2022 Episoden
- Die AfD in den Umfragen vorne, die Regierungsparteien hinten – das ist
die Ausgangslage vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und
Mecklenburg-Vorpommern. Aber in Mecklenburg-Vorpommern hat sich die
Situation etwas verändert: Die SPD hat dort seit Anfang des Jahres in
den Umfragen zugelegt, lag zuletzt bei 29 Prozent. Die Wahlkämpferin an
der Spitze der erstarkten SPD: Manuela Schwesig. Wie führt Schwesig
ihren Wahlkampf? Und was macht sie anders als Sachsen-Anhalts
Ministerpräsident Sven Schulze (CDU)? Diese und weitere Fragen
beantwortet Martin Nejezchleba, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
Künstliche Intelligenz löst immer besser mathematische Rätsel, an denen
Menschen seit Jahrzehnten verzweifeln. Auf der internationalen
Mathematikkonferenz in Philadelphia wurde daher von der größten Krise
der Mathematik seit einem Jahrhundert gesprochen. Welche Arbeit
Mathematiker jetzt überhaupt noch leisten müssen und welche Chancen und
Gefahren von der KI für die Disziplin ausgehen, berichtet Christoph
Drösser. Er schreibt für die ZEIT über Wissenschaftsthemen.
Und sonst so? Bauarbeiter finden Gold im Wert von neun Millionen Euro.
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Benjamin Probst und Lisa Pausch
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Weitere Links zur Folge:
Reformen der Bundesregierung: Der Faktor Berlin
Künstliche Intelligenz: Wozu Mathe, es gibt doch KI?
Ideendiebstahl mit KI: Hören, sagen
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Fünf Jahre nach der Machtübernahme der Taliban hat sich die
Sicherheitslage in Afghanistan zwar verbessert, allerdings bleibt die
humanitäre Situation schwierig. Die Bewohner des Landes leiden unter
Unterernährung, Dürren und Überschwemmungen. Seit September 2023 sind
zudem fast 5,9 Millionen Menschen nach Afghanistan zurückgekehrt.
Gleichzeitig schränken die Taliban insbesondere die Rechte von Frauen
und Mädchen ein. Auch die Presse- und Meinungsfreiheit ist
eingeschränkt. Die Taliban kontrollieren inzwischen weitgehend das
gesamte Land. Wolfgang Bauer, Reporter der Chefredaktion der ZEIT,
ordnet ein, wie es den Menschen in Afghanistan geht.
Das Niedrigwasser führt derzeit zu Einschränkungen für die Schifffahrt
auf dem Rhein. Zwar fahren weiterhin Schiffe, allerdings weniger als
üblich. Sollte der Wasserstand weiter sinken, könnte der Rhein an
einigen Stellen für die Schifffahrt unpassierbar werden. In diesem Fall
wäre der Rhein erstmals in zwei Abschnitte geteilt: Schiffe aus dem
Süden könnten noch bis Mainz fahren, Schiffe aus dem Norden bis Köln.
Güter müssten an diesen Punkten auf andere Verkehrsmittel umgeladen
werden. Was das bedeutet und in welchem Umfang die Situation
Auswirkungen auf Verbraucher haben könnte, erklärt ZEIT-Autorin Maike
Rademaker im Podcast.
Und sonst so? Hund wird nach acht Jahren über Facebook wiedergefunden
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Susanne Hehr und Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Save the Children: Fast jedes zehnte Kind in Afghanistan hungert
Taliban-Vertreter in Brüssel: Nicht nur von den Taliban lässt sich
Europa erpressen
Angriffe von Pakistan: Worum es im Konflikt zwischen Pakistan und
Afghanistan geht
Taliban: UN-Frauenorganisation besorgt über Taliban-Dekret
Niedrige Pegelstände: Binnenschifffahrt fordert wegen Niedrigwasser
schnellere Maßnahmen
Niedrigwasser im Rhein: Endstation! Bitte alle umladen
Niedrigwasser: Binnenschifffahrt warnt vor Zweiteilung des Rheins
Deutsche Bahn: Bahn bietet wegen Niedrigwasser mehr Güterzüge zum
Transport an
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Wegen eines Waldbrands in der Eifel mussten rund 1.800 Menschen ihre
Häuser verlassen. Am frühen Morgen gegen 4 Uhr hat die Gemeinde
Hürtgenwald beschlossen, den Ortsteil Gey zu evakuieren. Die
Löscharbeiten sind schwierig, weil das brennende Gelände durch Munition
aus dem Zweiten Weltkrieg belastet ist. In der nahe gelegenen Stadt
Düren fällt Asche vom Himmel, Einwohner sollen sich möglichst nur in
geschlossenen Räumen aufhalten. Maximilian Mann beschreibt die Lage vor
Ort in Düren und hat mit den evakuierten Menschen aus Gey gesprochen.
Nato-Kampfjets haben über Lettland eine Drohne abgeschossen. Das teilten
die Streitkräfte des Landes mit, das sich eine Grenze mit Russland
teilt. Das Nachbarland Finnland, das ebenfalls an Russland grenzt,
schränkte kurzzeitig den Luftraum und den Schiffsverkehr ein. In den
vergangenen Monaten sind bereits mehrfach Drohnen aus dem Krieg gegen
die Ukraine in den Luftraum über der EU gelangt. Woher die Drohne über
Lettland wahrscheinlich kam, kann Maxim Kireev aus dem Politikressort
der Zeit erklären.
