2019 Episoden
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) steigt eine Woche vor der Wahl in
Sachsen-Anhalt in den Wahlkampf ein. Direkten Kontakt zu Wählern hat er
aber nur selten. Die spärliche Präsenz von Merz hat mehrere Gründe. Die
Sicherheitsbehörden haben Sorge vor rechtsextremen Kräften und raten von
Auftritten im Freien ab. Gleichzeitig hat auch der CDU-Spitzenkandidat
für das Ministerpräsidentenamt, Sven Schulze, immer wieder die
Bundesregierung kritisiert. Ob der Auftritt von Merz im Wahlkampf
Schulze hilft oder eher schadet, ordnet Fabian Reinbold ein, politischer
Korrespondent der ZEIT.
Die Bürgerinnen und Bürger Islands haben gegen die Wiederaufnahme der
EU-Beitrittsverhandlungen gestimmt. Rund 52 Prozent der Isländer wollten
nicht, dass ihr Land mit der EU über einen möglichen Beitritt
verhandelt. Johanna Roth, Korrespondentin der ZEIT in Brüssel, ordnet
die Entscheidung der Isländerinnen und Isländer ein.
Der Sommer dieses Jahres war einer der wärmsten seit Beginn der
Aufzeichnungen. Das hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) bilanziert. In
seinem Bericht für diesen Sommer ist die Rede von »Dimensionen, wie sie
in Deutschland bislang nicht beobachtet wurden«. Der Klimawandel habe
dabei eine maßgebliche Rolle gespielt. Ob es bei Ihnen auch besonders
trocken oder heiß war, lesen Sie in diesem Artikel.
Nach den Schüssen bei einem Rave in der Schweiz hat die dortige Polizei
einen 43-jährigen Schweizer festgenommen. Am frühen Sonntagmorgen waren
auf einem Rave in der Stadt Aargau Schüsse abgegeben worden. Mehrere
Menschen erlitten Verletzungen, eine 22-jährige Italienerin starb noch
am Tatort.
Und sonst so? Schlaf am Wochenende nachzuholen ist gesund.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Fabian Scheler und Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Friedrich Merz im Osten: Wahlkampf ohne Wähler
Friedrich Merz: Kann er die Regierung nach den Wahlen im Osten
zusammenhalten?
Island: »Nei« zu dem, was Europa bieten kann
Sommerwetter 2026: So extrem war der Hitzesommer bei Ihnen
Technofestival in Aarau: »Fünf Minuten später, und ich wäre drin
gewesen«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Im Netz kursieren derzeit gefälschte Videos, Bilder und Artikel, die wie
die Inhalte renommierter Medien wie der ARD, der Süddeutschen Zeitung
oder der ZEIT aussehen. Darin werden derzeit gezielt Kandidatinnen und
Kandidaten der anstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland frei
erfundener Skandale und Straftaten bis hin zum Mord bezichtigt – während
die AfD systematisch ausgespart bleibt. Laut Sicherheitsbehörden führen
die Spuren der Kampagne nach Russland. Wie man solche Fake News erkennen
kann und welche politischen Maßnahmen gegen die Desinformationskampagne
sinnvoll wären, erklärt die IT-Expertin der ZEIT, Eva Wolfangel, im
Podcast.
Verstehen wir uns noch? Und wäre es nicht eine gute Idee, miteinander zu
reden und es einfach wieder zu versuchen? Genau das ist die Idee hinter
»Deutschland spricht«. Im Rahmen der Aktion haben sich dafür gestern an
vielen verschiedenen Orten Menschen mit konträren politischen Ansichten
getroffen, um sich unter vier Augen auszutauschen. Im Podcast erklärt
Moritz Eckert, der Projektleiter der Aktion, welches Thema besonders
kontrovers diskutiert wurde und ob die Aktion am Ende wirklich für mehr
gegenseitiges Verständnis gesorgt hat.
Und sonst so? Der Wespenguide gegen die Panik
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Videofälschungen: Russlands Angriff auf die Wirklichkeit
Desinformation und Cyberangriffe: Stimmt das eigentlich, dass Russland
versucht, die Wahl zu beeinflussen?
Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Lügengrüße aus Moskau
Deutschland spricht: Tausendfacher Streit
Deutschland spricht: Verstehen wir uns noch?
»Deutschland spricht«: Wie stehen Sie zu den großen Streitfragen des
Landes?
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - US-Präsident Donald Trump und Venezuelas Interimspräsidentin Delcy
Rodríguez haben ein Erdölabkommen zwischen ihren Ländern vereinbart.
Rodríguez ersetzt ihren Vorgänger Nicolás Maduro, den die USA bei einer
Militäroperation gefangen genommen hatten. Welches Licht das Abkommen
auf die Entführung Maduros wirft und wie es Trump im Wahlkampf nutzen
könnte, ordnet Auslandsredakteur Alexander Kauschanski ein.
