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  • Was jetzt?

    Kann Trump einen Deal mit dem Iran erzwingen?

    18.2.2026 | 12 Min.
    Vor neuen indirekten Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran in
    Genf hat US-Präsident Donald Trump den Druck auf Teheran erhöht. Er
    warnte vor "Konsequenzen", sollte es zu keiner Einigung kommen. Bereits
    die vorherige Gesprächsrunde war indirekt im Oman abgehalten worden. Im
    Mittelpunkt der Gespräche steht das iranische Atomprogramm. Die USA
    wollen verhindern, dass Teheran Atomwaffen entwickelt. Der Iran
    signalisiert Bereitschaft zur Begrenzung seines Nuklearprogramms,
    fordert im Gegenzug jedoch ein Ende der Wirtschaftssanktionen. Wie
    realistisch ein militärisches Eingreifen der USA im Falle eines
    Scheiterns der Gespräche wäre, ordnet Anna Sauerbrey, außenpolitische
    Koordinatorin der ZEIT, ein.

    Nach Vorwürfen der Vetternwirtschaft gegen die AfD in Sachsen-Anhalt
    geraten weitere Landesverbände unter Druck. Dort waren mehrere Fälle
    bekannt geworden, in denen Angehörige von AfD-Landtagsabgeordneten bei
    Parteifreunden im Bundestag beschäftigt wurden. Rechtlich sind diese
    Beschäftigungsverhältnisse zulässig. Der AfD-Bundesvorstand reagierte
    nun erstmals und begrüßte die Initiative des Landesverbands
    Sachsen-Anhalt, eine sogenannte Verhaltenskommission einzusetzen. Diese
    soll die Vorwürfe prüfen und parteiinterne Standards klären. Wie stark
    die Affäre die Partei intern belastet und ob sie sich auf Umfragewerte
    auswirkt, analysiert Tilman Steffen, Redakteur im Politikressort der
    ZEIT. 

     

    Und sonst so? Verletzter Kormoran sucht Hilfe bei Bremer Notaufnahme

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Ole Pflüger, Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    USA und Iran: Iran verschärft den Ton gegen USA nach Atomgesprächen

    USA und Iran: Trump warnt Iran vor Atomgesprächen vor ausbleibender
    Einigung

    Abbas Araghtschi: Irans Außenminister droht den USA und sucht das
    Gespräch mit Putin

    Treffen im Oman: USA signalisieren vor Atomgesprächen mit Iran
    Kompromissbereitschaft

    Iran: Wie weit ist das iranische Atomprogramm?

    Atomprogramm: USA beschließen neue Sanktionen gegen den Iran

    Vorwürfe gegen AfD-Landesverband: AfD Sachsen-Anhalt streitet Vorwürfe
    der Vetternwirtschaft ab

    AfD Sachsen-Anhalt: Zerstörung von innen heraus

    AfD-Mitarbeiter: Chrupalla beschäftigt Ehefrau eines Parteifreundes

    AfD: Vorwürfe der Vetternwirtschaft gegen Niedersachsens AfD-Chef

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  • Was jetzt?

    Update: Ukraine in der Offensive – hilft das beim Verhandeln?

    17.2.2026 | 10 Min.
    In Genf haben Verhandlungen unter Vermittlung der USA über ein mögliches
    Kriegsende zwischen Russland und der Ukraine begonnen. Es ist bereits
    der dritte Anlauf für Verhandlungen. Dieses Mal stellt sich das
    Kriegsgeschehen jedoch anders dar: Die Ukraine hat zuletzt offenbar rund
    200 Quadratkilometer ihres Gebietes zurückerobern können. Wie
    beeinflusst der ukrainische Erfolg die aktuellen Gespräche? Und wieso
    ist Starlink so wichtig für den militärischen Erfolg? Diese und weitere
    Fragen beantwortet Maxim Kireev, Redakteur für internationale Politik
    bei der ZEIT.

    Im Vergewaltigungsprozess im französischen Avignon ist der Haupttäter
    Dominique Pelicot zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Der 72-Jährige
    wurde in allen Punkten für schuldig befunden. Er betäubte über Jahre
    seine Frau Gisèle Pelicot und vergewaltigte sie zusammen mit anderen
    Männern. Das Opfer, Gisèle Pelicot, hat die gerichtliche Verhandlung
    bewusst öffentlich durchgeführt. Inzwischen gilt sie in Frankreich als
    Heldin und hat ihre Geschichte in einem Buch niedergeschrieben. Für die
    ZEIT hat Tanja Stelzer sie interviewt. Im Podcast berichtet Stelzer
    davon, wie Pelicot den schweren Missbrauch verarbeitet. Die Sonderfolge
    zum Prozess finden Sie hier.

