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    Pticha (Einführung in die Weisheit der Kabbala) - Session 6 "Die fünf Stufen des Massach"

    08.06.2026 | 1 Std. 37 Min.
    Wir vertiefen das Verständnis des Or Choser und der fünf Bchinot des Massach. Wir untersuchen die beiden grundlegenden Kräfte, die im Massach wirken: Kashiut (Härte) und Awiut (Grobheit). Während die Kashiut die Widerstandskraft darstellt, mit der das Höhere Licht zurückgewiesen wird, beschreibt die Awiut das Maß des Verlangens zu empfangen, das im Massach enthalten ist. Durch den Siwug de Hakaa wird die Awiut durch die Kraft der Kashiut in Sakut (Reinheit) umgewandelt. Dadurch wird das Empfangen in Geben transformiert – die Form verändert sich, während der Inhalt bestehen bleibt.

    Anschließend betrachten wir die fünf Stufen der Awiut im Massach: Shoresh, Alef, Bet, Gimel und Dalet. Diese fünf Bchinot bestimmen die Kraft des Or Choser und damit die Menge des Lichts, die empfangen werden kann. Je größer die Awiut, desto höher die spirituelle Stufe. Ein Massach mit voller Awiut erreicht die Stufe Keter, während ein Massach mit lediglich Awiut Shoresh nur die Stufe Malchut hervorbringt.

    Ein weiterer Schwerpunkt ist das Gesetz, dass die Größe eines Parzuf direkt vom Ausmaß der Awiut des Massach abhängt. Wir lernen, wie die verschiedenen Stufen – Keter, Chochma, Bina und die übrigen Sefirot – entsprechend der vorhandenen Awiut entstehen. Mehr Awiut bedeutet mehr Or Choser, eine höhere Koma und die Möglichkeit, mehr Licht zu empfangen. Fehlt eine bestimmte Stufe der Awiut, fehlen entsprechend auch das zugehörige Kli und das zugehörige Licht.

    Darüber hinaus behandeln wir das fundamentale Prinzip des umgekehrten Verhältnisses von Lichtern und Kelim. Die Kelim entwickeln sich von oben nach unten – von Keter über Chochma und Bina bis hin zu Malchut. Die Lichter hingegen treten in umgekehrter Reihenfolge ein: zuerst Nefesh, dann Ruach, Neshama und die höheren Lichter. Dieses Gesetz erklärt, warum selbst ein einzelnes vorhandenes Kli zunächst nur das niedrigste Licht enthalten kann und warum erst die vollständige Entwicklung aller Kelim die vollständige Offenbarung aller Lichter ermöglicht.

    Zum Abschluss fassen wir die drei Basisdefinitionen der Weisheit zusammen, die laut Baal HaSulam die unverzichtbare Grundlage für das Studium der Kabbala bilden: die Beziehung von Or und Kli, die Struktur der Zehn Sefirot und der vier Welten ABYA sowie die Bedeutung von Zimzum Alef und dem Massach, durch den das Or Choser zum neuen Kli wird. Diese drei Grundlagen sind der Schlüssel zum Verständnis der gesamten Weisheit und begleiten uns durch alle weiteren Themen der spirituellen Entwicklung.

    Themen:
    ✨Kashiut und Awiut – die zwei Kräfte im Massach
    ✨Siwug de Hakaa und die Entstehung von Or Choser
    ✨Die fünf Bchinot der Awiut: Shoresh, Alef, Bet, Gimel und Dalet
    ✨Die Beziehung zwischen Awiut, Or Choser und den spirituellen Stufen
    ✨Die Entstehung der Parzufim und ihre Koma
    ✨Das umgekehrte Verhältnis von Lichtern und Kelim
    ✨Nefesh, Ruach, Neshama und die Ordnung der Lichter
    ✨Die drei Basisdefinitionen der Weisheit
    ✨Or und Kli
    ✨Zehn Sefirot und die vier Welten ABYA
    ✨Zimzum Alef, Massach und Or Choser
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    Pticha (Einführung in die Weisheit der Kabbala) - Session 5 "Zimzum, Massach und Or choser!

