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  • Was jetzt?

    Mit Rekordergebnis: AfD triumphiert in Sachsen-Anhalt (Wahlspezial)

    06.09.2026 | 12 Min.
    Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen. Die Partei
    erhielt laut ersten Hochrechnungen mit über 44 Prozent die meisten
    Stimmen. Es ist das beste Landtagswahl-Ergebnis in der Geschichte der
    Partei. Zweitstärkste Kraft ist voraussichtlich die CDU mit etwa 18,5
    Prozent. Die Zustimmung für die Partei des amtierenden
    Ministerpräsidenten Sven Schulze hat sich damit im Vergleich zur Wahl
    2021 halbiert. Danach folgen die Linke mit 9,4 Prozent, die Grünen mit
    8,9 Prozent und die SPD mit 8,2 Prozent. Unklar ist bisher, ob das BSW
    es in den Landtag schafft: Aktuell steht die Partei bei etwa fünf
    Prozent. 

    AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sagte mit Blick auf das Ergebnis:
    »Wir haben genau das geschafft, was wir schaffen wollten. Es könnte kaum
    besser sein.« Ob die AfD die absolute Mehrheit holt und alleine regieren
    kann, ist noch unklar. Die Zahlen können sich über den Verlauf des
    Abends noch ändern. AfD-Parteichefin Alice Weidel kündigte bereits an,
    die Hand für eine Zusammenarbeit sei in Richtung der konstruktiven
    Kräfte ausgestreckt.

    Eine erste Einschätzung zu möglichen Folgen für das Bundesland und
    Optionen für künftige Mehrheiten liefert im Podcast Anne Hähning,
    Leiterin des Politikressorts der ZEIT. Das Gespräch wurde um 18:30, auf
    Basis der ersten Hochrechnung, aufgezeichnet.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Jannis CarmesinMitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Live-Ticker

    Landtag in Sachsen-Anhalt: Nach der Wahl ist vor der Qual

    Kooperation von CDU und AfD: Selbstachtung

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  • Was jetzt?

    Wahl in Sachsen-Anhalt: Woher kommt die Wut?

    06.09.2026 | 12 Min.
    Heute, am 6. September, wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag
    gewählt. Obwohl die Wiedervereinigung Deutschlands über 35 Jahre her
    ist, gibt es bis heute wirtschaftliche, gesellschaftliche und
    strukturelle Unterschiede zwischen Ost und West. In den ostdeutschen
    Bundesländern ist die Arbeitslosigkeit höher, sind die Einkommen
    geringer und die Renten niedriger – die Wut darüber ist groß. Doch worin
    wurzelt dieser Zorn eigentlich? Und warum werden die härtesten Debatten
    über Ostdeutschland unter Ostdeutschen selbst geführt? Darüber spricht
    ZEIT-Autorin Jana Simon im Podcast.

    Nach einem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung hat die Hackergruppe
    Rhysida rund 5,8 Terabyte an gestohlenen Daten im Darknet
    veröffentlicht. Der Senat hatte sich zuvor geweigert, das geforderte
    Lösegeld von rund zwei Millionen Euro in Bitcoin zu zahlen. Im Podcast
    spricht David Will aus der Newsredaktion der ZEIT darüber, warum der
    Senat nicht auf den Erpressungsversuch eingegangen ist und was
    Betroffene jetzt tun können.

    Und sonst so? Das sind die interessantesten und absurdesten Gadgets der
    IFA

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Ostdeutsche Wut: »Ostdeutsche Wut? Klingt bisschen wie Affenpocken«

    »Nur eine Frage«: Ist die deutsche Einheit gelungen, Steffen Mau?

    Altmark in Sachsen-Anhalt: »Wir Ossis fühlen uns auch als Verlierer,
    obwohl hier alles okay ist«

    Hackerangriff auf Berliner Verwaltung: BSI warnt vor Wahlbeeinflussung
    nach Cyberangriff in Berlin

    Hackerangriff in Berlin: Sie fordern Geld. Berlin will nicht zahlen. Und
    jetzt?

