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  • Was jetzt?

    Wer schürt die Gewalt in Frankreich? (Update)

    19.10.2026 | 11 Min.
    Bei landesweiten Protesten in Frankreich haben Gewalttäter am Wochenende
    Geschäfte geplündert, Fahrzeuge angezündet und öffentliche Gebäude
    beschädigt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt
    in einer Fernsehansprache und räumte Fehler bei der Planung der
    Polizeieinsätze ein. Wie ist die Lage in Frankreich nach dem Wochenende
    und warum hat Macron bislang keine konkreten politischen Reformen
    angekündigt? Das erklärt Matthias Krupa, Frankreichkorrespondent der
    ZEIT.

    In Berlin entscheiden SPD und Grüne am Montagabend, ob sie mit der
    Linken Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Die Grünen werden
    voraussichtlich zustimmen, doch 20 SPD-Bundestagsabgeordnete haben sich
    in einer gemeinsamen Erklärung gegen Koalitionsverhandlungen mit der
    Linken in Berlin ausgesprochen. Alisa Schellenberg aus dem
    Politikressort der ZEIT erklärt, wie groß der Widerstand in der SPD ist
    und ob Rot-Grün-Rot daran noch scheitern könnte.

    Außerdem im Update: 

    In Armeniens Hauptstadt Jerewan beginnt die UN‑Biodiversitätskonferenz.
    Vertreter aus fast 200 Staaten beraten dort über die Umsetzung eines
    internationalen Abkommens zum Schutz der Artenvielfalt. Warum der
    weltweite Artenschutz nur schleppend vorankommt, erklärt Fritz Habekuß,
    Umweltkorrespondent der ZEIT.

     

    Und sonst so? Vier Wochen ohne Smartphone – das ZEIT-Experiment

     

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin 

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    Ausschreitungen in Frankreich: Während der Präsident spricht, brennen
    die Barrikaden

    Massenproteste in Frankreich: Macron lehnt Rücktrittsangebot von
    Innenminister Nuñez ab

    Sondierungspapier für Berlin: Was Rot-Grün-Rot in Berlin umsetzen möchte

    Regierungsbildung in Berlin: 20 SPD-Bundestagsabgeordnete lehnen
    Koalition mit Linken in Berlin ab

    UN-Biodiversitätskonferenz: Bundesumweltminister spricht von
    unzureichendem Natur- und Artenschutz

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  • Was jetzt?

    Berliner Sondierungen: Die Union sieht Rot-Grün-Rot

    19.10.2026 | 13 Min.
    Linke, Grüne und SPD in Berlin haben am Wochenende ihre
    Sondierungsgespräche abgeschlossen. Den Parteigremien werde nun die
    Aufnahme von Koalitionsverhandlungen vorgeschlagen, teilten die
    Verhandlungsführer der Parteien auf einer gemeinsamen Pressekonferenz
    mit. Doch die mögliche rot-grün-rote Regierung in der Hauptstadt stößt
    bei der Union auf scharfe Kritik. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
    warnt SPD und Grüne vor einer Zusammenarbeit mit der Linken. CSU-Chef
    Markus Söder fordert sogar eine Brandmauer nach links. Die Junge Union
    (JU) verlangt, eine mögliche Berliner Landesregierung von Informationen
    des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamtes auszuschließen.
    Warum sorgt das geplante Bündnis bundesweit für so viel Kritik? Und
    welche Schlüsse könnte die Union aus einer rot-grün-roten Regierung
    ziehen? Das erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des
    Politikressorts der ZEIT.

    Viele Unternehmen in Deutschland schränken das Homeoffice ein und
    fordern von ihren Beschäftigten wieder mehr Präsenzzeit. Zuletzt hat
    sich der Autohersteller Mercedes-Benz darauf geeinigt, dass Angestellte
    ab dem kommenden Jahr bis zu vier Tage pro Woche im Büro arbeiten
    sollen. Auch Konzerne wie SAP, Amazon und die Deutsche Bahn haben
    strengere Homeofficeregeln durchgesetzt. Dabei arbeitet laut
    Statistischem Bundesamt knapp ein Viertel der Erwerbstätigen in
    Deutschland zumindest gelegentlich von zu Hause aus. 24 Prozent davon
    sind sogar vollständig zu Hause im Dienst und fahren gar nicht mehr ins
    Büro. Warum immer mehr Unternehmen ihre Angestellten zurück ins Büro
    holen, ordnet David Gutensohn, stellvertretender Leiter des
    Arbeitsressorts der ZEIT, ein.

     

    Und sonst so? Kippen, Kaffee und Gott im Nonnen-Späti

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. 

    Weitere Links zur Folge:

    Berlin: Linke, Grüne und SPD einigen sich bei Sondierungen in Berlin

    Junge Union: Junge Union sieht mögliche rot-grün-rote Koalition als
    »Kulturbruch«

    Regierungsbildung in Berlin: CDU-Landeschef nennt Sondierungspapier
    »Kapitulationserklärung«

    Homeoffice: Bitte kommen Sie sofort in mein Büro!

    Homeoffice: Homeofficequote in Deutschland bleibt stabil

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  • Was jetzt?

    Was die Junge Union von Friedrich Merz verlangt

    18.10.2026 | 13 Min.
    Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Treffen der Jungen Union in Bonn
    Reformen bei der Arbeit, der Rente und der sozialen Absicherung
    gefordert. Rund 300 Delegierte der CDU- und CSU-Nachwuchsorganisation
    kommen dort seit Freitag zusammen. Zwischen Merz und der Jungen Union
    gibt es insbesondere bei der Rentenpolitik unterschiedliche Positionen.
    Der wiedergewählte JU-Vorsitzende Johannes Winkel wirft der CDU vor,
    ihre Politik nicht ausreichend an aktuellen Herausforderungen
    auszurichten. Welche Forderungen die Junge Union stellt, berichtet
    Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.

