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135 Episoden

  • Im Gespräch

    Claudia Rapp, Byzantinistin

    02.10.2026 | 53 Min.
    Heiligenikonen, schillernde Mosaike, viel Gold und üppig dekorierte Kirchen - das verbinden wahrscheinlich viele mit dem Namen Byzanz. 1000 Jahre bestand das byzantinische Kaiserreich, für das Leben seiner Bewohnerinnen und Bewohner abseits des Kaiserhofs interessiert sich Claudia Rapp. Schon in der Schule begeisterte sie sich für alt-Griechisch und die Geschichte Ostroms. Nach fast zwei Jahrzehnten Forschung und Lehre in den USA kam Claudia Rapp 2011 als Professorin für Byzantinistik an die Universität Wien. Wien ist für sie das „Schlaraffenland“ ihres Forschungsgebiets: Wegen des wissenschaftlichen Umfelds einerseits, und wegen des riesigen Schatzes an alten Handschriften in der Nationalbibliothek andererseits. Birgit Dalheimer hat mit ihr über das Leben im byzantinischen Kaiserreich gesprochen, über Verbrüderungsrituale, die Rolle von Frauen, über alte Sprachen und Schriften, die mit modernsten Methoden untersucht werden.
  • Im Gespräch

    Mazda Memarsadeghi, iranischer Arzt

    25.09.2026 | 51 Min.
    Mazda Memarsadeghi,1967 im Iran geboren, wurde er mit 16 Jahren gemeinsam mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder nach Wien geschickt, um nicht „Kanonenfutter“ zu werden. Die Zeit in Österreich sollte eine kurze sein, doch der Irak-Iran-Krieg zog sich von 1980 bis 1988. „Wir mussten schwimmen lernen im Ozean“, nennt Mazda Memarsadeghi diese Zeit heute. Radiologe wollte er werden, „um das Unsichtbare sichtbar zu machen“. Nun arbeitet er als Standortleiter eines Radiologieinstituts in St. Gallen. Seit 2012 lebt Mazda Memarsadeghi mit seiner Frau und den gemeinsamen beiden Kindern in der Schweiz. Und er lebt mit seiner Familie in Teheran mit; sein Bruder ist zurückgekehrt, die Eltern sind geblieben. Es ist nicht immer leicht, Kontakt zu halten. Mit ORF-Iran-Korrespondentin Rosa Lyon (mit der er seit einem Jahr regen schriftlichen Austausch führt) spricht er darüber, wie die Menschen im Iran leben und was Alltag mit so viel Ungewissheit, Gewalt und Repression bedeutet.
  • Im Gespräch

    Mazda Memarsadeghi, iranischer Arzt

    25.09.2026 | 53 Min.
    Mazda Memarsadeghi,1967 im Iran geboren, wurde er mit 16 Jahren gemeinsam mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder nach Wien geschickt, um nicht „Kanonenfutter“ zu werden. Die Zeit in Österreich sollte eine kurze sein, doch der Irak-Iran-Krieg zog sich von 1980 bis 1988. „Wir mussten schwimmen lernen im Ozean“, nennt Mazda Memarsadeghi diese Zeit heute. Radiologe wollte er werden, „um das Unsichtbare sichtbar zu machen“. Nun arbeitet er als Standortleiter eines Radiologieinstituts in St. Gallen. Seit 2012 lebt Mazda Memarsadeghi mit seiner Frau und den gemeinsamen beiden Kindern in der Schweiz. Und er lebt mit seiner Familie in Teheran mit; sein Bruder ist zurückgekehrt, die Eltern sind geblieben. Es ist nicht immer leicht, Kontakt zu halten. Mit ORF-Iran-Korrespondentin Rosa Lyon (mit der er seit einem Jahr regen schriftlichen Austausch führt) spricht darüber, wie die Menschen im Iran leben und was Alltag mit so viel Ungewissheit, Gewalt und Repression bedeutet.
  • Im Gespräch

    Mazda Memarsadeghi, iranischer Arzt

    25.09.2026 | 53 Min.
    Mazda Memarsadeghi,1967 im Iran geboren, wurde er mit 16 Jahren gemeinsam mit seinem zwei Jahre jüngeren Bruder nach Wien geschickt, um nicht „Kanonenfutter“ zu werden. Die Zeit in Österreich sollte eine kurze sein, doch der Irak-Iran-Krieg zog sich von 1980 bis 1988. „Wir mussten schwimmen lernen im Ozean“, nennt Mazda Memarsadeghi diese Zeit heute. Radiologe wollte er werden, „um das Unsichtbare sichtbar zu machen“. Nun arbeitet er als Standortleiter eines Radiologieinstituts in St. Gallen. Seit 2012 lebt Mazda Memarsadeghi mit seiner Frau und den gemeinsamen beiden Kindern in der Schweiz. Und er lebt mit seiner Familie in Teheran mit; sein Bruder ist zurückgekehrt, die Eltern sind geblieben. Es ist nicht immer leicht, Kontakt zu halten. Mit ORF-Iran-Korrespondentin Rosa Lyon (mit der er seit einem Jahr regen schriftlichen Austausch führt) spricht darüber, wie die Menschen im Iran leben und was Alltag mit so viel Ungewissheit, Gewalt und Repression bedeutet.
  • Im Gespräch

    Thaddaeus Ropac, Galerist

    18.09.2026 | 53 Min.
    "London, Paris, Salzburg, Mailand, Seoul" steht ganz oben auf der Website des Galeristen Thaddaeus Ropac. Der 66-jährige Kärntner, der mit Anfang zwanzig eine winzige Galerie in Salzburg aufgesperrt hat, zählt seit vielen Jahren zu den einflussreichsten Galeristen der Welt. Ropac vertritt globale Superstars wie Anselm Kiefer, Axel Katz oder Joan Snyder und die Nachlässe von Joseph Beuys oder Robert Rauschenberg. Aus Österreich hat er Erwin Wurm, VALIE EXPORT oder Martha Jungwirth in seinem Programm – und seit kurzem auch Florentina Holzinger. Aber was tut ein Mega-Galerist eigentlich? „Wir verkaufen nicht einfach Kunst. Wir platzieren Kunst“, hat Ropac einmal gesagt. Armin Wolf hat mit Thaddaeus Ropac darüber gesprochen, was was heißt, "Kunst zu platzieren“, wie er gute von schlechter Kunst unterscheidet, über den globalen Kunstmarkt und seine Exzesse, über die Macht von Galeristen und über sein Bild von Österreich, wo der Wahl-Pariser Ropac seit vielen Jahren nur mehr zeitweise lebt.
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