Nach der EU und Großbritannien hat nun auch der US-Bundesstaat
Kalifornien Ermittlungen gegen xAI, das KI-Unternehmen von Elon Musk,
aufgenommen. Der von xAI entwickelte Chatbot Grok steht seit Tagen enorm
in der Kritik: Innerhalb von kurzer Zeit hat die KI tausendfach
gefälschte Nacktbilder von Frauen und auch von Kindern erzeugt. Nutzer
haben Fotos realer Personen hochgeladen und forderten Grok auf, die
Personen im Bikini oder in sexuell expliziten Posen darzustellen. Diese
sogenannten Deepnudes wurden anschließend vor allem in Elon Musks
sozialem Netzwerk X verbreitet. Elon Musk wies die Vorwürfe zunächst
zurück. Später lenkten seine Unternehmen unter wachsendem Druck ein: X
kündigte an, illegale Inhalte zu löschen und die Bildfunktion von Grok
einzuschränken. Doch was bedeutet es für die Betroffenen, Opfer von
Deepnudes zu werden? Und wie lässt sich verhindern, dass so etwas erneut
passiert? Das erklärt David Will aus dem Digitalressort bei "Was
jetzt?".
Seit drei Monaten gilt inzwischen die Waffenruhe zwischen der
israelischen Armee und der Hamas im Gazastreifen. Auch wenn seitdem
deutlich weniger gekämpft und geschossen wird, bleibt die humanitäre
Lage für die Menschen vor Ort katastrophal. Am Mittwoch haben die USA
angekündigt, dass die zweite Phase ihres sogenannten Friedensplans für
den Gazastreifen beginnt. Und zwar, obwohl zentrale Ziele der ersten
Phase bislang nicht erreicht wurden. Vorgesehen ist nun eine
Übergangsregierung aus 15 Sachverständigen, die den Gazastreifen
vorübergehend verwalten soll. Das kündigte der Sondergesandte von
US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, an. Sowohl die Hamas als auch
die Fatah von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas haben die
Mitgliederliste nach Medienberichten gebilligt. Das Gremium soll von Ali
Schaath, einem ehemaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten der
palästinensischen Autonomiebehörde, geleitet werden und steht vor einem
Berg an Aufgaben: Zunächst soll die Hamas entwaffnet werden, damit der
schwer zerstörte Küstenstreifen irgendwann wieder aufgebaut werden kann.
Die radikalislamische Miliz weigert sich bislang jedoch, ihre Waffen
niederzulegen. Wie realistisch ist es, dass die Übergangsregierung bei
ihren zwei größten Herausforderungen Erfolg hat? Das ordnet Lea Frehse,
Nahostexpertin aus der Politikredaktion der ZEIT, im Podcast ein.
Und sonst so? Gründen die Staatschefs von Japan und Südkorea bald ihre
eigene Band?
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Kai Schnier und Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
[email protected].
Weitere Links zur Folge:
Live-Aufzeichnung vom Politikteil mit Igor Levit am 27. Januar
Elon Musk: X kündigt Sperre von sexualisierten Deepfake-Bildern an
Deepfakes: Stefanie Hubig will verstärkt gegen sexualisierte KI-Bilder
vorgehen
Grokipedia: Stimmt das, Grok?
Gazastreifen: USA starten zweite Phase des Friedensplans für Gaza
Liveblog: Krieg in Gaza: USA verkünden Beginn von zweiter Phase des
Gaza-Friedensplans
Hilfsorganisationen in Gaza: "Was droht, ist noch mehr Chaos und noch
mehr Leid"
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