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  • Was jetzt?

    Bundesregierung: Zum Erfolg verdammt?

    02.05.2026 | 12 Min.
    Es sollte die Woche der Wahrheit werden für die Bundesregierung, mit
    Haushalt und einem großen Wurf bei der Gesundheitsreform. Und auf eine
    Art ist sie das auch geworden. Friedrich Merz hat auf die Frage, ob er
    garantieren könne, dass seine Koalition mit der SPD noch drei Jahre
    durchhält, gesagt, niemand könne für nichts garantieren. Nicht erst
    seitdem geistern die – aus Sicht der Regierung –Schreckensszenarien
    Vertrauensfrage, Minderheitsregierung oder gar Kanzlerwechsel durch die
    Schlagzeilen. ZEIT-Politik-Vizechef Mark Schieritz argumentiert, dass
    die Regierung durchhält. Bei Was jetzt? erklärt er, warum Union und SPD
    aus seiner Sicht zum Erfolg verdammt sind. 

    Das Aus für das iranische Atom- und Raketenprogramm, ein Ende der
    Unterstützung von Terrororganisationen und ein Regime-Change – all das
    haben die USA und Israel mal als Kriegsziele benannt. Und auch wenn
    Donald Trump gesagt hat, der Iran sei besiegt und vollständig
    vernichtet, hält sich das Regime trotz erheblicher Schläge gegen seine
    Führung auch zwei Monate nach Kriegsbeginn hartnäckig. Aber wie stabil
    und geschlossen steht das Regime wirklich da – und wie geht es nach
    einem Kriegsende mit der Bevölkerung um? Das hat Omid Rezaee
    recherchiert.

    Und sonst so? Sie sind besser im Smalltalk als Sie denken!

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg

    Fragen, Kritik, Anmerkungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

     

    Weitere Links zur Folge

    Schwarz-rote Koalition: Aufhören? Schwierig

    Friedrich Merz: Er weiß, dass er etwas ändern muss

    Wie zerstritten ist Irans Führung?

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  • Was jetzt?

    Plötzliche Soldat – ein junger Kenianer in Putins Armee (1/4)

    01.05.2026 | 17 Min.
    Der junge Kenianer Daniel ist frisch von seiner Freundin getrennt und
    hat wie viele in seiner Generation kein geregeltes Einkommen. Ein Agent
    namens Gilbert unterbreitet ihm ein verlockendes Jobangebot in Russland.
    Doch schon auf dem Flug nach Sankt Petersburg zeichnet sich ab:
    Irgendetwas stimmt hier nicht.

    Das Team erreichen Sie unter [email protected].
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    Moderation: Jannis Carmesin, Fritz Habekuß, Andrea Böhm

    Recherche: Fritz Habekuß, Andrea Böhm und Olivia Kortas

    Redaktion: Ole Pflüger

    Bildredaktion: Lara Huck, Andreas Prost

    Produktion: Ole Pflüger und Markus Gläser

    Sounddesign: Joscha Grunewald

    Mitarbeit: Marco Fründt

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  • Was jetzt?

    Bald nicht mehr frei am 1. Mai?

    01.05.2026 | 14 Min.
    Die Union hat in einem Koalitionsausschuss vorgeschlagen, einen
    gesetzlichen Feiertag zu streichen, um die Produktivität zu steigern. Im
    Zentrum der Debatte steht dabei der 1. Mai. Die SPD verteidigt den Tag
    der Arbeit und plädiert stattdessen für eine gerechtere Verteilung der
    Feiertage zwischen den Bundesländern. Gewerkschaften lehnen eine
    Abschaffung entschieden ab und verweisen darauf, dass Feiertage positive
    Effekte auf Produktivität, Gesundheit sowie auf Branchen wie Gastronomie
    und Tourismus haben. Ob der Wegfall eines Feiertags die Wirtschaft
    tatsächlich stärken würde, ordnet Michael Schlieben, politischer
    Korrespondent der ZEIT, ein.

