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  • Was jetzt?

    Folgt auf den Iran eine Lösung für den Ukrainekrieg? (Update)

    16.06.2026 | 10 Min.
    Die Staats- und Regierungschefs der G7 sind im französischen Évian zu
    einem Gipfeltreffen zusammengekommen. Im Mittelpunkt des Treffens stehen
    die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Diskutiert wird auch die
    mögliche Rolle Europas und Deutschlands bei einem Friedensprozess. Dabei
    geht es unter anderem um die Frage, ob sich Deutschland künftig an einer
    Mission zur Absicherung der Straße von Hormus beteiligen könnte.
    Begleitet wird der Gipfel von Protesten. Im benachbarten Genf
    demonstrierten nach Polizeiangaben rund 20.000 Menschen gegen die G7.
    Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT, ordnet die
    wichtigsten Themen des Gipfels ein. 

    Beim G7-Gipfel im französischen Évian beraten die Staats- und
    Regierungschefs auch über das angekündigte Abkommen zwischen den USA und
    dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat die Vereinbarung laut seinem
    Vizepräsidenten bereits elektronisch unterzeichnet. Die formelle
    Unterzeichnung soll am Freitag in der Schweiz erfolgen. Trotz dieser
    Einigung gibt es Akteure, die dem Abkommen kritisch gegenüberstehen:
    Teile des iranischen Machtapparats, Gegner des iranischen Regimes sowie
    die israelische Regierung. Welche Gründe sie dafür haben, erläutert
    ZEIT-Volontär Omid Rezaee.

    Außerdem im Update: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat in Berlin
    ein neues Zentrum zur Abwehr hybrider Gefahren eröffnet. Das Zentrum
    soll Polizei, Verfassungsschutz, Bundesbehörden, Länder sowie das
    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik enger vernetzen.
    Ziel ist ein schnellerer Informationsaustausch und eine bessere
    Früherkennung solcher Angriffe.

    In Polen ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Mordes an einem
    russischen Künstler und Putin-Kritiker. Der 44-jährige Semjon Skrepezki
    wurde nach Angaben der Ermittler auf offener Straße getötet. Inzwischen
    wurden zwei belarussische Staatsangehörige festgenommen. Skrepezki war
    für satirische und politische Karikaturen bekannt, unter anderem von
    Wladimir Putin. 

     

    Und sonst so: Warum viele Supermärkte gegen den Uhrzeigersinn aufgebaut
    sind

     

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik,
    Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj schlägt Putin Treffen in
    den USA vor

    Krieg im Iran: US-Angriffe auf iranische Infrastruktur, Iran beschießt
    US-Stützpunkte

    Regierungserklärung von Friedrich Merz: Merz fordert mehr
    außenpolitisches Engagement Deutschlands

    Straße von Hormus: Pistorius lehnt Beteiligung an Sicherung der Straße
    von Hormus ab

    G7-Gipfel in Évian: Vereinzelte Ausschreitungen in Genf bei Protest
    gegen G7-Gipfel

    Liveblog: Évian-les-Bains: G7 planen offenbar neue Energiesanktionen
    gegen Russland

    Was jetzt? / Irankrieg: USA und Iran verkünden überraschend Einigung

    USA und Iran: So leicht wird er den Krieg nicht los

    G7-Gipfel: Trump spricht mit G7-Staatschefs über Iran-Abkommen

    Öffnung der Straße von Hormus: »Schiffe in aller Welt, startet eure
    Motoren«

    Berlin: Alexander Dobrindt eröffnet Zentrum zur Abwehr hybrider
    Bedrohungen

    Putin-Kritiker: Russischer Künstler Semyon Skrepetsky in Polen
    erschossen

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  • Was jetzt?

