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- Ende Juni hatte der ukrainische Präsident Selenskyj eine neue Operation angekündigt. Es folgten verstärkte Angriffe auf russische Raffinerien, Fabriken und auf Standorte des Versandhändlers "Wildberries". Das Ziel: Russland zu Verhandlungen zu bewegen. Gleichzeitig steht die Ukraine selbst vor Problemen bei der Luftverteidigung: Angriffe mit ballistischen Raketen können wohl kaum mehr abgewehrt werden.
- Die Ukraine greift zunehmend Ziele an, die bislang kaum im Fokus standen. Dazu gehören Lager des russischen Onlinehändlers „Wildberries“ und Schiffe im Kaspischen Meer. Kiew begründet die Angriffe damit, dass so militärisch nutzbare Güter transportiert werden, die Russland im Krieg unterstützen. Militärexperte Nico Lange erklärt, was hinter dieser Strategie steckt und warum die Ukraine ihre Angriffe auf neue Bereiche ausweitet.
Außerdem sprechen wir über die jüngsten russischen Angriffe auf die Ukraine, die Stimmung im Land nach weiteren Nächten unter Raketen- und Drohnenbeschuss und den mutmaßlich russischen Marschflugkörper, der in Polen eingeschlagen ist. Aus Kiew berichtet ZDF-Reporterin Anne Brühl, wie die Menschen die aktuelle Lage erleben und wie die ukrainischen Angriffe wahrgenommen werden. Selenskyj macht Drapatyj zum Armeechef: Was ändert der Umbau der Militärführung?
24.07.2026 | 32 Min.Die Ukraine hat im Krieg gegen Russland einen neuen Oberbefehlshaber: Mychajlo Drapatyj ersetzt Olexander Syrskyj. Was bedeutet das für die Verteidigung gegen Russland?
Der Wechsel an der Spitze des Militärs folgt auf tagelange Proteste im Land. Ursprung der Proteste war die Entlassung des, bei vielen Ukrainern populären, Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow. Präsident Wolodymyr Selenskyj reagierte nun mit einem Generationswechsel in der Militärführung. Generalmajor Drapatyj gilt mit 43 Jahren als Reformer. Er ist 17 Jahre jünger als der noch zu Sowjetzeiten ausgebildete Syrskyj.
Selenskyj fordere vom neuen Armeechef zudem eine Verstärkung der Angriffe auf Russland. Das teilte Drapatyj auf seiner Facebookseite mit: Er solle “die Offensivhandlungen in allen Bereichen fortsetzen und verstärken”.
Welche Folgen hat der Wechsel für die ukrainische Armee? Enden nun die Proteste gegen Selenskyjs Personalpolitik? Und ändert sich nun der Kriegsverlauf? Das erklären Militärexperte Oberst Markus Reisner und ZDF-Reporterin Anne Brühl.- Was, wenn Putin angreift? So bereiten sich Europa und die NATO auf mögliche russische Angriffe vor.
Um sich auf einen möglichen Angriff Russlands vorzubereiten, baut Finnland seine Verteidigungsfähigkeit aus – gemeinsam mit seinen Bündnispartnern. Denn seit 2023 ist Finnland Mitglied der NATO. Satellitenbilder sollen zeigen, dass Russland seine Militärstandorte nahe der 1340 km langen Grenze zu Finnland ausbaut. Das berichten skandinavische Medien.
Unterdessen baut Selenskyj seine Regierung erneut um und löst damit Proteste aus. Für besonders viel Kritik sorgt die Entlassung von Verteidigungsminister Fedorow. Seine Aufgabe war es, das ukrainische Militär neu aufzustellen. Die verbesserte Position der Armee schreiben viele seiner Politik zu. Teile der Bevölkerung befürchten jetzt, dass diese Entwicklungen ausgebremst werden.
Was setzen Europa und die Nato Putin entgegen? Darüber spricht Christian Hoch mit dem Ex-NATO-General Egon Ramms. ZDF-Reporterin Anne Brühl erklärt, welche Folgen der Regierungsumbau in Kiew hat. - Lange durfte die Militäroffensive gegen die Ukraine in Russland nur als “Spezialoperation” bezeichnet werden. Jetzt sprach Kreml-Sprecher Peskow von einem “echten Krieg”. Die Schuld an der Eskalation trügen die Unterstützer der Ukraine in Europa sowie die USA.
Überraschend hatte US-Präsident Trump beim NATO-Gipfel in Ankara die Zusage gegeben, der Ukraine die Lizenz zum Bau von Patriot-Flugabwehrraketen zu erteilen. Außerdem befürwortete er im Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj Angriffe auf Infrastruktur tief in Russland. Der Kreml reagierte kritisch: Zu meinen, diese Angriffe würden zu einem schnellen Ende des Krieges führen, sei ein “Irrglaube”, so Peskow.
Was bedeuten die Äußerungen des Kremls für den weiteren Verlauf des Krieges? Wie kann der Westen auf die Drohungen Russlands reagieren? Und wie ist die Lage in der angegriffenen Ukraine? Darüber spricht Moderator Christian Hoch mit Militärexperte Oberst Markus Reisner und Carsten Thurau, ZDF-Reporter in der Ukraine.
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Aktuell und hintergründig blicken wir mit Expertinnen und Experten in unserem ZDF-Podcast auf Nachrichten rund um Militärpolitik, Verteidigungsstrategien und globale Machtverhältnisse. Wir setzen aktuelle Ereignisse wie den Krieg in der Ukraine oder in Nahost in den Kontext und analysieren militärische Konflikte tiefgründig. Wird Waldimir Putin weiter eskalieren - auch gegenüber der NATO? Wie reagieren EU und USA auf die Aggressionen aus Russland? Jede Episode bietet detaillierte Einblicke in die komplexen Dynamiken der internationalen Beziehungen, mit einem besonderen Fokus auf die Rolle des Militärs in der Weltpolitik. Dabei stehen eure Fragen im Fokus. Experteninterviews, Korrespondentenberichte von vor Ort, Fallstudien und gründliche Recherchen garantieren eine fundierte und vielseitige Perspektive auf die News und Themen, die für Sicherheitspolitik und Militärstrategie relevant sind. https://www.zdf.de/nachrichten-sendungen/zdfheute-live
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