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  • Was jetzt?

    Update: Warum die Union gegen den Sozialstaat wettert

    02.2.2026 | 9 Min.
    Der unionsnahe Unternehmerverband CDU-Wirtschaftsrat hat eine "Agenda
    für Arbeitnehmer" vorgelegt – und fordert darin eine deutliche
    Begrenzung der Sozialabgaben. So wird unter anderem die Abschaffung
    diverser Leistungen wie Zahnarztbehandlungen oder Kürzungen etwa beim
    Arbeitslosengeld vorgeschlagen. Der CSU-Vorsitzende Markus Söder hat am
    Sonntag die Erhöhung der Wochenarbeitszeit gefordert, das sei "wirklich
    nicht zu viel verlangt". Zuvor hatte es eine Debatte über die sogenannte
    Lifestyle-Teilzeit gegeben. Ist die Union sich einig darin, dass sie den
    Sozialstaat weiter beschneiden will? Und ist das im Wahljahr ihre
    einzige Strategie in Anbetracht der schwächelnden deutschen Wirtschaft?
    Das ordnet der politische Korrespondent der ZEIT, Fabian Reinbold, im
    Podcast ein.

    Regierungsvertreter des Iran und der USA wollen einem iranischen Bericht
    zufolge neue Verhandlungen aufnehmen. Die Nachrichtenagentur Tasnim
    meldet, in den kommenden Tagen sei ein Treffen zwischen dem iranischen
    Außenminister Abbas Araghtschi und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff
    geplant. Ort und Zeitpunkt des potenziellen Treffens sind demnach noch
    nicht bekannt. Außerdem haben die USA die Angaben bislang nicht
    bestätigt. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf
    hatte am Wochenende mitgeteilt, dass der Iran nun auch die Armeen
    europäischer Staaten, so auch die Bundeswehr, als Terrororganisationen
    einstufen werde.

    Außerdem im Update: 

    In Schleswig-Holstein sind fünf Männer festgenommen worden. Sie sollen
    rund 16.000 Lieferungen nach Russland geschickt haben – auch an
    Rüstungsunternehmen.

    Und sonst so? Posthumer Grammy für Fela Kuti

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Simone Gaul, Rita Lauter

    Mitarbeit: Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Teilzeitarbeit: Work-Streit-Balance

    "Agenda für Arbeitnehmer": Sozialverband nennt Forderungen des
    CDU-Wirtschaftsrates "verstörend"

    Forderung des CDU-Wirtschaftsrates: Bundesregierung plant keine
    Privatisierung der Zahnarztkosten

    Konflikt zwischen dem Iran und den USA: USA und Iran planen offenbar
    Wiederaufnahme von Gesprächen

    EU-Terrorliste: Iran bestellt Botschafter aller EU-Länder ein

    Konflikt mit den USA: Iran zeigt sich zu Verhandlungen mit den USA
    bereit

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  • Was jetzt?

    In Gaza öffnet sich das Tor zur Welt

    02.2.2026 | 11 Min.
    Nach einem Testlauf am Sonntag soll am heutigen Montag der Grenzübergang
    Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten erstmals seit Mai 2024
    wieder öffnen – wenngleich unter strikten Bedingungen. Am Samstag wurden
    unterdessen bei israelischen Luftangriffen nach Angaben der
    palästinensischen Behörden mindestens 32 Menschen getötet. Ist die
    Öffnung Rafahs unter diesen Umständen ein echter Schritt in Richtung
    Frieden? Seine Einschätzung dazu teilt ZEIT-Korrespondent Jan Roß im
    Podcast.

    Die Gewerkschaft Ver.di hat für diesen Montag fast bundesweit zu Streiks
    im kommunalen Nahverkehr aufgerufen. Im Podcast erklärt Matthias
    Kirsch die Hintergründe – und analysiert, was der Streik für
    Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit bedeutet.

    Und sonst so? Einmal Trevi-Brunnen? Zwei Euro, bitte.

