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    Update: Wie fest sitzt Merz im Sattel?

    20.2.2026 | 10 Min.
    Die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) trifft sich in
    Stuttgart zu ihrem Bundesparteitag und für Bundeskanzler Friedrich Merz
    ist es ein innenpolitischer Härtetest. Nach mehreren außenpolitischen
    Auftritten musste er nun parteiintern um Zustimmung werben. Vor allem
    das umstrittene Rentenpaket hatte bei jüngeren Unionsabgeordneten für
    Unmut gesorgt. Merz verteidigte es dennoch als „Paradigmenwechsel“ in
    der Rentenpolitik. Zugleich räumte er schwierige Phasen in der
    Zusammenarbeit mit der SPD ein und betonte, dass es derzeit keine
    Alternative zu der Koalition mit der SPD gebe. Eine Zusammenarbeit mit
    der AfD schloss er entschieden aus. Der Ukraine sagte Merz weitere
    Unterstützung zu. „Wir stehen an der Seite des ukrainischen Volkes, ohne
    Wenn und Aber“, sagte er. 

    China ist wieder Deutschlands wichtigster Handelspartner und hat damit
    die USA überholt. Der Warenhandel mit der Volksrepublik nahm laut dem
    Statistischen Bundesamt in Wiesbaden vor allem wegen wachsender Importe
    zu. Zugleich sank der Warenhandel mit den USA, insbesondere wegen
    sinkender Exporte in das Land. Im vergangenen Jahr summierte sich das
    Handelsvolumen zwischen Deutschland und China auf fast 252 Milliarden
    Euro. Gleichzeitig exportiert Deutschland aber immer weniger Waren nach
    China. Der Asien-Pazifik-Ausschuss der deutschen Wirtschaft warnt vor
    einer verzerrenden Wechselkurspolitik und vor Exportkontrollen, die als
    geopolitisches Instrument eingesetzt würden. Das untergrabe den fairen
    Wettbewerb. Ist diese Kritik berechtigt? Xifan Yang, Auslandsredakteurin
    der ZEIT, erklärt im Podcast, wer von dieser Entwicklung profitiert und
    wie Deutschland seine Position im Handel mit China stärken kann.

    Außerdem im Update: 

    Der langjährige Korrespondent der Deutschen Welle, Alican Uludağ, ist in
    Ankara festgenommen worden. Dem Sender zufolge wurde der Reporter vor
    den Augen seiner Familie von etwa 30 Polizisten abgeführt, seine Wohnung
    durchsucht und elektronische Geräte konfisziert. Hintergrund soll ein
    regierungskritischer Beitrag auf der Plattform X sein. Gegen Uludağ
    liegt inzwischen ein Haftbefehl vor. Ege Dündar sitzt im Vorstand des
    Verbands „Pen International“ und ordnet im Podcast ein, unter welchen
    Bedingungen Journalistinnen und Journalisten in der Türkei arbeiten.

     

    Und sonst so? Ein Goldbarren als Geschenk und Aufforderung

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Liveblog: CDU-Parteitag in Stuttgart

    CDU-Parteitag: "Christdemokraten sind unfähig, ihr Erbe zu verteidigen"

    CDU-Parteitag: Friedrich Merz erinnert an die Regierungsverantwortung
    für Deutschland

    Handelsbeziehungen: China löst USA als wichtigster Handelspartner
    Deutschlands ab

    Pressefreiheit: Journalist der Deutschen Welle in der Türkei
    festgenommen

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  • Was jetzt?

    CDU-Parteitag: 1.001 Abgeordnete und die Ex-Kanzlerin

    20.2.2026 | 12 Min.
    In Stuttgart startet am Freitag der zweitägige Parteitag der CDU. Dieser
    dürfe kein Verwaltungsparteitag werden, sondern solle ein
    Reformparteitag sein, forderte der Vorsitzende der Jungen
    Union, Johannes Winkel, zuvor. Er und Pascal Reddig, der Vorsitzende der
    Jungen Gruppe der Union-Bundestagsfraktion, hatten vor dem CDU-Parteitag
    in einem Gastbeitrag in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zu einem
    offenen Streit mit der SPD beim Thema Rente aufgerufen. Beim
    CDU-Parteitag wird auch die Altkanzlerin Angela Merkel als Ehrengast
    anwesend sein. Warum ist sie jetzt, nach jahrelanger Abwesenheit, wieder
    dabei? Das erklärt der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian
    Reinbold.

    Im indischen Neu-Delhi endet am Freitag der KI-Gipfel. Es ist das erste
    Treffen dieser Art im Globalen Süden. Ähnliche Veranstaltungen gab es in
    den vergangenen Jahren in Großbritannien, Südkorea und Frankreich. Der
    deutsche Bundeskanzler hatte die Einladung zum KI-Gipfel nicht
    angenommen, stattdessen ist sein Parteikollege, der
    Bundesdigitalminister Karsten Wildberger, nach Neu-Delhi gereist.
    Wildenberg und sein indischer Amtskollege Ashwini Vaishnaw haben am
    Rande des KI-Gipfels einen "KI-Pakt" vereinbart. In diesem geht es um
    gemeinsame Initiativen in Bereichen wie der Industrie, Landwirtschaft
    und Gesundheit, aber auch um Fachkräfte. Wie innovativ Indien in der
    KI-Entwicklung ist, beurteilt der ZEIT-Politikredakteur Fritz Zimmermann
    aus Neu-Delhi.

