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  • Was jetzt?

    EU-Russland-Kurs: Droht ein neuer Bruch? (Update)

    19.06.2026 | 10 Min.
    Beim EU-Gipfel ist Ratspräsident António Costa wegen nicht abgestimmter
    Kontakte zu Russland in die Kritik geraten. Nach Angaben seines Büros
    hatte Costas Kabinettschef Gespräche geführt, um diplomatische Kanäle
    nach Moskau offenzuhalten. Mehrere Staats- und Regierungschefs, darunter
    Bundeskanzler Friedrich Merz, kritisierten das Vorgehen. Ob sich
    innerhalb der EU ein neuer Konflikt über den Umgang mit Russland
    abzeichnet und welche Folgen das für die Ukraine haben könnte, ordnet
    Johanna Roth aus dem Politikressort der ZEIT ein.

    Die in der Schweiz geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran
    über ein weitreichenderes Abkommen sind abgesagt worden. Das Schweizer
    Außenministerium teilte mit, dass es bislang keinen neuen Termin gebe.
    Als Grund wurden logistische Probleme genannt. Parallel dazu wächst in
    den USA die Kritik am geplanten Abkommen. Widerstand kommt vor allem aus
    den Reihen der Republikaner. Für US-Präsident Donald Trump gilt eine
    Einigung als politisch wichtig, da der Krieg von Beginn an
    innenpolitisch umstritten war. Ob die abgesagten Gespräche und die
    Kritik aus den eigenen Reihen die Verhandlungen gefährden könnten,
    ordnet Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.

    Außerdem im Update: Israel und die Hisbollah haben sich nach Angaben aus
    US-Regierungskreisen auf eine Waffenruhe geeinigt. Die von den USA und
    Katar vermittelte Vereinbarung soll demnach bereits am Nachmittag in
    Kraft getreten sein.

     

    Und sonst so: Hitze-Crêpes in Paris braten

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    EU-Gipfel: Kontaktaufnahme zu Russland durch Costa stößt auf Kritik in
    der EU

    Wladimir Putin: Weiß er noch, was er tut?

    EU-Gipfel in Brüssel: EU-Gipfel beginnt, Merz lehnt neue europäische
    Schulden ab

    G7-Gipfel: Die letzte Phase der Trauer ist Akzeptanz

    Ukrainekrieg: EU verlängert Sanktionen gegen Russland um zwölf Monate

    Abkommen zwischen Iran und USA: Zeile für Zeile ein schwieriger Deal

    USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran

    Irankrieg: Schweiz bestätigt Absage der Gespräche zwischen USA und Iran

    Beendigung des Irankriegs: Republikaner halten US-Iran-Abkommen für
    »außenpolitischen Fehler«

    Was jetzt? / Abkommen zwischen USA und Iran: Ein Deal auf Kosten des
    iranischen Volkes?

    USA und Iran: Am Ende steht das Regime als Gewinner da

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  • Was jetzt?

    Ein Deal auf Kosten des iranischen Volkes?

    19.06.2026 | 12 Min.
    Die USA und der Iran haben ihr Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs
    offiziell unterzeichnet. Neben dem Ende aller Militäroperationen
    verspricht das Abkommen dem Iran auch wirtschaftliche Erleichterungen.
    Bedeutet das mehr Wohlstand für die iranische Zivilbevölkerung? Und
    welche Folgen könnte das Abkommen für diejenigen haben, die sich
    politische Veränderung wünschen? Diese Fragen und weitere beantwortet
    Iranexperte Omid Rezaee bei Was jetzt?.

    Auf dem EU-Gipfel in Brüssel steht der Umgang mit Chinas
    Handelspraktiken im Fokus. Während Frankreich nun einen härteren Kurs
    fordert, scheut Deutschland einen Handelskonflikt aus Sorge vor den
    Folgen für die schwächelnde Wirtschaft im Land. Wirtschaftsredakteur Max
    Hägler erklärt im Podcast, warum die EU-Länder unterschiedliche
    Positionen vertreten und wie deutsche Unternehmen zum Vorgehen der
    Bundesregierung stehen.

