Nach neuen Verhandlungen mit dem Iran hält die US-Regierung an der
Drohung eines Militärschlags fest. Im Zentrum des Konflikts steht
weiterhin das iranische Atomprogramm: Die USA verlangen dessen
vollständige Aufgabe, der Iran fordert im Gegenzug die Aufhebung der
US-Sanktionen. Laut dem US-Sender CBS News ist das amerikanische Militär
bereit, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran zu beginnen. Der Sender
beruft sich auf informierte Quellen aus dem Umfeld hoher
Sicherheitsbeamter. Eine endgültige Entscheidung von Präsident Donald
Trump steht demnach noch aus. Wie wahrscheinlich ein US-Angriff auf den
Iran ist, ordnet Holger Stark ein. Er ist Ressortleiter für
Investigative Recherche der ZEIT.
Der rassistische Anschlag von Hanau jährt sich zum sechsten Mal. Am 19.
Februar 2020 erschoss ein rassistischer Attentäter neun Menschen: Said
Nesar Hashemi, Hamza Kenan Kurtović, Ferhat Unvar, Sedat Gürbüz, Fatih
Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz und
Kaloyan Velkov. Im Januar ist ein weiteres Todesopfer hinzugekommen:
Ibrahim Akkuş ist an den Spätfolgen seiner schweren Schussverletzungen
gestorben. Angehörige der Ermordeten kritisieren weiterhin fehlende
juristische Aufarbeitung. Sie werfen den Behörden mangelnde Aufklärung
und ausbleibende Konsequenzen vor. ZEIT-Autorin
Miriam Davoudvandi ordnet ein, was die Familien der Ermordeten fordern.
Außerdem im Update:
- Die DB Cargo will rund 6.200 in Deutschland abbauen. Grund sind
EU-Vorgaben, nach denen die Deutsche Bahn die Verluste nicht mehr
ausgleichen darf.
- Der frühere südkoreanische Präsident Yoon Suk Yeol ist wegen der
Verhängung des Kriegsrechts im Dezember 2024 zu lebenslanger Haft
verurteilt worden. Ein Gericht in Seoul sprach ihn des Aufruhrs
schuldig, sah jedoch von der geforderten Todesstrafe ab.
- Die britische Polizei hat den früheren Prinzen Andrew festgenommen.
Ihm wird vorgeworfen, in seiner Zeit als Handelsbeauftragter
vertrauliche Dokumente an Jeffrey Epstein weitergeleitet zu haben.
Sexualdelikte werden in der offiziellen Mitteilung nicht genannt.
König Charles III. sagte Unterstützung für die Ermittlungen zu.
Und sonst so? Wenn Räuber Räuber fangen
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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