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  • Was jetzt?

    Wie die Ceuta-Krise Spaniens Regierung belastet

    05.09.2026 | 12 Min.
    In Spanien wächst der politische Druck auf Ministerpräsident Pedro
    Sánchez nach den jüngsten Entwicklungen in der Exklave Ceuta. Ende Juli
    kamen mindestens 72.000 Menschen aus dem benachbarten Marokko in das
    spanische Gebiet. Die Ereignisse haben eine breite Debatte über
    Migration ausgelöst. Bei Demonstrationen in mehreren spanischen Städten
    warfen Zehntausende der Regierung vor, gegenüber Marokko zu nachgiebig
    zu sein. Die Opposition fordert inzwischen den Rücktritt von Sánchez und
    vorgezogene Neuwahlen. Wie realistisch diese Forderungen sind, ordnet
    ZEIT-Autorin Julia Macher ein.

    Die EU-Kommission will internationale Bahnreisen einfacher machen und
    die Rechte von Fahrgästen stärken. Künftig sollen Reisende
    grenzüberschreitende Verbindungen möglichst mit einem durchgehenden
    Ticket buchen können. Bei Verspätungen oder verpassten Anschlüssen
    sollen einheitlichere Fahrgastrechte gelten. Aus der Bahnbranche gibt es
    Kritik. Unternehmen fürchten zusätzliche Kosten und Haftungsrisiken. Mit
    den Vorschlägen beschäftigt sich nun das EU-Parlament, anschließend
    müssen die Mitgliedsstaaten zustimmen. Was genau geplant ist und wann
    die neuen Regeln gelten könnten, erklärt Jonas Schulze Pals, Redakteur
    im Wirtschaftsressort der ZEIT.

     

    Und sonst so? Mit Maultaschen-Wärme Schwimmbecken beheizen

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel  

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Desinformation nach Migrantenkrise in Ceuta: Spanien erhebt wegen Ceuta
    Vorwürfe gegen Russland und Israel

    Pedro Sánchez: Der Weltbürger, der die Grenze schloss

    Migration nach Ceuta: Was ist in Ceuta passiert?

    Ceuta: Schlafen am Strand, Warten auf Schutz

    Spanische Exklave Ceuta: EU-Politiker kritisieren spanische
    Migrationspolitik

    Neue Fahrgastrechte: Endlich sorglos zu spät kommen in ganz Europa

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  • Was jetzt?

    Thüringer BSW zerfällt – was Sachsen-Anhalt damit zu tun hat (Update)

    04.09.2026 | 11 Min.
    In Thüringen sind inzwischen fast alle Mitglieder der
    BSW-Landtagsfraktion aus der Partei ausgetreten. Zehn Abgeordnete um
    Finanzministerin Katja Wolf wollen die sogenannte Brombeerkoalition
    trotzdem weiter unterstützen. Auch Ministerpräsident Mario Voigt (CDU)
    hat angekündigt, an der Koalition festzuhalten. Grund für die Austritte
    ist ein seit Längerem andauernder Richtungsstreit mit der
    BSW-Bundesspitze um Sahra Wagenknecht. Wie stabil die Landesregierung
    nach dem Zerfall des BSW noch ist und wie es mit der Fraktion
    weitergehen könnte, erklärt August Modersohn, stellvertretender Leiter
    im Politikressort der ZEIT.

    In mehreren Teilen Deutschlands ermitteln die Behörden derzeit wegen
    möglicher Sabotageversuche an der Strominfrastruktur. Nach Vorfällen in
    Jänschwalde in Brandenburg und Bergheim in Nordrhein-Westfalen wird nun
    auch ein Fall in Dormagen untersucht. Dort wurde in der Nähe eines
    Umspannwerks eine mutmaßliche Abschussvorrichtung gefunden.
    Sicherheitsbehörden untersuchen unterschiedliche mögliche Hintergründe.
    Ob die Fälle miteinander zusammenhängen und was über die möglichen Täter
    bekannt ist, ordnet Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der
    ZEIT, ein.