    Und sonst so? Wird der Pulli bis zum Ende der Olympischen Spiele fertig?

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Angela Merkel beim CDU-Parteitag: Mitte, hör die Signale

    Pascal Reddig: "Wir fahren nicht zum Parteitag, um nur dem Kanzler zu
    applaudieren"

    CDU-Parteitag: JU und Junge Gruppe fordern CDU vor Parteitag zu
    Reformwillen auf

    KI-Gipfel in Indien: Talking about a revolution

    Epstein-Files: Gates reist nach neuen Epstein-Veröffentlichungen nicht
    zu KI-Gipfel

    EU und Indien: Europa startet endlich durch

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    Update: Wie realistisch ist ein Angriff der USA auf den Iran?

    19.2.2026 | 11 Min.
    Nach neuen Verhandlungen mit dem Iran hält die US-Regierung an der
    Drohung eines Militärschlags fest. Im Zentrum des Konflikts steht
    weiterhin das iranische Atomprogramm: Die USA verlangen dessen
    vollständige Aufgabe, der Iran fordert im Gegenzug die Aufhebung der
    US-Sanktionen. Laut dem US-Sender CBS News ist das amerikanische Militär
    bereit, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran zu beginnen. Der Sender
    beruft sich auf informierte Quellen aus dem Umfeld hoher
    Sicherheitsbeamter. Eine endgültige Entscheidung von Präsident Donald
    Trump steht demnach noch aus. Wie wahrscheinlich ein US-Angriff auf den
    Iran ist, ordnet Holger Stark ein. Er ist Ressortleiter für
    Investigative Recherche der ZEIT.

    Der rassistische Anschlag von Hanau jährt sich zum sechsten Mal. Am 19.
    Februar 2020 erschoss ein rassistischer Attentäter neun Menschen: Said
    Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović, Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih
    Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz und
    Kaloyan Velkov. Im Januar ist ein weiteres Todesopfer hinzugekommen:
    Ibrahim Akkuş ist an den Spätfolgen seiner schweren Schussverletzungen
    gestorben. Angehörige der Ermordeten kritisieren weiterhin fehlende
    juristische Aufarbeitung. Sie werfen den Behörden mangelnde Aufklärung
    und ausbleibende Konsequenzen vor. ZEIT-Autorin
    Miriam Davoudvandi ordnet ein, was die Familien der Ermordeten fordern. 

     

    Außerdem im Update: 

    - Die DB Cargo will rund 6.200 in Deutschland abbauen. Grund sind
    EU-Vorgaben, nach denen die Deutsche Bahn die Verluste nicht mehr
    ausgleichen darf.
    - Der frühere südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol ist wegen der
    Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 2024 zu lebenslanger Haft
    verurteilt worden. Ein Gericht in Seoul sprach ihn des Aufruhrs
    schuldig, sah jedoch von der geforderten Todesstrafe ab.
    - Die britische Polizei hat den früheren Prinzen Andrew festgenommen.
    Ihm wird vorgeworfen, in seiner Zeit als Handelsbeauftragter
    vertrauliche Dokumente an Jeffrey Epstein weitergeleitet zu haben.
    Sexualdelikte werden in der offiziellen Mitteilung nicht genannt.
    König Charles III. sagte Unterstützung für die Ermittlungen zu.

     

    Und sonst so? Wenn Räuber Räuber fangen

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge: 

    Iran und USA: USA drohen dem Iran erneut mit Militärschlag

    New-Start-Abkommen: Wo auf der Welt wie viele Atomwaffen lagern

    Was jetzt? / Spannungen zwischen Iran und USA: Kann Trump einen Deal mit
    dem Iran erzwingen?

    Iranisches Atomprogramm: Iran hält trotz US-Drohungen an Atomprogramm
    fest

    Marinemanöver: Iran und Russland starten gemeinsame Militärübung

    USA und Iran: Trump warnt Iran vor Atomgesprächen vor ausbleibender
    Einigung

    Hanau: Was bedeutet Hanau für Sie?

    Anschlag in Hanau: Das Leben der anderen

    Attentat von Hanau: Ihr Vater ist das zehnte Opfer von Hanau

    Deutsche Bahn: DB Cargo will fast die Hälfte der Stellen abbauen

    Südkorea: Südkoreas Präsident ruft Kriegsrecht aus – das Parlament wehrt
    sich

    Südkorea: Südkoreas Ex-Präsident Yoon zu lebenslanger Haft verurteilt

    Epstein-Affäre: Früherer Prinz Andrew festgenommen

    Epstein-Skandal: König Charles will Ermittlungen gegen Andrew
    unterstützen

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  • Was jetzt?