    02.06.2026 | 1 Std. 40 Min.
    In dieser Session (https://www.youtube.com/@Kabbalasoulmates) tauchen wir tief in die spirituellen Grundlagen von Zimzum Alef (Erste Einschränkung), dem Massach (Schirm) und dem Geheimnis des Or Choser (Reflektiertes Licht) ein. Schritt für Schritt betrachten wir, warum Bchina Dalet aufhört zu empfangen, wie der Zimzum als Korrekturmaßnahme entsteht und weshalb diese Trennung notwendig war, um die Gegensätzlichkeit zum Schöpfer zu überwinden.

    Wir sprechen über den leeren Raum – Chalal Panui – und darüber, wie nach dem Zimzum eine völlig neue Form des Empfangens entsteht. Der Massach wird zur entscheidenden Kraft: Er stoppt das Höhere Licht (Or Eljon), weist es zurück und erschafft dadurch das Or Choser. Dieses reflektierte Licht wird schließlich selbst zum neuen Empfangsgefäß und ersetzt Bchina Dalet.

    Außerdem betrachten wir den Siwug de Hakaa – den Zusammenstoß zwischen Höherem Licht und dem Massach. Dieses zentrale Ereignis erklärt, wie die Zehn Sefirot bekleidet werden und wie aus dem Widerstand gegen das egoistische Empfangen ein neues spirituelles Gefäß entsteht, das auf Geben basiert. Der Siwug de Hakaa ist kein passiver Vorgang, sondern ein aktiver Akt des Willens und die Grundlage jedes spirituellen Parzuf.

    Ein weiterer wichtiger Teil der Session ist die Struktur von Rosh und Guf. Wir erklären, warum jeder Parzuf aus Kopf und Körper besteht, wie im Rosh die Entscheidung über das Empfangen des Lichts getroffen wird und wie sich daraus die Kelim im Guf entwickeln. Dabei schauen wir uns die Zehn Sefirot de Rosh und die Ausbreitung des Or Choser genauer an.

    Zum Abschluss besprechen wir das berühmte Gleichnis von Gastgeber und Gast. Dieses Beispiel macht verständlich, wie aus einem einfachen Empfangen ein Akt des Gebens wird. Der Gast lehnt das Essen zunächst ab, nicht weil er keinen Hunger hat, sondern wegen der Scham des Empfangens. Erst als klar wird, dass das Essen dem Gastgeber Freude bereitet, wird das Empfangen selbst zu einem Akt des Gebens. Genau darin liegt das Geheimnis des Massach und des Empfangens um des Gebens willen.

    Themen:
    ✨ Zimzum Alef (Erste Einschränkung)
    ✨ Bchina Dalet und Chalal Panui
    ✨ Massach (Schirm)
    ✨ Siwug de Hakaa
    ✨ Or Choser (Reflektiertes Licht)
    ✨ Or Eljon (Höheres Licht)
    ✨ Zehn Sefirot
    ✨ Rosh und Guf
    ✨ Parzufim der Kedusha
    ✨ Empfangens um des Gebens willen
    ✨ Gleichnis von Gastgeber und Gast
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    Pticha (Einführung in die Weisheit der Kabbala) - Session 4 "Neshama und Zehn Sefirot"

    25.05.2026 | 1 Std. 36 Min.
    In dieser Session sprechen wir über die Grundstruktur der Wirklichkeit nach der Kabbala – die Zehn Sefirot: Keter, Chochma, Bina, Tiferet und Malchut.

    Wir betrachten, wie aus den vier Phasen durch die sechs inneren Sefirot von Tiferet die vollständigen Zehn Sefirot entstehen und warum sie als universelle Struktur jeder spirituellen Stufe gelten.