     

    Moderation und Produktion: Jannis Carmesin

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Gazastreifen: Das erste konkrete Stück Nachkriegsrealität

    Liveblog: Krieg in Gaza: Grenzübergang Rafah für begrenzten
    Personenverkehr wieder geöffnet

    Gazastreifen: Tote bei israelischen Luftangriffen – Kritik aus Ägypten
    und Katar

    Streik im ÖPNV: Alles, was Sie zum Streik im Nahverkehr wissen müssen

    Öffentlicher Nahverkehr: Ver.di ruft bundesweit zu Streik im Nahverkehr
    am Montag auf

    Ver.di: Streiks im öffentlichen Nahverkehr

    Arbeitszeitgesetz: Gewerkschaften drohen mit Protesten gegen Änderung
    des Arbeitsschutzes

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  • Was jetzt?

    Wenn der Winter zur Waffe wird

    01.2.2026 | 12 Min.
    Nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur kommt es
    in Kyjiw seit Wochen zu weitreichenden Strom-, Heizungs- und
    Wasserausfällen. Hunderttausende Menschen sind zeitweise ohne
    grundlegende Versorgung. Russlands Präsident Wladimir Putin ließ die
    Ukraine auch während direkter Gespräche mit der Ukraine und den USA am
    vergangenen Wochenende in Abu Dhabi angreifen. Nun soll es nach Angaben
    Russlands auf Bitten von US-Präsident Donald Trump keine Angriffe mehr
    geben, da die Gespräche weitergeführt werden sollen. Parallel dazu hält
    die ukrainische Führung an dem Ziel fest, die Voraussetzungen für einen
    EU-Beitritt bis Ende des Jahres zu erfüllen. Wie realistisch das ist und
    wie es den Menschen in Kyjiw derzeit geht, ordnet die
    ZEIT-Korrespondentin Olivia Kortas ein.

    Bei der Handballeuropameisterschaft hat Deutschland das Finale erreicht.
    Das Team des Deutschen Handballbundes setzte sich im Halbfinale in
    Herning mit 31:28 gegen Kroatien durch und sicherte sich damit die erste
    EM-Medaille seit zehn Jahren. Sportlich geht Deutschland trotz
    Außenseiterrolle ohne großen Druck ins Endspiel. Der bisherige
    Turniererfolg ist vor allem auf die starke Defensive zurückzuführen.
    Gegner Dänemark gilt als amtierender Weltmeister und mit Heimvorteil als
    Favorit. Wie die Chancen der deutschen Mannschaft stehen, ordnet Fabian
    Scheler, Sportredakteur und Podcast-Host der ZEIT, ein.

     

    Und sonst so: "Streets of Minneapolis": Bruce Springsteen erweitert die
    Playlist des Protests.

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

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    Weitere Links zur Folge

    Energieversorgung in der Ukraine: Dann heizen sie eben mit Backsteinen

    Stromausfälle in Kyjiw: Für Freiheit frieren

    Lage in Kyjiw: "Wenn die Heizung ausfällt, kann ich mit dem Baby hier
    nicht bleiben"

    Vitali Klitschko: "Putin will die Leute zwingen, die Stadt dauerhaft zu
    verlassen"

    Krieg in der Ukraine: Was, wenn der Ukraine die Kraft ausgeht?

    Krieg in der Ukraine: Donald Trump kündigt einwöchige Angriffspause für
    Kyjiw an

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Russland hat in der Nacht Angriffe
    auf Energieanlagen ausgesetzt

    Ukrainekrieg: Trilaterale Ukrainegespräche in Abu Dhabi beendet

    Handball-EM: Deutschland zieht ins Finale der Handball-EM ein

    Handball-EM-Halbfinale: Warum der Trapattoni des Handballs recht hat

    Handball: Kroatiens Trainer kritisiert Spielplan bei der
    Europameisterschaft

    Handball-EM: Dänemark folgt Deutschland ins Finale der Handball-EM

    Handball-EM: Eine Niederlage, die Potenzial hat

     

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  • Was jetzt?

    Spezial "Der Wahlkreis": Das Disneyland der Rechten

    31.1.2026 | 1 Std. 11 Min.
    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán ist schon lange der Bad Boy der
    EU, Ex-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker begrüßte ihn schon mal
    frotzelnd mit  “hello, dictator”: Daheim höhlt Orbán den Rechtsstaat
    aus, in Brüssel legt er Veto gegen Ukraine-Hilfen ein. Und zu Hause
    scheint Orbán den Machterhalt perfektioniert zu haben: Seit 16 Jahren
    regiert er in Ungarn, wurde dreimal wiedergewählt und kann auf eine
    Zweidrittelmehrheit im Parlament zurückgreifen. Das System Orban
    fasziniert Rechte weltweit – nicht nur die AfD in Deutschland, sondern
    auch das Trump-Lager, das regelmäßig nach Budapest reist, um von Ungarn
    zu lernen. Auch die CSU war kurzzeitig mal Orban-Fan, worüber sie heute
    nicht mehr so gerne spricht.