    Der Verfassungsschutz in Niedersachsen hat die dortige AfD als
    "Beobachtungsobjekt von erheblicher Bedeutung" eingestuft. Er erhält
    damit zusätzliche Möglichkeiten, die Partei nachrichtendienstlich zu
    beobachten. Niedersachsens Verfassungsschutz begründet die Hochstufung
    unter anderem mit einem ethnisch-kulturellen Volksbegriff innerhalb der
    Partei, pauschalen Abwertungen von Gruppen und der Verächtlichmachung
    staatlicher Institutionen.

    Die Inflation ist im Januar auf 2,1 Prozent gestiegen. Besonders
    Lebensmittel verteuerten sich, aber auch bei Sprit und Dienstleistungen
    sind die Preise angezogen. Die großen Inflationstreiber der vergangenen
    Jahre – Gas und Strom zum Heizen – sind hingegen etwas günstiger
    geworden.

    Und sonst so? Wie ein guter Ritt ins chinesische Neujahr gelingt.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Ole Pflüger, Philip-Johann Moser und Pia Rauschenberger

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Münchner Sicherheitskonferenz: Ukraine an Europa: Ihr braucht uns auch!

    Gisèle Pelicot: Sie ist wieder aufgestanden

    Gisèle Pelicot: "Es wäre für mich der Abstieg in die Hölle, für uns
    alle"

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  • Was jetzt?

    Spezial zu Gisèle Pelicot: "Man kann das Leben ja nicht wiederholen"

    17.2.2026 | 18 Min.
    Rund ein Jahr nach dem Prozess gegen ihre Vergewaltiger spricht Gisèle
    Pelicot ausführlich über das, was ihr angetan wurde – und darüber, warum
    ihr Buch trotzdem Eine Hymne an das Leben heißt. Jahrelang hatte ihr
    Ehemann Dominique Pelicot sie betäubt, missbraucht und anderen Männern
    zur Vergewaltigung angeboten. Im Dezember 2024 wurde er in Avignon zu 20
    Jahren Haft verurteilt, 50 Mitangeklagte erhielten ebenfalls
    Gefängnisstrafen.

    In dieser Sonderfolge von Was jetzt? spricht ZEIT-Redakteurin Tanja
    Stelzer über ihre Begegnung mit Gisèle Pelicot: über eine Frau, die
    ihren Prozess bewusst öffentlich führte, um anderen Mut zu machen. Im
    Gespräch geht es um offene Fragen rund um die Taten und um die Spuren,
    die der Fall in Frankreich hinterlassen hat, etwa beim "Ja heißt
    Ja"-Gesetz, und um Pelicots Rolle als feministische Bezugsperson.

    Und es geht um ihr Leben heute, um eine neue Liebe und einen Satz, der
    nach allem besonders kraftvoll klingt: "Ich erlaube mir, glücklich zu
    sein."

    Das gesamte Interview von Tanja Stelzer mit Gisèle Pelicot können Sie
    hier lesen.

    Host: Hannah Grünewald

    Redaktion: Constanze Kainz

    Die Redaktion erreichen Sie per Mail an [email protected]

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  • Was jetzt?

    Wie realistisch ist ein europäischer Atomschirm?

    17.2.2026 | 13 Min.
    Am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz hat Bundeskanzler Friedrich
    Merz (CDU) Gespräche mit Frankreich über eine europäische nukleare
    Abschreckung bestätigt. Er habe sich mit Präsident Emmanuel Macron über
    Möglichkeiten eines gemeinsamen atomaren Schutzschirms ausgetauscht.
    Macron hatte den Europäern bereits im Jahr 2020 eine stärkere
    Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung auf Basis der
    französischen Atomwaffen angeboten. Frankreich und Großbritannien
    verfügen als einzige EU-Staaten über eigene Atomwaffen, bislang sind sie
    jedoch kontrolliert. Außenminister Johann Wadephul zeigt sich allerdings
    zurückhaltend. Es gebe bereits genug Atomwaffen auf der Welt, sagte der
    CDU-Politiker in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Zudem dürfe der
    amerikanische Schutzschirm nicht leichtfertig infrage gestellt werden.
    Wie realistisch ist ein europäischer Atomschirm? Hauke Friederichs,
    sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT, erklärt im Podcast, wie
    ein solches Modell aussehen könnte und unter welchen Bedingungen
    Frankreich bereit wäre, seine nukleare Abschreckung auf andere
    europäische Staaten auszuweiten. 

