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  • Was jetzt?

    Verhandler gegen Hardliner – wer hat das Sagen im Iran?

    21.04.2026 | 12 Min.
    Seit dem Wochenende ist die Straße von Hormus erneut für den
    Schiffsverkehr gesperrt. Die iranische Führung hatte die Meerenge am
    Freitag kurzzeitig geöffnet, die Sperrung jedoch bereits am Samstag
    wieder in Kraft gesetzt. Die iranische Armeeführung begründete dies mit
    der seit dem 13. April anhaltenden US-Blockade iranischer Häfen. Die
    zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran läuft am Mittwoch
    aus. Vor der jüngsten Eskalation hatte der Iran eine zweite
    Gesprächsrunde mit den USA abgesagt. Haben die iranischen Verhandler
    genug Durchsetzungskraft, die Hardliner im Regime einzuhegen? Das ordnet
    der Iran-Experte der ZEIT, Omid Rezaee, im Podcast ein.

    Am Dienstag entscheidet Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) über das
    100-Milliarden-Euro-Projekt Future Combat Air System (FCAS). Zu diesem
    europäischen Luftkampfsystem der Zukunft sollten bisherigen Planungen
    zufolge neben einem gemeinsamen Kampfjet auch Drohnen und neue
    Kommunikationssysteme gehören. Es sollte ab den 2040er-Jahren
    einsatzfähig sein. Am Wochenende hatte das Handelsblatt berichtet, dass
    ein letzter Vermittlungsversuch für den deutsch-französischen Kampfjet
    offenbar gescheitert sei und das geplante Luftkampfsystem FCAS wohl
    nicht verwirklicht werde. Zu FCAS recherchiert hat der
    sicherheitspolitische Korrespondent der ZEIT, Hauke Friederichs.

    Und sonst so? Schläge wegen zu lauten Schnitzel-Klopfens

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Iran-Gespräche in Islamabad: Können die Verhandler die Hardliner
    einhegen?

    Liveblog: Irankrieg: Pakistan sieht Chancen für iranische Teilnahme an
    weiteren Gesprächen

    Krieg im Iran: US-Marine greift iranisches Frachtschiff an, Iran droht
    mit Vergeltung

    Future Combat Air System: Europas Rüstungsprojekte zerbröseln

    FCAS: Scheitert das europäische Kampfjetprojekt?

    FCAS: Vermittlung für deutsch-französischen Kampfjet offenbar
    gescheitert

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  • Was jetzt?

    Das Dilemma des JD Vance (Update)

    20.04.2026 | 11 Min.
    US-Vizepräsident JD Vance übernimmt derzeit den schwierigsten Auftrag,
    den US-Präsident Donald Trump zu vergeben hat. Er soll einen Frieden mit
    dem Iran schließen, obwohl er von Anfang an dem Krieg gegen den Iran
    skeptisch gegenüberstand. In Islamabad wird Vance nun erneut die
    US-Delegation für weitere Friedensgespräche leiten. Die am Mittwoch
    auslaufende Waffenruhe mit dem Iran steht infrage – und mit ihr
    womöglich Vance' politische Zukunft. US-Korrespondentin Juliane Schäuble
    spricht in dieser Folge über Chancen und Risiken von Vance' Einsatz. 

    Wegen des Irankriegs gibt es eine weltweite Energiekrise, die auch die
    Luftfahrtbranche unter Druck setzt. Am Montag beriet deshalb
    Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mit Vertretern von
    Flughäfen, Fluggesellschaften und Flugverbänden über die
    Kerosinversorgung. Auch am Montag war Reiche auf der Hannovermesse
    unterwegs. Marlies Uken, stellvertretende Leiterin des Ressorts Politik
    und Wirtschaft, hat sie dort beobachtet und berichtet, wie selbstbewusst
    die Ministerin auftritt. 

    Die Zahl der in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Straftaten
    in Deutschland ist zum ersten Mal seit vier Jahren gesunken, allerdings
    stieg die Zahl der Vergewaltigungen im Vergleich zum Vorjahr.
    ZEIT-Politikredakteurin Nina Monecke erklärt, was für den Anstieg bei
    den erfassten Sexualverbrechen verantwortlich sein könnte. 

