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  • Was jetzt?

    Spezial: Warum die meisten Vergewaltigungen nie vor Gericht landen

    22.08.2026 | 35 Min.
    Nora wird 2017 auf einer Party vergewaltigt. Ein Ereignis, das ihr Leben
    grundlegend verändert. Nach zwei Jahren entscheidet sie sich, den Täter
    anzuzeigen. Fast sechs Jahre später wird ein Urteil gefällt: Der Täter
    wird für den sexuellen Übergriff schuldig gesprochen. Im Jahr 2024
    wurden in Deutschland 12.771 Vergewaltigungen angezeigt, verurteilt
    wurden nur 512 Täter. Und die Dunkelziffer an Vergewaltigungen ist
    Studien zufolge deutlich höher. Sehr viele Frauen erleben im Laufe ihres
    Lebens sexualisierte Gewalt, die strafbar sein könnte, aber die meisten
    erstatten keine Anzeige.

    Nora entschied sich dafür, den Täter anzuzeigen, und begab sich damit in
    einen langwierigen Prozess, in dem sie alle Beteiligten davon überzeugen
    musste, dass das, was ihr passiert ist, wirklich passiert ist. Wieso
    zeigen so wenige Betroffene an? Was passiert, wenn sie es tun? Und warum
    gibt es so selten einen Schuldspruch wegen Vergewaltigung?

     

    In diesem Spezial von Was jetzt? versuchen wir, auf diese Fragen
    Antworten zu finden.

    Moderation und Skript: Alicia Kleer 
    Redaktion: Constanze Kainz 
    Produktion und Sounddesign: Markus Gläser

    Musik: Markus Gläser und Blue Dot Sessi

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  • Was jetzt?

    Warum die CDU ihre Haltung zu Sanktionen gegen Israel ändern könnte

    22.08.2026 | 12 Min.
    Unter anderem Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Kanzler Friedrich
    Merz sprechen sich für ein gemeinsames Vorgehen der EU gegen den
    rechtsextremen israelischen Polizeiminister Itamar Ben-Gvir aus.
    Ben-Gvir hatte Menschen im Gazastreifen die Menschlichkeit abgesprochen
    und zu Tötungen aufgerufen. Ob sich ein Kurswechsel der Union in der
    Israelpolitik abzeichnet, ordnet Alice Bota aus dem Politikressort der
    Zeit ein.

    Eine Recherche der Zeit zeigt, dass einige ukrainische Militärrekruten
    offenbar während ihrer Ausbildung in Deutschland desertierten. In
    Sachsen-Anhalt sind bislang rund 80 Fälle von Deserteuren bekannt, gibt
    das dortige Innenministerium an. Im fünften Kriegsjahr melden sich kaum
    noch Ukrainer freiwillig für die Armee. Was bedeutet diese Entwicklung
    für die Wehrhaftigkeit des Landes? Und welche Perspektiven haben die
    Desertierten in Deutschland? Das erzählt Maxim Kireev, der den Fall
    recherchiert hat.

    Und sonst so? Platsch! Würden Sie bei der Arschbombenmeisterschaft
    gewinnen?

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Mathias Peer

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    Weitere Links:

    Israelischer Polizeiminister: Bundesregierung will gemeinsames
    EU-Vorgehen gegen Itamar Ben-Gvir

    Itamar Ben-Gvir: Minister des Hasses

    Itamar Ben-Gvir: Friedrich Merz verurteilt Aussagen von israelischem
    Polizeiminister

    Itamar Ben-Gvir: Politiker fordern EU-Sanktionen gegen Israels Minister
    Ben-Gvir

    Deserteure aus der Ukraine: Er will nicht kämpfen

    Russland: Noch längst nicht am Ende

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  • Was jetzt?

