Während der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz ist in der
bayerischen Hauptstadt eine Großdemonstration gegen das Regime in
Teheran geplant. Iranische Regimegegner haben eine Kundgebung
mit 100.000 Teilnehmern angemeldet. Die Organisatoren sprechen von der
größten Kundgebung der iranischen Diaspora seit 47 Jahren. Ziel sei es,
politischen Druck aufzubauen und Solidarität mit der Bevölkerung im Iran
zu zeigen. Zur Sicherheitskonferenz wird auch Reza Pahlavi erwartet,
Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Der 65-Jährige positioniert sich
zunehmend als führende Figur der Exil-Opposition. In der iranischen
Community ist er jedoch umstritten. Ob die Proteste Auswirkungen auf die
Lage der Menschen im Iran haben können, ordnet ZEIT-Redakteur Omid Rezae
ein.
Immer mehr Menschen wenden sich bei gesundheitlichen Beschwerden an
KI-Chatbots, insbesondere dann, wenn sie monatelang auf einen
Facharzttermin warten oder keine klare Diagnose erhalten. Ein aktueller
Fall zeigt, welche Erwartungen inzwischen mit solchen Anwendungen
verbunden sind. Ein Mann, der unter starken Schmerzen und anhaltendem
Schwindel litt, fand bei mehreren Arztbesuchen zunächst keine Erklärung
für seine Symptome. Aus Frust und Verzweiflung begann er schließlich,
seine Beschwerden detailliert einem KI-Chatbot zu schildern. Nach
eigenen Angaben führte ihn dieser Ansatz zur richtigen
Spur. Eva Wolfangel, Redakteurin im Digitalressort der ZEIT, hat diesen
Fall begleitet und analysiert, wie Ärzte solche Erfahrungen bewerten.
Und sonst so? Cem Özdemir heiratet am Valentinstag.
Moderation und Produktion: Lisa Caspari
Redaktion: Ole Pflüger
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
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Proteste im Iran: Dieses Mal ist es anders
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Neustart / Gesundheit und KI: Als Ärzte ihm nicht weiterhelfen konnten,
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Künstliche Intelligenz: Er dachte, er müsse sterben. Dann fragte er
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