    Und sonst so? Helsinki hat ein neues Wahrzeichen.

    Moderation und Produktion: Fabian Scheler

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    US-Vizepräsident: »Wenn es nicht klappt, gebe ich JD Vance die Schuld«

    Verhandlungen zum Irankrieg: Iran lehnt weitere Verhandlung mit den USA
    offenbar ab

    Katherina Reiche: Jetzt geht sie auch Merz zu weit

    Kerosinversorgung: Wirtschaftsministerin Reiche streitet drohenden
    Kerosinmangel ab

    Treibstoffversorgung: Merz plant Sitzung des nationalen Sicherheitsrates
    zur Energiekrise

    Kriminalstatistik 2025: Zahl gemeldeter Vergewaltigungen ist deutlich
    gestiegen

    Kriminalstatistik 2025: Sie soll viel erklären. Doch sie hat Schwächen

    Polizeiliche Kriminalstatistik: Grüne warnen vor pauschaler
    Schuldzuweisung an Migranten

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  • Was jetzt?

    Irankrieg: Ohne Öl und Gas kein Essen?

    20.04.2026 | 13 Min.
    Der Irankrieg zeigt, wie stark die globale Landwirtschaft von fossilen
    Energien abhängig ist. Denn für die Herstellung von konventionellem
    Dünger und Pestiziden werden große Mengen Erdöl und Erdgas benötigt.
    Wegen der steigenden Energiepreise stockt weltweit die Produktion.
    Außerdem stecken derzeit Schiffe mit über einer Million Tonnen
    Düngemittel in der Straße von Hormus fest. Wie die weltweiten
    Ernährungssysteme krisenfester und unabhängiger von fossilen Energien
    werden können, erklärt ZEIT-Autorin Christiane Grefe.

    Am Sonntag ging das dreitägige Antalya Diplomatie-Forum in der Türkei zu
    Ende, wo sich Vertreter aus etwa 150 Ländern über internationale
    Sicherheitspolitik ausgetauscht haben. Zu den Gästen zählten Russlands
    Außenminister Sergej Lawrow und sein ukrainischer Amtskollege Andrij
    Sybiha. Am Rande der Konferenz berieten die Außenminister der Türkei,
    Ägyptens, Saudi-Arabiens und Pakistans über den Irankrieg. Hochrangige
    Vertreter der USA, der großen EU-Staaten und auch der Bundesregierung
    blieben dem Forum fern. Ist das ein Fehler – und welche strategischen
    Ziele verfolgt Türkeis Präsident Erdoğan? Fritz Zimmermann,
    Politikredakteur der ZEIT, berichtet aus der Türkei.

     

    Und sonst so? Wie schwer es ist, US-Anwendungen loszuwerden.

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Düngemittel und Energiepreise: Erst wird Sprit unbezahlbar, dann
    Lebensmittel

    Düngemittel: Wenn der Irankrieg auf dem deutschen Acker ankommt

    Straße von Hormus: Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

    Antalya Diplomatie-Forum: Selbst der russische Außenminister kriegt hier
    die große Bühne

    Türkei und Iran: Die Sorge ist groß, in den Krieg hineingezogen zu
    werden

    Gazafriedensverhandlungen: Erdoğan sitzt jetzt in der ersten Reihe

    Straße von Hormus: Stirbt der Dollar an der Straße von Hormus?

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  • Was jetzt?

