
Update: Nach dem Tod von Renee Good – Wie neutral wird jetzt ermittelt?
14.1.2026 | 10 Min.
Nach dem Tod der 37-jährige Renee Good in Minneapolis wächst der Zweifel an der Darstellung der US-Regierung. Die Lyrikerin wurde vergangene Woche von einem Beamten der Einwanderungsbehörde ICE in ihrem Auto erschossen. Hochrangige Regierungsvertreter diffamieren Good politisch, das Heimatschutzministerium spricht von Notwehr. Eine Videoanalyse der "New York Times" legt jedoch nahe, dass für den Beamten keine akute Lebensgefahr bestand. Nun sind mehrere Bundesstaatsanwälte zurückgetreten, offenbar aus Sorge, die Ermittlungen könnten politisch beeinflusst werden. Wer war Renee Good, und was wissen wir über den Hintergrund des Täters? Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT, ordnet im Podcast ein. Vor einem Treffen zur Zukunft Grönlands im Weißen Haus hat US-Präsident Donald Trump eine einvernehmliche Lösung ausgeschlossen. "Die Vereinigten Staaten brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. "Alles andere ist inakzeptabel." Am Mittwochnachmittag beraten Vertreter der USA, Dänemarks und Grönlands über die Zukunft der arktischen Insel. Der dänische Außenminister Lars Løkke Rasmussen und seine grönländische Kollegin Vivian Motzfeldt nehmen teil, ebenso US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio. Dänemark hat bereits angekündigt, seine Militärpräsenz in Grönland zu verstärken und sich innerhalb der Nato für mehr Übungen in der Arktis einzusetzen. Außerdem im Update: Vor der Parlaments- und Präsidentschaftswahl an diesem Donnerstag sind in Uganda das Internet und der Zugang zu verschiedenen sozialen Medien abgeschaltet worden. Uganda hat seit vierzig Jahren den gleichen Präsidenten: den 81-jährigen Yoweri Museveni. Er tritt gegen sieben Kandidaten an, denen jedoch kaum Chancen auf einen Sieg eingeräumt werden. So wurden unter anderem die Wahlkampfveranstaltungen der Oppositionskandidaten von Sicherheitskräften stark eingeschränkt und teilweise gewaltsam aufgelöst. Und sonst so? Laschet oder Pistorius? Sogar EU-Kommissarin Kallas ist verwirrt. Moderation und Produktion: Ole Pflüger Redaktion: Hannah Grünewald Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Renee Good: Wer war Renee Good? Renee Good: Ein George-Floyd-Moment? New York Times: Videos widersprechen der Darstellung der Trump‑Regierung zum ICE‑Schuss in Minneapolis. Minneapolis: Mehrere US-Staatsanwälte treten aus Protest zurück USA und Grönland: Donald Trump besteht auf US-Kontrolle über Grönland Uganda: Internet in Uganda vor Wahlen abgeschaltet Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Teurer Erben – aber nur für manche
14.1.2026 | 11 Min.
Die SPD will die Erbschaftsteuer reformieren. Das bisherige Konzept sei ungerecht und verstoße gegen das Leistungsprinzip, so SPD-Vorsitzender und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil. Aus der CDU kam Kritik. Die „Steuererhöhungspläne“ der SPD seien „ein Frontalangriff auf die deutschen Familienunternehmen“, so der CDU-Abgeordnete Christian von Stetten. Wie revolutionär sind die Reformpläne wirklich? Und wie ungerecht ist die Erbschaftsteuer aktuell? Diese und weitere Fragen beantwortet Jens Tönnesmann, Wirtschaftsredakteur der ZEIT. Von den Protesten im Iran dringen nur vereinzelt Nachrichten an die Außenwelt. Für Iranerinnen und Iraner im Ausland bedeuten die Kommunikationssperren vor allem, nicht über das Schicksal ihrer Angehörigen Bescheid zu wissen. Inzwischen sollen über 2.000 Menschen bei den Protesten getötet und 10.000 verhaftet worden sein. Gleichzeitig gibt es in der iranischen Community im Ausland verschiedene Meinungen, was eine mögliche Zukunft des Landes betrifft. Die Deutsche Shilan Kurdpoor hat Verwandtschaft im Iran. Im Podcast erzählt sie von der Vielstimmigkeit der Iranerinnen und Iraner und davon, welche Hilfe sie sich von der deutschen Gesellschaft erhofft. Und sonst so? Die erste autistische Barbie ist da. Moderation und Produktion: Pia Rauschenberger Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Erbschaftsteuer: Ist Erben gerecht? Erbschaftsrechner: Das passiert mit Ihrem Vermögen, wenn Sie kein Testament haben Walter Posch: "Der iranische Staat ist vollkommen handlungsfähig" Internetsperre im Iran: Ein Land im Blackout Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Kann die Nato Grönland schützen?
