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  • Was jetzt?

    Update: Wer ist der designierte neue Fed-Chef?

    30.1.2026 | 10 Min.
    US-Präsident Donald Trump hat den Ökonomen Kevin Warsh als neuen
    Vorsitzenden der Federal Reserve nominiert. Kevin Warsh soll im
    Frühsommer den amtierenden Fed-Chef Jerome Powell ablösen, dessen
    reguläre Amtszeit im Mai endet. Die Nominierung muss noch vom US-Senat
    bestätigt werden. Kevin Warsh war bereits von 2006 bis 2011 Mitglied des
    Direktoriums der US-Notenbank. Zuvor arbeitete er bei der Investmentbank
    Morgan Stanley und war wirtschaftspolitischer Berater im Weißen Haus
    unter Präsident George W. Bush. Donald Trump lobte Kevin Warsh und
    bezeichnete ihn als möglichen "großen" Fed-Vorsitzenden. Zugleich hatte
    der Präsident den bisherigen Fed-Chef Jerome Powell immer wieder
    öffentlich unter Druck gesetzt, die Zinsen stärker zu senken. Was von
    Kevin Warsh als Fed-Chef zu erwarten ist, analysiert Heike Buchter,
    US-Korrespondentin der ZEIT. 

    Bundeswirtschaftsministerin Katherine Reiche hat ihren ersten
    Jahreswirtschaftsbericht vorgelegt und die Wachstumsprognose für 2026
    auf ein Prozent gesenkt. Im Herbst war die Bundesregierung noch von 1,3
    Prozent ausgegangen. Der Bericht nennt mehrere Gründe für die weiterhin
    schwierige Lage der Wirtschaft. Dazu zählen internationale Konkurrenz,
    geopolitische Unsicherheiten, der demografische Wandel und eine geringe
    Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen. Auch der Arbeitsmarkt
    bleibt angespannt. Als Reaktion setzt die Bundesregierung auf
    Bürokratieabbau, Investitionen in Infrastruktur sowie Reformen bei
    Steuern, Sozialsystemen und Arbeit.

    Außerdem im Update:

    - Im Januar sind mehr als drei Millionen Menschen in Deutschland
    arbeitslos gewesen. Damit ist die Zahl der Arbeitslosen auf dem
    höchsten Stand seit zwölf Jahren. Der Anstieg ist saisonal typisch:
    Zum Jahresende laufen viele befristete Verträge aus, zudem bauen
    witterungsabhängige Branchen wie Bau, Landwirtschaft und Tourismus
    Personal ab. Tina Groll, Redakteurin im Politikressort, ordnet die
    Zahlen ein.
    - Der Bundesrat hat sich heute mit mehr als 60 Tagesordnungspunkten
    befasst. Unter anderem hat der Bundesrat einem Gesetzentwurf
    zugestimmt, durch den Verbraucher bei Vertragsabschlüssen im
    Internet besser geschützt werden.
    - Die Gewerkschaft Ver.di ruft für Montag zu bundesweiten Streiks im
    kommunalen Nahverkehr auf. In vielen Städten dürften Busse und
    Bahnen stillstehen. Ver.di fordert bessere Arbeitsbedingungen, teils
    auch höhere Löhne. Bislang hätten die Arbeitgeber Verbesserungen
    weitgehend abgelehnt.

     

    Und sonst so? Die Wanderung deutscher Nachnamen

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge: 

    Fed-Chef: Aus der Kulisse schreit Trump

    US-Zentralbank: Donald Trump nominiert Kevin Warsh als Fed-Chef

    Federal Reserve: US-Notenbank hält Leitzins stabil

    Jerome Powell: Ikone des Widerstands

    Donald Trump: Jetzt bricht er auch dieses Tabu

    Katherina Reiche: Wenn ein diskreter Business-Gipfel zum Verhängnis wird

    Jahreswirtschaftsbericht: Ein kleines bisschen Optimismus

    Konjunktur: Bundesregierung senkt Wachstumsprognose für 2026 und 2027

    Konjunktur in Deutschland: Und wo ist jetzt das Wachstum?

    Bundeswirtschaftsministerin: Katherina Reiche fordert höheres
    Rentenalter und weniger Teilzeit

    Bundesagentur für Arbeit: Arbeitslosenzahl steigt auf höchsten Stand
    seit ‍fast zwölf Jahren

    Öffentlicher Nahverkehr: Ver.di ruft bundesweit zu Streik im Nahverkehr
    am Montag auf

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  • Was jetzt?

    Wie ernst ist Trumps Drohung gegen den Iran?

