Merci, Chérie - Der Eurovision Podcast
Marco Schreuder & Alkis Vlassakakis & Sonja Riegel

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- Kurz vor dem offiziellen Start des neuen ESC-Jahres hat die EBU innerhalb weniger Tage gleich mehrere Nachrichten veröffentlicht – Grund genug für Alkis, Marco und Simon, kurz innezuhalten und einzuordnen. Die größte Überraschung: Burgas ist Host City 2027 – nicht, wie fast alle erwartet hatten, die bulgarische Hauptstadt Sofia, sondern die Stadt am Schwarzmeerstrand. Dazu kommt ein ganzes Paket an neuen Regeln für den Eurovision Song Contest: Das Mindestalter für Teilnehmende steigt von 16 auf 18 Jahre, die Playback-Vorgaben für Backing Vocals wurden präzisiert, erstmals gibt es eine klare Regelung für den Fall, dass die Sicherheit im Siegerland nicht gewährleistet werden kann, die EBU plant ein reines Online-Voting mit gesplitteten Stimmen – und nach sechs Ausgaben endet zudem die Partnerschaft mit Hauptsponsor Moroccanoil. Die drei ordnen jede einzelne Änderung ein, diskutieren die Hintergründe und wagen die eine oder andere Prognose.
Danach ein kurzer Abstecher nach Bhutan: In der Rubrik „Merci, Chérie, wir müssen reden!” geht es um den bhutanischen Vorentscheid und den Gewinnersong „Lhayi Semo” von Nyendra.
Und zum Schluss, in der kleinen Song Contest Geschichte, nimmt euch Simon mit zur bulgarischen Vorentscheidung 2005 in voller Länge.
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Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört. - Zwei Monate nach ihrem vierten Platz beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien ist Delta Goodrem zu Gast bei Merci, Chérie – über Freundlichkeit als Haltung, das Klavier als ihre erste Sprache und ihr neues Album PURE. Außerdem: Eurovision Asia nimmt Fahrt auf, die ersten Songs aus Bhutan sind da, und in Deutschland und Österreich laufen bereits die Vorbereitungen für 2027.
Delta Goodrem vertrat Australien beim Eurovision Song Contest 2026 in Wien mit der Ballade Eclipse und erreichte den vierten Platz. Im Gespräch blickt sie auf einen Bewerb zurück, der im Vorfeld politisch stark umkämpft war – und den sie trotzdem als Erfahrung von Zusammenhalt beschreibt. Sie erzählt, warum das Klavier seit ihrer Kindheit ihre musikalische Muttersprache ist, welche biografische Bedeutung ihre Bühnen-Inszenierung hatte, und wie ihre Mentorin Olivia Newton-John sowie Céline Dion sie durch den Abend in Wien begleitet haben.
Das vollständige Interview, das Marco für DER STANDARD geführt hat, gibt es hier nachzulesen: „Für mich beginnt alles mit Freundlichkeit" – Delta Goodrem im Interview
Im Herbst erscheint Delta Goodrems achtes Studioalbum PURE, im März 2027 kommt sie für ein Konzert in die Wiener Arena zurück. Alle Infos und Tickets zur PURE World Tour: deltagoodrem.com
Auf Deltas Playlist ist vom ESC 2026 immer noch Bangaranga, Viva Moldova! und Crossroads.
In ihrer letzten Minute vor ihrem Auftritt trank sie ein Schluck Wasser und hat alle angelächelt.
Ihr Lieblingssong aus der ESC-Geschichte? Long Live Love von Olivia Newton-John und Ne partez pas sans moi von Céline Dion.
Die EBU bewirbt Eurovision Asia zunehmend auch in Europa: Die Songs der Vorausscheidung aus Bhutan werden wie beim „normalen" Song Contest veröffentlicht, der Vorentscheid findet am 11. August statt – und wird live gestreamt.
Alle Neuigkeiten zu Eurovision Asia: eurovision.com
Songs und Livestream zum Vorentscheid in Bhutan: Your Complete Guide to Rhythm of Bhutan
In Österreich wird es 2027 keinen Vorentscheid geben – Peter Schreiber und Cesár Sampson suchen bereits nach neuen Songs. In Deutschland sucht der SWR für den deutschen Vorentscheid professionelle Acts, bewertet diesmal von einem Team aus Musikexpert:innen statt Agenturen.
