2004 Episoden
- Die Bundesregierung bereitet derzeit die Grundlagen für einen möglichen
neuen Zivildienst vor. Hintergrund ist eine mögliche Wiedereinführung
der Wehrpflicht, für die auch ein Ersatzdienst für Wehrdienstverweigerer
geschaffen werden müsste. Das Familienministerium will seine Pläne nach
der Sommerpause vorstellen. Opposition und Sozialverbände äußern Kritik
und warnen davor, dass ein verpflichtender Zivildienst als
kostengünstiger Ersatz für sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze
dienen könnte. Was an dieser Kritik dran ist und ob es überhaupt
genügend Einsatzplätze gibt, erklärt Clara Suchy, Redakteurin im
Wirtschaftsressort der ZEIT.
Nach dem Sturz des Assad-Regimes Ende 2024 beginnt Syrien mit der
Aufarbeitung jahrzehntelanger Menschenrechtsverbrechen. Tausende
Familien suchen weiterhin nach Angehörigen, die während der Herrschaft
von Baschar al-Assad verschwunden sind. Die neue syrische Führung hat
Kommissionen für Menschenrechtsverletzungen und die Suche nach
Vermissten eingerichtet. Zudem werden ehemalige Vertreter des
Assad-Regimes festgenommen. Viele Betroffene kritisieren jedoch, dass
die Aufarbeitung zu langsam vorangeht und nicht alle Verantwortlichen
zur Rechenschaft gezogen werden. Wie die Menschen in Syrien damit
umgehen, erläutert ZEIT-Autorin Andrea Backhaus.
Und sonst so? US-Forscherin entwickelt Springseil-Maschine
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
Weitere Links zur Folge:
Zivildienst: Bundesregierung soll Grundlagen für neuen Zivildienst
vorbereiten
Personalprobleme der Bundeswehr: Wer soll denn die Panzer künftig
fahren?
Kriegsdienstverweigerung: Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung
ist stark gestiegen
Soziale Pflichtzeit: Steinmeiers Idee vom Pflichtdienst ist zynisch
Was jetzt? / Syrien: Was der Sturz Assads für den Nahen Osten bedeutet
Syrien: »Diese Kriminellen haben selbst vor Babys nicht Halt gemacht«
Syrien: Ein magischer Moment
Syrien nach dem Assad-Regime: "Von flächendeckender Autorität kann keine
Rede sein"
Syrien: Menschenrechtler fordern Ende der Gewalteskalation in Syrien
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Nach dem Fund einer mit Sprengstoff beladenen Drohne am Flughafen
Leipzig/Halle läuft die Debatte über den Schutz deutscher Flughäfen vor
Angriffen aus der Luft. Entdeckt wurde die Drohne in der Nacht zum
Mittwoch von einem Flughafenmitarbeiter. Die Drohne wurde in der Nähe
eines ukrainischen Transportflugzeugs zu Boden gebracht. Spezialisten
der Bundespolizei entschärften die Sprengvorrichtung.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bezeichnete den Vorfall als
hybrides Anschlagsszenario. Was hinter dem Vorfall steckt und wie es
überhaupt dazu kommen konnte, erklärt Anne Hähnig, die das
Politikressort der ZEIT leitet.
Vor dem Landgericht Berlin hat der Prozess gegen einen 68-jährigen Mann
begonnen. Er soll zwischen 2016 und 2022 insgesamt 14 Frauen nach dem
Kennenlernen über Onlinedating-Plattformen mit Schlafmitteln und Alkohol
betäubt und dann vergewaltigt und teils gefilmt haben. Angeklagt ist er
in 22 Fällen. Viele der betroffenen Frauen erfuhren erst durch
sichergestellte Videos von den mutmaßlichen Taten. Im Falle einer
Verurteilung drohen dem Angeklagten eine langjährige Freiheitsstrafe
sowie Sicherungsverwahrung. Wie der Prozessauftakt verlief, berichtet
Nina Monecke, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Nach neuen Schätzungen des Robert Koch-Instituts
(RKI) sind zwischen dem 22. und 28. Juni rund 9.600 Menschen in
Deutschland an den Folgen extremer Hitze gestorben. Gesundheits- und
Umweltverbände fordern daher einen stärkeren Hitzeschutz sowie einen
nationalen Hitzegipfel.
Und sonst so: Polizist tarnt sich als Baum
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Flughafen Leipzig/Halle: Was wir über die Sprengstoffdrohne am Flughafen
Leipzig/Halle wissen
Flughafen Leipzig/Halle: Dobrindt spricht nach Drohnenvorfall von »neuer
Gefahrenqualität«
Flughafen Leipzig/Halle: Drohne auf Flughafen Leipzig hatte laut Polizei
eine Sprengvorrichtung
Sexuelle Gewalt: Mann aus Berlin soll zahlreiche Frauen sediert und
vergewaltigt haben
Christina Clemm: »Nicht nur die Scham, sondern die Angst muss die Seite
wechseln«
Extremwetter: RKI meldet rund 9.600 Tote allein durch extrem heiße
Juniwoche
München: Lebenslange Haft nach Autoanschlag auf Gewerkschaftsdemo
Hitzetote: Hitze – die unterschätzte Gefahr
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Im Rhein, einer der wichtigsten europäischen Wasserstraßen, sind die
Wasserstände derzeit so niedrig wie noch nie. Schiffe müssen ihre Ladung
drastisch reduzieren, Lieferungen verzögern sich oder fallen komplett
aus. Wirtschafts- und Umweltjournalistin Maike Rademaker erklärt im
Podcast, wie die Politik reagiert und ob sich die Lage in den nächsten
Wochen verbessern könnte.