Bergretter in den Alpen müssen immer häufiger für weniger anspruchsvolle
Rettungen ausrücken. In St. Ulrich in den Dolomiten kam das in den
vergangenen zwölf Monaten etwa doppelt so oft vor wie in den Jahren
zuvor. Warum das so ist und wie die Bergretter auf die veränderten
Einsätze reagieren, kann Bjarne Overkott aus dem Ressort X berichten. Er
hat die Bergretter in St. Ulrich eine Woche lang für die ZEIT begleitet.
Und sonst so? Bei »Deutschland spricht« wird diskutiert: Ist die
deutsche Einheit gelungen?
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Lena Herrmann und Christina Felschen
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Weitere Links:
Venezuela: USA sichern sich Kontrolle über Ölreserven in Venezuela
Wirtschaft in Venezuela: Jetzt hat Donald Trump das Sagen
Liveblog: Irankrieg
Nicolás Maduro: Prozess gegen Maduro und Flores in den USA beginnt im
Juni 2027
Bergunfälle in Österreich: Denn sie wissen nicht, wo sie sind
Bergrettung: Ich bin am Berg, holt mich hier raus!
Bergretter in Südtirol: »Die Touristen halten die Berge manchmal für
Fitnessgeräte«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Island steht vor einer politischen Entscheidung: Am 29. August 2026
stimmen die Isländer darüber ab, ob ihr Land die seit mehr als zehn
Jahren unterbrochenen Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union
wieder aufnehmen soll. Hintergrund sind die veränderte Sicherheitslage
durch den Krieg in der Ukraine, die Politik Donald Trumps und die
wachsende Bedeutung der Arktis. Island ist bereits über den Europäischen
Wirtschaftsraum eng an die EU angebunden, ist aber nicht an den
Entscheidungen der EU beteiligt. Wie die Menschen auf der Insel zu der
Abstimmung stehen, ordnet Johanna Roth ein, Auslandskorrespondentin der
ZEIT.
In Sachsen-Anhalt wird nächste Woche ein neuer Landtag gewählt, in den
Umfragen liegt die AfD vorn. Besonders stark ist sie in der Altmark,
einer dünn besiedelten Region im Norden des Landes. Dort leben nur 39
Menschen pro Quadratkilometer, seit 1990 hat die Region fast 75.000
Einwohner verloren. Schulen, Geschäfte, Arztpraxen und andere
Einrichtungen sind vielerorts verschwunden. Viele sehen in der AfD eine
Möglichkeit für Veränderung. ZEIT-Redakteur Philipp Daum war eine Woche
in der Altmark unterwegs und hat mit den Menschen vor Ort gesprochen. Im
Podcast erzählt er, welche Gründe die Menschen für ihre Wahlentscheidung
nennen.
Und sonst so? Löchrige Unterhosen belegen einen gesunden Boden
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Mounia Meiborg
Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
EU-Beitritt von Island: Wollen sie rein?
Grönland: Diese Karten zeigen, warum Trump Grönland will
USA und Grönland: Trumps doppeltes Spiel um Grönland
EU-Beitrittsreferendum in Island: Wird Island endlich günstiger?
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Die Wackelkandidaten
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: AfD laut Umfrage ohne absolute Mehrheit
in Sachsen-Anhalt
Altmark in Sachsen-Anhalt: »Wir Ossis fühlen uns auch als Verlierer,
obwohl hier alles okay ist«
Hans-Thomas Tillschneider: Der Deutsch-Ultra
Wählerschaft der AfD: Das sind die drei AfD-Wählertypen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Über Sachsen-Anhalt ist viel geschrieben worden in den letzten Wochen,
wie es so üblich ist vor Landtagswahlen. Zentral ist dabei allerdings
vor allem ein Thema: die AfD und ihre Wählerschaft. Ein ganzes
Bundesland wird gleichgesetzt mit einer Partei, die der
Verfassungsschutz dort als »gesichert rechtsextrem« einstuft.
In unserem »Was jetzt? – Spezial« erzählt August Modersohn aus dem
Politikressort der ZEIT von seiner Reise durch Sachsen-Anhalt und von
den Menschen, die er dort getroffen hat. Von Silke Patze, die sich nach
dem Mauerfall und der Schließung ihres Werks gleich mehrmals komplett
neu orientieren musste und trotzdem den Mut nicht verloren hat. Von Tim
Robin Bräutigam, der mit Mitte 20 einen Fußballverein mit Geflüchteten
übernahm, einen Jugendklub gründete und für die Grünen Flyer verteilt
hat, obwohl das in seinem Ort gefährlich sein kann. Oder Annerose
Walter, die jetzt als Rentnerin im Seniorenheim in die Zukunft schauen
und das Leben genießen will.
Ein Gespräch von »Was jetzt?«-Host Elise Landschek über sterbende
Stadtteile, den Mut des Einzelnen und große Hoffnungen.
Moderation und Skript: Elise Landschek
Redaktion: Mounia Meiborg
Produktion und Sounddesign: Joscha Grunewald, Elise Landschek
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