Außerdem im Update: Das schwedische Parlament per Gesetz das Alter für
die Strafmündigkeit gesenkt – von 15 auf 14 Jahre. Zusätzlich soll es
für Jugendliche keine Strafmilderung mehr geben. Auslöser für das
verschärfte Jugendstrafgesetz ist die zunehmende Gewalt zwischen Banden
der organisierten Kriminalität. Sie rekrutieren Minderjährige für
Anschläge, teils sogar Morde, weil sie bisher nicht inhaftiert werden
konnten.
Und sonst so: Eine App warnt vor Ticketkontrollen in Berliner U- und
S-Bahnen
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Helena Schmidt
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Waldbrand bei Hürtgenwald: Gemeinde in der Eifel wegen Waldbrandes
evakuiert
Liveblog: Lettland meldet Abschuss einer Drohne, Finnland sperrt
Luftraum kurzzeitig
Krieg gegen die Ukraine: EU bestellt wegen Luftraumverletzungen
Vertreter Russlands ein
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Die deutsche Rüstungsindustrie blickt derzeit in gut gefüllte
Auftragsbücher mit Milliardenaufträgen. Währenddessen stecken viele
andere Branchen in der Krise, allen voran die Autoindustrie, bei der
zuletzt massiv Stellen abgebaut wurden. Kann die Rüstungsindustrie das
Wirtschaftswachstum in Deutschland wieder ankurbeln? Und wie langfristig
wäre das? Diese Fragen beantwortet Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort
der ZEIT.
Deutschland kämpft mit Hitze, starker Trockenheit und Wassermangel.
Schon seit Juni sind die Böden in Teilen Deutschlands viel trockener als
im Durchschnitt. Mehrere Gemeinden und Städte, zum Beispiel München,
haben dazu aufgerufen, Wasser zu sparen. Damit soll der Grund- und
Quellwasservorrat geschützt werden, aus dem rund 70 Prozent des
Trinkwassers in Deutschland gewonnen werden. Wie sicher unsere
Trinkwasserversorgung bei der Trockenheit und Hitze ist, erklärt Claudia
Vallentin, Redakteurin im Wissenschaftsressort der Zeit.
Und sonst so: Harry-Potter-Fans verhindern Stromtrasse – wegen Dobbys
Grab
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Lena Herrmann
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Weitere Links:
Rüstungsindustrie: Dann baut das Land eben Panzer statt Autos?
Beschaffung der Bundeswehr: Jahre für einen Panzer, Jahrzehnte für einen
Jet
Autokauf: Was ist »Made in Germany« noch wert?
Klimawandel: Westeuropa erlebte heißesten Juni und Juli seit
Aufzeichnungsbeginn
Dürre in Deutschland: Ist unser Grundwasser in Gefahr?
Wasser in Deutschland: »Wir haben ein Problem mit der Verteilung von
Wasser«
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Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren. - Björn Höcke, der Landeschef der AfD in Thüringen, fordert die
BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht dazu auf, Ministerpräsidentin von
Thüringen zu werden. In einem am Mittwochabend auf X veröffentlichen
Video sagte er, er wolle der BSW-Chefin die Hand reichen, wenn sie das
Amt übernehme. Zuvor hatte Wagenknecht zur Wahl in Sachsen-Anhalt
erklärt, das BSW würde notfalls auch für einen Ministerpräsidenten der
AfD den Weg frei machen. Ob sich die beiden Parteien in Zukunft stärker
annähern könnten, ordnet Jana Hensel aus der ZEIT-Politikredaktion ein.
Mehr Mitarbeiter der Deutschen Bahn sollen in Zukunft Bodycams tragen
können. Dabei geht es um Bodycams für Personal in Bahnhofsgebäuden und
Stationen. Der Konzern erklärte, Mitarbeiter in den Bahnhöfen könnten
die Bodycams wie in den Zügen freiwillig nutzen. Mit dieser Maßnahme
reagiert die DB auf zunehmende Übergriffe gegen ihr Personal. Wie
effektiv verbessern die Bodycams die Sicherheit der Beschäftigten? Und
was bedeuten sie für Bahnreisende? Antworten darauf gibt Jonas Schulze
Pals aus dem Wirtschaftsressort der Zeit.
Außerdem im Update: Mehrere Marinesoldaten des US-Flugzeugträgers
Abraham Lincoln haben offenbar versucht, von Bord des Schiffes zu
springen. Zuerst berichteten zwei US-Militärnachrichtenportale über die
Gründe: schlechte Umstände und Ausstattung an Bord sowie psychischer
Stress. Der Einsatz der Crew wurde mehrfach verlängert und ist mit dem
Krieg der USA gegen den Iran verbunden.
Und sonst so: Wie viele Löschhubschrauber braucht es, um das Wasser im
Rhein um einen Zentimeter anzuheben?
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Hannah Grünewald
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Weitere Links:
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Wagenknecht würde in Sachsen-Anhalt Weg
für AfD-Regierung freimachen
AfD und BSW: Höcke schlägt Wagenknecht als Thüringer Ministerpräsidentin
vor
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Warum die Chance der AfD auf eine
Alleinregierung schwindet
Deutsche Bahn: Bahn stattet auch Personal in Bahnhöfen mit Bodycams aus
Angriffe auf Bahnpersonal: »Vor lauter Wut spuckte der Mann mir ins
Gesicht«
US military: USS Abraham Lincoln sailors tried to jump overboard amid
extended deployment – reports
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