    Themen der Session:
    ✨ Die Zehn Sefirot – CHuB TuM und ihre innere Ordnung
    ✨ Die Neshama (Seele) und ihr Abstieg durch die Welten
    ✨ Ejn Sof, Azilut, Brija, Yezira und Assija
    ✨ „Huh we Shmo Echad“ – Er und Sein Name sind eins
    ✨ Der Unterschied zwischen spirituell und materiell
    ✨ Bchina Alef bis Bchina Dalet
    ✨ Das Verlangen zu empfangen (Razon lekabel)
    ✨ Warum Auf- und Abstiege Veränderungen des Verlangens sind
    ✨ Gleichheit und Unterschiedlichkeit der Form
    ✨ Wie Nähe und Entfernung im Spirituellen entstehen

    In der Kabbala bedeutet „spirituell“ oder „materiell“ nicht Stofflichkeit, sondern den Grad des Verlangens zu empfangen. Je näher das Verlangen an Bchina Dalet ist, desto materieller wird es wahrgenommen. Je mehr Gleichheit der Form mit dem Schöpfer besteht, desto größer ist die spirituelle Verschmelzung.

    Zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=6ul7Nqlr3u4 Wenn dir das Video geholfen hat, die spirituellen Welten besser zu verstehen, abonniere den Kanal und aktiviere die Glocke! Schreib uns deine Gedanken zu Razon lekabel und Bchina Dalet gerne in die Kommentare.

    📖 Zentrale Begriffe:
    Keter • Chochma • Bina • Tiferet • Malchut • Azilut • Neshama • Ruach • Nefesh • Ejn Sof • Bchina Dalet • Kli • Licht • Gleichheit der Form
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    Pticha (Einführung in die Weisheit der Kabbala) - Session 3 "Vier Phasen des Lichts"

    18.05.2026 | 1 Std. 38 Min.
    In dieser Session tauchen wir tief in die Dalet Bchinot ein – die vier Phasen des direkten Lichts. Wir entschlüsseln den geheimen Code der Schöpfung, der im vierbuchstabigen Namen Gottes (HaWaYaH) verborgen liegt. Diese vier Stufen sind nicht nur Theorie; sie sind die Blaupause für alles, was in unserer Realität existiert – von den höchsten spirituellen Welten bis hin zu deinem persönlichen Alltag.

    Was du lernst:

    🌟 Der genetische Code der Realität: Warum alles in 4 Stufen entstehen MUSS.
    🌟 Phase 1 (Chochma): Warum wir anfangs wie eine „Kerze vor einer Fackel“ im Licht verschwinden.
    🌟 Phase 2 (Bina): Der Moment, in dem das Geschöpf zum ersten Mal selbst geben will.
    🌟 Phase 3 (Seir Anpin/Tiferet): Die Suche nach der Balance zwischen Geben und Empfangen.
    🌟 Phase 4 (Malchut): Wie das vollständige, eigenständige Verlangen entsteht – und warum Schmerz/Mangel der Motor für wahre Größe ist.

    📜 Zitat der Lektion:
    „Erst durch die Erfahrung des Verlustes wird das Gefäß (Kli) wirklich vollendet.“

    Wir gehen den Weg von der Welt Azilut (reine Nähe zum Schöpfer) bis hinab in die Welt Assija (unsere Handlungsebene). Verstehe die Struktur deines eigenen Verlangens und lerne, die Welt mit den Augen eines Kabbalisten zu sehen.

    🔍 Der Deep Dive:
    Der Weg des Lichts vom Ursprung bis in unsere Welt vollzieht sich in einem präzisen vierstufigen Prozess der im Namen HaWaYaH verschlüsselt ist. Alles beginnt in Phase Eins mit dem direkten Licht der Weisheit in dem das Gefäß noch völlig passiv und eins mit dem Schöpfer ist wie eine Kerze im Sonnenlicht. In Phase Zwei erwacht jedoch der Wunsch dem Geber zu ähneln wodurch sich das Gefäß zum reinen Geben wandelt und das Licht der Gnade empfängt. Phase Drei bildet die Brücke in der eine bewusste Entscheidung getroffen wird Licht für die eigene Existenz anzuziehen ohne die Verbindung zum Geben zu verlieren. Erst in Phase Vier entsteht durch die Erfahrung des vorangegangenen Mangels das vollständig eigenständige Verlangen zu empfangen welches als Malchut die Krone der Schöpfung und das Fundament unserer Realität bildet. Dieser Abstieg durch die Welten Azilut Brija Jezira und Assija ist der Bauplan für jede Form von Bewusstsein und Materie.
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    Pticha (Einführung in die Weisheit der Kabbala) - Session 2 "Licht und Gefäß"

    10.05.2026 | 1 Std. 33 Min.
    Warum das Erreichen eines Ziels oft eine seltsame Leere hinterlässt?