Infos zur Bewerbung für den deutschen Vorentscheid: SWR: Musik-Acts für den Eurovision Song Contest 2027 gesucht
Zum Bewerbungsformular: Formular
In der kleinen Song Contest-Geschichte am Schluss erzählt Marco von Grüßen aus Australien beim ESC: Zum Video dazu.
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Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört. 08.25 Barock, Bombast, Bangaranga: Der ESC als Hofspektakel - Mit Raphael Reis Medeiros de Campos & Irving Wolther
28.07.2026 | 56 Min.Was haben prunkvolle Fürstenhochzeiten, die Ballette Ludwigs XIV. und der Eurovision Song Contest miteinander zu tun? Erstaunlich viel, meint der brasilianische Forscher Raphael Reis Medeiros de Campos. Bei der Eurovision International Conference in Wien gewann er mit seiner ebenso originellen wie überzeugenden These den Science Slam: Der ESC lasse sich als eine moderne Form des barocken Hofspektakels betrachten. Zu Gast Dr. Eurovision Irving Wolther und Raphael Reis Medeiros de Campos.
Ausgerichtet wird der Science Slam im Rahmen der Konferenz "Eurovisions", die "Dr. Eurovision" Irving Wolther seit 2018 gemeinsam mit Kolleg:innen jährlich am jeweiligen ESC-Austragungsort veranstaltet - heuer bereits zum neunten Mal, in Wien. 2027 steht die zehnte Jubiläumsausgabe an. Mehr zur Konferenz und wie man selbst mit einem Beitrag dabei sein kann, gibt's unter phonos.de/dreurovision und eurovisions.eu.
Reis Medeiros de Campos' These im Kern: In der Barockzeit dienten aufwendig inszenierte Opern und Feste als politisches Werkzeug - zur Verherrlichung von Herrscherhäusern, zur sozialen Kohäsion des Adels und zur Zurschaustellung von Reichtum und Macht. Genau diese Mechanismen erkennt er auch beim Eurovision Song Contest wieder: von der Idee einer gemeinsamen "Europäischheit" über die wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den "Big Five" und kleineren Teilnahmeländern bis zum nationalen Branding, wenn etwa Aserbaidschan mit der futuristischen Baku Crystal Hall ein Bild von Modernität vermitteln wollte. Auch bei der reinen Bühneninszenierung findet er Parallelen: Wasser- und Feuerwerkseffekte, aufwendige Kostüme und die Dramaturgie eines ganzen Song-Contest-Zyklus - von den Pre-Partys über die Halbfinali bis zum großen Finale - erinnern ihn an mehrtägige barocke Hochzeitsfeierlichkeiten mit Prozessionen, Bällen und Festspielen. Irving Wolther ordnet das Ganze wissenschaftshistorisch ein: Musik sei seit jeher ein Machtinstrument gewesen - von den barocken Hofkomponisten in Abhängigkeit ihrer adeligen Gönner bis zur heutigen Sorge, handgemachte Musik könnte im KI-Zeitalter bald zum Luxusgut werden.
Reis Medeiros de Campos' komplette Präsentation gibt's zum Nachschauen: Baroque Spectacles and the Eurovision Song Contest
Musik in dieser Episode (lizenzfrei verwendet):
Jean-Baptiste Lully – Le bourgeois gentilhomme (Suite), XI. Marche pour la cérémonie des Turcs, performed by Advent Chamber Orchestra (Quelle: Musopen)
Georg Friedrich Händel – Alcina HWV 34, performed by The London Baroque Orchestra (Quelle: Musopen)
Claudio Monteverdi – L'Orfeo, DVD-Teaser von Les Arts Florissants (YouTube, Creative-Commons-Lizenz)
Danach ziehen sich Alkis und Marco zurück und sprechen über die Neuigkeiten aus Sanremo: Die Rai hat einen eigenen ESC-Abend beim Festival 2027 bestätigt - inklusive einer neuen "Performance Night" und einigen Verschiebungen im gewohnten Ablauf. Alle Infos zum Festival gibt's auf der offiziellen Rai-Seite.
Zum Abschluss reist Alkis in der kleinen Song Contest Geschichte zurück zu einem berühmten Opernsänger, der beim Eurovision Song Contest auftrat - und mit diesem Auftritt eine bis heute gültige Regeländerung auslöste. Ein Vorgeschmack gibt's hier.