    Wenn die KI die Bundestagsrede schreibt

    16.06.2026 | 12 Min.
    Mehrere deutsche Spitzenpolitiker, unter anderem Digitalminister Karsten
    Wildberger (CDU) und Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU),
    sind zuletzt durch von künstlicher Intelligenz (KI) generierte Reden und
    Beiträge aufgefallen. Eine Recherche der ZEIT legt nahe, dass mehrere
    von Wildberger gehaltene Reden größtenteils von einer KI verfasst
    wurden. Auch zwei Gastbeiträge des CDU-Ministers in großen Zeitungen hat
    demnach weder er selbst geschrieben noch sein Team – sondern ChatGPT
    oder ein ähnliches KI-Modell. Dürfen Politiker sich Reden von KI
    schreiben lassen? Und was bedeutet es für die Demokratie, wenn sie das
    tun? Dazu spricht die ZEIT-Politikredakteurin Eva Ricarda Lautsch im
    Podcast.

    Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran in der
    Nacht zum Montag auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Kriegs
    verständigt. Das bestätigte neben der US-Regierung und dem Iran auch der
    Vermittler Pakistan. Blockierte Handelsrouten und steigende Preise sind
    weltweit als wirtschaftliche Folgen des Kriegs zu spüren. Sollte es
    tatsächlich zu einem Friedensvertrag kommen: Wie sähen die Auswirkungen
    auf die Weltwirtschaft aus? Dazu recherchiert hat die Leiterin des
    Ressorts Wirtschaft der ZEIT, Ileana Grabitz.

    Und sonst so? Beschwerdechor

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.

     

    Weitere Links zur Folge:

    KI in der Politik: Demokratische Automaten

    Karsten Wildberger: »Das komfortable Gefühl einer in sich stimmigen
    Erzählung«

    Künstliche Intelligenz in der Politik: Vor einer Rede in Buchenwald geht
    man in sich – und nicht ins Netz

    Öffnung der Straße von Hormus: Iran

    Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und
    dem Iran bekannt ist

    Iran und USA: Iran veröffentlicht Details zu geplantem »Deal«

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  • Was jetzt?

    Friedensdeal mit offenen Fragen (Update)

    15.06.2026 | 10 Min.
    Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung
    des Kriegs geeinigt. Offen bleibt aber vieles: Über das iranische
    Atomprogramm und den Abbau von US-Sanktionen soll weiter verhandelt
    werden. ZEIT-Korrespondent Jörg Lau erklärt, warum das Abkommen
    kritisiert wird – und wie es das Machtgefüge im Nahen Osten verändern
    könnte.

    Auch die Partie der iranischen Nationalmannschaft in Los Angeles gegen
    Neuseeland wird von politischen Debatten begleitet. ZEIT-Journalist und
    Iran-Experte Omid Rezaee spricht im Podcast darüber, wofür das
    Nationalteam heute steht und wie die Menschen im Iran auf die Partie
    blicken.

    Laut dem neuen nationalen Bildungsbericht hängt Bildungserfolg in
    Deutschland weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab. Martin Spiewak
    aus dem ZEIT-Bildungsressort ordnet die Ergebnisse ein – und erklärt, wo
    es trotz allem Fortschritte gibt.

    Außerdem im Update: Bei russischen Angriffen auf die Ukraine wurden elf
    Menschen getötet. In Kyjiw wurde dabei auch das zum Unesco-Welterbe
    gehörende Höhlenkloster schwer beschädigt.

     

    Und sonst so? Historischer DDR-Schnellzug rollt wieder

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Redaktion: Philip-Johann Moser

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    USA und Iran: Am Ende steht das Regime als Gewinner da

    Liveblog: Irankrieg: Israel schließt Rückzug aus dem Südlibanon aus

    Rahmenabkommen im Irankrieg: Was über die Einigung zwischen den USA und
    dem Iran bekannt ist

    Iranische Nationalmannschaft: Iran spielt gegen Iran

    Nationaler Bildungsbericht 2026: Bildungschancen in Deutschland immer
    noch stark abhängig von Herkunft

    Norwegisches Königshaus: Marius Borg Høiby wegen Vergewaltigung zu vier
    Jahren Haft verurteilt

    Russischer Luftangriff: Dach des Kyjiwer Höhlenklosters nach russischem
    Angriff beschädigt

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  • Was jetzt?

    USA und Iran verkünden überraschend Einigung

    15.06.2026 | 11 Min.
    Der Iran und die USA haben sich auf ein Rahmenabkommen zum Kriegsende
    geeinigt. Das hat Pakistan als Vermittler bekanntgegeben. Demnach sollen
    alle Kämpfe sofort enden, auch im Libanon. US-Präsident Donald Trump
    kündete außerdem ein Ende der Seeblockade an der Straße von Hormus an.