    Die Raffinerie im brandenburgischen Schwedt ist zentral für die
    Energieversorgung von Berlin und Brandenburg und deckt laut eigenen
    Angaben rund 90 Prozent des Bedarfs an Kraftstoffen und Heizöl in der
    Region. Etwa ein Fünftel des dort verarbeiteten Erdöls stammt aus
    Kasachstan und wird über die Druschba-Pipeline geliefert. Russland hat
    nun angekündigt, diese Lieferungen vorerst zu stoppen, und begründet das
    mit technischen Problemen. Welche Absichten hinter dem Schritt stehen
    und welche Folgen ein Lieferstopp für Deutschland hat, erklärt
    Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT.

     

    Und sonst so? Was Simone Biles so besonders macht.

     

    Unseren neuen Podcast »Plötzlich Soldat« können Sie ab heute Mittag im
    Feed von »Was jetzt?« hören oder schon jetzt hier. 

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    Link. 

     

    Moderation und Produktion: Helena Schmidt

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Marco Fründt, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die
    ZEIT auf WhatsApp.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Gesetzliche Feiertage: Kann man den 1. Mai opfern?

    Christiane Benner: IG-Metall-Vorsitzende lehnt Abschaffung des 1. Mai
    als Feiertag ab

    Quiz zum Tag der Arbeit: Warum demonstrieren Menschen in Deutschland
    gerade am 1. Mai?

    Wirtschaft: Studie zweifelt an Wirtschaftswachstum durch weniger
    Feiertage

    PCK-Raffinerie in Schwedt: Große Mengen Öl aus Brandenburger Pipeline
    ausgetreten

    Druschba-Pipeline: Russland will Öltransit nach Schwedt stoppen

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  • Was jetzt?

    Army, go home? Was ein US-Truppenabzug für Deutschland bedeuten würde (Update)

    30.04.2026 | 10 Min.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat heute gemeinsam mit Vizekanzler
    Lars Klingbeil (SPD) das Deutsche Heer in Munster besucht, um sich ein
    Bild von der Ausrüstung und den künftigen Fähigkeiten der Truppe zu
    machen. Gleichzeitig prüfen die USA eine mögliche Reduzierung ihrer
    Truppen in Deutschland, wie Präsident Donald Trump auf seiner
    Onlineplattform Truth Social mitteilte. Die Ankündigung erfolgt inmitten
    einer Auseinandersetzung zwischen Trump und Merz über den Irankrieg.
    Merz hatte der US-Regierung vorgehalten, »offensichtlich keine
    Strategie« zu haben. Trump äußerte sich daraufhin wütend über Merz.
    Derzeit sind rund 39.000 US-Soldaten in Deutschland stationiert, ihre
    Zahl soll laut Vorgaben des US-Kongresses langfristig auf dem aktuellen
    Niveau bleiben. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent
    der ZEIT, hat Merz nach Munster begleitet und ordnet im Podcast ein, wie
    ernst die Drohung aus Washington ist und welche strategischen Interessen
    für die USA und Deutschland hinter der Stationierung stehen.

    Die schwarz-rote Koalition hat sich bei der geplanten Reform des
    Heizungsgesetzes auf eine Kostenbremse für Mieter geeinigt.
    Kostenrisiken zwischen Mietern und Vermietern sollen aufgeteilt werden,
    wie die Spitze der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD mitteilte.
    Zugleich sollen sich Vermieter stärker an den laufenden Kosten
    beteiligen, wenn sie weiter auf fossile Heizungen setzen. »Wir schaffen
    Habecks Heizungsgesetz ab und geben im Keller wieder die notwendige
    Freiheit«, sagte Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) zur Einigung.
    Umweltverbände warnen dagegen vor einer Kostenfalle beim Gas. Kritiker
    sehen außerdem Rückschritte beim Klimaschutz im Gebäudebereich und eine
    Verlängerung der Abhängigkeit von fossilen Energien. Was bedeutet die
    Einigung konkret für Mieter und Vermieter? Und welche Folgen hat sie für
    die Energiewende im Gebäudesektor? Darüber spricht im Podcast Marlies
    Uken, stellvertretende Leiterin des Wirtschaftsressorts der ZEIT.