13.1.2026 | 9 Min.
Bundeskanzler Friedrich Merz geht davon aus, dass sich die USA an einem Nato-Einsatz zum Schutz Grönlands beteiligen würden. Am Rande seiner Indienreise sagte er, man wolle "die Sicherheitslage für Grönland gemeinsam verbessern". Mehrere Nato-Länder befürworten den Ausbau der Militärpräsenz in der Arktis. Mit dem Schritt soll auch US-Präsident Donald Trump von seinen Besitzansprüchen an der Insel abgebracht werden. Kann die Stationierung von Nato-Truppen Trump davon abbringen, die Insel widerrechtlich zu übernehmen? Und wie genau soll so ein Einsatz aussehen? Diese und weitere Fragen beantwortet Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. Im Iran gehen die Proteste gegen das Regime weiter. Bisher gab es rund 2.000 Tote und etwa 10.000 Festnahmen. Bundeskanzler Merz hält einen Sturz des Regimes für möglich: "Ich gehe davon aus, dass wir jetzt hier auch gerade die letzten Tage und Wochen dieses Regimes sehen", sagte er. Währenddessen hat US-Präsident Donald Trump Zölle von 25 Prozent für Länder angekündigt, die Geschäfte mit dem Iran machen. Die Gewerkschaft ver.di hat in den Pflegeberufen für Dienstag und Mittwoch zu Streiks aufgerufen. Ver.di fordert sieben Prozent mehr Lohn, aber mindestens 300 Euro. Die Tarifgemeinschaft der Länder bezeichnete die Forderung als mehr als unbezahlbar. Weitere Warnstreiks sind an Hochschulen, Universitäten und bei Landesverwaltungen geplant. Und sonst so? Das Unwort des Jahres ist "Sondervermögen". Moderation und Produktion: Azadê Peşmen Redaktion: Ole Pflüger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Grönland und die USA: Kaufen, erpressen, besetzen Lars Klingbeil und Johann Wadephul in den USA: Finger weg! Shila Behjat: Wer stellt sich dem Regime im Iran entgegen? Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Indien – ein neuer Freund in einer neuen Weltordnung?
13.1.2026 | 12 Min.
Deutschland und Indien sollen bei der Rüstung künftig enger zusammenarbeiten. Darauf haben sich Bundeskanzler Friedrich Merz und Indiens Premierminister Narendra Modi verständigt. Die beiden unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung bei Merz' zweitägigem Besuch in Indien. Das Land ist bisher einer der größten Importeure von Rüstungsgütern und seit dem Kalten Krieg besonders abhängig von Russland. Merz möchte Indien von Russland lösen. Gleichzeitig gilt Indien als Gegengewicht zu China – ein weiterer Grund, weshalb die Bundesregierung die Beziehungen intensivieren möchte. Was genau erhofft sich die Bundesregierung von guten Beziehungen zu Indien? Und kann sich Indien tatsächlich von Russland lösen? Diese und weitere Fragen beantwortet Mariam Lau, Politikredakteurin der ZEIT. Sie begleitet den Kanzler auf seiner Indienreise. Die Wetterlage in Deutschland entspannt sich. Am Dienstag soll es wieder Plusgrade geben, sagt der Deutsche Wetterdienst. Nur im äußersten Osten und Nordosten gilt dann noch Glättegefahr. Damit endet ein heftiger Wintereinbruch, der gegen Ende letzter Woche mit eindringlichen Warnungen vor starkem Sturm begann, bis zuletzt aber vor allem Schnee, Glatteis und zugefrorene Gewässer mit sich brachte. Obwohl der befürchtete Wintersturm ausblieb, standen Züge still und Schulen wurden geschlossen. Mancherorts wurde das Streusalz knapp, und in Brandenburg müssen die Kinder auch am Dienstag noch nicht wieder zur Schule gehen. Wie ungewöhnlich war dieses Ereignis? War die Vorsicht übertrieben? Was sagen glatte Straßen und ausgefallene Züge über unser Land und den Zustand seiner Infrastruktur aus? Und was können wir von diesem für zukünftige Wintereinbrüche lernen? Fragen, die Clara Suchy, Wirtschaftsredakteurin der ZEIT, im Podcast beantwortet. Und sonst so? Ein Obdachloser bewirkt mit seiner Spende weit mehr, als er dachte. Moderation und Produktion: Moses Fendel Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp. Weitere Links zur Folge: Friedrich Merz in Indien: Es muss jetzt einfach gehen Infrastruktur: Zwischen Streusalz und Stillstand Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.