    Kuba: Strom, Sprit und Hoffnung fehlen

    19.04.2026 | 12 Min.
    Immer wieder hat US-Präsident Donald Trump mit einem schärferen Vorgehen
    gegenüber Kuba gedroht und von einer möglichen »Übernahme« gesprochen.
    Nun hat Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel die USA eindringlich vor einer
    Eskalation gewarnt: Sollte es dazu kommen, werde sich das Land
    verteidigen – notfalls bis zum Äußersten. Die Spannungen treffen auf
    eine ohnehin dramatische Lage im Inselstaat. Kuba steckt seit Jahren in
    einer schweren Wirtschaftskrise, verschärft durch ein US-Ölembargo und
    den Wegfall wichtiger Ölimporte aus Venezuela. Stromausfälle,
    Benzinmangel und Versorgungsengpässe prägen den Alltag vieler Menschen.
    Wie lebt es sich unter diesen Bedingungen – zwischen wirtschaftlicher
    Krise und der Angst vor einem möglichen militärischen Konflikt? Miguel
    Helm, Redakteur im Ressort X der ZEIT, war vor Kurzem in Kuba. Im
    Podcast erzählt er, wie groß das Vertrauen in die Führung noch ist und
    warum der große Protest bislang ausbleibt.

    Seit Wochen sorgt ein Buckelwal vor der Ostseeinsel Poel für Aufsehen.
    Immer wieder gerät das Tier, das einige Timmy und andere Hope nennen, in
    flaches Wasser; mehrere Rettungsversuche liefen bislang ohne Erfolg. Vor
    Ort treffen Helferinnen und Helfer sowie Wissenschaftlerinnen und
    Wissenschaftler aufeinander, von denen einige den Wal für schwer krank
    und kaum noch zu retten halten. Zugleich reisen Schaulustige an,
    verfolgen das Geschehen, filmen und diskutieren. Das Schicksal des
    Tieres bewegt viele, weit über die Region hinaus. Doch wie erleben die
    Bewohnerinnen und Bewohner von Poel diese Ausnahmesituation direkt vor
    ihrer Haustür? Tom Kroll schreibt für die ZEIT und ist dort. Im Podcast
    berichtet er, wer die Menschen sind, die wegen des Wals anreisen, und
    wie sich der Alltag auf der Insel verändert hat.

    Und sonst so? Wie aus Marmelade in Europa Politik wurde.

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Christina Felschen

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    Weitere Links zur Folge:

    Kuba und USA: Kubas Präsident warnt USA vor militärischer Eskalation

    Krise in Kuba: »Manchmal sage ich bei einem Stromausfall sogar: Danke!«

    Gestrandeter Buckelwal in der Ostsee: Sie melden sich krank, um beim Wal
    zu sein

    Walrettung in der Ostsee: »Wir versuchen zu deuten, was er wohl will,
    wenn er laut stöhnt«

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  • Was jetzt?

    Spezial: Das Rätsel um ME/CFS

    18.04.2026 | 44 Min.
    Im Frühjahr 2024 gerät Célines Alltag aus den Fugen: Erst ist da nur
    dieser Moment am Bahnhof in Halle, in dem der Boden zu wanken scheint.
    Dann ist da diese Erschöpfung, die alles unfassbar anstrengend macht:
    Treppensteigen, Duschen, Lesen, später sogar Geräusche und Licht. 

    Deutschlandweit sind rund rund 600.000 Menschen am Myalgischen
    Enzephalomyelitis/Chronischen Fatigue-Syndrom erkrankt – kurz ME/CFS.–
    kurz ME/CFS. Sie haben Symptome wie schwere Erschöpfung, Konzentrations-
    und Schlafstörungen. Aber ME/CFS ist bis heute schwer zu fassen. Es gibt
    keinen eindeutigen Labortest; Diagnosen beruhen auf den Schilderungen
    der Betroffenen – und damit auf etwas, das Raum lässt für Zweifel. Diese
    Leerstelle befeuert eine ungewöhnlich harte Debatte über die Ursachen
    der Krankheit.

    In diesem Spezial von »Was jetzt?« begleitet Pia Rauschenberger
    Betroffene und Forschende, die das Rätsel um ME/CFS endlich lösen
    wollen. In Regensburg sucht ein Team um Alexander Dejaco und Michael
    Gruber nach Biomarkern im Blut, mit denen sie ME/CFS messbar machen
    könnten. Eine mühsame Arbeit, die für Betroffene ein Durchbruch sein
    könnte.
    Moderation und Skript: Pia Rauschenberger
    Redaktion: Tim Howard
    Produktion: Markus Gläser
    Sounddesign: Markus Gläser und Tim Howard

    Alle Folgen dieses Podcasts finden Sie hier.
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