    In einer neuen Ausgabe von “Was Jetzt? Der Wahlkreis” sprechen Lisa
    Caspari, Paul Middelhoff und Robert Pausch über Orbáns Begriff der
    “illiberalen Demokratie” und die Mechanismen, die dahinterstecken. Was
    unterscheidet seinen Autoritarismus von dem in Russland und warum ist er
    für Rechte gerade dadurch attraktiv? Wie hat Orbán es geschafft, über
    all die Jahre große Teile der Ungarn hinter seiner Politik zu vereinen –
    und warum scheint diese Zustimmung gerade jetzt vor den nächsten Wahlen
    zu bröckeln?

    Der nächste Wahlkreis erscheint am 28. Februar.

    Moderation: Lisa Caspari

    Produktion: Pool Artists

     

    SHOWNOTES

    Wie sich die amerikanische Rechte in Ungarn verliebte (New York Times)

    Eine große New-Yorker-Reportage über die Amerika-Leidenschaft der
    amerikanischen Rechten

    Orbans Rede bei CPAC

    Bela Greskovits über Orbans System der Civic Circles

    Ein Ideologe des Orban-Regimes über Orbans Regierungstechnik

    Orbans Rede zur illiberalen Demokratie

    Eine interessante Analyse zu Orbans Grundsatzreden 2014 - 2023

     

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  • Was jetzt?

    Wird es bald leichter, eine Spenderniere zu bekommen?

    31.1.2026 | 12 Min.
    Die Spende von Nieren soll vereinfacht werden, der Bundestag plant eine
    entsprechende Änderung des Transplantationsgesetzes. Bislang müssen
    Nierenspender und -empfänger entweder Verwandte ersten oder zweiten
    Grades sein, Ehe- oder eingetragene Lebenspartner, Verlobte, oder sie
    müssen "in besonderer persönlicher Verbundenheit offenkundig
    nahestehen". So soll verhindert werden, dass Menschen aus
    wirtschaftlichen Interessen Organe spenden. Künftig soll die
    sogenannte Überkreuzspende ermöglicht werden. Das bedeutet: Wenn eine
    Person einer anderen eine Niere spenden möchte, das aber nicht geht,
    weil sie nicht kompatibel sind, dann darf sich dieses Paar an eine
    Stelle wenden und mit einem anderen Spenderpaar zusammengebracht werden,
    deren Beteiligte ebenfalls nicht kompatibel sind. Man darf dann, sofern
    kompatibel, die Niere an den jeweils anderen Empfänger spenden. Mit den
    Details hat sich Gesundheitsredakteur Ingo Arzt auseinandergesetzt. 

    Seit Wochen brennen in Südamerika Wälder. In Chile sind mindestens 20
    Menschen durch die Feuer getötet worden, in Argentinien sind in
    Patagonien viele geschützte Naturwälder verbrannt. Touristen mussten in
    Sicherheit gebracht werden, hohe Temperaturen und starke Winde
    erschweren die Löscharbeiten. Der argentinische Präsident Javier Milei
    hat am Freitag den Notstand ausgerufen. Wieso breiten sich die Brände in
    den südamerikanischen Ländern so schnell aus? Das liegt an mehreren
    Faktoren und hat auch mit Milei selbst etwas zu tun. Die Journalistin
    Sophia Boddenberg berichtet für uns aus Argentinien und ordnet die
    Brände ein. 

    Und sonst so? Weniger Gift in den Meeren – dafür mehr in den Menschen 

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Redaktion: Constanze Kainz

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Organspende: Wird Deutschland jetzt Organspenderland?

    Xenotransplantation: "Die Nieren arbeiten, als kämen sie von einem
    gesunden Lebendspender"

    Organtransplantation: Gesetzesänderung soll mehr Nierenspenden
    ermöglichen

    Klimakrise: Wie steht’s denn nun wirklich ums Klima?

    Chile: Zehntausende müssen in Chile vor Waldbränden flüchten

    Argentinien: Patagonien kämpft gegen schwere Waldbrände

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Generated: 2/2/2026 - 7:11:01 PM