    Heute beginnt der G7-Gipfel im französischen Évian. Bis Mittwoch beraten
    sich dort die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer
    Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und der
    USA gemeinsam mit vielen Gästen. Zu besprechen gibt es einiges, allem
    voran die Enwicklungen im Irankrieg. Aber es gibt auch viel Protest. Im
    Podcast erklärt Anna Sauerbrey, die außenpolitische Koordinatorin der
    ZEIT, welche Themen dieses Jahr beim G7-Gipfel auf der Agenda stehen und
    welche Bedeutung das Treffen heutzutage noch hat.

    Nach den rechtsextremen Ausschreitungen in Belfast in der vergangenen
    Woche ist die Stadt noch immer am Sortieren, was da genau passiert ist.
    Was macht so eine Eskalation mit einer Stadt, deren Bewohner und
    Bewohnerinnen in den vergangenen Jahrzehnten viel Gewalt erleben
    mussten? Fiona Weber-Steinhaus aus dem Auslandsressort der ZEIT war dort
    und hat mit den Menschen gesprochen.

    Und sonst so? Ganz, ganz viele Tore

     

    Moderation und Produktion: Simone Gaul

    Mitarbeit: Christina Felschen und Maximilian Renzikowski

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    Weitere Links zur Folge:

    G7-Gipfel: Bischöfe aus G7-Staaten richten Friedensappell an ihre
    Regierungen

    G7-Gipfel: Donald Trump bestätigt Teilnahme am G7-Treffen in Frankreich

    Verhandlungen im Irankrieg: Wieder nur eine Luftnummer – oder etwa
    nicht?

    Ausschreitungen in Belfast: Alte Muster, neue Feinde

    Nordirland: Tausende gehen in Nordirland gegen Rassismus auf die Straße

    Nordirland: Ausschreitungen und Proteste nach Messerangriff in Belfast

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  • Was jetzt?

    MMA-Kampf statt Blumen: Donald Trump wird 80

    14.06.2026 | 12 Min.
    US-Präsident Donald Trump feiert am Sonntag seinen 80. Geburtstag – und,
    zumindest offiziell, den 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten. Dafür
    hat er eine Kampfarena im Garten des Weißen Hauses in Washington, D. C.
    aufbauen lassen. Trump wird dort Mixed Martial Arts-Kämpfe (MMA)
    austragen lassen. Während Trumps Umfragewerte seit Monaten schlecht sind
    und sich die Republikanische Partei fragt, wie sie im November die
    Zwischenwahlen mit diesem Mann im Weißen Haus überstehen soll, baut
    Trump den Persönlichkeitskult um ihn konsequent aus. Warum der
    US-Präsident es selbst bei seinen Anhängern damit überreizen könnte,
    erklärt die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz.

    Mit einer Volksabstimmung am Sonntag will die rechte Schweizerische
    Volkspartei (SVP) die Migration in die Schweiz stark eindämmen. Die
    Eidgenossen stimmen dann über die sogenannte Keine
    10-Millionen-Schweiz! ab. Wenn die Initiative Erfolg haben sollte,
    könnte die Schweiz als erstes Land der Welt einen Bevölkerungsdeckel
    einführen. Über die möglichen Folgen spricht der Leiter des Schweizer
    Büros der ZEIT in Zürich, Matthias Daum.

    Und sonst so? Kultur im Zug zwischen Berlin und Warschau

     

    Moderation und Produktion: Erica Zingher

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Mira Schrems

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    Weitere Links zur Folge:

    Donald Trump: Ich, Ich, Ich

    »UFC Freedom 250«: Trumps Geburtstag

    USA: Sie waren mal ein Sehnsuchtsort

    Bevölkerungsentwicklung: Schließt die Schweiz ihre Tür?

    Dichtestress: Wie viel Nähe darf es sein?

    Bevölkerungsdeckel in der Schweiz: Wollen uns die Schweizer noch?

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Generated: 6/16/2026 - 7:09:02 PM