    Außerdem im Update:

    Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden, dass Kulturstaatsminister
    Wolfram Weimer die Betreiber des Berliner Buchladens Zur schwankenden
    Weltkugel nicht als »politische Extremisten« bezeichnen darf.
    Hintergrund ist die Kontroverse um den Deutschen Buchhandlungspreis, bei
    dem Weimer drei bereits ausgewählte Preisträger gestrichen hatte.

    Und sonst so? NS-Verbrecher jagen: The Darkest Files gewinnt den
    Deutschen Computerspielpreis 2026.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]

    Weitere Links zur Folge:

    Friedrich Merz: Sein neuer Mut zur Ehrlichkeit

    Sicherheitspolitik: USA prüfen Truppenreduzierung in Deutschland

    Gebäudeenergiegesetz: Koalition einigt sich auf Kostenbremse für Mieter
    in Heizungsgesetz

    Heizungsgesetz: Der Hammer

    Deutscher Buchhandlungspreis: Gericht untersagt Wolfram Weimer Aussage
    zu Berliner Buchladen

    Wolfram Weimer: "Das ist überhaupt nicht als Kulturkampf gedacht"

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  • Was jetzt?

    Neuer Atom-Deal mit dem Iran, aber wie?

    30.04.2026 | 12 Min.
    Im Ringen um ein Ende des Irankriegs sieht US-Präsident Donald Trump den
    jüngsten iranischen Vorschlag, Medienberichten zufolge, skeptisch. Denn
    er klammert offenbar das iranische Atomprogramm aus. Die iranische
    Führung verlangt demnach für einen Beginn von ernsthaften Verhandlungen
    das Ende der US-Blockade gegen ihre Tanker und Häfen. Trump dagegen
    möchte sie lieber während der Verhandlungen als Druckmittel einsetzen.
    Die Verhandlungen mit dem Iran über das Atomabkommen von 2015 hatten
    mehrere Jahre gedauert. Trump kündigte es im Jahr 2018 auf. Damit, wie
    nun erfolgreiche Atomverhandlungen aussehen könnten, hat sich der
    außenpolitische Korrespondent der ZEIT, Michael Thumann, beschäftigt.

    Die Bundesregierung plant eine Zuckersteuer. Sie soll ab 2028 auf
    zuckerhaltige Getränke erhoben werden und ist Teil der
    Gesundheitsreform, die am Mittwoch vom Bundeskabinett verabschiedet
    wurde. Verbraucherschützerinnen und Ärzte werben schon länger für eine
    solche Abgabe, die Lebensmittelbranche ist dagegen. Auch die CDU hatte
    sich noch im Februar auf ihrem Parteitag gegen eine solche Abgabe
    ausgesprochen. Was die Steuer ökonomisch bringen könnte – und in welchem
    Dilemma der Staat bei der Besteuerung gesundheitsschädlicher Substanzen
    steckt, das erklärt der Wirtschafts-Ressortleiter der ZEIT, Roman
    Pletter.

    Und sonst so? Das erste Mal Döner essen mit 92.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin und Helena Schmidt

    Mitarbeit: Susanne Hehr und Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Iran-Atomabkommen: »Nukleargespräche laufen anders als Immobiliendeals«

    Iranverhandlungen: Vorteil Iran

    Irankrieg: Trump sagt Gesandtenreise ab und kritisiert »Verwirrung« der
    Iraner

    Zuckersteuer: Dick und selbst schuld? So ein Quatsch

    Haushalt: Bundesregierung will offenbar Zuckerabgabe einführen

    Gesundheitsreform: Lars Klingbeil offen für Einführung einer
    Zuckersteuer

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Generated: 5/2/2026 - 11:11:32 AM