    In Deutschland wird das Gas knapp

    19.2.2026 | 13 Min.
    In Deutschland sinken die Gasspeicherstände. Der Füllstand liegt derzeit
    im Schnitt nur noch bei 24 Prozent, in Bayern sind es sogar nur noch
    knapp 18 Prozent. Dort gibt es vergleichsweise wenige Speicher, zugleich
    ist der Energiebedarf der Industrie hoch. Die Bundesregierung betont,
    dass die Versorgungssicherheit Bayerns, Deutschlands sowie der
    Nachbarstaaten dennoch nicht gefährdet sei. Aus der Opposition kommt
    trotzdem Kritik – vor allem an der Wirtschafts- und Energieministerin
    Katherina Reiche. Ist sie berechtigt? Und wann wird es doch brenzlig?
    Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Politikressorts der ZEIT,
    erklärt im Podcast, wie es um die Gasspeicher in Deutschland steht und
    wie eine Lösung aussehen könnte.

    Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Mittel gegen
    Unkraut. Für viele Pflanzen ist es tödlich, für den Menschen womöglich
    gefährlich. Seit Jahren steht der Wirkstoff im Verdacht, Krebs zu
    erregen. In den USA haben deshalb Zehntausende Betroffene den Hersteller
    Monsanto verklagt. Das Unternehmen gehört seit 2018 zum deutschen
    Konzern Bayer. Nun hat Bayer die Rechtsstreitigkeiten mit einem
    Vergleich beigelegt. Bis zu 7,25 Milliarden Dollar soll der Konzern über
    einen Zeitraum von maximal 21 Jahren zahlen. Der Konzern betont, das sei
    kein Schuldeingeständnis. Aber wie glaubwürdig ist das? Und was ist über
    die Gefahren durch Glyphosat bekannt? Christiane Grefe, Redakteurin der
    ZEIT, schreibt seit Jahren über die Themen Landwirtschaft und
    Gesundheit. Im Podcast gibt sie Antworten.

    Und sonst so? Auswandern! Aber wohin?

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Simone Gaul, Ole Pflüger

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg. Konstantin Hadži-Vuković

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    Weitere Links zur Folge:

    Gasspeicher: Jetzt hilft nur noch warmes Wetter

    Energiewende: Grüne kritisieren Katherina Reiche und legen Plan für
    Energiewende vor

    Glyphosat: Und plötzlich bekommt der Bayer-Chef Glückwünsche

    Glyphosat: Manipulierte Monsanto die Forschung zu Glyphosat?

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    Update: "Meckerfritze" und "Hundesohn" – so lief der politische Aschermittwoch

    18.2.2026 | 10 Min.
    Die Parteien Bayerns haben sich zu ihren traditionellen Veranstaltungen
    am politischen Aschermittwoch versammelt. Am Aschermittwoch, der den
    Beginn der christlichen Fastenzeit markiert, kommt jährlich die
    Politprominenz zusammen. Dabei geht es traditionell rau zu: Die
    Politikerinnen und Politiker wählen in ihren Reden ungewohnt deutliche
    Worte. In Bayern wird am 8. März in den Kommunen gewählt. Wie viel
    Wahlkampf steckte also in den Reden? Dazu teilt die
    ZEIT-Politikredakteurin Lisa Caspari ihre Eindrücke, sie hat den
    politischen Aschermittwoch im niederbayerischen Passau verfolgt. Ihre
    Kollegin Jana Hensel hat das Ganze in Rheinland-Pfalz beobachtet.

    Der deutsche Hausärztinnen- und Hausärzteverband zieht ein knappes
    halbes Jahr nach der Einführung der elektronischen Patientenakte (ePa)
    eine kritische Bilanz. Sie sei wenig praxistauglich, und der "absurd
    komplizierte" Registrierungsprozess frustriere selbst digitalaffine
    Menschen. Markus Beier, der Sprecher des Verbands, sagte den Zeitungen
    der Funke Mediengruppe, viele wüssten auch gar nicht, dass sie eine ePA
    besitzen. ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Carla Neuhaus gibt im Podcast
    Antworten auf die wichtigsten Fragen zur ePa.

    Außerdem im Update: Das ZDF hat in einem Beitrag des "heute journals"
    vom 15. Februar über die US-Behörde ICE ein KI-Video ohne redaktionelle
    Kennzeichnung gezeigt. Anne Gellinek, die stellvertretende
    ZDF-Chefredakteurin, entschuldigte den Vorfall: "Der Beitrag entspricht
    nicht unseren Standards und hätte in dieser Form nicht gesendet werden
    dürfen."

    Und sonst so? Wie werden die Namen der Winterolympioniken ausgesprochen?

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Simone Gaul, Ole Pflüger

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Politischer Aschermittwoch: Söder in Passau

    Landtagswahlen: Wahlen in den Bundesländern

    Fasten: Wie Fasten den Körper verändert

    Gesundheitsdaten: So nutzen Sie die elektronische Patientenakte richtig

    Gesundheit: Hausärzte ziehen kritische Bilanz zur elektronischen
    Patientenakte

    KI-Videos im "heute journal": Sagen, was fake ist

    Künstliche Intelligenz: ZDF entschuldigt sich für nicht gekennzeichnete
    KI-Bilder im Programm

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Generated: 2/20/2026 - 7:33:54 PM