    10.000 Euro an die AfD. Von einem CDU-Bürgermeister (Update)

    21.08.2026 | 10 Min.
    Ein CDU-Kommunalpolitiker aus Sachsen-Anhalt hat der AfD 10.000 Euro
    gespendet. Bernd Prange ist aktuell Bürgermeister der Gemeinde
    Altmärkische Höhe und sitzt seit 2004 für die CDU im Kreistag Stendal.
    Er habe das Geld der AfD gespendet, weil seine eigene Partei ihm zu
    links geworden sein. Die CDU Sachsen-Anhalt hat den Vorgang als »sehr
    schwerwiegend« bezeichnet und Prange mit Konsequenzen gedroht. Sogar ein
    Parteiausschluss scheint möglich. CDU-Ministerpräsident und
    Spitzenkandidat Sven Schulze bedauerte den Vorfall, will sich aber auf
    die Themen im Wahlkampf konzentrieren. Was droht Prange jetzt? Und ist
    er innerhalb der CDU ein Einzelfall, was die Zuneigung zur AfD angeht?
    Diese und weitere Fragen beantwortet Tilman Leicht, Volontär der ZEIT.

    Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist der bisher
    tödlichste in der Geschichte des Landes. Und er breitet sich gerade
    offenbar ungebremst aus. Die Vereinten Nationen melden, dass knapp die
    Hälfte der rund 5.000 infizierten Menschen gestorben ist. Noch nie hat
    sich das Ebolavirus so schnell ausgebreitet wie dieses Mal.
    Nachbarländer haben ihre Grenzen geschlossen, ein Impfstoff ist auf dem
    Weg in die Region. Fritz Habekuß leitet das Büro der ZEIT in Nairobi und
    hat Uganda besucht. Im Podcast berichtet er, wie sich das östliche
    Nachbarland der DR Kongo gegen die Epidemie wappnet und wie Ebola das
    Leben der Menschen dort schon jetzt verändert.

    Die Staatsschulden der USA haben ein neues Rekordhoch erreicht. Laut
    US-Finanzministerium sind sie in den vergangenen Tagen auf mehr als 40
    Billionen US-Dollar gestiegen. Und damit schneller, als Fachleute bisher
    angenommen haben, und obwohl US-Präsident Donald Trump eigentlich sparen
    wollte. Zu den Gründen für die hohen Schulden zählen Trumps
    Zollpolitik und der Irankrieg. Welche Folgen das für Deutschland haben
    könnte, erklärt Victor Gojdka, Redakteur im Geldressort der ZEIT.

    Und sonst so? Nach der Sonnenfinsternis ist vor der Sonnenfinsternis –
    zumindest in Spanien.

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Den Tabubruch verhindern

    Sachsen-Anhalt: Bernd Prange und die AfD

    Ebola in der DR Kongo: Sie jagen das Virus schneller als je zuvor. Sind
    sie schnell genug?

    Ebola-Ausbruch im Kongo: »Heute ist der erste Überlebende entlassen
    worden«

    Anleihen im Ausverkauf: Was hinter dem Beben am Anleihemarkt steckt

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  • Was jetzt?

    »Halt entfällt«: Schrumpft bald der deutsche Fernverkehr?

    21.08.2026 | 12 Min.
    Rund 300 deutsche Städte sind aktuell an den Fernverkehr angebunden.
    Aber: In einigen Städten ist das Angebot zuletzt reduziert worden,
    andere haben ihren ICE-Anschluss komplett verloren. Die
    Eisenbahn-Gewerkschaft EVG warnt, dass künftig weitere Städte wie
    Aachen, Augsburg, Bamberg, Magdeburg, Osnabrück oder Münster betroffen
    sein könnten. Hintergrund ist der geplante Einstieg privater Anbieter
    wie Italo in den deutschen Fernverkehr. Die Grünen haben deshalb einen
    Gesetzentwurf vorgelegt, mit dem der Bund den Fernverkehr stärker planen
    und steuern soll. Was dieser Plan genau vorsieht, erklärt Jonas Schulze
    Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.