    Und sonst so? Besser spät als nie: Geldbeutel taucht nach einem
    Vierteljahrhundert auf.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Hannah Grünewald und Imre Balzer

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran

    Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in
    Straße von Hormus

    Vereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste
    (anderer)

    EU-Gipfel in Brüssel: Die EU sucht ihren Kurs im Wettbewerb mit China

    China und die EU: Ein Drama von existenziellem Ausmaß

    China und Europa: China ist nur systematisch zu begegnen

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  • Was jetzt?

    Arbeitszeitgesetz: Das Ende des Achtstundentags? (Update)

    18.06.2026 | 10 Min.
    Für das neue Arbeitszeitgesetz liegt ein erster Entwurf des
    SPD-geführten Arbeitsministeriums vor. Union und SPD hatten sich im
    Koalitionsvertrag darauf geeinigt, das Gesetz zu ändern. Im Zentrum der
    jetzt vorgelegten Reform stehen zwei Punkte: Statt des täglichen
    Achtstundentags sollen sich Tarifvertragsparteien in Zukunft auch auf
    eine maximale Arbeitszeit pro Woche einigen können. Außerdem plant das
    Ministerium neue Vorgaben zur Arbeitszeiterfassung . Im Podcast ordnet
    Wirtschaftsredakteurin Tina Groll ein, was die Kritik am Vorschlag ist
    und wo die genauen politischen Konfliktlinien verlaufen.

    US-Präsident Donald Trump und Irans Präsident Massud Peseschkian haben
    ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Kriegs zwischen beiden Ländern
    unterzeichnet. In den kommenden 60 Tagen soll nun weiter über einen
    Frieden und die Zukunft der Region verhandelt werden. Um welche
    Streitpunkte es dabei genau geht und wie sich die Einigung auf die
    deutsche Wirtschaft auswirkt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender
    Ressortleiter Politik bei der ZEIT, in der heutigen Folge.

    Außerdem im Update: Bei ihrem größten Drohnenangriff auf Moskau seit
    mindestens zwei Jahren hat die Ukraine eine Ölraffinerie in Brand
    gesetzt.

     

    Und sonst so? Du bist gut genuuuug

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    Arbeitszeitgesetz: Union lehnt SPD-Entwurf zur Arbeitszeit ab

    Arbeitszeitgesetz: Bundesarbeitsministerin plant Pflicht zur
    Arbeitszeiterfassung

    Reform des Arbeitszeitgesetzes: Gewerkschaften warnen vor
    Gesundheitsschäden bei längeren Arbeitstagen

    USA und Iran: Das steht im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran

    Liveblog: Irankrieg: Deutsche Marine auf dem Weg zu möglichem Einsatz in
    Straße von Hormus

    Vereinbarung mit dem Iran: Ein Deal ohne Rücksicht auf Verluste
    (anderer)

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  • Was jetzt?

    Was kostet der Frieden im Iran?

    18.06.2026 | 12 Min.
    Im Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran geht es neben dem
    Atomprogramm und Sicherheitsfragen auch um wirtschaftliche
    Zugeständnisse. Der von der US-Regierung offengelegte Text zeigt:
    Geplant ist auch ein Fonds zum Wiederaufbau iranischer Infrastruktur mit
    einem Volumen von rund 300 Milliarden Dollar. Bisher hatten die USA
    Reparationszahlungen offiziell ausgeschlossen. In Zukunft könnten
    außerdem Sanktionen gelockert, eingefrorene iranische Vermögen
    freigegeben und Handelsbeziehungen erleichtert werden. Wie viel Geld
    womöglich in das Iranabkommen fließt, ordnet Michael Thumann,
    außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, im Podcast ein. 

    Bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn wird über ein mögliches neues Ziel
    für die Weltklimapolitik beraten. Die künftige COP31-Präsidentschaft der
    Türkei setzt sich dafür ein, dass bis 2035 rund 35 Prozent des
    weltweiten Energieverbrauchs durch Strom gedeckt werden. Hintergrund
    ist, dass Strom aus Wind- und Solaranlagen als besonders effizient gilt.
    Eine stärkere Elektrifizierung könnte deshalb den weltweiten
    Energieverbrauch senken und den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren.
    Wie realistisch die Umsetzung dieses Vorhabens ist, erklärt Stefan
    Schmitt, Redakteur im Wissenschaftsressort der ZEIT. 

     

    Und sonst so? Adidas geht das V aus.

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Ende des Irankriegs: Im Blindflug durch die Welt

    Irankrieg: Iranabkommen enthält Milliarden-Investitionen und Ende von
    Sanktionen

    Öffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure
    Motoren«

    Straße von Hormus: So legt der Krieg die Straße von Hormus lahm

    UN-Klimaverhandlungen in Bonn: UN-Klimachef fordert mehr Anstrengungen
    beim Klimaschutz

    Energiemonitor: Die wichtigsten Daten zur Energieversorgung – täglich
    aktualisiert

    Energie: Deutschland führt erstmals seit Jahren mehr Strom aus, als es
    einführt

    Bundesnetzagentur: Solaranlagenbesitzer sollen stärker an Netzkosten
    beteiligt werden

    Internationale Energieagentur: IEA erwartet deutlichen Anstieg des
    Stromverbrauchs weltweit

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  • Was jetzt?

    Schiebt Deutschland bald mehr straffällige Geflüchtete ab? (Update)

    17.06.2026 | 9 Min.
    In Hamburg beginnt am Mittwoch die Innenministerkonferenz. Dabei geht es
    auch um die deutsche Migrationspolitik: Der Vorsitzende Andy Grote
    fordert niedrigere Hürden für Abschiebungen straffälliger Flüchtlinge.
    Was rechtlich möglich ist und ob das mehr Sicherheit bringt, erklärt der
    Sozialwissenschaftler Marcus Engler, der am Deutschen Zentrum für
    Integrations- und Migrationsforschung unter anderem zu europäischer und
    globaler Migrationspolitik forscht.

    Die Meldestellen des Bundesverbands der Recherche- und
    Informationsstellen Antisemitismus (Rias) haben für 2025 insgesamt 8.725
    antisemitische Vorfälle dokumentiert, 100 mehr als im Vorjahr. Besonders
    stark nahmen rechtsextrem motivierte Vorfälle zu, auch Antisemitismus im
    Netz stieg deutlich an. Rias-Geschäftsführer Benjamin Steinitz warnte,
    Antisemitismus drohe sich zu normalisieren.

    Außerdem im Update:

    Am Mittwoch ist der zweitägige G7-Gipfel im französischen
    Évian-les-Bains zu Ende gegangen. Bundeskanzler Friedrich Merz hob die
    Zusammenarbeit der G7-Staaten bei kritischen Rohstoffen und künstlicher
    Intelligenz hervor. Mit Partnerländern wollen die G7 Förderung,
    Verarbeitung und Wiederverwertung kritischer Rohstoffe verbessern.

    Und sonst so? »Pizza-Weltmeister« aus Ludwigshafen

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Abschiebungen: Grote will Hürden für Abschiebung straffälliger
    Flüchtlinge senken

    Abschiebungen: In Zellen zusammengepfercht, von Kameras beobachtet –
    jahrelang

    Gemeinsames Europäisches Asylsystem: Flucht in die Realität

    Antisemitismus in Deutschland: Meldestellen dokumentieren 2025 mehr als
    8.700 antisemitische Vorfälle

    Antisemitismus: Haben Juden ein Recht auf Döner?

    Évian-les-Bains: Friedrich Merz hebt »starke« G7-Unterstützung für
    Ukraine hervor

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Generated: 6/19/2026 - 8:17:05 PM