    Bei der Krisenübung Red Storm Charlie haben Bundeswehr, Behörden und
    Kliniken Ende September in Hamburg erprobt, wie Verletzte im Kriegs-
    oder Katastrophenfall medizinisch versorgt werden könnten. Drei Tage
    lang trainierten die Beteiligten verschiedene Szenarien, darunter die
    Versorgung zahlreicher Verwundeter und den Aufbau einer provisorischen
    Notaufnahme in einer Tiefgarage. Im Fall eines Krieges rechnen
    Bundeswehr und Nato damit, dass täglich bis zu 1.000 verwundete Soldaten
    nach Deutschland gebracht werden müssten. Wie die Notversorgung
    funktionieren soll, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
    Korrespondent der ZEIT.

     

    Und sonst so? Nicht an den Eisbären denken!

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    Deutschlandtag der Jungen Union: Friedrich Merz fordert »Freiheit statt
    Extremismus«

    Jugendorganisation der Union: Junge Union beginnt dreitägigen
    »Deutschlandtag« in Bonn

    Rentenreform: Junge Union fordert schnellere Umsetzung der
    Reformvorschläge

    Friedrich Merz: Sie vermissen Stärke. »Er agiert wie ein Reh«, sagt
    einer

    Gesundheitsversorgung im Krieg: Die Verletzten kommen in die Tiefgarage

    Bundeswehr: Zu geheim für den Ernstfall

    Russland: Bundeswehr plant mit 1.000 verwundeten Soldaten pro Tag im
    Kriegsfall

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  • Was jetzt?

    Hörtipp: Tatort Ostsee – Wer sprengte die Nord Stream Pipelines? (Staffel 2)

    17.10.2026 | 34 Min.
    Die Spur eines mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteurs führt in der zweiten
    Staffel von Polen bis nach Kiew. Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines
    in der Ostsee? Die Recherche von ARD, ZEIT und Süddeutscher Zeitung
    beginnt in dieser Folge in Pruszków, eine Vorstadt von Warschau. Hier
    soll Wolodymyr Z. mit seiner Familie gelebt haben – einer der Männer,
    die nach Einschätzung der deutschen Ermittler die Pipelines in 80 Metern
    Tiefe sabotiert haben sollen.

    Auf der Segelyacht »Andromeda« hatten die Ermittler Sprengstoffspuren,
    Haare und Fingerabdrücke gefunden. Ein Blitzerfoto führt zu einer Gruppe
    ukrainischer Taucher. Gegen Wolodymyr Z wird ein Haftbefehl erlassen.
    Doch bevor die polnischen Behörden ihn festnehmen können, ist er wieder
    verschwunden.
    Die nächste Folge von Tatort Ostsee erscheint am Mittwoch, 21.10.2026.
    Alle Folgen finden Sie hier.

    Host: Luisa Hommerich
    Skript: Fritz Zimmermann
    Recherche: Manuel Bewarder, Jörg Diehl, Florian Flade, Michael
    Götschenberg, Georg Heil, Luisa Hommerich, Roman Lehberger, Holger
    Stark, Holger Schmidt, Jörg Schmitt, Lina Verschwele, Fritz Zimmermann
    Fact-Checking: Sascha Venor
    Produktion: Sabine Korbmann, Mandy Tintner, Pune Djalilevand, Konrad
    Winkler
    Musik: Michael Dommes
    Redaktion NDR: Lena Gürtler
    Redaktion DIE ZEIT: Constanze Kainz
    Juristische Beratung: Philipp Steinhübl (NDR) und Jörg Nabert (SZ)
    Distribution: Nils Kinkel (NDR)
    Der Podcast ist eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2026.

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  • Was jetzt?

    Nvidia-Deal: Wer soll bei KI in Deutschland mitmischen?

    17.10.2026 | 12 Min.
    Die Bundesregierung will mit dem US-Chipkonzern Nvidia im Bereich
    künstliche Intelligenz kooperieren. Am Montag wollen Bundeskanzler
    Friedrich Merz (CDU) und Nvidia-Chef Jensen Huang die Kooperation
    vorstellen, wie die ZEIT aus Regierungskreisen erfuhr. Was verspricht
    sich die Bundesregierung von dem Deal? Diese Frage beantwortet Jakob von
    Lindern, Ressortleiter Digital der ZEIT.

    In Indien sind die Proteste der sogenannten Kakerlaken-Bewegung wieder
    aufgeflammt. Sie protestieren gegen eine Maßnahme der indischen
    Regierung, die die Wählerverzeichnisse überprüfen will. Ob die
    Protestbewegung mit dem neuen Thema größer geworden ist, berichtet
    Pradnya Bivalkar. Sie ist Medienwissenschaftlerin und Indien-Expertin
    für die Robert-Bosch-Stiftung.

    Und sonst so? Japan spielt »Wer am besten schläft, gewinnt«

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Ole Pflüger

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Christina Felschen

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    Weitere Links:

    Künstliche Intelligenz: Bundesregierung vereinbart KI-Kooperation mit
    Nvidia

    Shashi Tharoor: »Es ist ein Angriff auf das Fundament unserer
    Demokratie«

    Proteste in Indien: Mehrere Anführer indischer
    »Kakerlaken«-Protestbewegung festgenommen

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