, zerriss die Bürgerrechtlerin an der ukrainischen Grenze ihren Pass – eine Aktion, die weltweit zum Symbol des Widerstands wurde. Kurz darauf wurde sie verhaftet und in einem Scheinprozess zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Nach fünf Jahren Haft, zweieinhalb davon in Einzelhaft, kam die Flötistin Maria Kalesnikava überraschend frei – es war das Ergebnis diplomatischer Verhandlungen, an denen die US-Regierung beteiligt war. Heute lebt die 1982 in Minsk geborene Maria Kalesnikava im Exil, setzt sich jedoch weiterhin für Freiheit, Menschenrechte und Demokratie in ihrer Heimat ein und erinnert an das Schicksal der zahlreichen weiteren politischen Gefangenen in Belarus. Vergangene Woche trat die Flötistin beim ORF Musikprotokoll in Graz im Rahmen des Steirischen Herbst auf, zusammen mit dem Radiosymphonieorchester. Marlene Nowotny hat Maria Kalesnikava dort im Proberaum der Kunstuniversität getroffen.
- Bis zum Jahr 2049, dem 100. Geburtstag der Volksrepublik China, will Staatschef Xi Jinping den "chinesischen Traum" verwirklichen und sein Land zur führenden Weltmacht des 21. Jahrhunderts machen. Doch das wirtschaftliche Erfolgsmodell ist fragiler als es scheint. Und politisch ist auch das moderne China eine brutale Diktatur. Wie stabil ist dieses System? Wie wahrscheinlich ist ein Krieg um Taiwan? Und was sind unsere größten Irrtümer über China?
Über all das hat Armin Wolf mit einer der besten deutschsprachigen Kennerinnen des Landes gesprochen: mit Susanne Weigelin-Schwiedrzik. Sie war fast 20 Jahre lang Professorin für Sinologie an der Universität Wien und hat dieser Tage eine aktualisierte Neuauflage ihres Bestsellers "China und die Neuordnung der Welt" im Brandstätter Verlag veröffentlicht. - Bis zum Jahr 2049, dem 100. Geburtstag der Volksrepublik China, will Staatschef Xi Jinping den "chinesischen Traum" verwirklichen und sein Land zur führenden Weltmacht des 21. Jahrhunderts machen. Doch das wirtschaftliche Erfolgsmodell ist fragiler als es scheint. Und politisch ist auch das moderne China eine brutale Diktatur. Wie stabil ist dieses System? Wie wahrscheinlich ist ein Krieg um Taiwan? Und was sind unsere größten Irrtümer über China?
Über all das hat Armin Wolf mit einer der besten deutschsprachigen Kennerinnen des Landes gesprochen: mit Susanne Weigelin-Schwiedrzik. Sie war fast 20 Jahre lang Professorin für Sinologie an der Universität Wien und hat dieser Tage eine aktualisierte Neuauflage ihres Bestsellers "China und die Neuordnung der Welt" im Brandstätter Verlag veröffentlicht. - Heiligenikonen, schillernde Mosaike, viel Gold und üppig dekorierte Kirchen - das verbinden wahrscheinlich viele mit dem Namen Byzanz. 1000 Jahre bestand das byzantinische Kaiserreich, für das Leben seiner Bewohnerinnen und Bewohner abseits des Kaiserhofs interessiert sich Claudia Rapp. Schon in der Schule begeisterte sie sich für alt-Griechisch und die Geschichte Ostroms. Nach fast zwei Jahrzehnten Forschung und Lehre in den USA kam Claudia Rapp 2011 als Professorin für Byzantinistik an die Universität Wien. Wien ist für sie das „Schlaraffenland“ ihres Forschungsgebiets: Wegen des wissenschaftlichen Umfelds einerseits, und wegen des riesigen Schatzes an alten Handschriften in der Nationalbibliothek andererseits. Birgit Dalheimer hat mit ihr über das Leben im byzantinischen Kaiserreich gesprochen, über Verbrüderungsrituale, die Rolle von Frauen, über alte Sprachen und Schriften, die mit modernsten Methoden untersucht werden.
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