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Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört.- Dalibor Petko ist ein Phänomen: Der kroatische TV-Moderator und Entertainer geht seit einigen Jahren mit seinen Eurovision-Parodien auf TikTok und Instagram viral – Millionen Klicks, tausende Fans, und in der Eurovision-Community wird er eifrig geteilt. Wir haben den Therapeuten der Post-Eurovision-Depression getroffen. Außerdem erinnern wir uns an Bonnie Tyler und verraten, was Freddie Mercury mit dem Song Contest zu tun hat.
Dalibor Petko hat viele parodiert: Ob er als Delta Goodrem im Glitzerkleid am Klavier steht, mit seiner Mama "Biti zdrava" klatscht, ob Nemo begeistert auf seine Version von "The Code" reagiert, oder ob manche ESC-Künstler:innen sich Sorgen machen, weil er sie noch nicht parodiert hat: Dalibor Petko gehört zum Eurovision Song Contest mittlerweile einfach dazu. Marco hat ihn für diese Episode getroffen.
Dalibor Petko auf Instagram und TikTok, sowie seine TV-Show Dalibor Petko Show auf YouTube.
Außerdem erinnern Marco und Simon an eine ganz große der Popgeschichte, die uns verlassen hat: Bonnie Tyler, geboren als Gaynor Hopkins in Wales, gestorben am 8. Juli 2026. „Total Eclipse of the Heart", „Holding Out for a Hero", zwei Grammy-Nominierungen, ein Auftritt beim Eurovision Song Contest 2013 in Malmö – und eine Stimme, die eigentlich ein Unfall war und zum größten Markenzeichen wurde. Mehr über Bonnie Tyler auf bonnietyler.com.
In der Kleinen Song Contest Geschichte am Schluss erzählt Marco, dass Eurovision schon parodiert wird, seit er zur europäischen Fernsehkultur gehört. Von einem spanischen Kinofilm aus dem Jahr 1969 über Monty Python und einen legendären Auftritt von Freddie Mercury bis zu Hape Kerkeling und den spanischen Comedians Martes y Trece. Links zu den Videos:
Un, dos, tres… al escondite inglés (1969)
Monty Python: Europolice Song Contest
Kenny Everett & Freddie Mercury: British Eurovision Violence Contest
Hape Kerkeling als Florian Wurstbusch
Hape Kerkeling: Sieger
Martes y Trece: Chorravisión
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Bitte bewertet uns und schreibt Reviews, wo immer ihr uns hört. - In 70 Jahren Eurovision Song Contest hat die Startnummer zwei noch nie gewonnen. Nie. Kein einziges Mal. Liegt ein Fluch auf diesem Startplatz – und wenn ja: Warum hat die Startnummer eins dann sehr wohl gewonnen?
In dieser Episode beginnen wir unsere Spurensuche: Von Lys Assia, die beim allerersten ESC gleich zweimal antreten durfte und mit Startnummer zwei verlor, aber mit Startnummer neun gewann. Wir sprechen über Legenden wie Vicky Leandros 1967 oder Jahn Teigens berüchtigte null Punkte 1978, und enden bei der prominenten italienischen Band Matia Bazar 1979. Wir gehen alle 24 Startnummern zwei des ersten Kapitels durch. Und wir kündigen unser Weihnachtsvoting an: Welche Startnummer zwei hätte es am wenigsten verdient, nicht zu gewinnen?
Alle Songs dieser Episode als YouTube-Playlist: Die verfluchte Startnummer zwei
Die Playlist wird später mit Teil zwei (Achtziger bis 2000er) und drei (2000er bis 2026) ergänzt. Und wer vor unserem Weihnachtsvoting noch einmal alle Beiträge hören möchte, findet sie dort gesammelt.
Schreibt uns gerne: Warum glaubt ihr, verliert die Startnummer zwei immer?
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Über Merci, Chérie - Der Eurovision Podcast
Merci, Chérie ist der Eurovision Song Contest Podcast aus Wien und Frankfurt. Es diskutieren Marco Schreuder, Sonja Riegel und Alkis Vlassakakis mit Gästen über den größten Musikwettbewerb der Erde. Kein Thema wird verschont, jede Ecke ausgeleuchtet, Glamour befürwortet, Inhalte analysiert und Trash hochgelebt. Nicht nur für ESC Nerds.
Podcast-WebsiteHöre Merci, Chérie - Der Eurovision Podcast, The House of Halliwell / A Charmed Rewatch Podcast und viele andere Podcasts aus aller Welt mit der radio.at-App

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