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    Update: Der Präsident der USA kündigt Kriegsverbrechen an

    07.04.2026 | 11 Min.
    US-Präsident Donald Trump zeigt sich unbeeindruckt von der Gefahr, dass
    er im Iran Kriegsverbrechen anordnen könnte. Auf die Frage eines
    Journalisten, ob Angriffe auf die iranische Infrastruktur nicht gegen
    das Völkerrecht verstießen, antwortete er am Montag: "Darüber mache ich
    mir keine Sorgen." Stattdessen wäre es ein Kriegsverbrechen, "wenn der
    Iran Atomwaffen erlangt". Trump drohte zuletzt erneut, den Iran "zurück
    in das Steinzeitalter" zu bomben. Die Angriffe sollen sich gegen
    Kraftwerke, Brücken und möglicherweise Entsalzungsanlagen richten. Trump
    will damit den Druck erhöhen, einem Ultimatum zuzustimmen, das
    Mittwochfrüh deutscher Zeit ausläuft. UN-Generalsekretär António
    Guterres appellierte an die USA, von Angriffen auf zivile Infrastruktur
    abzusehen. In den USA wird diskutiert, ob Soldatinnen und Soldaten
    mögliche Befehle verweigern müssten. Droht Trump tatsächlich mit
    Kriegsverbrechen? Und was heißt das für die Generäle und Soldaten? Das
    beantwortet Heinrich Wefing, Leiter des Politikressorts der ZEIT.

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán bekommt Wahlkampfhilfe von
    US-Vizepräsident JD Vance. Der landete am Dienstag in Budapest. Er will
    bei einem Wahlkampfauftritt Orbáns eine Rede halten und sich über
    Migration und Energiezusammenarbeit austauschen. Der Besuch findet kurz
    vor der Parlamentswahl am Sonntag statt. Orbán, der eine fünfte Amtszeit
    anstrebt, könnte die Wahl verlieren. In Umfragen liegt er hinter dem
    Oppositionsbündnis von Herausforderer Péter Magyar. Warum die
    Trump-Regierung in Ungarn einen Verbündeten sieht und wie der angebliche
    Anschlag auf eine serbische Pipeline den Wahlkampfendspurt beeinflusst,
    das erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT.

    Vor dem israelischen Konsulat in Istanbul hat es einen Schusswechsel
    gegeben. Bei Kämpfen zwischen Polizei und mehreren Angreifern sei
    offiziellen Angaben zufolge einer der Angreifer getötet worden. Israel
    hat derzeit kein diplomatisches Personal in der Türkei. Hintergrund sind
    Aussagen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, der die Hamas
    als "Freiheitskämpfer" bezeichnet hat.

    Und sonst so? Zwillinge haben Sex mit der gleichen Frau – nun bleibt
    natürlich eine große Frage ungeklärt.

    Für das ZEIT-Archiv der NSDAP-Mitgliedsakten gibt es hier einen
    Geschenklink.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Benjamin Probst

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    Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected]. Per WhatsApp
    erreichen Sie uns unter der Nummer: +49 152 581 816 15

    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trumps Ultimatum an den Iran: Er braucht einen Deal

    Péter Magyar: Dieser Mann könnte Viktor Orbán stürzen

    Ungarn: Die Wahl, die Viktor Orbán zu Fall bringen könnte

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  • Was jetzt?

    Als Mann länger ins Ausland? Warum die Bundeswehr da mitreden könnte

    07.04.2026 | 13 Min.
    Männer im Alter zwischen 17 und 45 Jahren müssen sich einen längeren
    Auslandsaufenthalt bei der Bundeswehr genehmigen lassen. Laut
    Verteidigungsministerium galt die Regelung bereits während des Kalten
    Krieges. Auf den Bericht der "Frankfurter Rundschau" folgte viel Kritik:
    Die AfD fordert eine pragmatische Lösung, die Grünen erwarten eine
    Klarstellung, und die Linke zeigt sich entsetzt. Wieso ist die
    Gesetzesänderung nicht früher aufgefallen? Und was droht denen, die sich
    keine Genehmigung holen? Diese und weitere Fragen beantwortet Nils
    Markwardt, Redakteur im Politischen Feuilleton der ZEIT.

    Trump rühmte sich Ende letzten Jahres damit, den Krieg im Kongo beendet
    zu haben. Doch trotz des Friedensvertrags flammt der inzwischen
    30-jährige Konflikt wieder auf, es sollen bereits Millionen Menschen
    gestorben sein. Aktuell kämpft die kongolesische Armee im Osten des
    Landes gegen die Rebellenfraktion M23, es geht um Land und Ressourcen.
    Die Rebellen bekommen dabei Unterstützung aus dem Nachbarland Ruanda.
    Wieso Trumps Friedensvertrag nicht die gewünschte Ruhe gebracht hat, und
    ob beim Engagement der USA auch Eigennutz eine Rolle gespielt hat, weiß
    Andrea Böhm. Sie berichtet für die ZEIT aus und über Subsahara-Afrika.

    Und sonst so? Oll aber toll: die Redaktion klamüsert alte Worte
    zusammen.

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Wehrpflichtgesetz: Bis auf Weiteres einverstanden

    Wehrdienst: "Ich möchte nicht für dieses Land sterben"

    Wehrdienst: Wehrdienst? Ja bitte!

