2022 Episoden
- Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt Hamburg haben am Montag die
Geschäftsräume der ZEIT aufgesucht und mit einer Durchsuchung der
Redaktion gedroht. Hintergrund sind Interviewaufnahmen für den Podcast
»House of Block«, in dem es um den Sorgerechtsstreit der Familie Block
geht. Das Landgericht Hamburg sieht die Aufnahmen als mögliche
Beweismittel im Prozess gegen Christina Block. DIE ZEIT musste die
Aufnahmen herausgeben, übergab sie aber versiegelt, damit sie vor einer
rechtlichen Prüfung nicht verwendet werden. DIE ZEIT sieht in dem
Vorgehen einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Pressefreiheit und
hat Beschwerde eingereicht. Was das jetzt bedeutet, erklärt Anne Kunze,
Chefredakteurin von ZEIT Verbrechen.
Der SPD-Politiker Alexander Schweitzer wird zum neuen Bundesminister für
Arbeit und Soziales ernannt. Der frühere Ministerpräsident von
Rheinland-Pfalz folgt auf Bärbel Bas, die am Montag ihren Rücktritt als
Ministerin und SPD-Vorsitzende erklärt hatte. In der Vergangenheit hatte
er die Reformpläne der Bundesregierung kritisiert und gefordert, dass
die Regierung die Menschen stärker entlastet. Gleichzeitig glaubt er,
dass die SPD mit der Union Kompromisse finden kann, und spricht sich
gegen einen Bruch der Koalition aus. Ob Schweizer seinem neuen Amt
gewachsen ist, ordnet Alisa Schellenberg, Redakteurin im Politikressort
der ZEIT, ein.
Außerdem im Update: Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Deutschen
Arbeitgebertag in Berlin seine geplanten Reformen verteidigt. Was sonst
noch Thema war – und was nicht, erläutert Ileana Grabitz,
Ressortleiterin im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Und sonst so? Ein Wassi zum Gassi
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Rita Lauter
Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Podcast »House of Block«: DIE ZEIT verurteilt angedrohte Durchsuchung
der Redaktion
Doku-Podcast: House of Block
Kinder von Christina Block: Die Kinder hatten schon Alarmknöpfe
Block-Prozess: Der lange Arm der Christina Block
Presse und Demokratie: Freie Medien sind mehr als ein Geschäftsmodell
Alexander Schweitzer: »Die härteste Konkurrenz für die SPD ist
Unklarheit«
Reformpläne der Bundesregierung: Dieser verdruckste Umgang mit Reformen
hilft niemandem
SPD: Wer will diese SPD noch führen?
Labour-Party-Parteitag: Vorübergehend sonnig
Rücktritt von Bärbel Bas: Klingbeil beklagt »vergiftetes« Klima in der
Bundespolitik
Rentenreform: Friedrich Merz hält an Ende von abschlagsfreier Frührente
fest
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Bei den Schülerprotesten in Frankreich stehen Schülerinnen und Schüler
bei einem erneuten Protesttag einem Großaufgebot der Polizei gegenüber.
Das UN-Menschenrechtsbüro hat sich zuletzt besorgt gezeigt über die
Gewalt sowohl vonseiten der Demonstranten als auch der
Sicherheitskräfte. Was sagt die französische Regierung zum rigorosen
Einsatz der Staatsgewalt? Diese Frage beantwortet Matthias Krupa,
Frankreich-Korrespondent der ZEIT.
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat ihre Attacken auf Flughäfen in
Saudi-Arabien ausgeweitet. Gleichzeitig scheint es nach langer
Funkstille wieder diplomatischen Kontakt zwischen dem Iran und
Saudi-Arabien zu geben. Was das Ziel der Angriffe ist und warum sich der
Konflikt nur schwer eindämmen lässt, ordnet Lea Frehse ein. Sie
berichtet für die ZEIT über die Region.