    Heute tauchen wir tief in eines der grundlegendsten Geheimnisse der spirituellen Welt ein: Das Zusammenspiel von Or (Licht) und Kli (Gefäß). Die Kabbala lehrt uns, dass alles in unserer Existenz aus diesen zwei Komponenten besteht – dem Wunsch zu Geben und dem Verlangen zu Empfangen.

    Was dich erwartet:

    🌟 Licht vs. Gefäß: Warum Genuss (Licht) und Verlangen (Gefäß) untrennbar sind.
    🌟 Das Gleichnis der Fackel: Warum wir uns in der Gegenwart des Schöpfers „auflösen“ und wie wir eine eigene Identität entwickeln.
    🌟 Hitpashtut & Histalkut: Warum das Licht erst gehen muss, damit du als eigenständiges Wesen existieren kannst.
    🌟 Die Kraft der Sehnsucht: Wie Schmerz und Mangel die Form deiner zukünftigen Fülle bestimmen.
    🌟 Chochma & Chassadim: Der Unterschied zwischen dem Licht der Weisheit und dem Licht der Hingabe.

    Wir verstehen oft nicht, warum wir Phasen der „Dunkelheit“ oder des Rückzugs erleben. Die Kabbala zeigt uns, dass genau dieser Rückzug (Histalkut) der Moment ist, in dem dein „spirituelles Gefäß“ geformt wird. Ohne Sehnsucht keine Kapazität für wahres Licht.

    📜 Zitat:
    „Nur die Ausbreitung des Lichts und sein Rückzug befähigen das Kli zu seiner ihm eigenen Funktion als Gefäß.“

    🔍 Der Deep Dive: Warum Leere kein Fehler, sondern Fortschritt ist:
    Vielleicht kennst du das Gefühl, dass du nach einem großen Erfolg plötzlich in ein Loch fällst oder dass eine tiefe Inspiration plötzlich verfliegt. In der Welt der Kabbala nennen wir das Histalkut – den Rückzug des Lichts. Viele von uns interpretieren diese Momente als Scheitern oder spirituellen Stillstand. Doch diese Lektion lehrt uns das Gegenteil: Die Leere ist das eigentliche Werkzeug.

    Stell dir vor, du hättest immer alles, was du willst, in dem Moment, in dem du es willst. Du würdest dich im Licht auflösen, wie die sprichwörtliche Kerze vor der Fackel. Du hättest kein eigenes „Ich“, keine eigene Form. Erst wenn das Licht geht, entsteht in dir dieser heilige Raum namens Sehnsucht. Diese Sehnsucht ist nicht einfach nur schmerzhaft – sie ist der Architekt deines Gefäßes. Sie definiert, wie viel Licht du beim nächsten Mal halten kannst. 
    Wir lernen hier, dass unser „Körper“ (Guf) in Wahrheit nichts Materielles ist, sondern die Summe unserer Wünsche. Je größer dein Verlangen wird, desto weiter scheinst du dich vom Schöpfer zu entfernen, aber desto mehr „Leben“ (Chaim) kannst du letztlich fassen. Es ist ein paradoxer Prozess: Wir müssen die Trennung spüren, um die Einheit jemals bewusst (und nicht nur instinktiv) genießen zu können. Wer diese Mechanik versteht, hört auf, vor der Dunkelheit wegzulaufen, und beginnt, sie als Raum für neues Wachstum zu nutzen.
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„Durch die Beschäftigung mit der Kabbala beginnt für den Menschen das wahre Leben. Jeder Tag ist für ihn etwas Neues. Er entdeckt immer neue Gesetzmäßigkeiten und Wechselbeziehungen, eine neue Welt in sich und um sich herum.“Dr. Michael Laitman, Gründer der Bnei Baruch Akademie in EuropaDu findest hier Talks, Unterrichte sowie Hörtexte kabbalistischer Artikel zu Themen der Lehre der Kabbala.
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Generated: 6/11/2026 - 7:32:39 AM