    Ostkongo: Belagert, nicht befreit

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  • Was jetzt?

    Soll der Staat die Mehrwertsteuer auf Grundnahrungsmittel senken?

    06.04.2026 | 11 Min.
    Der Irankrieg mit dem Ölpreisschock hat die Verbraucherpreise in
    Deutschland auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren getrieben.
    Waren und Dienstleistungen kosteten im März durchschnittlich 2,7 Prozent
    mehr als im Jahr zuvor. Das hat das Statistische Bundesamt vergangene
    Woche in einer ersten Schätzung mitgeteilt. Schon seit Wochen berät die
    schwarz-rote Koalition mögliche Maßnahmen, um die Bürgerinnen und Bürger
    zu entlasten. Über das Osterwochenende hat nun die Debatte über eine
    Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel eine neue Dynamik
    entwickelt. Sowohl der konservative Seeheimer Kreis in der SPD, als auch
    der Arbeitnehmerflügel in der Union und sogar Unionsfraktionschef Jens
    Spahn haben sich dafür in den letzten Tagen offen gezeigt. Tilman
    Steffen, Politikredakteur der ZEIT, sagt: Solche Steuernachlässe
    begünstigen die Falschen. Warum?

    Nirgendwo außerhalb der arabischen Welt gibt es eine so große
    palästinensische Diaspora wie in Chile. Schätzungsweise eine halbe
    Million Menschen mit palästinensischen Wurzeln leben dort, rund 13.000
    Kilometer entfernt von Gaza. Und vor Ort haben sie ihren eigenen
    Fußballverein: Der Club Deportivo Palestino aus Santiago de Chile ist
    fester Bestandteil der ersten Liga. Der Journalist Antonius Tix war
    kürzlich bei einem Spiel im Stadion und hat dort auch Fans getroffen,
    die vor Kurzem aus dem Gazastreifen geflohen sind. Im Podcast berichtet
    er von seinen Gesprächen und diesem besonderen Verein.

    Und sonst so? Ziege statt Hase

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Constanze Kainz

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    Weitere Links zur Folge:

    Inflation: Irankrieg treibt Inflation auf höchsten Stand seit 2024

    Kommentar von Tilmann Steffen: Weniger Steuern? Bitte nicht

    Pupillenform: Pupillenform verrät Lebensweise

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  • Was jetzt?

    Warum Christen im Südlibanon ihre Dörfer nicht verlassen

    05.04.2026 | 11 Min.
    Auch an den Osterfeiertagen hat Israel im Libanon Angriffe durchgerührt.
    Israels Armee greift dabei vor allem die Vororte der Hauptstadt Beirut
    an, in denen die Hisbollah mutmaßlich viele Unterstützerinnen und
    Unterstützer hat. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz
    kündigte an, etwa 30 Kilometer libanesisches Staatsgebiet bis zum Fluss
    Litani besetzen zu wollen. Für die ZEIT berichtet Stella Männer aus dem
    Libanon, wieso viele Christen ihre Häuser nicht verlassen wollen und wie
    sehr die Hisbollah tatsächlich geschwächt ist.

    Russland hat seit Beginn des Krieges Zehntausende Kinder aus der Ukraine
    entführt. Es handele sich um Waisen, lautet die russische Propaganda.
    Das ist jedoch falsch, viele Kinder sind den Familien entrissen. Eine
    Mutter, die es geschafft hat, nach vier Jahren Krieg ihre Kinder aus
    russischer Entführung zu befreien, ist Tetjana Petriw. Ihre zwei Kinder
    sind die einzigen von einer größeren Gruppe an Kindern, die es
    zurückgeschafft haben. Wie Petriw es geschafft hat, ihre Kinder
    zurückzuholen und wieso Russland sie entführt hat, berichtet Olivia
    Kortas, Korrespondentin der ZEIT in der Ukraine. 

    Und sonst so? Gottgleiche Leistung: Jurastudent schafft 18 Punkte in
    Examensklausur.

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer und Benjamin Probst

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    Weitere Links zur Folge:

    Beschuss im Libanon: "Wenn es sein muss, bis zum Ende"

    Libanon: "Es herrschte totale Panik"

    Verschleppte Kinder in Russland: Drei Jahre, drei Monate, 22 Tage

    Ukraine: "Die Gehirnwäsche stürzt die Kinder in eine schwere Krise"

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  • Was jetzt?

    Spezial: "Der Koch von Gaza" – Warum musste Chef Mahmud sterben?

    04.04.2026 | 32 Min.
    Mahmud Almadhoun betreibt im Norden Gazas eine Suppenküche und versorgt
    hunderte Familien mit Essen. Im November 2024 wird er getötet.
    Wahrscheinlich gezielt. Die Suche nach dem Warum führt bis in die
    düstere Zukunft der Kriegsführung.
    "Der Koch von Gaza" ist der neue Doku-Podcast der ZEIT. Hören Sie hier
    die erste Folge. Wenn Sie danach weiter hören möchten, geht das unter
    den folgenden Links.

    Auf Spotify:
    https://open.spotify.com/show/428btoczsaHReYY4AhD2YT?si=7c850a46ddcb433c

    Auf Apple Podcasts:
    https://podcasts.apple.com/de/podcast/der-koch-von-gaza/id1886096638

    Auf zeit.de unter www.zeit.de/koch

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