    30.1.2026 | 12 Min.
    Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran spitzt sich weiter zu.
    US-Präsident Donald Trump droht dem iranischen Regime auf seiner
    Plattform Truth Social: Sollte Teheran nicht bereit sein, einen Deal zu
    unterzeichnen und auf Atomwaffen zu verzichten, könne es zu einem neuen
    Militärschlag kommen. Was die USA mit ihrer Drohkulisse erreichen wollen
    und wie Verbündete der USA in der Region, etwa Saudi-Arabien, auf die
    Situation blicken, ordnet ZEIT-Außenpolitikredakteurin Lea Frehse im
    Podcast ein.

    Ob bei Verteidigung, Handel oder digitaler Infrastruktur: Deutschland
    ist in vielen Bereichen auf die USA angewiesen. Nun droht möglicherweise
    auch eine Abhängigkeit im Energiesektor. Im vergangenen Jahr hat der
    US-amerikanische Ölkonzern Sunoco die TanQuid-Gruppe übernommen. Das ist
    Deutschlands größter privater Betreiber von Tanklagern und Pipelines.
    Kritik an dem Verkauf kam aus der Opposition und von unabhängigen
    Thinktanks, die Deutschlands energiepolitische Unabhängigkeit in Gefahr
    sehen. Wie groß ist das Risiko tatsächlich? Und warum hat
    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche den Deal genehmigt? Diese
    Fragen beantwortet der außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael
    Thumann bei Was jetzt?.

    Und sonst so? Ist das das Ende für Schiffe Versenken?

     

    Moderation und Produktion: Roland Jodin

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Iran: Knapp 6.000 Demonstranten im Iran laut NGO getötet

    Iran: Marco Rubio droht Iran im Fall von Angriffsplänen mit
    Militärschlag

    Innenpolitik im Iran: Jetzt bleibt den Herrschenden nur noch Gewalt

    Sunoco und TanQuid: Womit keiner rechnet

    Gaskraftwerke in Deutschland: Bundesregierung und EU-Kommission einigen
    sich auf Kraftwerksstrategie

    Katherina Reiche: Wenn ein diskreter Business-Gipfel zum Verhängnis wird

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  • Was jetzt?

    Update: EU macht weiter Druck auf den Iran

    29.1.2026 | 11 Min.
    Als Reaktion auf den brutalen Umgang mit regierungskritischen
    Demonstrierenden haben die Außenminister der EU-Mitgliedsstaaten neue
    Sanktionen gegen den Iran beschlossen. Diese richten sich gegen Personen
    und Gruppen, ⁠die an der gewaltsamen Niederschlagung der Proteste und
    der Unterstützung Russlands beteiligt sind. Das wurde bei einem Treffen
    in Brüssel entschieden; insgesamt sind nach Angaben der dpa etwa 30
    Akteure betroffen. Gegen diese sind unter anderem EU-Einreiseverbote
    vorgesehen. Außerdem haben die EU-Außenminister beschlossen, die
    iranischen Revolutionsgarden auf die Terrorliste der EU zu setzen. Damit
    stehen sie künftig auf einer Stufe mit der Terrormiliz IS und Al-Kaida.
    Warum dieser Schritt erst jetzt erfolgt ist und was die Sanktionen
    bringen könnten, erklärt ZEIT-Volontär Omid Rezaee.

    Trotz des immer radikaleren Vorgehens der US-Regierung möchte
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weiter am Bündnis mit den USA
    festhalten. Das sei für den Erhalt der Nato unerlässlich, wie er am
    Donnerstagmorgen bei einer Regierungserklärung zur Außenpolitik im
    Bundestag in Berlin sagte. Angesichts einer sich wandelnden Weltordnung
    sprach Merz sich für ein stärkeres europäisches Selbstbewusstsein aus.
    Die europäischen Vorstellungen ließen sich auf der Welt nur umsetzen,
    "wenn wir auch selbst die Sprache der Machtpolitik sprechen lernen, wenn
    wir selbst eine europäische Macht werden". Aber wie will Merz diese
    europäische Macht stärken? Das ordnet der politische Korrespondent der
    ZEIT, Fabian Reinbold, ein.

    Außerdem im Update: Wenn Immobilienmakler Wohnungssuchende wegen ihrer
    vermuteten Herkunft benachteiligen, haften sie dafür. Das hat der
    Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden, nachdem eine Frau mit
    pakistanischem Nachnamen geklagt hatte. Welche Folgen das Urteil haben
    könnte, erklärt Marcus Rohwetter, Wirtschaftsredakteur der ZEIT.

    Und sonst so? Was Pestizide mit dem Regenwurm machen.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Proteste im Iran: EU verhängt neue Sanktionen gegen den Iran

    Iransanktionen: Revolutionsgarden vor EU-Einstufung als
    Terrororganisation

    Friedrich Merz: Möge die Macht mit uns sein

    Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz distanziert sich von Trump
    – Opposition will mehr Druck auf USA

    Regierungserklärung: Friedrich Merz will an enger Zusammenarbeit mit den
    USA festhalten

    Wohnungsmarkt: Makler haftet für Diskriminierung bei Wohnungssuche

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  • Was jetzt?