     

    Und sonst so? Die Weltmeisterschaft der GeoGuessr

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer 

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Thüringen: Mehrere Thüringer BSW-Abgeordnete treten aus der Partei aus

    Liveblog: Thüringen: Mario Voigt will trotz BSW-Krise in Thüringen
    weiterregieren

    BSW: Machtfaktor Wagenknecht

    Stromversorgung: So lässt sich das Stromnetz besser schützen

    Katastrophenschutz: »Irgendwann kommt der Punkt, ab dem improvisiert
    werden muss«

    Jänschwalde: Was wir über die Explosion am Brandenburger Umspannwerk
    wissen

    Mutmaßliche Stromnetz-Sabotage: Brandenburg will neues
    Sicherheitszentrum einrichten

    Angriff auf kritische Infrastruktur: Polizei spricht von versuchtem
    »Sabotageakt« am Umspannwerk Dormagen

    Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht?

    Volkswagen: VW-Aufsichtsrat stimmt Sparplan des Vorstands zu

    Volkswagen-Einigung: Das reicht wohl nicht

    TikTok: Wie wird man GeoGuessr?

     

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  • Was jetzt?

    Volkswagen: Wende in Wolfsburg

    04.09.2026 | 12 Min.
    »Ein starkes Signal für die Zukunft des Volkswagenkonzerns«, sagt
    Unternehmenschef Oliver Blume; Niedersachsens Ministerpräsident Olaf
    Lies (SPD) sieht in der Einigung ein »zukunftsfähiges Konzept«:
    Überraschend hat sich der Aufsichtsrat von Europas größtem
    Autohersteller am späten Abend auf ein Sanierungskonzept geeinigt.
    Demnach wird gekürzt bei Investitionen, bei der Modellpalette – und beim
    Personal. Konzernweit sollen rund 50.000 Arbeitsplätze gestrichen
    werden. Was hat das für Folgen, wie sieht die Zukunft der deutschen
    VW-Werke aus? Wie kam es nach dem heftigen Machtkampf innerhalb des
    Konzerns so überraschend zu der Einigung? Fragen dazu an Max Hägler,
    Wirtschaftsredakteur der ZEIT.

    Giorgia Meloni führt die am längsten ununterbrochen amtierende
    italienische Regierung seit Gründung der Republik 1946. Keine der
    Regierungen vor ihr hielt vier Jahre durch. Ihre Partei Fratelli
    d’Italia liegt in Umfragen weiterhin vorn. Die politische Stabilität
    ihrer Regierung hängt unter anderem mit Melonis starker Stellung
    innerhalb der Koalition, der wirtschaftlichen Entwicklung und ihrer
    Zusammenarbeit mit der Europäischen Union zusammen. Warum Melonis
    Regierung so viel Zustimmung erhält und wodurch sie sich von früheren
    italienischen Regierungen unterscheidet, erklärt Ulrich Ladurner,
    Auslandskorrespondent der ZEIT.

     

    Und sonst so? Möwen klauen Millionen

     

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Imre Balzer

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    Weitere Links zur Folge:

    Volkswagen: Ein Machtkampf, so erbittert wie nie

    VW-Werk in Emden: Lies will VW-Werk in Emden mit Ausbau der
    E-Auto-Produktion retten

    Krise der Automobilindustrie: Volkswagen sieht keine wirtschaftliche
    Perspektive für Werk Hannover

    Sparkurs bei Volkswagen: IG-Metall-Vorsitzende wirft VW-Chef schwere
    Fehler vor

    Volkswagen: Unversöhnlich, bis zu welcher Eskalation?

    Volkswagen: Phönix in der Asche

    Giorgia Meloni: Liebe Grüße, Giorgia und Mette

    Giorgia Meloni: Die stabilste Regierung seit Jahrzehnten – geführt von
    einer Rechten

    Giorgia Meloni: Alles für die Hegemonie

    Giorgia Meloni: Schwestern Italiens

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