    Am Donnerstag hat Liberia 20 Menschen aufgenommen, die aus den USA
    abgeschoben worden sind – darunter Venezolaner, Kolumbianer und Kubaner.
    Grundlage ist eine Migrationsvereinbarung zwischen beiden Ländern, nach
    der die USA auch Menschen in das westafrikanische Land abschieben
    können, die Staatsbürger anderer Länder sind. Seit dem Amtsantritt von
    US-Präsident Donald Trump haben die USA ähnliche Vereinbarungen mit
    mehreren afrikanischen Staaten getroffen. Was hinter diesen Deals steckt
    und welche Interessen die USA und die afrikanischen Staaten dabei
    verfolgen, ordnet Andrea Böhm, Redakteurin im Politikressort der ZEIT,
    ein.

    Und sonst so? Die philosophische Flaschenpost des Merz-Sprechers
    Sebastian Hille.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Einstieg von Italo: Deutsche Bahn klagt gegen Wettbewerbsvorgaben der
    Bundesnetzagentur

    Fernverkehr: Was, wenn kein ICE mehr in Münster und Bamberg hält?

    Italo gegen Deutsche Bahn: Gleis frei für Signor La Rocca

    Flixtrain: Herr Müller gegen die Bahn

    Westafrika: Liberia nimmt 1.200 von den USA abgeschobene Migranten auf

    Ruanda und DR Kongo: Ein bisschen Frieden und viel Profit

    Donald Trump: America First funktioniert in Afrika nicht so einfach

    Z+: »Die Menschen in Afrika wollen Demokratie, aber keine Belehrungen«

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    Woher das RKI weiß, wie viele Menschen an der Hitze sterben

    20.08.2026 | 10 Min.
    Laut Robert Koch-Institut (RKI) ist die Zahl der Hitzetoten in diesem
    Sommer besonders hoch. In seinem Wochenbericht gibt das Institut an,
    dass seit April bis Anfang August mindestens 14.000 Menschen
    hitzebedingt verstorben sind. Wie das RKI auf diese Zahlen kommt und was
    sie bedeuten, weiß Elena Erdmann aus dem Wissenschaftsressort der ZEIT.

    US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit einem »Wirtschaftskrieg.«
    Zuvor haben die Vereinigten Arabischen Emirate, Verbündete der USA, den
    gesamten Handel und Finanzgeschäfte mit dem Iran gestoppt. Wie steht es
    um die Wirtschaft im Iran? Die Antwort auf diese Frage gibt Omid Rezaee.

    Außerdem im Update: Der US-Impfstoffhersteller Moderna meldet positive
    Ergebnisse bei der Suche nach einem Impfstoff für schwarzen Hautkrebs.
    Schwarzer Hautkrebs ist eine der gefährlichsten Formen von Hautkrebs.
    Der Impfstoff könne verhindern, dass der Krebs nach einer Behandlung
    wieder auftritt oder sich ausbreitet. Was das für den Kampf gegen den
    Krebs bedeutet, erklärt Ingo Arzt aus dem Gesundheitsressort der ZEIT.

    Und: Katja Wolf, Vorsitzende des BSW in Thüringen, stellt sich gegen die
    Haltung der Parteigründerin Sahra Wagenknecht zur AfD. Wagenknecht hatte
    sich dem AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund,
    angenähert. Damit habe Wagenknecht »eine Grenze überschritten«, sagte
    Wolf im ZEIT-Interview. 

    Und sonst so? Verstehen wir uns noch? Finden Sie es heraus bei
    »Deutschland spricht«

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Lena Herrmann

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    Weitere Links: 

    Krebstherapie: Moderna meldet positive Ergebnisse in Studie zu
    Hautkrebs-Impfstoff

    Robert Koch-Institut: Zahl der Hitzetoten in Deutschland nochmals
    gestiegen

    Lebensmittelpreise: Teuer, teurer, unbezahlbar

    Biotechnologie: Ihre Arznei könnte Leben retten. Doch bei Patienten
    kommt sie nicht an

    Liveblog: Irankrieg: Trump droht Iran mit »Wirtschaftskrieg«

    Katja Wolf: »Sahra Wagenknecht hat eine Grenze überschritten«

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Generated: 8/22/2026 - 3:09:23 PM