Update: Eine "existenzielle Bedrohung" für das iranische Regime
12.1.2026 | 10 Min.
Im Iran wurden bei den anhaltenden Protesten gegen das Regime mindestens 538 Menschen getötet. Das schätzt die in den USA ansässige Menschenrechtsorganisation Hrana. Unter den Toten seien neben 490 Demonstrierenden auch 48 Sicherheitskräfte. Außerdem soll es mehr als 10.600 Festnahmen im Zusammenhang mit den Protesten gegeben haben. Die iranische Regierung hat das Internet und die Telefonverbindung eingeschränkt. Ajatollah Chamenei, das Staatsoberhaupt des Iran, bezeichnet die Demonstranten als Terroristen. Präsident Massud Peseschkian sagt, man müsse die Sorgen der Leute ernst nehmen. Lässt sich das iranische Regime von den Protesten beeindrucken? Die Situation stelle eine "existenzielle Bedrohung" für das iranische Regime dar, sagt die Redakteurin für Außenpolitik der ZEIT, Lea Frehse. Im Podcast ordnet sie die Ereignisse ein. In den USA haben Bundesstaatsanwälte nach Angaben des US-Notenbankchefs Jerome Powell strafrechtliche Ermittlungen gegen die Zentralbank Federal Reserve (Fed) eingeleitet. Er teilte mit, das Justizministerium habe der Fed schriftliche Vorladungen zugestellt und mit einer Anklage gedroht. Seit Monaten übt US-Präsident Donald Trump Druck auf die Zentralbank aus, den Leitzins zu senken. Die Ermittlungen seien ein "Vorwand", um die Unabhängigkeit der Notenbank bei der Festlegung der Zinspolitik zu untergraben, sagt Powell. Bei den Ermittlungen soll es um die mehrjährige Sanierung von Gebäuden der Zentralbank in Washington, D. C. gehen. Über die Ermittlungen spricht der stellvertretende Politikressortleiter der ZEIT, Mark Schieritz. Außerdem im Update: Um zu sparen, will die Bundesregierung ihre Entwicklungszusammenarbeit künftig auf die ärmsten Länder der Welt konzentrieren und dort dazu beitragen, Hunger und Armut zu überwinden. Das sagte die Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan von der SPD in Berlin. Und sonst so? Gibt es bald einen niedrigeren NC in beliebten Studienfächern? Moderation und Produktion: Roland Jodin Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Mira Schrems Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Weitere Links zur Folge: Proteste im Iran: Wenn das Internet abgeschaltet wird, ist die Bedrohung existenziell Iran: Aktivisten sprechen von "Massaker" an Demonstranten im Iran Iran: Warum im Iran wieder nach dem Schah gerufen wird Donald Trump: Jetzt bricht er auch dieses Tabu Federal Reserve: US-Justiz ermittelt laut Fed-Chef Powell gegen Notenbank Börsenjahr 2025: Was Sie aus diesem Börsenjahr lernen können Hilfe für die Ärmsten: Regierung will Entwicklungszusammenarbeit neu ausrichten Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot. Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.



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