2006 Episoden
- Bei landesweiten Protesten in Frankreich haben Gewalttäter am Wochenende
Geschäfte geplündert, Fahrzeuge angezündet und öffentliche Gebäude
beschädigt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt
in einer Fernsehansprache und räumte Fehler bei der Planung der
Polizeieinsätze ein. Wie ist die Lage in Frankreich nach dem Wochenende
und warum hat Macron bislang keine konkreten politischen Reformen
angekündigt? Das erklärt Matthias Krupa, Frankreichkorrespondent der
ZEIT.
In Berlin entscheiden SPD und Grüne am Montagabend, ob sie mit der
Linken Koalitionsverhandlungen aufnehmen. Die Grünen werden
voraussichtlich zustimmen, doch 20 SPD-Bundestagsabgeordnete haben sich
in einer gemeinsamen Erklärung gegen Koalitionsverhandlungen mit der
Linken in Berlin ausgesprochen. Alisa Schellenberg aus dem
Politikressort der ZEIT erklärt, wie groß der Widerstand in der SPD ist
und ob Rot-Grün-Rot daran noch scheitern könnte.
Außerdem im Update:
In Armeniens Hauptstadt Jerewan beginnt die UN‑Biodiversitätskonferenz.
Vertreter aus fast 200 Staaten beraten dort über die Umsetzung eines
internationalen Abkommens zum Schutz der Artenvielfalt. Warum der
weltweite Artenschutz nur schleppend vorankommt, erklärt Fritz Habekuß,
Umweltkorrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Vier Wochen ohne Smartphone – das ZEIT-Experiment
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Weitere Links zur Folge:
Ausschreitungen in Frankreich: Während der Präsident spricht, brennen
die Barrikaden
Massenproteste in Frankreich: Macron lehnt Rücktrittsangebot von
Innenminister Nuñez ab
Sondierungspapier für Berlin: Was Rot-Grün-Rot in Berlin umsetzen möchte
Regierungsbildung in Berlin: 20 SPD-Bundestagsabgeordnete lehnen
Koalition mit Linken in Berlin ab
UN-Biodiversitätskonferenz: Bundesumweltminister spricht von
unzureichendem Natur- und Artenschutz
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Linke, Grüne und SPD in Berlin haben am Wochenende ihre
Sondierungsgespräche abgeschlossen. Den Parteigremien werde nun die
Aufnahme von Koalitionsverhandlungen vorgeschlagen, teilten die
Verhandlungsführer der Parteien auf einer gemeinsamen Pressekonferenz
mit. Doch die mögliche rot-grün-rote Regierung in der Hauptstadt stößt
bei der Union auf scharfe Kritik. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
warnt SPD und Grüne vor einer Zusammenarbeit mit der Linken. CSU-Chef
Markus Söder fordert sogar eine Brandmauer nach links. Die Junge Union
(JU) verlangt, eine mögliche Berliner Landesregierung von Informationen
des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamtes auszuschließen.
Warum sorgt das geplante Bündnis bundesweit für so viel Kritik? Und
welche Schlüsse könnte die Union aus einer rot-grün-roten Regierung
ziehen? Das erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter des
Politikressorts der ZEIT.
Viele Unternehmen in Deutschland schränken das Homeoffice ein und
fordern von ihren Beschäftigten wieder mehr Präsenzzeit. Zuletzt hat
sich der Autohersteller Mercedes-Benz darauf geeinigt, dass Angestellte
ab dem kommenden Jahr bis zu vier Tage pro Woche im Büro arbeiten
sollen. Auch Konzerne wie SAP, Amazon und die Deutsche Bahn haben
strengere Homeofficeregeln durchgesetzt. Dabei arbeitet laut
Statistischem Bundesamt knapp ein Viertel der Erwerbstätigen in
Deutschland zumindest gelegentlich von zu Hause aus. 24 Prozent davon
sind sogar vollständig zu Hause im Dienst und fahren gar nicht mehr ins
Büro. Warum immer mehr Unternehmen ihre Angestellten zurück ins Büro
holen, ordnet David Gutensohn, stellvertretender Leiter des
Arbeitsressorts der ZEIT, ein.
Und sonst so? Kippen, Kaffee und Gott im Nonnen-Späti
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković und Sophia Boddenberg
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Weitere Links zur Folge:
Berlin: Linke, Grüne und SPD einigen sich bei Sondierungen in Berlin
Junge Union: Junge Union sieht mögliche rot-grün-rote Koalition als
»Kulturbruch«
Regierungsbildung in Berlin: CDU-Landeschef nennt Sondierungspapier
»Kapitulationserklärung«
Homeoffice: Bitte kommen Sie sofort in mein Büro!
Homeoffice: Homeofficequote in Deutschland bleibt stabil
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Treffen der Jungen Union in Bonn
Reformen bei der Arbeit, der Rente und der sozialen Absicherung
gefordert. Rund 300 Delegierte der CDU- und CSU-Nachwuchsorganisation
kommen dort seit Freitag zusammen. Zwischen Merz und der Jungen Union
gibt es insbesondere bei der Rentenpolitik unterschiedliche Positionen.