    Wenig steht so sehr für Kuba wie Zigarren. Jedes Jahr bringt das
    Festival del Habano in Havanna Millionen in die Staatskassen – Geld, das
    auch in das Gesundheitssystem fließt. Doch in diesem Jahr fällt das
    prestigeträchtige Festival aus. Der Grund: Kuba geht der Treibstoff aus.
    Nach dem Stopp der Öllieferungen aus Venezuela infolge der Gefangennahme
    von Präsident Nicolás Maduro durch US-Truppen steuert die Insel auf eine
    massive Versorgungskrise zu. Krankenhäuser reduzieren ihre Leistungen,
    Busse und Züge fahren seltener, in Behörden gilt die Viertagewoche. Der
    UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk fordert ein Ende der
    US-Sanktionen gegen Kuba. Gleichzeitig droht US-Präsident Donald Trump
    Ländern mit Strafzöllen, die weiterhin Öl nach Kuba liefern. Was
    bedeutet die Energiekrise für die Menschen vor Ort? Wie stabil ist die
    Regierung in Kuba und wie lange kann das Land die Krise überstehen?
    Darüber spricht im Podcast Alexander Kauschanski, Redakteur im
    Auslandsressort der ZEIT. 

    Und sonst so? Wie ein ganzer Stern still und heimlich verschwinden kann.

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Atomwaffen: Wadephul äußert sich skeptisch zu möglichem europäischen
    Atomschirm

    Münchner Sicherheitskonferenz: Europa verschiebt seine innere Landkarte

    USA und Kuba: UN kritisieren US-Ölembargo gegen Kuba

    Kuba: Wird Kuba das nächste Venezuela?

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    Update: SPD fordert Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 14

    16.2.2026 | 10 Min.
    Die SPD hat sich für ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche
    bis 14 Jahren ausgesprochen. Wer jünger als 16 ist, soll in Zukunft nur
    eine Jugendversion der Plattformen nutzen können. Was als sozialer
    Austausch begonnen habe, sei "heute vielfach ein durchoptimierter
    Aufmerksamkeitsmarkt" geworden, heißt es in einem Papier. Kinder und
    Jugendliche seien diesen Mechanismen häufig schutzlos ausgesetzt, hätten
    aber ein Recht auf "sichere Entwicklungsräume". Dort sollen auch
    Algorithmen und KI-Inhalte stärker reguliert werden. Wie genau die
    Partei die Räume kontrollieren will und wie realistisch der Vorstoß ist,
    erklärt Lisa Hegemann, Leiterin des Digitalressorts der ZEIT.

    Närrinnen, Narren und Jecke haben in vielen Teilen Deutschlands den
    Rosenmontag unter erschwerten Bedingungen gefeiert – bei Regen, Schnee
    und teilweise auch Glatteis. Trotzdem sind die traditionellen
    Rosenmontagszüge durch die Hochburgen wie Köln, Mainz und Düsseldorf
    gerollt. Die Menschen trotzten aber nicht nur dem winterlichen Wetter,
    sondern auch dem russischen Machthaber Putin. Das gilt besonders für den
    Düsseldorfer Bildhauer Jacques Tilly, der in Russland wegen seiner
    satirischen Mottowagen angeklagt ist. Immer wieder hat er Wladimir Putin
    in den vergangenen Jahren aufs Korn genommen, weshalb ihm die russischen
    Behörden Verunglimpfung von Staatsorganen vorwerfen. Doch der Künstler
    zeigt sich davon unbeeindruckt und hat auch in diesem Jahr einen
    Putin-Wagen gestaltet, der durch Düsseldorf gerollt ist.

    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die Kontrollen an den
    deutschen Grenzen verlängert. Demnach wird die Polizei für weitere sechs
    Monate, also mindestens bis September, Einreisen nach Deutschland
    kontrollieren. "Die Grenzkontrollen sind aus den bisherigen migrations-
    und sicherheitspolitischen Gründen weiterhin notwendig", so ein
    Sprecher. Laut Dobrindt ist die Maßnahme Teil der "Neuordnung der
    Migrationspolitik in Deutschland". Dauerhafte, systematische Kontrollen
    an den Grenzen sind im Schengen-Raum eigentlich nicht vorgesehen.
    Kritiker werfen Dobrindt außerdem vor, mit dem Vorgehen Gerichtsurteile
    über das Abweisen von Asylsuchenden zu ignorieren.

    Und sonst so? Brasilien gewinnt erstmals eine Goldmedaille bei den
    Olympischen Winterspielen.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Internet: Social Media ist tot

    Handysucht: Bildschirmzeit: viel zu hoch

    Jacques Tilly: "Schlechte Zeiten sind gute Zeiten für Satiriker"

    Flucht und Asyl: Stimmt das eigentlich, dass die Grenzzurückweisungen
    illegal sind?

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Generated: 2/18/2026 - 1:45:51 PM