Und sonst so? Ein Museum in Münster sammelt zerbrochene Beziehungen
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt
Mitarbeit: Lena Herrmann und Susanne Hehr
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Weitere Links:
Schülerproteste in Frankreich: »Finger weg von unseren Kindern«
Schülerproteste in Frankreich: UN-Menschenrechtsbüro besorgt über Gewalt
bei Schülerprotesten
Schülerproteste in Frankreich: Wer ist schuld an der Gewalt?
Krieg im Nahen Osten: Huthi-Rebellen weiten Angriffe auf Flughäfen in
Saudi-Arabien aus
Huthi-Miliz: Warum Saudi-Arabien jetzt die Huthis angreift
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Bärbel Bas tritt als Bundesarbeitsministerin und SPD-Chefin zurück. Als
Grund nannte sie den Tod ihrer Stieftochter. Gleichzeitig erwähnte sie
auch öffentliche Angriffe, auch aus den Reihen des Koalitionspartners,
der Union, während sie sich um ihre Stieftochter kümmerte. Politiker aus
der Union hatten Bas zuletzt vorgeworfen, geplante Reformen, etwa bei
der Rente, zu verschleppen und zu blockieren. SPD-Chef Lars Klingbeil
bezeichnete die Angriffe als unanständig. Bas sagte, sie brauche nun
Zeit, um ihre Trauer zu verarbeiten. Der rheinland-pfälzische
SPD-Fraktionsvorsitzende Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister
werden. Um den Jahreswechsel herum will die SPD dann eine neue
Parteispitze wählen. Welche Bilanz lässt sich aus Bas' Amtszeit ziehen?
Und welche politische Lücke hinterlässt sie in der SPD? Darüber spricht
Anna Mayr, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
Nach mehreren schweren Wahlniederlagen hat die CDU-Führung um
Bundeskanzler Friedrich Merz bei einer zweitägigen Klausurtagung in
Berlin über die Zukunft der Partei beraten. Anlass war unter anderem das
Ausscheiden der CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern sowie die
deutlichen Stimmenverluste bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Auf
Bundesebene liegt die Partei zudem in mehreren Umfragen unter 20
Prozent. Bei dem Treffen ging es deshalb um die Frage, wie die CDU
verlorenes Vertrauen zurückgewinnen und auf die Unzufriedenheit mit der
schwarz-roten Bundesregierung reagieren kann. Zudem beriet die
Parteiführung über die geplanten Sozialreformen und den weiteren Kurs
der Regierung. Welche Konsequenzen Merz aus der Krise seiner Partei
ziehen will, berichtet Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der
ZEIT.
Außerdem Thema:
- Die Ukraine ist überrascht, Russland ignoriert sie:
Die »Energiewaffenruhe« zwischen Russland und der Ukraine von Donald
Trump
- Und der Wirtschaftsnobelpreis wurde vergeben.
Und sonst so? Wie Moses einst das Meer, so teilt man jetzt die
Taco-Füllung.
Moderation und Produktion: Fabian Scheler
Redaktion: Jannis Carmesin, Imre Balzer, Ole Pflüger, Helena Schmidt
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković
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Weitere Links zur Folge:
SPD: Bärbel Bas tritt als SPD-Chefin und Arbeitsministerin zurück
Kabinett Merz: Alexander Schweitzer soll neuer Arbeitsminister werden
Bärbel Bas: Eine Frage der Klasse
SPD-Spitze: Bleiben in der Politik nur die Herzlosen?
Liveblog: Große Koalition
Führungsklausur der CDU: CDU-Spitze berät über Umgang mit der
Parteikrise
Donald Trump: Trump überrascht mit »Energiewaffenruhe« zwischen Russland
und Ukraine
Stockholm: Wirtschaftsnobelpreis geht an zwei Makroökonomen aus den USA
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In gleich zwei Verfahren am Bundesverfassungsgericht geht es in dieser
Woche um die Erbschaftsteuer – unter anderem um die Sonderbehandlung von
Unternehmenserbschaften. Viele Erben von Unternehmen zahlen nämlich
deutlich weniger Steuern, wenn sie das Unternehmen unter bestimmten
Regeln weiterführen. Muss die Erbschaftssteuer politisch neu verhandelt
werden und wie sähe eine faire Lösung aus? Antworten auf diese Fragen
hat Uwe Jean Heuser, Weltwirtschaftskorrespondent der ZEIT.