    Bringt Trumps "Grenzzar" Ruhe nach Minnesota?

    29.1.2026 | 12 Min.
    Nach der Eskalation des ICE-Einsatzes in Minneapolis soll ein Teil der
    Bundesbeamten aus der Stadt abgezogen werden, darunter auch Gregory
    Bovino, der umstrittene Einsatzleiter. Mit dem Grenzschutzbeauftragten
    Tom Homan übernimmt ein neuer Trump-Vertrauter. Ist das ein Signal der
    Deeskalation? Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT,
    ordnet im Podcast ein.

    Knapp acht Monate vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt
    die AfD weiterhin deutlich vorn mit 35 Prozent. Doch die SPD von
    Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat in den Umfragen in nur vier
    Monaten gleich neun Prozentpunkte gut gemacht. Woher kommt der
    Aufschwung der SPD und welche Rolle spielt Ministerpräsidentin Schwesig
    dabei? Darüber spricht Martin Nejezchleba, Redakteur bei der ZEIT im
    Osten, mit Jannis Carmesin.

    Und sonst so? Wie unser Hirn prokrastiniert – und warum das manchmal
    ganz gut ist

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Konstantin Hadži-Vuković, Luca Kleeberg 

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Tötungen durch ICE: Was über die jüngsten Tötungen durch US-Beamte
    bekannt ist

    ICE: Grenzschutz-Chef soll laut Berichten Minneapolis verlassen

    Eskalation in den USA: Hat da jemand "Bürgerkrieg" gesagt?

    Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Letzte Ruhe?

    SPD in 2026: Kann sich diese Partei retten?

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  • Was jetzt?

    Update: Untervermietung ist kein Geschäftsmodell

    28.1.2026 | 8 Min.
    Ein Mieter darf mit der Untervermietung seiner Mietwohnung keinen Gewinn
    erzielen, der über seine eigenen Aufwendungen hinausgeht. So hat der
    Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Mittwoch entschieden.
    Untervermietung diene dazu, Ausgaben zu decken – nicht, um Geld zu
    verdienen. Grundlage des Urteils war ein Fall aus Berlin: Eine
    Vermieterin hatte einem Mieter den Vertrag gekündigt, weil er seine
    Zweizimmerwohnung während eines längeren Auslandsaufenthalts
    "gewinnbringend" untervermietet habe. Der 43-Jährige verlangte für die
    65 Quadratmeter 962 Euro im Monat. Er selbst habe anfangs eine
    Nettokaltmiete von 460 Euro gezahlt. Was bedeutet dieses Urteil für
    überteuerte Untermieten und den angespannten Mietmarkt? Marcus Rohwetter
    aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT erklärt im Podcast, wann
    Untervermietung erlaubt ist und wo die Grenzen liegen.

    Sven Schulze (CDU) ist neuer Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt
    geworden: Die Koalition aus CDU, SPD und FDP wählte Schulze zum
    Nachfolger von Reiner Haseloff, der das Amt nach knapp 15 Jahren
    abgegeben hatte. Der CDU-Politiker erhielt im ersten Wahlgang 58
    Ja-Stimmen, nötig waren mindestens 49. Mindestens zwei Abgeordnete aus
    der Opposition stimmten für ihn, denn die Koalition aus CDU, SPD und FDP
    verfügt nur über 56 der 97 Sitze im Landtag. Mit dem Wechsel erhofft
    sich die CDU einen Vorteil für ihren Spitzenkandidaten bei der
    Landtagswahl am 6. September. In Umfragen liegt die AfD derzeit mit etwa
    39 Prozent vor der CDU, die auf rund 26 Prozent kommt.

    Außerdem im Update: 

    Ermittler der Staatsanwaltschaft haben am Mittwoch Büros der Deutschen
    Bank in Frankfurt am Main und Berlin durchsucht. Es geht um einen
    Geldwäscheverdacht. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung steht
    der Verdacht im Zusammenhang mit dem unter EU-Sanktionen stehenden
    russischen Oligarchen Roman Abramowitsch. 

     

    Und sonst so? Sie ist zurück: die Wildkatze in Schleswig-Holstein

     

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Bundesgerichtshof: BGH untersagt Mietern Gewinn durch Untervermietung

    Sachsen-Anhalt: Sven Schulze zum Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt
    gewählt

    Staatsanwaltschaft Frankfurt: BKA durchsucht Deutsche Bank wegen
    Geldwäscheverdachts

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