Der wiedergewählte JU-Vorsitzende Johannes Winkel wirft der CDU vor,
ihre Politik nicht ausreichend an aktuellen Herausforderungen
auszurichten. Welche Forderungen die Junge Union stellt, berichtet
Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.
Bei der Krisenübung Red Storm Charlie haben Bundeswehr, Behörden und
Kliniken Ende September in Hamburg erprobt, wie Verletzte im Kriegs-
oder Katastrophenfall medizinisch versorgt werden könnten. Drei Tage
lang trainierten die Beteiligten verschiedene Szenarien, darunter die
Versorgung zahlreicher Verwundeter und den Aufbau einer provisorischen
Notaufnahme in einer Tiefgarage. Im Fall eines Krieges rechnen
Bundeswehr und Nato damit, dass täglich bis zu 1.000 verwundete Soldaten
nach Deutschland gebracht werden müssten. Wie die Notversorgung
funktionieren soll, erklärt Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer
Korrespondent der ZEIT.
Und sonst so? Nicht an den Eisbären denken!
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Deutschlandtag der Jungen Union: Friedrich Merz fordert »Freiheit statt
Extremismus«
Jugendorganisation der Union: Junge Union beginnt dreitägigen
»Deutschlandtag« in Bonn
Rentenreform: Junge Union fordert schnellere Umsetzung der
Reformvorschläge
Friedrich Merz: Sie vermissen Stärke. »Er agiert wie ein Reh«, sagt
einer
Gesundheitsversorgung im Krieg: Die Verletzten kommen in die Tiefgarage
Bundeswehr: Zu geheim für den Ernstfall
Russland: Bundeswehr plant mit 1.000 verwundeten Soldaten pro Tag im
Kriegsfall
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Spur eines mutmaßlichen Nord-Stream-Saboteurs führt in der zweiten
Staffel von Polen bis nach Kiew. Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines
in der Ostsee? Die Recherche von ARD, ZEIT und Süddeutscher Zeitung
beginnt in dieser Folge in Pruszków, eine Vorstadt von Warschau. Hier
soll Wolodymyr Z. mit seiner Familie gelebt haben – einer der Männer,
die nach Einschätzung der deutschen Ermittler die Pipelines in 80 Metern
Tiefe sabotiert haben sollen.
Auf der Segelyacht »Andromeda« hatten die Ermittler Sprengstoffspuren,
Haare und Fingerabdrücke gefunden. Ein Blitzerfoto führt zu einer Gruppe
ukrainischer Taucher. Gegen Wolodymyr Z wird ein Haftbefehl erlassen.
Doch bevor die polnischen Behörden ihn festnehmen können, ist er wieder
verschwunden.
Die nächste Folge von Tatort Ostsee erscheint am Mittwoch, 21.10.2026.
Alle Folgen finden Sie hier.
Host: Luisa Hommerich
Skript: Fritz Zimmermann
Recherche: Manuel Bewarder, Jörg Diehl, Florian Flade, Michael
Götschenberg, Georg Heil, Luisa Hommerich, Roman Lehberger, Holger
Stark, Holger Schmidt, Jörg Schmitt, Lina Verschwele, Fritz Zimmermann
Fact-Checking: Sascha Venor
Produktion: Sabine Korbmann, Mandy Tintner, Pune Djalilevand, Konrad
Winkler
Musik: Michael Dommes
Redaktion NDR: Lena Gürtler
Redaktion DIE ZEIT: Constanze Kainz
Juristische Beratung: Philipp Steinhübl (NDR) und Jörg Nabert (SZ)
Distribution: Nils Kinkel (NDR)
Der Podcast ist eine Produktion des Norddeutschen Rundfunks 2026.
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Bundesregierung will mit dem US-Chipkonzern Nvidia im Bereich
künstliche Intelligenz kooperieren. Am Montag wollen Bundeskanzler
Friedrich Merz (CDU) und Nvidia-Chef Jensen Huang die Kooperation
vorstellen, wie die ZEIT aus Regierungskreisen erfuhr. Was verspricht
sich die Bundesregierung von dem Deal? Diese Frage beantwortet Jakob von
Lindern, Ressortleiter Digital der ZEIT.
In Indien sind die Proteste der sogenannten Kakerlaken-Bewegung wieder
aufgeflammt. Sie protestieren gegen eine Maßnahme der indischen
Regierung, die die Wählerverzeichnisse überprüfen will. Ob die
Protestbewegung mit dem neuen Thema größer geworden ist, berichtet
Pradnya Bivalkar. Sie ist Medienwissenschaftlerin und Indien-Expertin
für die Robert-Bosch-Stiftung.
Und sonst so? Japan spielt »Wer am besten schläft, gewinnt«
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lena Herrmann und Christina Felschen
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Weitere Links:
Künstliche Intelligenz: Bundesregierung vereinbart KI-Kooperation mit
Nvidia
Shashi Tharoor: »Es ist ein Angriff auf das Fundament unserer
Demokratie«
Proteste in Indien: Mehrere Anführer indischer
»Kakerlaken«-Protestbewegung festgenommen
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