US-Präsident Donald Trump hat am Wochenende den ukrainischen Präsidenten
Wolodymyr Selenskyj attackiert und einen Führungswechsel in der Ukraine
gefordert. Damit reagierte er auf Kritik Selenskyjs an Trumps Dieseldeal
mit Russland. Am Sonntagabend kündigte Trump dann eine
»Energiewaffenruhe« zwischen der Ukraine und Russland an. Die beiden
beteiligten Kriegsparteien bestätigten die Meldung zunächst nicht. Die
Ereignisse der letzten Tage ordnet Heike Buchter, US-Korrespondentin der
ZEIT in New York City, ein.
Und sonst so? Stadtbäume sind hitzeresistenter als ihre Artgenossen auf
dem Land.
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Weitere Links:
Vermögensverteilung in Deutschland: Das kratzt am sozialen Frieden
Erbschaften und Schenkungen: So erbt Deutschland
Erbschaftsteuer: Ökonomen fordern Ende von Erbschaftsteuerprivilegien
für Unternehmer
Dieselpreise in den USA: Warum Trump den Dieseldeal mit Putin braucht
Ukrainekrieg: Trump attackiert Selenskyj und will Führungswechsel in der
Ukraine
Urbane Vegetation: Bäume mögen es urban
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - In Sibirien ist eine Mitarbeiterin eines russischen Forschungslabors
unter ungeklärten Umständen gestorben. Die russischen Behörden
bestreiten eine Pestinfektion und geben eine nicht näher bestimmte
Lungenentzündung als Todesursache an. Experten halten wegen der von
Russland angeordneten Quarantänemaßnahmen eine Pestinfektion aber für
möglich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die USA fordern
Russland zu mehr Transparenz auf. Außerdem hat Russland im Kalten Krieg
genau wie die USA an biochemischen Pestwaffen geforscht. Ob es einen
Zusammenhang damit gibt und was bislang über den Fall und das Labor
bekannt ist, das erklärt Ingo Arzt, Redakteur im Gesundheitsressort.
Die Vereinigten Arabischen Emirate bauen mit großem Tempo ihre Verkehrs-
und Handelsinfrastruktur aus, um eine Alternative zur Straße von Hormus
zu bieten. Neue Straßen, Bahnverbindungen, Logistikzentren und eine
zusätzliche Ölpipeline verbinden wiederum die Ostküstenhäfen mit denen
am Persischen Golf. Ob die Emirate die Straße von Hormus damit ersetzen
können, das erklärt Thomas Fischermann, Redakteur im Wirtschaftsressort
der ZEIT, ein. Er hat vor Ort in den Häfen recherchiert.
Und sonst so? Wie drei Monate ohne Smartphone gelingen und was das mit
dem Gehirn macht.
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Häfen der Emirate: Dann eben durch die Wüste
Straße von Hormus: Zurück ins 16. Jahrhundert
Straße von Hormus: „Hier scheitert die mächtigste Streitmacht aller
Zeiten“
Ist das eine Blase? / Wirtschaftspodcast »Ist das eine Blase? «:Wann
endet diese verdammte Ölkrise?
Todesfall in Forschungslabor: Vertuscht Russland einen Laborunfall mit
dem Pest-Erreger?
Pest im Mittelalter: "Keiner, der Blut spuckt, überlebt"
Russland: WHO fordert Transparenz nach Tod von Laborantin in Russland
Smartphone-Entzug: Drei Monate ohne Smartphone, drei Gehirnscans, eine
Erkenntnis
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