Laut Recherchen des Investigativressorts der ZEIT sollen russische
Agenten einen Mordanschlag auf den deutschen Rüstungsunternehmer Stefan
Thumann geplant haben. Sicherheitsbehörden warnen deshalb davor, dass
Deutschland einer neuen Stufe der russischen Eskalation ausgesetzt ist.
Hannah Knuth aus dem ZEIT-Investigativressort erklärt im Podcast, welche
Ziele Russland mit diesen möglichen Angriffen verfolgt und wie die
Politik die Gefahr einschätzt.
Und sonst so? Warum wir Sonnencreme zu sehr vertrauen.
Moderation und Produktion: Helena Schmidt
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Schifffahrten bei Niedrigwasser: So niedrig steht das Wasser in Donau,
Elbe und Rhein
Niedrigwasser: Energieexperte hält Kraftwerksausfälle in Deutschland für
möglich
Niedrigwasser: Krisenstab soll sich um beeinträchtigte Schifffahrt
kümmern
Russland: Nächste Stufe: Mord?
Russland: Das System Putin in einer Grafik
Drohnen im Ukrainekrieg: Der Tod von oben
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die Ministerpräsidenten von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
(allesamt CDU) fordern, die sogenannte Rente mit 63 beizubehalten.
Inzwischen unterstützen auch vier Ministerpräsidenten der SPD die
Forderung. Der stellvertretende Wirtschaftschef der ZEIT, Kolja Rudzio,
erklärt, ob die Rentenreform auch ohne die Abschaffung finanzierbar ist.
Sieben Mitglieder und ein Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe
»Letzte Verteidigungswelle« wurden zu Haftstrafen zwischen eineinhalb
und fünf Jahren verurteilt. Die Gruppe soll Anschläge auf
Asylbewerberheime und linke Einrichtungen geplant haben.
Politikredakteur Christoph Heinemann ordnet ein, was die junge Gruppe so
gefährlich gemacht hat und ob das Urteil der Bedrohung gerecht wird.
Außerdem im Update: Am Flughafen Leipzig/Halle wurde möglicherweise ein
Anschlag mit einer Drohne verhindert.
Und sonst so? Gratis Eis im Freibad für Note 6 im Zeugnis.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Rente mit 63: Bitte bloß nicht wieder das Rentenpaket aufschnüren!
Sozialreformen: CDU-Ministerpräsidenten fordern mehr Rücksicht auf
Ostdeutschland
Rentenkommission: Was die Rentenkommission vorschlägt
Oberlandesgericht Hamburg: Mitglieder der »Letzten Verteidigungswelle«
zu Haftstrafen verurteilt
"Letzte Verteidigungswelle": Er war 13 und sah sich als Leiter der
Gestapo
Flughafen Leipzig/Halle: Was sich in der Nacht am Leipziger Flughafen
ereignete
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Aktuelle Umfragen sehen die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
mit 41 Prozent deutlich vor der CDU mit 24 Prozent. Entscheidend für
eine absolute Mehrheit könnte dabei sein, ob kleinere Parteien wie SPD
und Grüne die Fünf-Prozent-Hürde überwinden. Dafür wirbt die Kampagne
»Taktisch Wählen 2026« für strategisches Wählen. Über ein Onlinetool
erhalten Wähler anhand ihrer Postleitzahl Empfehlungen, welche Parteien
sie mit Erst- und Zweitstimme unterstützen können, um möglichst viele
demokratische Stimmen in den Landtag zu bringen. Was taktisches Wählen
tatsächlich bringt und wem es nützt, erklärt Christian Endt,
stellvertretender Leiter des Ressorts Daten und Visualisierung.
In den USA können sich immer mehr Menschen ihr Auto oder notwendige
Reparaturen nicht mehr leisten, obwohl sie im Alltag meist darauf
angewiesen sind. Die Zahl der Fahrzeugpfändungen ist auf rund drei
Millionen pro Jahr gestiegen und liegt damit wieder auf dem Niveau der
Finanzkrise von 2008. Ursache sind vor allem stark gestiegene Auto- und
Gebrauchtwagenpreise, höhere Zinsen für Autokredite sowie steigende
Kosten für Versicherungen und Benzin. Immer mehr Haushalte geraten
dadurch in finanzielle Schwierigkeiten. Warum das Auto in den USA eine
so zentrale Rolle spielt, erläutert US-Korrespondentin Heike Buchter.
Und sonst so: „Latina Power“-Cap löst Debatte aus.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Imre Balzer
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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: Wer führt in den aktuellen Umfragen?
Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Wie radikal die AfD Sachsen-Anhalt umbauen
will
Armin Willingmann: Kann er das schaffen?
Wahlumfragen zu Landtagswahlen 2026: So schneiden die Parteien in den
Bundesländern derzeit ab
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